Revolver Tarot

von R. S. Belcher 
4,3 Sterne bei20 Bewertungen
Revolver Tarot
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Spannende Genremischung, die fesselt, aber manchmal zu oberflächlich bleibt

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Genremischung, die mich überzeugen konnte

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Inhaltsangabe zu "Revolver Tarot"

Nevada, 1869: Am Rand der gnadenlosen Vierzigmeilenwüste liegt Golgotha, eine kleine Stadt, in der hinter verschlossenen Türen große Geheimnisse verborgen liegen. Der Sheriff trägt die Narben des Stricks am Hals und manche sagen, er sei ein toter Mann, dessen Zeit noch nicht gekommen ist. Golgotha ist der Ort, an dem sich die Gesegneten und die Verdammten sammeln.
Schwärze flutet über die Welt und wenn der Sheriff und seine Leute sie nicht aufhalten, hat Golgotha seinen letzten Sonnenaufgang gesehen … und mit ihr die gesamte Schöpfung.

Ein außergewöhnliches Abenteuer zwischen Western, Steampunk und Fantasy, das die Leben verschiedenster Persönlichkeiten auf einen gemeinsamen Kampf zuführt, dessen Wurzeln viel tiefer liegen, als sie sich vorstellen können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783944544304
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:550 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:01.03.2015
Teil 1 der Reihe "Golgotha"

Rezensionen und Bewertungen

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    LadySunnyvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Spannende Genremischung, die fesselt, aber manchmal zu oberflächlich bleibt
    Wilder Western mal anders

    Dieses Buch hat mich zuerst durch sein Cover angesprochen und so habe ich eigentlich mit dem Lesen angefangen, ohne mich allzu sehr mit dem Klappentext zu beschäftigen. So war die Mischung verschiedener Genres in diesen Buch überraschend - aber auf eine gute Art und Weise. Das Cover und der Titel lassen zudem erahnen, dass wir uns im Wilden Western befinden, was wir tun. Revolver, Indianer, Pferde, Gauner, Silberminenarbeiter - all diesen typischen Figuren begegnet man auch hier.
    In den ersten Kapiteln folgen wir Jim, einem Jungen, der von Zuhause flieht und schließlich in einer Stadt namens Golgotha, am Rand der Vierzigmeilenwüste landet. Eigentlich nur als Zwischenhalt gedacht, wird die Stadt schnell zu etwas, das seinen ganz eigenen Charme - und Schrecken - verbreitet. Im Laufe der Handlung lernt man verschiedene Charaktere von Golgotha kennen, die nicht zuletzt mit kirchlichen / religiösen Hintergründen konfrontiert und hintermalt werden - die Geschichte befasst sich letzten Endes mit dem nahenden Weltuntergang, etwas, das ich so nicht erwartet hätte, aber auch etwas, das mich zunehmenden mehr in Beschlag nahm, sodass ich das Ende des Buches kaum abwarten könnte, um herauszufinden, ob die Guten oder doch die Bösen siegen.
    Das Buch ist spannend und gut geschrieben - einige wenige Rechtschreib-, Grammatik und / oder Flüchtigkeitsfehler sind den Editoren zwar durchgerutscht, was meinen Lesefluss manchmal beeinträchtigte, aber es waren keineswegs so viele, dass es mich wahnsinnig gestört hätte.
    Besonders gefallen haben mir tatsächlich die vielfältigen Charaktere, die man nach und nach besser kennenlernt, obgleich damit teilweise ein mächtiges Head-Hopping entstanden ist. Auch bei all der Hektik zum Schluss hätte ich einen strikteren PoV besser gefunden. Einige Figuren sind mir außerdem Figuren etwas zu kurz gekommen. Zum Beispiel Biqa.  Dessen Wandlung bzw. Beweggründe zu dem zu werden, der er am Ende ist, kann ich nicht ganz verstehen / nachvollziehen…. Einiges wird aufgeklärt, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr von seiner Zerrissenheit gewünscht. Er macht Dinge aus einem Grund heraus, auch weil er sich in der neuen Welt verliert, aber das erklärt, meiner Meinung nach, nicht alles, was er getan oder nicht getan hat.
    Auch hätte ich gerne erfahren, ob Jim jemals erfährt, was mit seiner Familie ist.
    Ab und an bin ich zudem über ein paar Formulierungen gestolpert, bei denen ich mich gefragt habe, ob man diese damals (im 19. Jahrhundert) bereits verwendet hätte …. so etwas wie "klinisch rein". Ist das nicht eher ein Begriff aus der Neuzeit?
    Teilweise hatte ich also das Gefühl, dass Fäden aufgenommen, versponnen und dann wieder von der Nadel gerutscht sind und dass es zu oft ein zu großes Head-Hopping gab, das es schwerer machte mit den einzelnen Figuren mitzufühlen. Aber grundlegend hat mir die Lektüre von "Revolver Tarot" sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne auf all die Facetten eingelassen, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle doch mehr Tiefgang gewünscht. In diesem Sinne gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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    Priseas avatar
    Priseavor einem Monat
    grandios

