R.A. Salvatore

 4.3 Sterne bei 1.844 Bewertungen

Lebenslauf von R.A. Salvatore

Teil der Fantasy-Welt: Robert Anthony Salvatore, geboren am 20.01.1959 in Leominster, Massachusetts, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er studierte Informatik, entschied sich dann jedoch die Journalismuskarriere einzuschlagen und absolvierte seinen Abschluss in Englisch und Kommunikationswissenschaft. Auslöser war der "Herr der Ringe" von Tollkien. 1982 veröffentliche er dann sein Romandebut "Der gesprungene Kristall" und schreibt seitdem vorzugsweise in Reihen. Für seine herausrgenden Werke wurde er bereits mit dem Deutschen Phantastik-Preis für das beste Hörbuch des Jahres. So schaffte er es sich einen Namen unter den Fantasy-Giganten zu machen. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Massachusetts.

Neue Bücher

Hexenzirkel 3: Das Lied des auferstandenen Gottes

Neu erschienen am 08.12.2020 als Taschenbuch bei Cross Cult.

Zeitenlos

Erscheint am 19.04.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet.

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Cover des Buches Die Saga vom Dunkelelf 1 / Der dritte Sohn (ISBN: 9783442245628)

Die Saga vom Dunkelelf 1 / Der dritte Sohn

 (99)
Erschienen am 01.05.1992
Cover des Buches Die Saga vom Dunkelelf 5 / In Acht und Bann (ISBN: 9783442245673)

Die Saga vom Dunkelelf 5 / In Acht und Bann

 (58)
Erschienen am 01.09.1992
Cover des Buches Der gesprungene Kristall (ISBN: 9783442268610)

Der gesprungene Kristall

 (57)
Erschienen am 16.01.2012

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Neue Rezensionen zu R.A. Salvatore

Neu

Rezension zu "Hexenzirkel 1: Das Lied von Usgar" von R.A. Salvatore

Das Lied von Usgar
Mine_Bvor 6 Monaten

Der bekannte Fantasy- Autor R.A. Salvatore hat mit „Das Lied von Usgar“ den Auftakt zu einer bisher zweibändigen Reihe geschrieben. Dieses Werk kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

 

Klappentext:

Nachdem Aoleyn ihre Eltern verloren hat, muss sie sich allein in einem Stamm bösartiger Barbaren behaupten. Sie träumt davon, in die Welt jenseits ihrer Bergheimat zu entkommen. Die einzige Hoffnung, die Freiheit zu erlangen, besteht darin, das Lied von Usgar zu erlernen, die mysteriöse Kraft des magischen Zirkels ihres Stammes. Glücklicherweise scheint Aoleyn die mächtigste Hexe zu sein, die jemals gelebt hat. Doch die Magie hat ihren Preis. Adeys Fähigkeiten wecken nicht nur das Interesse des brutalen Stammesführers, sondern auch das des Dämons der Berge, der all jene jagt, die über die Macht des Zirkels verfügen. Aoleyns Talent macht sie zu einem Signalfeuer in der Nacht.

 

Schon länger wollte ich etwas aus der Feder von R.A. Salvatore lesen, welcher sich einen bekannten Namen in der Fantasy- Autoren- Welt gemacht hat. Der Klappentext klang vielversprechend – ein Buch über Magie und ein elternloses Kind, welches sich in einer bösartigen Welt zurechtfinden und behaupten muss. Und so habe ich mich voller Vorfreude in dieses magische Abenteuer geworfen. „Das Lied von Usgar“ sollte mein erstes Buch von diesem Autor sein. Ich habe mich auf ein spannendes und packendes Fantasy- Buch gefreut. Doch meine Erwartungen wurden bald enttäuscht.

Den Schreibstil von Salvatore habe ich zu Beginn des Buches als gewöhnungsbedürftig empfunden. Er schafft es zwar gekonnt, eine Atmosphäre aufzubauen oder auch Momente einzufangen, die man sich als Leser plastisch vorstellen kann und diese dann auch mit einem düsteren Touch zu versehen. Dennoch wirkte der Stil auf mich teilweise etwas ungelenk, unfertig. Auch schafft der Autor es, auf vielseitige Art und Weise Spannung zu erzeugen – dennoch konnte mich dies nicht stetig überzeugen. Dieses Buch ist voller Action und Gewalt, es gibt viele blutige Szenen oder auch unerwartete Wendungen und Todesfälle, aber mir hat hier teilweise die tiefere Bedeutung gefehlt. Mir persönlich kam es so vor, dass hier nur übermäßig Gewalt ausgeübt wurde, damit der Autor zeigen konnte, dass er düstere und blutige Szenen schreiben kann.

Dafür konnte mich das Worldbuilding überzeugen. Die gestaltete Welt ist vielseitig und voller Facetten. Gespickt wird diese mit vielen Details, sodass man einen umfangreichen Einblick in die Welt bekommt. Auch werden immer wieder andere Regionen erwähnt und auch ihre Besonderheiten, sodass man Lust bekommt, auch diese kennen zu lernen. 

Ebenfalls gefallen hat mir das Magiesystem. In diesem Fantasy- Buch existiert eine Art der Kristallmagie. De Frauen in dem Bergstamm können unter Zuhilfenahme von bestimmten Kristallen Magie bewirken, dadurch werden diverse Fähigkeiten gestärkt oder auch erzeugt. Man erhält über die Einzelheiten von diesem System schon das ein oder andere an Informationen, dennoch gibt es bestimmt noch viel darüber zu entdecken.

