Rachael Treasure

 3.6 Sterne bei 24 Bewertungen
Autorin von Tal der Sehnsucht, Wo der Wind singt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rachael Treasure

Rachel Treasure erblickte im Jahr 1968 in Hobert, Tasmanien das Licht der Welt. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Agrarwissenschaften und Journalismus. Sie arbeitete für eine Reihe von regionalen Zeitungen und war dann auch als Reporterin für das ABC-Radio tätig. Bei ihrem Hobby, dem Reisen, lernte sie ihren Mann "John" kennen, ein Viehzüchter in fünfter Generation. Heute lebt sie mit ihm und einer Tochter auf einer Farm im Süden von Tasmanien. Dort züchten sie Pferde, Kelpie-Hunde und Merinoschafe. Jeder ihrer Romane über das schöne und manchmal harte Leben in der Einsamkeit Australiens wurde zu einem großen internationalen Bestseller.

Alle Bücher von Rachael Treasure

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Tal der Sehnsucht

Tal der Sehnsucht

 (7)
Erschienen am 11.02.2008
Wo der Wind singt

Wo der Wind singt

 (6)
Erschienen am 11.05.2010
Wo die Wasser sich finden

Wo die Wasser sich finden

 (4)
Erschienen am 08.12.2009
Wo die Wasser sich finden: Australien-Saga

Wo die Wasser sich finden: Australien-Saga

 (2)
Erschienen am 12.01.2012
Wo wilde Flammen tanzen

Wo wilde Flammen tanzen

 (2)
Erschienen am 15.05.2012
Wo der Himmel beginnt

Wo der Himmel beginnt

 (1)
Erschienen am 16.03.2015
Wo wilde Flammen tanzen: Australien-Saga

Wo wilde Flammen tanzen: Australien-Saga

 (2)
Erschienen am 15.05.2012
Timeless Land

Timeless Land

 (0)
Erschienen am 20.08.2009

Neue Rezensionen zu Rachael Treasure

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Pachi10s avatar

Rezension zu "Wo der Wind singt" von Rachael Treasure

Einfach ein toller Roman
Pachi10vor 6 Monaten

Kate wird mit 19 ungewollt schwanger, verlässt die heimische Farm in Tasmanien und versucht Mutterschaft, Studium und Arbeit unter einen Hut zu bringen. So ganz gelingt ihr das nicht und sie könnte gut zur Bad Mom gekürt werden.

Nach vier Jahren kehrt sie in die Heimat zurück, trifft auf den Vater ihrer Tochter. Dieser hat jedoch keine Ahnung. Ihre Familie ist zerrüttet und das Leben hält noch weiter Schicksalsschläge bereit. Doch für Kate und ihre Tochter gibt es am Ende doch ein Happy End.

Der Roman ist wirklich gut geschrieben, sehr realitätsnah. Das Leben ist nicht immer plüschrosa. Man erfährt ein bisschen über das harte Leben auf einer australischen Farm. Die Hauptfigur Kate ist nicht immer symphatisch, aber das kann sie wohl nicht sein, denn mit 19 plötzlich erwachen sein zu müssen, Verantwortung zu tragen für sich und ein Kind, daran sind schon manche gescheitert. Sie versucht ihr Bestes und letzten Endes schafft sie es auch.

Der einzige Punkt in der Geschichte, der mir nicht gefällt ist die Situation rund um Kates Vater. Er schmeißt sie im Grunde aus dem Haus weil sie schwanger ist, trotzdem wird die "Schuld" Kate zugwiesen und sie entschuldigt sich auch im Laufe der Geschichte. Das verstehe ich nicht ganz, denn Kates Reaktionen in der Vater-Tochter-Beziehung sind eigentlich nachvollziehbar, die des Vaters aber nicht. Hier ist es nicht ganz ausgeglichen.

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anra1993s avatar

Rezension zu "Wo der Himmel beginnt" von Rachael Treasure

Eine wundervolle Geschichte, über eine starke Frau
anra1993vor 3 Jahren

Durch eine Challenge wurde ich auf das Buch aufmerksam und habe mich direkt in das Cover verliebt. Ich finde das Bild einfach sehr schön und wie kann man das Cover besser gestalten, als mit einem Ausschnitt aus dem australischen Buschland?

Der Klappentext verspricht dem Leser, dass er eine aufregende Geschichte über ein Liebesdrama bekommt.
Als ich das Buch begonnen habe zu lesen, habe ich mich erst mal darüber gewundert, dass ich mitten auf einer Sexspielzeugparty gelandet bin und diese sich auch über die ersten Seiten zieht. Das fand ich im ersten Moment etwas befremdlich, weil ich doch auf etwas anderes gefasst war. Jedoch kam ich schnell in die Geschichte herein und konnte den Zusammenhang erfassen.
Das hatte der Klappentext so nicht verraten.
Auch gab es immer wieder erotische Stellen, die ich aber sehr schön finde, auch wenn die ein oder andere doch sehr eklig war.