    Revolver Tarot
    von R.S. Belcher
    Papierverzierer Verlag
    Cover:
    Steampunk mäßiges Cover, passend zum Buch
    Rezension:
    „Nevada, 1869: Am Rand der gnadenlosen Vierzigmeilenwüste liegt Golgotha, eine kleine Stadt, in der hinter verschlossenen Türen große Geheimnisse verborgen liegen. Der Sheriff trägt die Narben des Stricks am Hals und manche sagen, er sei ein toter Mann, dessen Zeit noch nicht gekommen ist. Golgotha ist der Ort, an dem sich die Gesegneten und die Verdammten sammeln. Schwärze flutet über die Welt und wenn der Sheriff und seine Leute sie nicht aufhalten, hat Golgotha seinen letzten Sonnenaufgang gesehen … und mit ihr die gesamte Schöpfung. Ein außergewöhnliches Abenteuer zwischen Western, Steampunk und Fantasy, das die Leben verschiedenster Persönlichkeiten auf einen gemeinsamen Kampf zuführt, dessen Wurzeln viel tiefer liegen, als sie sich vorstellen können.“
    Dieses Buch hat eine stimulierende, verblüffende Handlung voller faszinierender und atypischer Charaktere, die am Ende zu einem zusammenhängenden Plot führen. Es ist einfach so jenseits von dem, was man als Norm ansiehst, es hat mich direkt angesaugt. Viele verschiedene spirituelle, kulturelle und religiöse Überzeugungen werden verwendet, verdreht, gewunden und dann in das grundlegende Gefüge dieser Geschichte verwoben. Die Dialoge sind cool und der Schreibstil grandios und modern. Der Plot ist einfach abgefahren, crazy und besonders. In jedem Kapitel werden dem Leser neue schillernde Protagonisten näher vorgestellt. Fast keiner ist so normal wie man sich Menschen vorstellt und jeder hat Geheimnisse. Glaubensrichtungen prallen nur so aufeinander. Dieses Buch passt in kein Raster und man kann es kaum mit den hergebrachten Kriterien bewerten. Über allem schwebt ein Hauch der Vernichtung, Hoffnung und Emotionen kochen hoch. Wenn dieses Buch jemals verfilmt werden sollte, könnte man den Film sicher nicht unter 18 Jahren freigeben. Erwartet keine ruhige und normale Fantasystory, denn das ist es auf keinen Fall. Dieses Buch ist krass, anders und es reißt den Leser einfach mit. Ich war geflasht von den Bildgewaltigen Szenen und den Charakteren. Die ganze Story an sich ist so crazy und nur eine Höchstbewertung möglich. 5/5 Sterne. Noch eine kleine Info am Rande, bisher haben mich alle Bücher des Papierverzierer Verlages einfach nur begeistert. Danke!
    Mein Dank gilt dem Papierverzierer - Verlag für das zur Verfügung gestellte Exemplar.

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genremischung, die mich überzeugen konnte
    Golgatha - eine Stadt für Menschen mit Geheimnissen

    „Menschen mit Geheimnissen, Menschen, die vor etwas fliehen, müssen sich in den Schatten halten. Sich einen Platz suchen, der so weit weg von allem liegt, dass die Welt einfach daran vorbeizieht.“ „Einen Platz wie Golgotha?“

    Nevada, 1869: Der junge Jim flieht vor seiner Vergangenheit. Dabei verschlägt es ihn nach Golgotha, einer Kleinstadt, die nicht nur ihm wie ein sicheres Versteck erscheint. Doch ganz so sicher ist die Stadt am Rande der Wüste nicht. Etwas Dunkles zieht herauf und befällt die Menschen, die sich zu nahe an den Silberminen aufhalten.


    Der Beginn der Geschichte zeigt Jims langen Weg durch die Wüste. Hier hatte ich noch den Eindruck, einen Jugendabenteuerroman, der im Wilden Westen spielt, vor mir zu haben. Schon das Auftauchen des indianischen Hilfssheriffs Mutt bringt Magie mit ins Spiel. Die fantastischen Elemente wurden deutlich erhöht, als sich ein Kapitel den Engeln und ihren Widersachern widmete. Dann wiederum driftete die Geschichte in Szenen ab, die an einen Horrorroman gemahnten. Zusammen mit einigen Elementen, die dem Steampunk entsprungen sind, kam eine Genremischung zusammen, die im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, schon bald aber sehr ansprechend war.

