Rachel Aaron Meister der Stimmen

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Inhaltsangabe zu „Meister der Stimmen“ von Rachel Aaron

Meisterdieb Eli Monpress hat nur ein Ziel: Er will das höchste Kopfgeld erzielen, das je auf einen Dieb ausgesetzt wurde. Also entführt er kurzerhand den König. Die Magierin Miranda wird ausgesandt, Eli zu finden, doch dann übernimmt ein Schurke die Macht im Königreich, den Miranda und Eli nur gemeinsam bezwingen können.

Eli find ich genial. Es reicht aber, aber nur diesen Teil zu lesen (die anderen gibt es im Englischen Original).

— VieleBuecherleser
VieleBuecherleser

Charmant und witzig- einfach fantastisch

— Cleo15
Cleo15

Schöne Fantasy-Geschichte um Geister, die nicht nur in der Natur sondern auch in Gegenständen "leben". Insgesamt aber etwas langatmig.

— SabineNordlicht
SabineNordlicht

Also wer mit Türen, Steinen und anderen Gegenständen redet muss einem einfach ans Herz wachsen! Und das schon auf der ersten Seite!!

— MelaBeg
MelaBeg

Spannender Auftakt einer tollen fantasyreihe mit grandiosen Charakteren!!

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

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  • Charmant und witzig

    Meister der Stimmen
    Cleo15

    Cleo15

    19. March 2017 um 19:17

    Im ersten Teil der Reihe um den Meisterdieb Eli Monpress habe ich mich verliebt. Dabei kann ich gar nicht genau sagen, in wen. Entweder ist es Eli oder der bezaubernde Schreibstil von Rachel Aaron. In der Geschichte hat jedes Ding eine Seele- der Tisch, die Uhr, das Feuer- einfach alles. Und es gibt Menschen, die mit diesen Seelen kommunizieren können. Die einen machen das friedlich und verbünden sich mit den Seelen, andere versklaven sie und unterwerfen sie ihrem eigenen Willen. Das alles ist nicht unbedingt neu, aber auf eine Art und Weise umgesetzt und erzählt, die einen mitfiebern lässt. Und Eli ist dabei ein durchgehender Lichtblick, der einen wunderbaren Witz mitbringt. Er ist ein Meisterdieb und extrem gut im Bequatschen von Seelen. Als er sich ein neues Ziel für einen Diebeszug sucht, entführt er einfach so mal einen König und stürzt damit ein ganzes Land ins Chaos. Charaktere: Ich habe schon geschrieben, dass ich Eli Monpress wunderbar finde. Er hat diese Geschichte zu etwas besonderem gemacht. Immer wenn die Handlung zu einem anderen Ort geschwenkt ist, habe ich mich schon darauf gefreut, wenn es bei ihm weiter geht. Die Einfälle, die Frau Aaron für seine Handlung und für seine Figur hatte, sind wirklich phantastisch. Die Magierin Miranda ist die zweite Hauptperson, bleibt aber deutlich hinter Eli zurück. Auch sie kann mit Seelen sprechen, hat dabei allerdings nicht diesen Witz und dieses besondere Etwas. Man könnte sagen, sie ist spröde und eine Streberin. Da sie in meinen Augen nur Beiwerk war, fand ich das allerdings nicht so schlimm. Auch die anderen Charaktere waren gut beschrieben- wenn sie auch manchmal noch sehr schwammig gehalten waren. Aber immerhin ist das der erste Teil einer Reihe und somit ist da noch einiges Potential für mehr. Fazit: Ich vergebe 5 Sterne für einen Auftakt, der mich mehr als einmal zum Lächeln gebracht hat. Bücher, die es schaffen, Emotionen hervor zu rufen, stehen bei mir immer hoch im Kurs, aber dieses hat es auf eine besondere Weise geschafft.

