R.J. Palacio

 4.6 Sterne bei 1.070 Bewertungen
Autorin von Wunder, Wonder und weiteren Büchern.

Lebenslauf von R.J. Palacio

Die Autorin Raquel J. Palacio lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in New York. Zwanzig Jahre lang gestaltete sie als Art Director die Cover für die Bücher anderer Leute und wartete auf den richtigen Moment, ihr eigenes Buch zu schreiben. Dann traf sie eines Tages vor einem Eisladen einen ganz besonderen Jungen, und der Moment war gekommen. Wunder ist ihr erster Roman.

Alle Bücher von R.J. Palacio

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Wunder

Wunder

 (938)
Erschienen am 08.12.2017
Wunder - Wie Julian es sah

Wunder - Wie Julian es sah

 (8)
Erschienen am 01.10.2014
Wir sind alle ein Wunder

Wir sind alle ein Wunder

 (3)
Erschienen am 21.08.2017
Wunder - Charlottes Auftritt

Wunder - Charlottes Auftritt

 (2)
Erschienen am 02.03.2016
Wunder

Wunder

 (13)
Erschienen am 24.01.2013

Neue Rezensionen zu R.J. Palacio

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J

Rezension zu "Wunder" von R.J. Palacio

...wunder...wunderschön...wunderbar...wundervoll...
Jessy87vor einem Monat

Meine Güte, 

wie habe ich dieses Buch verschlungen... im Anschluss direkt den Film und das Buch nochmal auf Englisch...
Es ist so tiefgründig und hat mich zum lachen, weinen und fluchen gebracht!

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Rezension zu "Wunder" von R.J. Palacio

Eines der Bücher, die ich immer wieder lesen muss
Sofieevor 2 Monaten

Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich "Wunder" vor Jahren mal zum Geburtstag bekommen habe und zunächst gar nicht lesen wollte, weil mir das Cover so gar nicht zusagt. So schön der Inhalt auch ist, das Cover finde ich überhaupt nicht ansprechend. Irgendwann war ich dann aber doch neugierig und habe angefangen zu lesen – und war sofort gefesselt. Wie auch in meinen anderen Rezensionen ja deutlich wird, ist mir – vor allem bei solchen ernsten Themen – die Tiefe der Figuren sehr, sehr wichtig. Und diesen Anspruch erfüllt "Wunder" von der ersten bis zur letzten Seite. Die Figuren erklären in ihren eigenen Kapiteln die Geschichte aus ihren unterschiedlichen Perspektiven mit vielen Emotionen und nachvollziehbaren Motiven. Keiner der Ich-Erzähler ist unsympathisch und man kann sich in jeden von ihnen hineinfühlen.
Gerade, dass nicht nur August, der Junge, um den es ja letztendlich geht, von seinem ersten "richtigen" Schuljahr erzählt, finde ich ausgesprochen wichtig und gelungen. Ich habe es ohnehin gerne, wenn ein Buch aus unterschiedlichen Sichten erzählt wird, da eine Geschichte ja immer nicht nur eine Person betrifft. Und in "Wunder" werden gerade durch die verschiedenen Erzähler, die oft auch ganze Teile der Handlung aus ihrer Sicht noch einmal wiederholen, oft erst im Nachhinein Handlungen klar, für die man bestimmte Figuren zunächst verurteilt hat. Und es ist absolut gelungen, jede Figur nachvollziehbar und sympathisch zu gestalten. Das Buch fesselt unglaublich, weil man es gar nicht erwarten kann zu hören, was die verschiedenen Charaktere zu sagen haben.
Und dabei ist es an vielen Stellen traurig und herzzerreißend, dann aber auch wieder lustig und locker. Ich denke, dass dieses Buch etwas für Jugendliche und Erwachsene ist, man es aber auch schon Kindern vorlesen kann, um es mit ihnen zusammen zu besprechen und ihnen dadurch zu vermitteln, dass auch behinderte Menschen Gefühle haben und unglaublich gute Freunde sein können, wenn man ihnen eine Chance gibt. Ich glaube, mit meinem Kind würde ich "Wunder" auf jeden Fall lesen.
Es gibt diese Bücher, die einen nicht mehr loslassen und die man auch nach Jahren noch im Kopf hat, und "Wunder" gehört dazu. Dadurch, dass man sich in den verschiedenen Charakteren wiederfinden kann und mehr als einmal denkt: "Oh, genauso hätte ich vielleicht auch gehandelt, dabei ist es August gegenüber so verletzend", beginnt man auch über sich selbst nachzudenken. Ich denke, dass man durch "Wunder" auch sensibler gegenüber Vorurteilen und dieser ungewollten "Grundabneigung" gegenüber Behinderten wird, die wir glaube ich alle kennen.
Nicht umsonst gebe ich auf die Frage nach meinem Lieblingsbuch meist "Wunder" als Antwort und ich bin wirklich traurig, dass die Autorin – zumindest bis jetzt – noch nicht mehr geschrieben hat.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass "Wunder" ein unglaublich schönes Buch ist, das sich zu lesen lohnt und auch für Kinder schon geeignet ist. Auf einer realistischen und ergreifenden Basis werden Themen wie wahre Freundschaft, die Angst vor Ausschließung und Verurteilung und der Mut, sich für seine Freunde einzusetzen und zu sich selbst zu stehen, behandelt und man kann von diesem Buch eine Menge lernen.
Abschließend möchte ich auch den Film empfehlen, der vor einigen Monaten im Kino lief. Er ist einer der wenigen Filme, von denen ich sagen kann, dass sie ihrer Buchvorlage in nichts nachstehen. Man kann bei ihm lachen und weinen zugleich und jedem, der das Buch gelesen hat, rate ich auf jeden Fall dazu!