    Noch besser als die Mischung der Genres hat mir die Mischung der unterschiedlichsten Charaktere gefallen. So begegnet Jim in der Wüste nicht nur Mutt, sondern auch einem Mann, dessen Interesse toten Tieren gilt. Er bleibt nicht die außergewöhnlichste Person in Golgotha: dem Sheriff wird nachgesagt, ein lebender Toter zu sein; der Ladenbesitzer birgt ein trauriges, aber ungeheuerliches Geheimnis; ein ominöser Prediger geht um und die am Rande lebenden Chinesen scheinen mehr zu wissen, als mancher glauben kann. Nicht zu vergessen trägt auch die Bankersfrau Maude eine Maske. Auf den ersten Blick verschüchtert und unterwürfig, entpuppt sie sich als trainierte Killerin, die einem Hexenzirkel angehört, der jedem Mann überlegen ist. Der Bürgermeister passt gut ins Bild der ungewöhnlichen Stadtbewohner – lebt er doch auch ein Leben, das er sich nie gewünscht hat.

    Die einzelnen Charaktere bekommen viel Raum, übernehmen ihren eigenen Part der Geschichte und drängen Jim so immer wieder in den Hintergrund. Dabei bleiben die unterschiedlichen Persönlichkeiten nicht farblose Nebencharaktere, sondern werden durch das Einfügen von Szenen aus ihrer Vergangenheit interessant. Meine Favoritin war dabei meist Maude, die für Themen stand, die mir zusagten. So war sie ein Mädchen, das gegen die Abhängigkeit der Frauen von den Männern rebelliert hat. Auch wenn der Weg dazu – der über Kampfkunst und Magie führt – etwas ungewöhnlich war, sagte mir ihre Geschichte sehr zu. Besonders auch ihre Entscheidung einen Mann zu heiraten, von dem sie wusste, dass er alles andere als perfekt ist und der eigentliche Widerspruch zu ihren Überzeugungen, der sich darin fand. Fast genauso gut fand ich das Schicksal des Bürgermeisters und seiner Frau. Er versucht sich an die Gesellschaft anzupassen und so zu handeln, wie es andere von ihm erwarten. Dabei kann er aber nicht unterdrücken, wer er wirklich ist, worunter auch seine Ehe leidet.

    Der fantastische Zug der Geschichte kam auf unterschiedliche Weise. Magie kann sich hier durch mehrere Wege äußern. So hat Mutt Brüder, die sich in Kojoten verwandeln können; Jim ist im Besitz eines magischen Auges, das sein Vater von den Chinesen bekommen hat; die Frauen um Maudes Zirkel können ihr Leben durch das Blut Liliths verlängern. Diese Magie allerdings macht einen kleinen Teil der Erzählung aus, sodass ich über das erste direkte Auftauchen der Engel sehr überrascht war. Sie schienen mir vorerst als deutlich fantastischer, als der Rest der Geschichte. Dafür konnten sie mich zum Ende hin am meisten überraschen.

    Das Böse nimmt einen immer größer werdenden Teil der Geschichte ein. So driftete der zweite Teil des Buches immer mehr in Richtung Horror ab, zu dem auch einige Szenen gehörten, die nicht für schwache Nerven geeignet sind. Durch die Engel kam aber nicht nur das Böse durch die Wesen der Dunkelheit in die Geschichte, auch Gott bekam seine Rolle. Allerdings wird er besonders in Bezug auf die Zweifel eines der Engel erwähnt, sodass er nicht so sehr für das Gute und Richtige steht, wie man das erwarten hätte können. Für mich war besonders interessant, dass die von den Engeln beobachtete Schöpfungsgeschichte gar nicht der entsprach, die man aus der Bibel kennt, sondern eine Verbindung der wissenschaftlichen Erdgeschichte und Evolution mit den aus dem Glauben bekannten Wesen war.

    Fazit: Die Genremischung fand ich sehr interessant, kombinierte sie doch all jene in sich, die ich gerne lese. Allerdings waren es die Kombination der unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die mir am Besten gefallen hat, da es dadurch gelungen ist viele ernste und mir wichtige Themen locker in eine sehr spannende Geschichte zu bauen. Sehr gelungen!

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    Pearssons avatar
    Pearssonvor 2 Jahren
    ein interessanter Stilmix

    Zitate:

    "Und dort oben war etwas. Er fühlte es, konnte es aber nicht sehen. Etwas, das eher taumelte als lief, etwas, das gute Männer wahnsinnig und wahnsinnige Männern zu Mördern machte. Etwas Namenloses, riesig und schrecklich." Seite 62

    "Das hier ist Golgotha: Menschen verschwinden hier und werden tot aufgefunden, das ist so etwas wie eine Stadttradition." Seite 263


    Meinung:

    Herzlichen Willkommen in Golgotha, der Stadt, in der Menschen jeden Schlags gerne gesehen sind. Ok, vielleicht gibt es dort ein paar Probleme mit Rassismus und Vorurteilen, aber das darf man nicht so eng sehen…