Ich habe mich ziemlich schnell in die Charaktere verliebt.
Auch wenn es am Anfang nicht so aussieht, trifft der Leser in dem Buch eine junge Frau namens Rebecca, die viel durchmachen muss und trotzdem im Laufe des Buches sich entwickelt und an Stärke gewinnt.
Durch ihre Freunde an ihrer Seite gelingt es ihr, das ein oder andere Hindernisse zu beseitigen und aus ihrem starren Leben auszubrechen.
Auch wurde das Buch durch ihre wunderbaren Kindern aufgelockert, die süß und liebevoll gestaltet waren. Einfach so, wie man sich seine Kinder wünscht.
Wo es nette und tolle Charaktere gibt, gibt es meist auch die eher unsympathischen. Hier im Falle von Rebeccas Mann Charlie, welcher ein wahrer Egoist ist und den Mann verkörpert, den sich wohl keiner vorstellt.
Ich finde trotzdem, dass die Autorin sich viel Mühe im Detail der Charaktere gegeben hat, sodass das Buch sehr authentisch wirkt, denn jeder kennt bestimmt so Menschen.

Spannend finde ich die thematische Ausarbeitung des Buches. Zum Einen dreht sich alles um die Bewirtung des Landes in Australien, was scheinbar nicht so leicht ist.
Zum Anderen spricht die Autorin an, dass sich Frauen nicht von ihren Männern fertig lassen machen müssen, sondern dass sie den Mut zum Neuen wagen sollen.
Mit viel Witz, aber Ernsthaftigkeit hat die Autorin damit ein Werk geschaffen, welches mich an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt und mir auch die ein oder anderen Träne verursacht hat.

Ich habe das Buch gerne gelesen und war vom Anfang bis zum Ende an das Buch gefesselt, da es so viel mehr vermittelt, als nur eine gute Lektüre.

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JanaBabsis avatar

Rezension zu "Tal der Sehnsucht" von Rachael Treasure

Träume nicht Dein Leben – lebe Deinen Traum !
JanaBabsivor 3 Jahren

Rosemary Highgrove-Jones ist die Tochter eines australischen Großgrundbesitzers. Wie es ihrem Stand entspricht, ist sie mit einem jungen Mann aus gutem Hause verlobt. Bei einem Autounfall stirbt Sam und für Rosemary bricht eine Welt zusammen. Neben dem Schock um den Tod ihres Freundes muss sie zudem damit klar kommen, dass Sam auf der Ladefläche des verunglückten Pick-Up zum Zeitpunkt des Unfalles in weiblicher Begleitung war. Als ihr Vater ihr kurz darauf offenbart, dass er nicht ihr leiblicher Vater ist, schlägt ihre Trauer in Wut um und so beschließt Rosemary ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und das zu tun was sie schon immer tun wollte: Schicki-Micki-Kleidung ausziehen, Karohemd und Westernstiefel anziehen, Pferde reiten, Hunde ausbilden, eine Farm führen. Aus Rosemary Highgrove-Jones wird Rosie Jones.

Die Geschichte spielt auf 2 Zeitebenen – im 19. Jahrhundert und in der Gegenwart.

Rosie arbeitet als Journalistin und damit sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen kann, ermöglicht ihr ihr Arbeitgeber, von zu Hause aus zu arbeiten. Sie soll die Geschichte des Iren John Dennis "Jack" Gleeson recherchieren, der in den 1870er Jahren ein legendärer Viehtreiber war und dem der Ruf seiner Hütehunde weit voraus eilte. Seine außergewöhnliche Hündin „Kelpie“ gilt als Stammmutter der Rasse „Australian Kelpie“.

Als ihr Vater die Farm verlässt und ihre Mutter immer tiefer im Alkohol versinkt, bleibt Rosie nichts anderes übrig als die Farm alleine zu führen. Hilfe bekommt sie durch den Vorarbeiter Jim Mahony, mit dem sie bald nicht nur die Liebe zu den Tieren teilt.

Da die Eltern des verstorbenen Sam den Anblick seiner Tiere nicht ertragen können, erbt Rosie die Pferde und die Hunde von Sam und auf dieser Grundlage kann sie ihre eigene kleine Kelpie-Zucht aufbauen. Auch ihre Hunde werden sehr erfolgreiche Hütehunde die ihr Können auf sogenannten Trials (Geschicklichkeitsprüfungen) unter Beweis stellen müssen.

Die Stränge der unterschiedlichen Zeitebenen werden abwechselnd aus der Sicht einer Dritten Person erzählt.

Eigentlich bin ich davon ausgegangen hier auf einen Liebesroman zu stoßen. Dem ist aber ganz und gar nicht so, denn dem Thema Hundezucht wird hier ein großer Bereich eingeräumt. Wie die Autorin in ihrem Nachwort angibt, handelt es sich bei der Geschichte von Jack Gleeson um seine wahre Geschichte. Als Hundebesitzerin und –liebhaberin und Hundetrainerin in einem Verein (in dem auch ein Kelpie trainiert) habe ich gerade diese Passagen über die Entstehung dieser Rasse aufgesogen wie ein Schwamm.

Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen, der Schreibstil ist angenehm und da ich Bücher liebe deren Geschichten in Australien ansässig sind, werde ich mir die anderen Bücher von Rachael Treasure auch nach und nach gönnen. Es handelt sich zwar um eine „Australien-Saga“ aber wenn ich die Klappentexte richtig interpretiere, hat jedes Buch eine eigene und unabhängige Geschichte.

Ich werde es herausfinden ... und berichten :-)

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