Rabea Edel Das Wasser, in dem wir schlafen

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Inhaltsangabe zu „Das Wasser, in dem wir schlafen“ von Rabea Edel

Zwei Schwestern haben sich, nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat, gegeneinander verschworen: Jede will mutiger sein als die andere, schlauer und vor allem begehrenswerter. Sie provozieren sich und stellen sich Prüfungsaufgaben, als sie sich aber in denselben Mann verlieben, verkehrt sich das Spiel in harten Wettstreit. Das Debüt einer jungen deutschsprachigen Autorin; ein Roman voller Poesie und in seiner sprachlichen Genauigkeit berührender Bilder – über eine Liebe, deren Gefahren zwei heranwachsende Frauen zu spät bemerken …

Ein Buch wie ein Rätsel, poetisch und berührend, bildreich und verstörend.

— Briggs
Briggs

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  • Wasser, Schlaf und ein Kampf um die Liebe

    Das Wasser, in dem wir schlafen
    Briggs

    Briggs

    13. September 2015 um 15:21

    Beim ersten Lesen genoss ich die Sprache, ließ mich von der Erzählung in die verschiedenen Zeiten ziehen, versuchte zu verstehen, was die namenlose Schwester mit Lina verbindet, was Gregor, den beide lieben, für eine Rolle spielt, spürte die Gefühle nach, die immer nur zwischen den Zeilen und zwischen den Buchstaben standen. Beim zweiten Lesen erst verstand ich: Es war alles gesagt, ich hatte es nur nicht entdeckt. Liebe und Abscheu liegen in diesem Buch so nah beieinander wie Teilen und Lieben, wie Wasser und Schlaf, wie Lina und ihre Schwester, wie beider Mutter und Vater. Alles ist eins, und beim zweiten Lesen navigierte ich leichter durch die Zeitzonen, erspürte noch mehr von der Verzweiflung der Schwestern, verstand die Unausweichlichkeit der Geschehnisse trotz der Unnachvollziehbarkeit der Handlungen. Ich schwanke ein wenig, ob ich drei oder vier Sterne vergeben kann, denn ich mochte Gregor und Lina nicht; und je länger ich las, umso weniger konnte ich sie leiden, und ich wollte immer weniger von ihnen wissen. Dennoch mochte ich die schreibende Schwester, die lyrisch und unkaprziös ihre Geschichte erzählt, und immerhin wollte ich das Buch nochmal lesen, um es zu verstehen ... und die Sprache gibt den Ausschlag für den vierten Stern. Ein intensives Leseerlebnis!

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