    Golgotha ist ein Sündenpfuhl. Hier trifft sich alles, was Dreck am Stecken hat und sich vor dem Rest des Landes verstecken muss. Glücksspiel, Prostitution, Drogen, Mord und sogar übernatürliche Vorkommnisse, das sind alles keine seltenen Dinge in dieser Stadt.
    Selbstverständlich gibt es auch nette, brave Menschen - in Golgotha trifft buchstäblich Gut auf Böse.
    Hier passiert es auch, dass unsere Protagonisten aufeinander treffen. Jim, ein junger Flüchtiger, Mutt, ein auf Grund seiner Abstammung Ausgestoßener, Scheriff Highfather, der theoretisch schon mehrfach tot sein sollte und noch so einige andere interessante Persönlichkeiten! Das geht bis hin zu Mitgliedern der göttlichen Heerscharen ;)
    Doch von heute auf morgen ist alles irgendwie noch dunkler und gefährlicher als sonst. Plötzlich drehen brave Männer durch und sind nicht mehr sie selbst!
    Ob unsere „Helden“ wohl auch in Golgotha geblieben wären, wenn sei gewusst hätten, dass eine Gefahr, älter als der Tod, dort lauert?

    Besonders begeistert war ich von der Genremischung. Wir finden Steampunk, Horror, Western, aber auch ein bisschen Liebe -oder zumindest Ansätze-.
    Auch der Schreibstil passt hervorragend zu diesem Setting! Es wird geflucht, geprügelt und gespuckt, eben so, wie man sich das in einer solchen Geschichte vorstellt ;) Generell verwendet R.S. Belcher viel Liebe zum Detail um seine Stadt, deren Bewohner und den Kampf um Gut gegen Böse zum Leben zu erwecken, was ihm meiner Meinung nach auch hervorragend gelingt. Zwischenzeitlich muss man sich beinahe wundern, dass man nicht tatsächlich ein Pferd wiehern hört ;)

    Wie im oberen Teil bereits erwähnt, erleben wir die Geschichte aus Sicht mehrerer Personen. Die Befürchtung, dass es zu viele werden und ich den Überblick verlieren könnte, hatte ich jedoch zu keinem Zeitpunkt. Dafür legt der Autor zu viel Wert darauf, dem Leser die Protagonisten -zum Teil im Lauf des aktuellen Geschehens, zum Teil in Rückblenden in ihre jeweilige Vergangenheit- näher zu bringen. Diesen Aspekt empfand ich als sehr angenehm!
    Gleichzeitig führt mich das jedoch auch zu einem Punkt, der mir nicht so gefiel. Gerade in der ersten Hälfte schleicht sich, durch den gut gemeinten Detailreichtum, leider die ein oder andere Länge ein, bzw. hatte ich nach der Hälfte der Geschichte das Gefühl, dass etwas passieren müsste. Wobei ich dazusagen muss, dass -sobald die Action und Spannung richtig loslegen-, das Buch nur noch schwer aus der Hand zu legen ist ;)

    Ideenreichtum und Phantasie des Autoren sind wahrlich ausgeprägt und bereitem dem Leser viel Freude. Ich für meinen Teil hatte, abgesehen von der eben genannten Schwäche, sehr viel Spaß mit dem Buch und kann die Geschichte jedem empfehlen, der eine gute Story über den Kampf gegen das Ende der Welt lesen möchte und offen gegenüber einem gelungenen Stilmix ist!

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    Sandra1978vor 2 Jahren
    Fantasy Western ... mal was anderes!

    Inhalt

    Der 15jährige Jim Nevrey und sein Pferd Promise durchqueren die 40-Meilen-Wüste in Nevada, um ihr Glück in Virginia City zu versuchen.

    Doch sie stranden in Golgotha, einer kleinen Stadt am Rand der Wüste, deren Deputy Mutt, einer der wenigen verbliebenen indianischen Ureinwohner der Gegend, beide dem Tode Nahe am Rand der Wüste gefunden hat.
    Sie werden dort von Mutt und Sheriff Highfather freundlich aufgenommen, seine Vergangenheit spielt in Golgotha keine Rolle. Golgotha ist eine Art Auffanglager für alle möglichen gestrandeten Existenzen, die dort, am Rand der gerade wiedereröffneten Silbermine, versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen - Weiße und Chinesen streng getrennt.

    Alles, was Jim von zu Hause mitgenommen hat, ist das künstliche Auge seines Vaters -es scheint entweder magisch oder verflucht zu sein, so genau weiß Jim das noch nicht.
    In Golgotha gehen sehr merkwürdige Dinge vor sich: Menschen verschwinden, drehen durch, faseln von schwarzen Würmern und es wird jeden Tag schlimmer.

    Der Sheriff und der Bürgermeister versuchen den Ereignissen auf die Spur zu kommen und entdecken, dass sich eine Art Sekte in der Nähe der Silbermine niedergelassen zu haben scheint.
    Die Ereignisse spitzen sich von Tag zu Tag mehr zu, bis eine einzige Nacht über Auslöschung oder Rettung der ganzen Welt, Sieg oder Niederlage von Gut oder Böse, entscheiden kann.