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L

Rezension zu "Wunder" von R.J. Palacio

Eine Geschichte über all die Dinge mit denen jeder tagtäglich zu kämpfen hat
lese_r_momentevor 4 Monaten

Wie ich auf das Buch aufmerksam geworden bin: 

Ehrlicher weise muss ich gestehen, dass ich zuerst den Trailer im letzten Jahr im Kino gesehen habe. Ein Kommentar aus der Reihe hinter mir ("Ich hab ihn mir ganz anders vorgestellt."), ließ mich sofort wissen, dass es ein Buch dazu geben muss. Schon der Trailer hat mich zum lachen gebracht und beeindruckt. Irgendwie geriet es etwas in Vergessenheit. Deshalb stand der Titel jetzt auch gute 9 Monate auf meiner wanna-read-list. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft es zu lesen.


Worum es im Buch geht:

Ein Junge hat seit seiner Geburt mit einer Krankheit zu kämpfen, die ihn besonders ungewöhnlich aussehen lässt. Zu beschreiben, wie genau er aussieht möchte ich gerne dem Autor überlassen. Es sei lediglich gesagt, dass er überall angestarrt wird und es dadurch nicht leicht im Alltag hat. Jetzt soll August zum ersten mal in die Schule. An der Middle School begleitet man ihn durch sein erstes Schuljahr mit allen Höhen und Tiefen.


Was das Buch aus macht:

August! Für mich ist es endeutig die Hauptfigur selbst. Er ist so lebendig und voller Liebe und Humor, klein und doch Groß und bringt einen auch in schwierigen Situationen immer wieder zum lachen. Trotz all der Dinge die er täglich miterlebt aufgrund seines Aussehens ist er rücksichtsvoll und nachsichtig mit all den Anderen, die ihn verurteilen, obwohl sie vielleicht nicht einmal mit ihm gesprochen haben.

Neben August machen auch die anderen Charaktere die zu Wort kommen das Buch so lebendig. Man erlebt mit, wie Gesellschaft und Pubertät es nicht immer einfach machen auf sein Herz zu hören. Man erlebt, was Freundschaft und Familie wirklich ausmachen. Für mich sprüht dieses Buch vor Emotionen.


Wer sollte dieses Buch lesen:

Jeder der gerne lacht, weint oder auch mal kritisch ist. Das Buch beschreibt wunderbar, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Für mich ist es kein klassisches Jugendbuch. Das Alter spielt hier keine Rolle, um dem liebenswerten August mit seinen Eigenheiten zu verfallen.

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