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  • Gelungen

    Meister der Stimmen
    VeWe

    VeWe

    07. May 2016 um 16:41

    Rachel Aaron verrät im Interview, das am Ende des Romans zu finden ist, dass die Idee für den Dieb, der fest enschlossen ist, das höchste Kopfgeld aller Zeiten anzusammeln, eigentlich ein Bekannter der Familie hatte. Und so wie das oft ist, setzte sich dieser Funken in ihr fest, bis sie ihn in der Gestalt des Eli Montpress herausgelassen hat. Trotz des Debüts und der beinahe übersprudelnden Ideen, die oft nur gestreift werden, weil gar nicht genug Platz in nur einem Roman dafür gewesen wäre, liest sich "Meister der Stimmen" wirklich ausgesprochen vergnüglich und zackig weg. Dabei ist es jedoch gar nicht so einfach zu beschreiben, worin der eigentliche Reiz der Geschichte liegt, die trotz allem auch so einige Mankos aufweist.Eli reißt vieles als Charakter raus, er ist eine Figur, wie sie in dieser Form sicher lange nicht mehr gelesen worden ist. Dabei scheint er nicht nur einem Roman entsprungen, der so auch vor einigen Jahrzehnten veröffentlich worden sein könnte, sondern birgt auch viel Moderne in sich. Dies alles paart sich mit einem rundum gelungen "Magie"system, welches im Grunde darin beruht, dass jedem Gegenstand, jedem Tier, jeder Pflanze ein Geist innewohnt. Schon in der Eingangsszene wird das sehr anschaulich beschrieben, als Eli nämlich die Kerkertür beschwatzt, die garstigen Eisennägel nicht länger festzuhalten und so ihren eigentlichen Zweck aufzugeben. Sehr schön gleich Vieles in nur einer Szene vereint.Die Magierin Miranda bleibt dahinter ziemlich zurück und etwas gräulich, wird jedoch auch ihre Momente erhalten. Weitere Nebenfiguren, wie der Schwertkämpfer und das Dämonenmädchen, die mit Eli reisen, bieten zusätzliche Anreize. Leider gibt es auch klischeebeladene Figuren, was nicht weiter wild wäre, würde nicht gerade der Antagonist in Form von Henriths bösem Bruder dazugehören.Zusätzlich muss leider auch gesagt werden, dass die Handlung oft nicht wirklich in die Tiefe geht. Manchmal schien es, dass eine Szene mehrmals bearbeitet wurde, ehe sie passte. Vielleicht wäre es besser gewesen, mehr in den doch sehr überschaubaren Plot (siehe Inhaltsangabe) zu stecken, als in amüsante Szenen.Insgesamt jedoch sind all diese Dinge sehr leicht zu verzeihen, denn "Meister der Stimmen" bietet beste Unterhaltung und mit den Andeutungen gegen Ende des Romans ist der Griff zur Fortsetzung schon beinahe selbstverständlich.

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  • Grandioser 2. Teil

    Meister der Stimmen
    Elwen

    Elwen

    Ein charmanter Dieb, der mit Gegenständen sprechen und sie zu so ziemlich allem überreden kann. Was für eine interessante Idee! Und sie wird locker beschwingt umgesetzt, die Geschichte fliegt nur so dahin mit sympatischen Charakteren und jeder Menge fantastischer Einfälle. Das Magiesystem dieser Welt ist faszinierend (gezaubert wird nicht direkt sondern durch Geister der Umgebung, die sich dazu mal mehr oder weniger freiwillig bereit erklären), auch wenn noch einige Sachen ungeklärt bleiben. Durch das in sich geschlossene Ende kann man das Buch getrost als Einzelband lesen, aber es bleibt genug offen um direkt nach Teil 2 zu fiebern :) Edit: Die Überschrift stimmt nicht, es ist der 1. Teil! Lässt sich aber hier leider nicht mehr ändern.

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    • 3
  • Magischer Auftakt