Dafür konnten mich die Charaktere nicht ganz überzeugen. Diese wirkten auf mich größtenteils recht eindimensional. Da ist zum einen Aoleyn. Sie ist ein junges Mädchen, welches aus dem Stamm der Usgar wohnt, diese haben teilweise barbarische Ansichten in Bezug auf das Leben. Aber manche Frauen in diesem Stamm beherrschen die Kristallmagie und Aoleyn scheint dafür ein großes Talent zu haben. Man erlebt, wie sie erwachsen wird und damit auch reifer. Viele ihrer Gedanken sind nachvollziehbar und es macht Spaß, sie bei dem Heranwachsen zu verfolgen. Dann ist da noch Talmadge. Ein Händler, der in diese Region reist um seltene Perlen zu ertauschen. Doch leider konnte ich zu keinem von beiden eine wirkliche Bindung aufbauen.

Der Einstieg in das Buch ist mir nicht leicht gefallen. Diese ganzen fremdländischen Stämme mit ihren unterschiedlich verformten Schädel wirkten auf mich grotesk und nicht wirklich greifbar. Ich musste mich am Anfang ganz schön durchbeißen. Teilweise wirkte es recht schleppend auf mich, so richtige Spannung kam nicht auf, obwohl sich der Autor mit diesen kampfreichen Szenen alle Mühe gibt. Dafür mochte ich dann wieder den Showdown. Dieser war spannend und wirkte auf mich durchdacht. Er konnte mich ein bisschen über den zähen Einstieg hinwegtrösten.

 

Insgesamt konnte mich R.A. Salvatore mit „Das Lied von Usgar“ nicht vollständig überzeugen. Das Worldbuilding und auch das Magiesystem fand ich recht ansprechend und gut umgesetzt. Dafür konnten mich die Handlung und die Charaktere nicht überzeugen. Daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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D

Rezension zu "Hexenzirkel 2: Die Rache der gefallenen Götter" von R.A. Salvatore

Eins der besten Fantasybücher
Domi_Nikavor einem Jahr

"Die Rache der gefallenen Götter" ist der zweite Teil der Hexenzirkel-Reihe. Die Geschichte rund um den brutalen Stamm der Usgar, der unter harten Bedingungen auf einem Gebierge woht und von Magie umgeben ist, hat mich bereits im ersten Teil begeistert. Im zweiten Teil hat R.A. Salvatore noch einige interessante Völker und Protagonisten hinzugefügt und diesen Teil noch interessanter und spannender gestaltet, als es Teil 1 ohnehin schon war. Ich bin mehr als begeistert und hoffe sehr, dass auch der dritte Teil zeitnah übersetzt wird und bei uns erscheint. Eine brutale, düstere Welt, voller Krieger, Hexen und Götter, die ich allen Fantasyfans nur ans Herz legen kann.

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Rezension zu "Die Heimkehr 1 - Meister der Magie" von R.A. Salvatore

Meister der Magie (R.A. Salvatore)
PoldisHoerspielseitevor einem Jahr

Drizzt Do'Urden ist aus seiner Heimat geflüchtet und hat sich von der Welt der Dunkelelfen endgültig abgewendet – so dachte er jedenfalls, denn weiteres Ungemach steht ihm bevor. Unter der Erde sammelt sich eine riesige Armee, zumal ihm seine Feinde weiterhin auf den Fersen sind. Und so macht sich Drizzt gemeinsam mit seinen Gefährten wieder auf den langen Weg hinab und die Welt der Drow...

R.A. Salvatore hat mit seinen Romanen um den Dunkelelfen Drizzt Do'Urden ein umfangreiches Fantasy-Werk geschaffen, das mittlerweile deutlich über 30 Bände umfasst. „Meister der Magie“ ist also keineswegs der Start einer neuen Trilogie, auch damit der Dreiteiler „Heimkehr“ und die laufende Nummer 1 das suggerieren. Vielmehr findet man sich als Leser mitten in der sorgsam aufgebauten Szenerie wieder, viele Parameter sind bereits gesetzt und werden als bekannt vorausgesetzt. Wiederholende Erklärtexte gibt es nur wenig, sodass man als Neueinsteiger in diese Welt von „Dungeons & Dragons“ heillos überfordert sein wird, als Kenner der Buchreihe jedoch auch kaum Zeit mit Dingen verschwendet, die man sowieso schon kennt. Den Charakteren werden dabei allerdings auch nur wenige neue Eigenschaften oder Facetten zugeschrieben, sie scheinen während der Handlung etwas auf der Stelle zu treten und sich kaum weiterzuentwickeln.

Die Szenerie wird dafür sehr intensiv und vielschichtig beschrieben, Spielorte und Handlungen werden genau betrachtet und werden so vor dem inneren Auge lebendig. Dazu trägt auch die Atmosphäre der Handlung bei, die sich düster und kalt anfühlt, von Intrigen, Hinterhalten und erbitterten Kämpfen geprägt ist, in Form von Drizzt und seinen Begleitern aber auch vertrauensvolle, mutige und einige heitere Szenen mit sich bringt. Die Sprache ist dabei treffend gewählt und abwechslungsreich geraten, auch wenn einige Hintergrundinformationen recht spärlich ausgekleidet sind und so etwas wenig Beachtung finden.

„Meister der Magie“ eröffnet die Trilogie um die Rückkehr von Drizzt Do'Urden in die Welt der Dunkelelfen atmosphärisch und ohne große Einleitungen, wobei so einige Ideen aus den vorigen Romanen wieder aufgegriffen werden. Die Stimmung ist dabei aber sehr dicht geraten und wird von dem heimtückischen Volk der Drow geprägt – und dies zu beschreiben ist die Stärke von R.A. Salvatore. Für Fans der Reihe ist dieser Band sowieso ein Muss.

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