Rabiya Kadeer Die Himmelsstürmerin

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Inhaltsangabe zu „Die Himmelsstürmerin“ von Rabiya Kadeer

Allein gegen eine Weltmacht: das mitreißende Schicksal einer mutigen Frau DIE HIMMELSSTÜRMERIN REBIYA KADEER NOMINIERT FÜR DEN FRIEDENSNOBELPREIS.

Was für eine Frau und Kämpferin.

— Postbote

Der Kampf einer unglaublich mutigen Frau für die Rechte ihres Volkes.

— Buchperlentaucher

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    Die Himmelsstürmerin

    Postbote

    29. August 2016 um 18:48

    Rabiya Kadeer war schon als Kind anderst. Sie hatte immer gesagt, schon in der Schule, was sie dachte. Das behielt sie bei, bis jetzt. Dies vergehen war in China nicht beliebt.Heiraten soll sie, blos wen? Ihre Mutter sucht für sie einen Mann aus, sie ist 15 Jahre, sie liebt ihn nicht. Allerdings geht sie mit dieser Ehe einem versprechen für ihre Mutter nach, so sei diese besser versorgt. Sie bekommt 6 Kinder. Rabiya ist auch während ihres Hausfrauendasein, eine rebellische geblieben. Oft zum Leid ihres Mannes, der in guter Stellung war. Oft hat man ihm anempfohlen sich von dieser Frau zu trennen. Die Himmelsstürmerin, kommt aus Ostturkestan, wo die religiösen, kulturellen und wirtschaftliche Grundrechte von Peking niedergemacht werden. Oft Gnadenlos mit Mord, Folter und Gefängnis. Rabiya Kadeer will für ihr Volk mehr Rechte einfordern. Ihr Ehemann möchte nicht mehr mit ihr zusammenleben. 6 Kinder, alleine und die Hoffnung auf einen neuen Ehemann, gleich null. Doch Rabiya findet einen unglaublichen Weg. Sie fängt mit einer kleinen Wäscherei an und wird gar zur Millionärin. Durch ihr vieles Geld hat sie die möglichkeit auf politische Machtspiele, oft Riskant und überteuert durch Bestechung.Friedlich wollte sie mehr Rechte für die kleine Minderheit der Uriguren erreichen. Rechte der Religion derer und der Kultur.Doch ihr unermüdlicher Einsatz wurde der chinesischen Regierung zu unbequem, zog so gar den Hass der Regierung auf sich.Es kommt wies kommen muss, Rabiya überlebt 5 Jahre ein Gefängnis, der schrecklichen Art Chinas. Folter, Vergewaltigungen und Hinrichtungen, waren an der Tagesordnung, das sie selbst erlebt und gesehen hat.Rabiya schafft es in Amerika Exil zu bekommen. von dort kämpft   sie weiter für diese Menschenrechte, der Uriguren. Doch auch dort finden sich chinesische Beobachter, gegen sie.Die Himmelsstürmerin wurde schon drei mal für den Friedensnobelpreis nominiert.Das Buch ist in Kapiteln mit Oberthemen zu ihren gesamten Lebensstationen aufgeteilt. Kein Kapitel ist länger als 8 Seiten, so wirkt das Leben von Rabiya nicht zu überladen. Ich finde diesen Aufbau sehr übersichtlich und verständlich gemacht. Viele private Details werden erwähnt. Das mutige Tun und Handeln von Rabiya wird reel rübergebracht. Nichts wirkt künstlich. Ihre Zeit im Gefängnis bringt sie sehr Naherlebt rüber. Manche Szenen muss man aushalten können. Das China so schlimm, launisch ist hätte ich so nicht gedacht.Dem Schreibstil kann man sehr gut folgen Eine wirklich beachtenswerte, mutige Frau habe ich hier kennengelernt. Chinas Staatsfeindin Nr 1Eine Biographie die Lesenswert ist.5Punkte

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  • Rezension zu "Die Himmelsstürmerin" von Rabiya Kadeer

