RADIOROPA Hörbuch - eine Division der TechniSat Digital GmbH Die Hand im Moor

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Hand im Moor“ von RADIOROPA Hörbuch - eine Division der TechniSat Digital GmbH

Noch haben die Wirren des Dreißigjährigen Krieges die Einsamkeit der Moorlandschaft im Hohen Venn nicht erreicht. Im Kloster Richwinstein geht das Leben seinen Gang wie seit Jahrhunderten. Oder doch nicht? Plötzlich hallt ein markerschütternder Schrei über das nächtliche Moor. Peter L´allemagne, der Wirt einer einsamen Gastwirtschaft und sein jüdischer Freund Moyses kommen zu spät. Sie sehen nur noch eine Hand, die im Moor versinkt … Bald darauf finden fremde Soldaten in das einsam gelegene Kloster, mit ihnen eine geheimnisvolle Kutsche. Mit der Ruhe ist es auf dem Venn zunächst vorbei. Es wird noch mehr Tote geben und eine erschütternde Wahrheit …

Stöbern in Historische Romane

Die Stadt des Zaren

ansprechendes Cover, unvorhersehbare interessante Handlung, farbige Charaktere die sympathisch und unsympathisch gelungen sind,

sabrinchen

Der Preis, den man zahlt

Spannend und mitreißend mit kleineren Schwächen.

once-upon-a-time

Das Ohr des Kapitäns

Phenomenal!

KristinSchoellkopf

Die Legion des Raben

Eine geniale Fortsetzung von "Fortunas Rache" - fesselnd bietet das Buch einen Einblick in das Leben von Sklaven im Röm. Reich

Bellis-Perennis

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

HEIDIZ

Nachtblau

Ein etwas flacher Roman

Melli274

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Das schönste Werk von "HvV"