    Meister der Stimmen
    sternthaler75

    sternthaler75

    11. November 2013 um 10:58

    Eli Monpress ist ein Dieb. Kein kleiner Taschendieb, sondern, wie nicht nur er selbst von sich sagt, ein Meisterdieb. Sein größtes Ziel ist es, das höchste Kopfgeld zu erzielen, das jemals für einen Dieb ausgesetzt wurde. Um diesem Ziel schnell näher zu kommen, hat er sich diesmal etwas ganz besonderes zum Stehlen ausgesucht: Den König von Mellinor höchstpersönlich. Und das ausgerechnet in einem Königreich, das frei ist von Magiern und Spiritisten. Und doch wird die Spiritistin Miranda mit ihrem Geisterhund Gin ausgeschickt, den Meisterdieb zu fangen, bevor er etwas stehlen kann, das niemandem in die Hände geraten darf: Den Pfeiler von Gregorn. Doch Eli ist nicht allein unterwegs: Gemeinsam mit dem Schwertkämpfer Josef und Nico, in deren Körper eine Dämonenbrut beherbergt ist, macht Eli sich auf den Weg, um sein Ziel zu erreichen: König Henrith von Mellinor. Meine Meinung Das ist mal wieder so ein Buch, von dem ich total begeistert bin. Ein Buch voller Magie und Fantasy, und doch ohne Hokuspokus. Bisher hatte ich nichts davon irgendwo auf einem anderen Blog schon mal gelesen, von daher konnte ich ganz unvoreingenommen an die Sache heran gehen. Hier können Türen sprechen, Steine sich bewegen, Holz lässt sich mit charmanten Worten umgarnen, denn sie alle haben einen Geist in sich. Geister, die sich nicht nur Eli, sondern auch Miranda zu nutze machen können, wenn sie erst geweckt wurden. Allerdings tut dies jeder auf seine ganz eigene Art. Eli hat diese charmante Art, er wickelt sie förmlich um den kleinen Finger, um ihnen einen Gefallen zu entlocken, ohne ihnen dabei seinen Willen aufzuzwängen. Das mögen Geister nämlich überhaupt nicht: Sich förmlich versklaven zu lassen. Das macht sie ängstlich und verschlossen und so nutzen sie niemandem etwas. Miranda dagegen ist Spiritistin. Sie kann den Geistern ihren persönlichen Schutz und somit Sicherheit anbieten, im Gegenzug dazu sind die Geister bereit, sie zu unterstützen. Und so beherbergt sie in ihren Ringen Geister wie den eines Windes, des Feuers oder zum Beispiel Moos. Man erfährt ansonsten nicht sehr viel über die beiden Protagonisten, aber irgendwie hat mich das diesmal nicht gestört. Beide sind mir auf Anhieb sympathisch, jeder auf seine ganz besondere Art und es macht Spaß, ihnen bei ihren Abenteuern zu folgen. Mit rasantem Tempo jagt ein Ereignis das nächste, selten kommt so etwas wie Ruhe auf. Trotzdem wirkt es nicht gehetzt oder gar stressig. Herzliche, und doch bissige Wortwechsel untermauern das Geschehen und schneller als mir lieb war, hatte ich das Ende des Buches erreicht. Zum Glück ist auch der 2. Teil in deutsch schon auf meinem Reader, sodass ich nahtlos weiter lesen konnte. Unterm Strich Ein diebisch magisches Lesevergnügen, das ich mir nicht entgehen lassen durfte und ich bin schon voller Vorfreude auf das 2. von insgesamt mittlerweile 4 Büchern, wobei es leider erst 2 Teile auf deutsch gibt.

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  • So müssen Helden sein!

    Meister der Stimmen
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    22. July 2013 um 13:23

    "Meister der Stimmen" ist das Debüt der amerikanischen Schriftstellerin Rachel Aaron und zugleich Auftakt der fünfbändigen Reihe der "Legenden von Eli Monpress". So müssen Helden sein! Verwegen, voller Tatendrang und mit einem Lebensziel, das lauter Abenteuer verspricht. In einer Welt, in der jedem Ding ein Geist innewohnt und nur Magier mit ihnen sprechen können, hat der gewitzte Dieb Eli eine ganz besondere Gabe. Mit schmeichelnden Worten und sanfter Überredung gelingt es ihm, die Geister für sich einzunehmen. Kein Wunder, dass keine Tür ihn aufhalten kann und er zum meistgesuchten Ganoven avanciert. Begleitet wird er von dem unnahbaren, wortkargen Schwertkämpfer Josef Liechten, der auch ohne sein Schwert "Herz des Krieges" einer der besten seiner Zunft ist, und dem keine Herausforderung zu groß ist. Das Mädchen Nico, das mit den beiden unterwegs ist, ist geheimnisvoll und ein wenig furchteinflößend und die drei zusammen sind ein unschlagbares Team. Die rechtschaffene Magierin und Spiritistin Miranda, die sich auf die Fährte Elis gesetzt hat, muss schon bald erkennen, dass ihr großes Wissen um die Geisterwelt ihr nicht immer weiterhilft und sie hier noch einiges lernen kann. Begleitet wird sie vom Geisterhund Gin, der nicht nur seinen eigenen Kopf hat, sondern auch ein treu ergebener Kämpfer ist. Mirandas Vorstellungen von Moral und Gerechtigkeit werden immer wieder auf die Probe gestellt und doch kommt sie nicht umhin, ihren Widersacher Eli zu bewundern. Mit liebevoll gezeichneten Charakteren und viel Charme und Witz gelingt es Rachel Aaron einen Fantasy-Roman vorzulegen, der überrascht und einfach Lust auf mehr macht. Die humorvollen Dialoge und actiongeladenen Szenen sorgen dafür, dass keinerlei Langeweile aufkommt. Manchmal musste ich mich regelrecht zwingen innezuhalten, um der rasanten Handlung noch folgen zu können. Der leicht lesbare Schreibstil wird sowohl jugendlichen Lesern gefallen, als auch Erwachsenen ein angenehmes Lesevergnügen bereiten. "Meister der Stimmen" ist für mich deshalb eine Entdeckung, weil ich mir aufgrund des Klappentextes nicht allzu viel davon versprochen habe. Auch wenn in den USA bereits der fünfte und letzte Teil der Reihe erscheint, sieht es für die Reihe auf dem deutschen Buchmarkt leider nicht so gut aus. Der zweite Teil "Herr des Windes" erscheint im September - leider nur als ebook. Ein schlechtes Omen? © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Schlafende Türen, sprechende Bäume und ein Meisterdieb der den König entführt!