    Beurteilung 

    Revolver Tarot war wieder mal ein Buch, dass mich überrascht hat. Ich konnte mir unter dem Titel tatsächlich nicht viel vorstellen und habe das Buch im Rahmen einer größeren Aktion des Verlags gelesen.
    Als ich begonnen habe zu lesen, wurde ich von Seite zu Seite fassungsloser, da ich überzeugt war, in einen klassischen Western geraten zu sein, was ja zu 100% nicht mein Fall ist.
    Da das Buch aber durch den modernen und angenehmen Schreib- und Sprachstil des Autors sehr gut zu lesen war, habe ich weitergemacht. Bald stieß ich beim Lesen auf einige Elemente, die mir eine gute Portion Mystery und einen Hauch Steampunk in der ganzen Sache versprachen, so dass ich mit steigender Spannung weitergelesen habe.

    Der Autor hat das toll hinbekommen, die Schlüsselfiguren in Golgotha miteinander zu verbinden und dem Leser vorzustellen, sowie die ganze Atmosphäre einer Gold - bzw. Silbergräbersiedlung im Amerika des 19. Jahrhunderts zu vermitteln. Es ist alles passend und stimmig geschrieben, aber nicht so klischeehaft und kitschig wie die typischen Westernfilme, die man zwangsläufig mal mitbekommt.

    Die Hauptfiguren haben Tiefe und Charakter und haben alle ihre menschlichen Stärken, Schwächen, Laster und Zweifel, was sie sympathisch macht. Was das Buch über einen typischen Western hinaushebt, sind die fantastischen Elemente, wie das magische Jadeauge von Jims Vater, die Coyotenfamilie von Mutt, die Andeutungen über die bisherigen Geschehnisse in Golgotha und, mein ganz persönliches Highlight - Greta, Auggies "verstorbene" Frau und große Liebe - mehr will ich hier nicht verraten.

    Mein Fazit: Ein Buch das mir Spaß gemacht hat, mich trotz eines Genres, dass mir überhaupt nicht liegt, total gefesselt hat, und gekonnt komplett verschiedene Genre miteinander verschmilzt. 

    Revolver Tarot bekommt von mir 4 von 5 Sternen - den Abzug gibt es, weil ich eine Weile gebraucht habe, um richtig "reinzukommen" in die Story, und mich der Roman nicht von Anfang an gleich packen konnte. Dennoch eine empfehlenswerte Lektüre, wenn man mal über seinen typischen Tellerrand schauen möchte!

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    Frank1s avatar
    Frank1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fanrasy im Wilden Westen – für Genre-Interessierte bekommt „Revolver Tarot“ eine eindeutige Leseempfehlung.
    Der große Wurm im Silber-Berg

    Klappentext:

    Nevada, 1869: Am Rand der gnadenlosen Vierzigmeilenwüste liegt Golgotha, eine kleine Stadt, in der hinter verschlossenen Türen große Geheimnisse verborgen liegen. Der Sheriff trägt die Narben des Stricks am Hals und manche sagen, er sei ein toter Mann, dessen Zeit noch nicht gekommen ist. Golgotha ist der Ort, an dem sich die Gesegneten und die Verdammten sammeln. Schwärze flutet über die Welt und wenn der Sheriff und seine Leute sie nicht aufhalten, hat Golgotha seinen letzten Sonnenaufgang gesehen … und mit ihr die gesamte Schöpfung.

    Ein außergewöhnliches Abenteuer zwischen Western, Steampunk und Fantasy, das die Leben verschiedenster Persönlichkeiten auf einen gemeinsamen Kampf zuführt, dessen Wurzeln viel tiefer liegen, als sie sich vorstellen können.


    Rezension:

    Jim ist 15 – und auf der Flucht, weil er steckbrieflich gesucht wird. Mitten in der Wüste scheint die Flucht zu Ende zu sein, als ihm und seinem Pferd das Wasser ausgeht. Der Halbindianer Mutt, Deputy in der einsamen Stadt Golgotha inmitten des Wilden Westens, findet beide gerade noch rechtzeitig. Doch in dieser Stadt gehen eigenartige Dinge vor sich. Unheimliches geschieht hier, wird von den meisten Einwohnern jedoch aus Gewohnheit ignoriert. Fast jeder hier scheint Geheimnisse zu haben.

    Der Autor dieses Fantasy-Westerns, R. S. Belcher, lässt dich zunächst recht viel Zeit, die wichtigen Charaktere vorzustellen und auch deren Vergangenheit gründlich zu durchleuchten. Neben Jim lernt der Leser auf diese Weise auch verschiedene Einwohner Golgothas näher kennen – und erfährt so manches, was auch deren engste Freunde und Nachbarn nicht ahnen. Bis hier behält eindeutig das Westernelement die Oberhand, bevor im weiteren Verlauf die Fantasy in den Vordergrund tritt. Viele Handlungsstränge, die bisher nichts gemeinsam zu haben scheinen, treffen jetzt zusammen. Im Finale geht es um nichts Geringeres als die weitere Existenz nicht nur Golgothas, sondern des ganzen Universums. Diese Erzählweise kann durchaus begeistern, erschließen sich dem Leser die Zusammenhänge so doch sehr eindrucksvoll und überraschen logisch.