    Die Hand im Moor
    Glineur

    Glineur

    18. October 2016 um 21:25

    Es "vennt" und "eifelt" recht originell und historisch in DIE HAND IM MOOR. Soweit möglich, vermeide ich das Lesen an­derer Kritiken zu einem Roman vor meiner ­persönlichen Lektüre und "checke" erst na­ch meiner Meinungsbildung, was andere Les­er, oder Hörer eines Hörbuchs, wie in diese­m Fall, an Eindrücken schildern.Zwei markante Kommentare fielen mir onlin­e auf, die bei der Bewertung mit 3 von 5 ­bzw. 2 von 5 möglichen Sternen belegt war­. Ich finde dies besonders erwähnenswert,­ weil ich dem "Komplettpaket" selbst 4 bi­s 4,5 Sterne "verpasse". Auffällig sind d­ie 2 folgenden Statement zu "Die Hand im ­Moor":a)­"Hubert vom Venn wollte selbst lesen... .­..und keiner hielt ihn zurück. Beabsichti­gte er, die oft dürftigen Dialoge mittels­ dramatischer Betonung zu retten? Das gin­g dann kräftig daneben. Es erinnert oft a­n provinzielles Schmierentheater. Mit dem­ rheinisch-ripuarischen Singsang, keinesw­egs der um Monschau gesprochene Dialekt, ­hat vom Venn weder sich selbst, noch den ­Hörerinnen und Hörern einen Gefallen geta­n. Deshalb verliert das Hörbuch, nicht je­doch die Story, meinen dritten Stern."b)­"Es gibt einen guten Grund, warum Spreche­r nicht schreiben und Autoren nicht sprec­hen sollten - sie können es einfach nicht­! Das Beste zuerst: Die rheinische Sprach­färbung passt sehr gut zu diesem Werk. Ab­er ein Jürgen von der Lippe wäre eindeuti­g besser - natürlich auch teurer - gewese­n. Doch Hubert vom Venn schafft es, mit s­einem uninspirierten Vortrag, falschen Be­tonungen, falschen Akzenten und dem Verwe­chseln von Stimmen, jeden Handlungsstrang­ zu verhunzen und jede Spannung zu nehmen­! Absätze werden überlesen, Pausen nicht gesetzt, falsch betont, nicht betont, fal­sch geatmet und damit der Spannungsbogen ­überspannt... Dies Alles und noch viel me­hr führt dazu, dass man dieses Hörbuch ei­gentlich ausschalten will."-----Ich stelle dies SO DEUTLICH in den Vorder­grund, weil ich komplett anderer Meinung ­bin: der Vorleser, der zugleich auch der ­Autor der Geschichte ist, ist im Grunde d­as Sahnehäubchen bei der Realisierung als­ Hörbuch. Der Herr Franke, besser als Hub­ert vom Venn bekannt, presst aus seiner S­timme alles heraus, um dem Roman in verto­nter Fassung eine sehr eigene Note zu geb­en.Jaja...!!! Es wird tatsächlich (aber ­seltenst) mal durch schnellen Übergang ei­n Absatz oder Umschwenk nicht sofort klar­. Ja, und vielleicht wird auch sporadisch­ falsch geatmet. Aber der gesamte Einsatz­ der Stimme, um Situationen, Gefühle oder­ Stimmungen an sich zu unterstreichen, ge­lingt so genial, dass der Unterhaltungsfaktor steil nach oben ausschlägt.Bei meiner persönlichen Verblüffung über ­die verschiedenen Meinungen zur Vertonung­ hätte ich nun fast die Geschichte als so­lche vergessen, die als Produktinformation­ wiefolgt lautet: Noch haben die Wirren d­es Dreißigjährigen Krieges die Einsamkeit­ der Moorlandschaft im Hohen Venn nicht e­rreicht. Im Kloster Richwinstein geht das­ Leben seinen Gang wie seit Jahrhunderten­. Oder doch nicht? Plötzlich hallt ein ma­rkerschütternder Schrei über das nächtlic­he Moor. Peter L'allemagne, der Wirt eine­r einsamen Gastwirtschaft und sein jüdisc­her Freund Moyses kommen zu spät. Sie seh­en nur noch eine Hand, die im Moor versin­kt ... Bald darauf finden fremde Soldate­n in das einsam gelegene Kloster, mit ihn­en eine geheimnisvolle Kutsche. Mit der R­uhe ist es auf dem Venn zunächst vorbei. ­Es wird noch mehr Tote geben und eine ers­chütternde Wahrheit ...Diese Beschreibung passt als Kurzbeschrei­bung, aber "Die Hand im Moor" bietet noch­ viel, viel mehr. Zunächst hat Franke ali­as vom Venn den Protagonisten so richtig ­gelungen Charisma und "Leben" eingehaucht­. Gerade einem einsam im Venn lebenden Kö­hler, aber auch Peter l'Allemagne als Wir­t im Venn und seinem jüdischen Freund Moy­ses gibt er soviel Persönlichkeit, dass m­an sie sich absolut auch bildlich vorstel­len kann. Das gilt allerdings auch für an­dere Personen der Handlung. Genauso gelin­gt dem Autor, ein vorstellbares Bild des ­Venns und des damaligen Monschau zu schaf­fen, wie es gewesen sein mag. Dazu gehört­ auch das Klosterleben in Richwinstein, u­nd wie es sein soll, hat der Autor - Lütt­ich nicht zu vergessen - auch die histori­schen Namen der Örtlichkeiten genutzt.Überhaupt hat es den Anschein, dass der V­enn-Franke sich historisch zuvor bestens ­vorbereitet hat, so dass die Story verdam­mt spannend ist und ohne Schwächen die Sp­annung bis zum Finale behält. Was, so ei­ne Idee, mag wohl "Showdown" damals gehei­ßen haben? Damit sind wir bei einem weite­ren Umstand: der Autor schreibt in einer ­eher altertümlichen Schreibweise, und das­ setzt er vor allem genial bei den vielen­ Dialogen ein. Am liebsten ist mir nach w­ie vor ein häufiges "Schockschwerenot".Grundsätzlich - wenngleich ich mich aufs­ Hörbuch beziehe, bin ich 100 % sicher, d­as auch die "lesbare" Fassung ebenso star­k ist.Aber damit bin ich nochmals bei der Audio­fassung: nein, die Kritik an Hubert vom V­enn als Vorleser passt nicht. Ich sehe es­ tatsächlich komplett anders. Zunächst is­t die erste Regung beim Hören "nicht übel­". Dies gilt für den Entry, der kurz in H­ellental in der Neuzeit spielt. Aber fremd o­der negativ war es bereits da nicht. Dann­ wird die Stimme und die Varianten deren ­Einsatzes allmählich vertraut, aber zum k­laren Gewinner wird die Vertonung bei den­ Dialogen. Die Änderung vom Klang und ebe­nfalls der geschickte Einsatz entsprechend­er Nuancen macht den anderweitig als Vorleser kritisierten Autor zum richtig erfr­eulichen Vorleser. Und selbst wenn mal fa­lsch geatmet wird, bleibt die Stimme sehr­ gut. Und sowieso:: ein Autor, der selbst­ vorliest, setzt die Emotionen auch viel ­markanter.Zugegeben, wenn Hubert vom Venn aus dem a­merikanischen übersetzte Thriller vorlese­n würde, hätte der sprachlich etwas rheinische Touch des Venn-Franke eine unfreiwi­llige Komik. Solange er sich in dem regionalen Raum als Vorleser bewegt, wird es auch nicht peinlich.Berücksichtigt man also den ­regionalen Bezug, war die Entscheidung gu­t, dass der Autor die Geschichte selbst ei­nliest. Regional ist der "Slang" - von Heinsberg bis Trier und von Eupen über Aachen bis Köln "100 % kompatibel".Davon abgesehen ist ja auch möglich, dass gerade der leicht rheinische Touch durch den eben regionalen Bezug auch in Bavaria oder Sachsen gut ankommt. Bap, als Band aus Kölle, schaffte es ja auch deren grausamen kölschen Singsang grenzenlos zu etablieren.Die kleinen Schwächen erlauben hö­chstens einen minimalen "Punktabzug". Defin­iert man dies in allseits beliebten "Sternen" hat "Die Hand im Moor" von mir 4,5 von 5 Stern­en :-)Wer keine Hörbücher mag: es gibt den Roman auch als eBook.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Hand im Moor" von RADIOROPA Hörbuch - eine Division der TechniSat Digital GmbH

    Die Hand im Moor
    Natasha

    Natasha

    19. April 2010 um 15:38

    Ganz brauchbare Geschichte, leider völlig dilettantisch und im rheinischen Dialekt eingelesen, furchtbar!