    Meister der Stimmen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2013 um 14:39

    Eli Monpress ist ein wahrer Meisterdieb, er kann Türen aufwecken, mit Bäumen sprechen und sein Ziel ist es der erste Dieb mit einem Kopfgeld von einer Million zu sein deshalb entführt er kurzer Hand den König. Doch er hat die Rechnung ohne die ehrgeizige Spiritistin Miranda und ihren Geisterhund Gin gemacht, denn die beiden wurden vom Geisterhof ausgesandt ihn zu finden, als dann aber ein dunkler Magier die Macht an sich reißen will, müssen Eli und Miranda plötzlich zusammenarbeiten, damit der Thron nicht in Ungnade fällt. Die Geschichte um Eli und seine Gefährten ist einfach wahnsinnig unterhaltsam und toll geschrieben, humorvoll, spannend und sehr fantasievoll. Die einzelnen Charaktere sind total unterschiedlich aber allesamt einfach nur symphatisch. Da wäre z.b. Josef der beste Schwertkämpfer der Welt, der  keinem Kampf aus dem Weg geht, Nico die Dämonenbrut, die klein und zerbrechlich wirkt, aber wahnsinnige Kräfte entfalten kann, Miranda die ehrgeizige Spiritistin die ein wenig tollpatschig wirkt und Gin ihr Geisterhund der die fantastischen Elemente in diesem Buch noch abrundet. Rachel Aaron hat es geschafft einen wunderbaren ersten Teil einer hoffentlich langen Fantasyreihe zu erschaffen, der Leser wird von Anfang an in die Story geworfen und lernt die Charaktere sofort mit ihren Eigenschaften kennen und lieben. Hinzu kommt die tolle mittelalterliche Burg mit seinen unendlichen Weiten, verwinkelten Gängen die bis tief unter die Erde reichen, Kerker und Schatzkammern. Der magische Anteil hier ist mal wieder was ganz neues für mich gewesen, denn hier wird nicht gezaubert, hier schafft es der Protagonist durch scheinbar pure Redenskunst verschlossene Türen zu öffnen und Bäume um ein Versteck zu bitten. Ich bin gespannt was man im nächsten Teil noch über Eli erfährt, denn für mich ist er noch derjenige von dem man am wenigsten erfahren hat und der sicherlich noch das ein oder andere Geheimnis birgt.

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  • Meisterdieb Eli Monpress

    Meister der Stimmen
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    09. April 2013 um 15:10