    Die Himmelsstürmerin

    leserin

    21. September 2012 um 13:46

    Das Buch "Die Himmelsstürmerin" hat mich schwer beeindruckt und berührt. Ich habe dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können, so spannend und bewegend war das Leben der "Himmelsstürmerin". Der mit Leidenschaft kämpferische und nie aufgebende Charakter, ihre Stärke und Kraft, wie sie sich gegen die chinesische Staatsmacht wehrte, jetzt eigentlich immer noch von den USA aus für ihr Volk einsetzt, ist großartig. Überaus wertvoll fand ich, von der muslimischen Volksgruppe der Uiguren und generell vom Gebiet Xinjiang (das im Nordwesten Chinas liegt), lernen zu können. Das Buch beginnt damit, dass sich die Protagonistin schon abgefunden hatte, zum Tode verurteilt zu werden. Sie wurde als Staatsfeindin von China, wegen Verrat von Staatsgeheimnissen angeklagt. Das Urteil wurde dann letztlich doch in eine Freiheitsstrafe umgewandelt. Frau Kadeer wurde in Ostturkestan geboren und lebte in Aksu. 1999 wurde Xinjiang an China angebunden, das Volk der Uiruren wurde unterjocht und von der Außenwelt abgeschnitten. Die Menschen wurden willkürlich verhaftet, eingesperrt, gefoltert und auch getötet. Die durften ihre Kultur und ihre Religion nicht ausüben. Ein aufrüttelndes, sehr umfangreiches Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte! Es entstand 2006/2007 auf der Basis zahlreicher Interviews zwischen Rebiya Kadeer und der Autorin Alexandra Cavelius, die mithilfe mehrer Dolmetscher in uigurischer Sprache geführt wurden. 2007 wurde R. Kadeer bereits zum 3. Mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

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  • Rezension zu "Die Himmelsstürmerin" von Rabiya Kadeer

    Die Himmelsstürmerin

    Eltragalibros

    04. October 2008 um 16:14

    Eine der wohl spannendsten Biographien die ich je gelesen habe. Rebiya Kadeers Leben ist spannend. Sie kämpfte sich von der einfachen Wäscherin hoch, zu einer chinesischen Staatsfeindin, die nur für ihr unterdrücktes Volk kämpft. Sie schreibt mitreißend und der Leser fühlt mit ihr, als ihr Ungerechtigkeiten widerfahren und sie sogar inhaftiert wird.

  • Rezension zu "Die Himmelsstürmerin" von Rabiya Kadeer

    Die Himmelsstürmerin

    Nofretete

    23. July 2008 um 20:33

    Ein Buch daswachrüttelt.
    Fünf Sterne sind noch viel zu wenig!!!

