Die Geschichte von R. S. Graham mutet sehr mysteriös, aber auch spannend an. Allein der Klappentext klingt mitreißend, man will unbedingt wissen, was genau in dem kleinen Ort vor sich geht. Jillian beneidet man hingegen im ersten Moment nicht, wer will schon seinen Sommer in so einem verschlafenen Nest verbringen? Aber Gott sei dank gibt es ein paar Geheimnisse, die sie magisch anzuziehen scheinen und mit ihnen auch dunkle Sagen, die ihr keine Ruhe mehr lassen. Und dem Leser auch nicht.
Tatsächlich hat mich die Geschichte sehr schnell fesseln können. Der Schreibstil ist wirklich gelungen und spannend, wenn auch mit vielen Metaphern beladen. Er hat mich etwas an die Gänsehaut Geschichten oder auch ab und an an X-Faktor erinnert, um positiven Sinne! Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Charaktere sind gut beschrieben. Was mir sehr gut gefallen hat: es gab zwar sehr detaillierte Beschreibungen der Umgebung (man fühlte sich wirklich, als sei man selbst vor Ort!), doch war es nicht zu überladen.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit dieser Geschichte eine zeitweilige und spannende Unterhaltung hatte, denn ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Für alle Mystery Fans ein netter Zeitvertreib zwischendurch.