    KLAPPENTEXT:   Meisterdieb Eli Monpress hat nur ein Ziel: Er will das höchste Kopfgeld erzielen, das je auf einen Dieb ausgesetzt wurde. Also entführt er kurzerhand den König. Die Magierin Miranda wird ausgesandt, Eli zu finden, doch dann übernimmt ein Schurke die Macht im Königreich, den Miranda und Eli nur gemeinsam bezwingen können. AUTORIN: (Quelle: Knaur)   Rachel Aaron lebt mit ihrer Familie im amerikanischen Bundesstaat Georgia. Von ihrer Reihe rund um den Meisterdieb Eli Monpress sind in den USA sind bisher insgesamt vier Bände erschienen. EIGENE MEINUNG: Als großer Fantasy Fan habe ich bereits etliche Romane dieses Genres bzw. seiner einzelnen Gruppierungen gelesen. Besonders angetan hat es mir der Bereich High Fantasy, in den ich auch „Meister der Stimmen“ einordnen würde. Was die Qualität dieses Genres angeht, das mittlerweile etliche Einzelbände, Trilogien und Reihen aufweisen kann, gibt es jedoch große Unterschiede. Ich muss gestehen, dass ich zwar gehofft hatte, dass mich „Meister der Stimmen“ gut unterhält, jedoch ein wenig Bedenken hatte, ob es tatsächlich über ausreichend Spannung und neue Ideen verfügt. Umso überraschter bin ich wie sehr mich Rachel Aarons Reihenauftakt begeistern und fesseln konnte. Im Königreich Mellinor herrscht seit Jahren Verbot für Magie und Magier jeglicher Art. Daran halten sich soweit alle, bis auf Meisterdieb Eli Monpress. Mit seinen ganz besonderen Fähigkeiten gelingt ihm das, was alle für unmöglich hielten: er entführt den streng bewachten König. Ziel des Raubs ist nicht nur ein hohes Lösegeld, sondern vor allem das streben danach, der meist gesuchte Verbrecher des Landes mit dem höchsten Kopfgeld zu sein. Sich den König stehlen zu lassen ist nicht nur eine Schande für die Soldaten des entführten Henrith, sondern auch eine Katastrophe für das Volk, denn wer soll sie nun regieren? Es bleibt nichts anderes übrig als ebenfalls auf die verhasste und beängstigende Magie zurückzugreifen. Spiritistin Miranda und ihr Geisterhund Gin scheinen da genau die Richtigen zu sein. Obwohl ihr Einsatz erfolgversprechend beginnt, stößt sie schon bald auf Hindernisse mit denen keiner gerechnet hätte … Die Schreibe der amerikanischen Autorin Rachel Aaron ist leicht und flüssig zu lesen, nicht so komplex wie man es gerade im High Fantasy Bereich häufig gewohnt ist, aber auch nicht trivial oder flach. Es ist die perfekte Sprache für einen Roman wie diesen, der seine Leser gut unterhält und Lust macht auf weitere Teile der Reihe. Das allerbeste am Buch sind die Charaktere. Wer kann schon einem charmanten Magier wie Eli Monpress widerstehen? Der Holzflüsterer, der Türen einfach schlafen legt und dem Gebrauchsgegenstände willenlos vertrauen. Ich nun nicht mehr. Ebenso begeistert bin ich von seinen Begleitern Josef, dem Schwertkämpfer und der geheimnisvollen Nico, die über Bärenkräfte verfügt, aber auch von Miranda und ihrem Geisterhund Gin. Einfach alle Figuren des Romans sind sehr charaktervoll, facettenreich und selbst Kopfgeldjäger Coriano ist einer der Typen, denen man zwar nicht im Dunkeln, aber immer wieder gern in einem Roman begegnen möchte. FAZIT: Mit „Die Legenden von Eli Monpress“ hat Rachel Aaron eine Fantasy Reihe geschaffen, deren Auftakt „Meister der Stimmen, mich mit vielfältigen Ideen, Spannung und überraschenden Handlungen verblüffen konnte. Besonders begeistert bin ich jedoch vom Meisterdieb und seinen Freunden, die durch ihre auffällige und ungewöhnliche Art die Lesergemeinde im Sturm erobern. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit den eigenwilligen Gefährten im nächsten Band „Herr des Windes“.

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  • Rezension zu "Meister der Stimmen" von Rachel Aaron