    Der Klappentext spricht von einem Abenteuer aus Western, Steampunk und Fantasy. Während Western und Fantasy in der Handlung jedoch tragende Rollen spielen, kommen Steampunkelemente praktisch überhaupt nicht vor. Im ganzen Buch kommt kein einziges Gerät vor, dass per Dampfkraft angetrieben wird. Lediglich ein einziges Gerät, das für die eigentliche Handlung jedoch keine nennenswerte Rolle spielt, könnte man zumindest ansatzweise in Richtung der Steampunk-Kultur deuten. Reine Steampunk-Fans sind hier also nicht gut aufgehoben. Lesern, deren Interesse primär auf außergewöhnlichen Fantasy-Geschichten liegt, kann „Revolver Tarot“ dafür um so mehr empfohlen werden.


    Fazit:

    Fanrasy im Wilden Westen – für Genre-Interessierte bekommt „Revolver Tarot“ eine eindeutige Leseempfehlung.


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor 2 Jahren
    ungewöhnliche, schräge Story über Dämonen und Untote im wilden Westen

    Ein eher ungewöhnliches Buch mit einer irgendwie schrägen Story, so könnte man das Buch beschreiben 😉

    Der Junge Jim ist am Rande der Vierzigmeilenwüste mit seinen Kräften am Ende. Sein Pferd ist gestürzt und lahmt, seine Wasservorräte gehen zur Neige und er weiß nicht, wie lange er noch überleben kann. Da wird er von zwei seltsamen Männern aufgelesen. Sie leben in der Stadt Golgotha und bieten ihm an, ihn dorthin erst einmal mitzunehmen.

    Mutt, der geheimnisvolle Indianer, ist einer dieser Männer. Außerdem ist er der Deputy und ein gefürchteter Einzelgänger. Er nimmt sich des Jungen an.

    Plötzlich geschehen seltsame Dinge in dem kleinen Örtchen. Die vor Jahren erschöpfte Silbermiene wird wieder eröffnet, Menschen verschwinden und Jim versucht, dem Geheimnis seines größten Schatzes auf den Grund zu gehen. Denn der Junge besitzt ein einzigartiges, magisches Artefakt….

    Bald darauf überschlagen sich die Ereignisse. Es gibt Untote, es gibt fast Tote, es gibt geheimnisvolle Wächter und schlafende Dämonen. Und am Ende des Tages kann es sein, dass die Welt zerreißt und nichts mehr übrig bleibt…

    Das wahre Geheimnis des Ortes, die wahre Bestimmung der Protagonisten und die Aufgabe des jugnen Jim werden nach und nach enthüllt und geben eine fesselnde Fantasy-Wild-West-Story ab.

    Das Buch liest sich super, die Protagonisten sind sehr detailreich geschildert und der Ort alles andere als romantisches Wild-West. Die vielen Fantasy-Elemente sind erst einmal befremdlich in dieser Umgebung, fügen sich aber am Ende irgendwie ins Bild. Einzig die Zombie-Elemente mochte ich nicht so.

    Eine interessante Mischung, außergewöhnliche Wendungen, theologische Zusammenhänge mit sehr weltlichen Engeln und rasante Blickwechsel.

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    Gwynnys avatar
    Gwynnyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine krasse Mischung aus Steampunk, Fantasy, Spannung, einer absolut abgefahrenen Story und schillernden Charakteren!
    Diese Stadt ist wunderschön, aber sie kann dich dein Leben kosten …

    FAKTEN
    Das Buch „Revolver Tarot“ von R. S. Belcher ist erstmals am 01.03.2015 im Papierverzierer Verlag erschienen. Es ist als Print und eBook erhältlich.

    INHALT
    Seltsame Dinge geschehen von je her in der Stadt Golgotha. Wer es durch die grausame 40-Meilen-Wüste schafft, kann hier ein neues Leben beginnen. Im Jahr 1869 versucht das der junge Jim. Mit einem sehr außergewöhnlichen Reisegut in der Tasche, wird er vom Halbblut Mutt gerettet und schlittert in seltsame Dinge hinein. Sherriff Highfather scheint unsterblich, Mutt hat mehr mit Coyoten gemein als man auf den ersten Blick denken mag. Eine Frau mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist die Frau des Bankers. Düstere Schicksale und Vergangenheiten – und sie alle werden in einen Kampf gezogen, dessen Ausgang über das Schicksal der Erde entscheiden soll. Doch zuerst geht es um ihre Stadt, ihre Heimat, denn die gilt es zu retten! Alles spitzt sich zu, als sich ein Reverent mit seinem Diakon oben an der alten Mine niederlässt und scheinbar harmlos den Leuten Beistand gibt …