  • Rezension zu "Die Himmelsstürmerin" von Rabiya Kadeer

    Die Himmelsstürmerin

    Salome

    14. July 2007 um 12:52

    Himmelssturm für die Menschenrechte Eine einfache Frau kämpft aus Liebe zu ihrem Volk einen scheinbar aussichtslosen Kampf und wächst dabei weit über sich hinaus Die freie Journalistin und Sachbuchautorin Alexandra Cavelius hat, zusammen mit der uigurischen Menschenrechtlerin Rebiya Kadeer, deren eindrucksvolle Biographie “Die Himmelsstürmerin”, verfasst. Es ist der erstaunliche Werdegang einer Frau, die ihr Leben dem Kampf gegen die Unterdrückung durch die chinesische Diktatur gewidmet hat und die bis heute als Staatsfeindin Nr.1 in China gilt. Wer ist Rebiya Kadeer? Am 15. Juli 1948 wurde Rebiya in einfachen, ärmlichen Verhältnissen unter Goldsuchern im Gebirge von Altay in Ostturkestan (heutige sogenannte autonome Republik Xingjiang) geboren. Unter widrigen Umständen und viel zu früh geboren, aber doch stark mit dem festen Willen zu leben, steht für die Gott dankbaren Eltern schnell fest, dieses Kind gehöre nicht ihnen, sondern dem Volk. Und so wird es auch sein. Besiedelt ist die Region in dieser Zeit von einer Vielzahl islamischer Turkvölkern, die friedlich miteinander koexistieren: Uiguren, Kasachen, Kirgisen, Dunganen… Rebiya wächst zunächst in ihre traditionelle Rolle als Hausfrau und Mutter hinein, obgleich sie stets ein Mensch bleibt, der ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und auch keine Scheu vor dem Aussprechen unbequemer Wahrheiten hat. Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Folter, Mord sind zu dieser Zeit omnipräsent, sie prägen Rebiya zutiefst. Immer deutlicher stellt sich heraus, so wie sie nie ihren Eltern gehörte, gehört sie auch nicht ihren Kindern und ihrem Ehemann. “Ich will die Mutter des uigurischen Volkes sein, die Medizin für sein Leiden, das Taschentuch für seine Tränen, und der Schirm, der es vor dem Regen schützt.” sagt sie über sich selbst. Schließlich wird die unbequeme Rebiya von ihrem Mann geschieden und dadurch von ihren Kindern getrennt . Aus ihrer finanziellen Not heraus gründet sie eine kleine Wäscherei. Sie entpuppt sich als findige Geschäftsfrau und hat von nun an nur noch ein Ziel: viel Geld zu machen, um erstens ihre Kinder zu sich holen zu können und zweitens Gelder für ihren Kampf gegen die chinesischen Unterdrücker zu sammeln. Das erwirtschaftete Geld der Wäscherei investiert sie schlau in weitere Geschäfte und wird dadurch sehr reich. Durch das Gute, das sie mit diesem Geld bewirkt, wird sie eine Art Landesmutter für ihr Volk. Sie wird sogar in den Volkskongress gewählt, merkt aber, dass sie dort nichts bewegen kann. Die Unterdrückung der Uiguren Es ist kaum zu glauben, mit welchen Fakten Rebiya Kadeer aufwartet. Angefangen mit der unerbittlichen Zwangsbesiedlung Xinjiangs durch Chinesen, der systematischen, schleichenden Ausrottung der Bevölkerung dieser Region durch Zwangsumsiedlungen, Verhaftungen (in Gefängnisse mit schlimmsten Haftbedingungen), Morden, das Schaffen sehr schlechter Lebensumstände für die Uiguren; des Weiteren das Beschneiden aller Freiheiten der Uiguren, die totale Kontrolle durch das kommunistische Regime, das Plündern aller Ressourcen der Region, Hungersnöte durch Misswirtschaft; bis hin zu Zwangsabtreibungen, sogar bis zum Geburtstermin, und auch das Töten von Neugeborenen. Es ist eine unfassbare Ansammlung an Menschenrechtsverletzungen in China und durch China, die sie aufzeigen kann. Unglaublich, dass wir mit diesem Land so unbefangen wirtschaftlich zusammenarbeiten, obwohl diese Dinge ja durchaus bekannt sind. Viele Tatsachen, die man erfolgreich im Alltag verdrängt, werden durch “Die Himmelsstürmerin” schmerzlich bewusst und hinterlassen den Leser mit ohnmächtiger Wut. Verhaftung und Befreiung von Rebiya Kadeer 1999 wurde Rebiya, nach einer flammenden Rede im Volkskongress, über das Unrecht der Regierung und der darauf folgenden Entziehung ihrer Ämter, endgültig inhaftiert. Die Hölle der Zeit im Gefängnis schildert Rebiya so hautnah, dass es wehtut. Unermüdlich kämpft unterdessen Rebiyas Familie, ihr zweiter Ehemann Sidik und sechs der elf Kinder im amerikanischen Exil, für ihre Freilassung. Dadurch wurde ihre Geschichte auch in den westlichen Ländern bekannt. 2005 kommt sie frei. Eine Biographie, die bewegt Zusammenfassend kann man sagen, dass Rebiya Kadeer mit der Journalistin Alexandra Cavelius ein sehr bewegendes, aufklärendes Buch verfasst hat. Ihr Schicksal, ihr unermüdlicher, selbstloser Kampf für die Menschenrechte, für den sie auch zurecht für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde, ist beeindruckend. “Die Himmelsstürmerin” hat das Leben dieser Frau großartig festgehalten und ihr ein Denkmal gesetzt. Ein Buch, das man nicht mehr vergessen wird.

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