    Ok Leute, im Normalfall käme hier jetzt meine schöne Struktur mit Schreibstil und dem ganzen BlaBla. Das geht bei diesem Buch aber nicht. Manchmal, bei Geschichten die in kein Muster passen, weder Mainstream sind noch sich in diese engen Formen pressen wollen, da muss ich Euch einfach im Fließtext belabern ;) Heute ist es mal wieder soweit^^

    Wir haben hier einen grandiosen und fesselnden Schreibstil, ich konnte das Buch gar nicht mehr weg legen, dabei taten mir schon die Augen weh! Die Story ist einfach zu abgefahren, zu anders und besonders. Die Charaktere könnten schillernder nicht sein. Und über all dem liegt dieser düstere Hauch der nahenden Vernichtung. Hoffnung schimmert durch und die Emotionen schwappen hoch. Man hasst und liebt, leidet und ist einfach emotional mitten im Strudel des Geschehens. Ich würde dieses Buch wahnsinnig gern verfilmt sehen, auch wenn der dann vermutlich erst ab 18 wäre ;) Wie der Autor die religiösen Aspekte einfließen lässt, das ganze Gerüst für die Story. Krass – einfach krass.

    Wie Ihr seht, bekomme ich mich gar nicht mehr ein^^ Allerdings ist das Buch nichts für jemanden, der die normale und ruhige Fantasy erwartet. Hier ist es düster, dreckig, und fernab von romantischen Sonnenuntergängen. Hier lauern der Tod, Charaktere mit großen Päckchen aus der Vergangenheit, Leid und der Krieg zwischen Gott und dem Ursprung. Und das alles vor der Kulisse des Wilden Westens. Genial und nicht zu vergleichen mit irgendeiner anderen Story, die ich je gelesen habe!

    Der Autor greift alle wichtigen Personen gekonnt auf, verleiht ihnen Tiefe und bringt sie mir als Leserin näher. Ganze Szenen setzen sich bildgewaltig vor mein inneres Auge und lassen mich eigentlich schon meinen eigenen Film produzieren. Ich habe sogar ein Lied im Kopf zu diesem Buch, etwas, das mir nur selten passiert. Diesmal hat mich der Titelsong zu dem Film „My Name is Nobody“ begleitet. Fragt mich bitte nicht warum :) Aber es macht das Buch zu etwas Besonderem für mich. Eine wirklich klare Lese-Empfehlung ab 16-18 Jahren.

    MEINE BEWERTUNG
    Hier gibt es die Höchstbewertung 5 von 5 goldenen Zahnrädchen
    ©Teja Ciolczyk, 05.10.2016


    Mehr rund ums Buch findet Ihr auf meinem Blog Gwynny's Lesezauber

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    MimiSoots avatar
    MimiSootvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wahnsinn!
    Fesselnd!

    Eigentlich habe ich mir Revolver Tarot gekauft, um mal wieder was zum zwischendurch lesen zu haben, quasi Popcorn-Kino zum entspannen. Ich war dann aber total hin und weg, von wegen "so'n Buch für zwischendurch wenn man nicht weiß was man lesen soll..." Mich hat es total gefesselt!
    Die Charaktere sind sind gut gezeichnet und man leidet immer mit ihnen mit. Die Story hat mich echt begeistert, mal was anderes, ein bisl verworren, aber am Ende doch sehr schlüssig. Vor allem die Vermischung aller möglichen Religionen und Glaubenssysteme fand ich sehr gelungen und ich konnte mir ein schmunzeln an der ein oder anderen Stelle nicht verkneifen. Highfather ist mein Lieblingscharakter. Er nimmt alles so gelassen hin, selbst seine Unsterblichkeit und man kann ihn einfach nur beneiden und gleichzeitig bemitleiden. So souverän, wie er manche Situationen meistert, möchte ich das auch mal machen können. Diese Kleinstadt ist so merkwürdig und doch so liebenswert, und das vor allem wegen Charakteren wie ihm.
    Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und war gespannt auf die nächste Wendung und die nächste Enthüllung und das nächste whatever, aber bitte mehr davon!
    Ich hoffe es wird noch aus dieser Richtung geben, denn diese Steampunk-Phantasie mit Elementen von Lovecraft und Poe hat mich echt umgehauen!

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    Archers avatar
    Archervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Was für ein Ritt! Western und Fantasy, überbrodelnde Action, ein Schreibstil, von dem die meisten Autoren nur träumen können! Highlight!
    Im wilden Westen ist die Hölle los!

    Golgotha, am Rande der 40-Meilen-Wüste. Keine Westernstadt wie jede andere. Wer hierher kommt, ist mit Sicherheit etwas Besonderes. Zumindest besonders zäh, denn die ausgebleichten Knochen, die in der Wüste leuchten, erzählen die Geschichte all derer, die es nicht geschafft haben. Einer von ihnen wäre beinahe Jim geworden, ein 15jähriger, der sich auf der Flucht vor dem Gesetz befindet. Dass ausgerechnet Mutt, der Hilfssheriff von Golgotha ihn findet und rettet, ist alles andere als Zufall. Überhaupt bleibt in Golgotha, 1869, nur wenig dem Zufall überlassen. Der Sheriff, Highfather, kann nicht sterben, denn seine Zeit ist noch nicht gekommen. Mutt ist nicht nur Mensch oder Halbindianer. Maude Stapleton, die Frau des Bankers, ist weitaus mehr als nur Ehefrau und Mutter. Und einer, sagen wir zwei Bewohner von Golgotha sind übermenschlicher, als man ihnen ansieht.

    Und sie alle sind die letzte Hoffnung der Menschheit, denn unter ihrer Stadt regt sich etwas, etwas, das älter und böser ist als die Menschen, ja, älter als Gott selbst. Seine Diener sind schon aktiv und nicht jeder wird die letzte Nacht überleben ...

    Was für ein Ritt! Was für eine überbordende Phantasie! Was für Leute dieser Belcher entworfen hat! Mich hat es total erwischt, bereits mit den ersten Zeilen hat es mich in diese Welt geworfen, reingerissen, mitgerissen, ich habe mitgefiebert, gelacht, mich gewundert. Zugegeben, auf diesen Genremix muss man sich einlassen, gerade zu Beginn mag es etwas verwirren, wenn er plötzlich religiöse Aspekte einbringt, etwas über Engel und Gott schreibt, das man mit Sicherheit so noch nicht gelesen hat. Aber Geduld, das ist wichtig und notwendig, und vor allem ist diese Sichtweise amüsant. Selten habe ich in Fantasybüchern so hervorragend gezeichnete Charakter erlebt, sympathische Leute, die sich jedoch untereinander nicht unbedingt sympathisch sein müssen - wie im real life halt.

    Nur eines noch: Ich weiß nicht, wer angefangen hat, dieses Buch als Steampunk anzupreisen. Es ist von Steampunk so weit entfernt wie die Erde vom Andromedanebel. Es gibt nicht mal eine Dampflok, die "steamen" könnte. Wenn man das weiß und abenteuerlich genug ist, sich auf einen Genremix an originellen Einfällen einlassen zu wollen, wird man mit einer Geschichte belohnt, die es locker geschafft hat, mein erstes Highlight dieses noch jungen Jahres zu werden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Papierverzierer_Verlags avatar

    Revolver Tarot

    von R. S. Belcher
    übersetzt von Dennis Frey

    Liebe Rezensentinnen und liebe Rezensenten,

    hier könnt ihr zehn Exemplare des Werks Revolver Tarot von R. S. Belcher gewinnen.

    Klappentext:
    Nevada, 1869: Am Rand der gnadenlosen Vierzigmeilenwüste liegt Golgotha, eine kleine Stadt, in der hinter verschlossenen Türen große Geheimnisse verborgen liegen. Der Sheriff trägt die Narben des Stricks am Hals und manche sagen, er sei ein toter Mann, dessen Zeit noch nicht gekommen ist. Golgotha ist der Ort, an dem sich die Gesegneten und die Verdammten sammeln.
    Schwärze flutet über die Welt und wenn der Sheriff und seine Leute sie nicht aufhalten, hat Golgotha seinen letzten Sonnenaufgang gesehen … und mit ihr die gesamte Schöpfung.

    Ein außergewöhnliches Abenteuer zwischen Western, Steampunk und Fantasy, das die Leben verschiedenster Persönlichkeiten auf einen gemeinsamen Kampf zuführt, dessen Wurzeln viel tiefer liegen, als sie sich vorstellen können.

    Der Autor:
    R. S. Belcher ist mehrfach ausgezeichneter Autor, Zeitungs- und Zeitschriftenjournalist, und hat vorher unter anderem als RadioModerator, Produktionsassistent für das Fernsehen und als Privatermittler gearbeitet. Heute lebt er in Roanoke, Virginia. Dort lebt er mit drei Kindern, zwei Katzen und einem Hund.



    Um eines der 10 Rezensionsexemplare zu gewinnen, müsst ihr nur euren Blog oder euer Profil auf der Seite als Kommentar in die Bewerberrunde schreiben. Daraufhin losen wir die 10 Gewinner aus. Wichtig ist: diese 10 Revolver Tarots müssen an unserem Stand auf der Leipziger Buchmesse (Halle 2, Stand H306) abgeholt werden. #lbm15

    Revolver Tarot ist eine von sechs Neuerscheinungen zur Leipziger Buchmesse. Bitte beachtet auch unsere Bücher UMRAY, Alania - Das Lied der Geister, Chronik der Hagzissa, Sunnie und Polli im Land der Monate und Seelenseher.

    Weitere Infos zu diesem Buch auch auf der Verlagsseite: http://papierverzierer.de/revolver-tarot.html

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