    Meister der Stimmen
    Aleshanee

    Aleshanee

    11. February 2013 um 18:32

    Dieses Buch habe ich eher zufällig in die Hände bekommen und es hat mich vom ersten Moment an gefesselt, vom ersten Satz sozusagen: „Im Gefängnis unter der Burg Allaze, in den dunklen, moderigen Zellen, wo die größten Verbrecher von Mellinor den Rest ihres Lebens damit verbrachten, Steine zu zählen, um nicht verrückt zu werden, versuchte Eli Monpress eine Tür aufzuwecken.“ Genialer Einstieg! In dem Buch geht es um den Meisterdieb Eli Monpress, der mit seinen Komplizen, dem Kämpfer Josef und einem mysteriösen Mädchen namens Nico, seine Coups durchführt. Sein Ziel ist, ein möglichst hohes Kopfgeld zu bekommen und so „stiehlt“ er schließlich den König von Mellinor. Da Eli als Magier seine Magie nicht zu den gesetzmäßigen Zwecken gebraucht, schickt der Geisterhof die Spiritistin Miranda los, um ihn dingfest zu machen. Gleichzeitig will ein mächtiger Zauberer die Macht im Königreich an sich reißen und die Spiritistin Miranda sieht sich gezwungen, mit Eli Monpress zusammen zu arbeiten. Es sind sehr unterschiedliche und vor allem untypische Charaktere, die neugierig machen. Das ganze Land mit seiner Magie ist toll aufgebaut, einer sehr spezifischen Art von Magie, die ich so noch nie gehört oder gelesen habe. Die Magier oder Spiritisten ziehen ihre Kraft aus den „Geistern“, die jedem Gegenstand bzw. Element innewohnen (z. B. Wind, Moos, Stein, Holz …). Sie gehen ein Bündnis mit dieser individuellen Form eines Geistwesens ein, was auf gegenseitigem Nutzen beruht und können dann die Hilfe des Elementes zu jeder Zeit beanspruchen. Alle magisch Begabten können die Stimmen der Geistwesen hören und könnten sie somit überreden, ihnen zu dienen – aber es kommt ganz auf den Geist an, ob er sich fügen möchte, oder nicht. Der Magierdieb Eli Monpress hingegen löst das anders, er bezirzt und verzaubert sie mit seiner Stimme, so dass sie ihm freiwillig geben, was er verlangt. Es ist spannend, temporeich und mit einem Augenzwinkern geschrieben. Keine finstere Fantasy und gerade deshalb macht es so viel Spaß, diese illustre Truppe durch ihre Abenteuer zu begleiten. Ich fand es schade, als es zu Ende war, vor allem, da der zweite Band erst im September kommt. © Aleshanee blog4aleshanee.blogspot.de

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  • Rezension zu "Meister der Stimmen" von Rachel Aaron

    Meister der Stimmen
    Elfdream

    Elfdream

    10. February 2013 um 15:35

    Eli Monpress ist ein Dieb – oder besser gesagt ein Meisterdieb, denn er stielt nur ganz besondere Dinge. Sein Ziel ist es ein möglichst hohes Kopfgeld auf seinen Kopf ausgesetzt zu bekommen – 1 Mio. Goldstandards! Um diesem Ziel näher zu kommen, entführt er kurzerhand, jedoch wohlgeplant, den König von Mellinor. Da Eli jedoch nicht nur ein Dieb, sondern auch ein Magier ist, schaut der Geisterhof Eli’s Taten nicht sehr gerne zu und schickt die Spiritistin Miranda Lyonette los um ihn festzunehmen. Dass dies gar nicht so einfach ist, muss Miranda ziemlich schnell am eigenen Leibe erfahren. Fazit: Anfangs, muss ich sagen, fand ich die Geschichte etwas träge, doch nachdem die ersten Straftaten begangen und auch mehrere Protagonisten im Spiel waren, wurde es doch noch richtig spannend! Da gibt es zum einen Eli, der mit den Geistern von Gegenständen und der Natur sprechen kann. Dies scheint ziemlich außergewöhnlich zu sein, denn normalerweise trägt ein Magier seine Geister in seinen Ringen mit sich herum und bedient sich ihrer um mit anderen Geistern zu sprechen. Die zweite Magierin im Bunde ist Miranda Lyonette. Sie ist eine ausgebildetete Spiritistin vom Geisterhof. Mit ihr wird sehr schön der Unterschied zu Eli deutlich, denn sie kann nur auf alt hergebrachte Weise, über ihre Ringe, mit anderen Geistern Kontakt aufnehmen. Sie ist in Begleitung eines Geisterhundes namens Gin, der sich ihr ebenfalls angeschlossen hat. Der dritte Magier ist des Königs Bruder Lord Renaud. Auch er stellt einen großen Kontrast zwischen den anderen beiden Magiern dar. Er ist ein Versklaver und zwingt Geistern seinen Willen auf. Es gibt natürlich noch weitere Handlungsfiguren, für mich waren die Magier und das Magiekonzept jedoch der entscheidende Knackpunkt um dieses Buch lesen zu wollen. Das Magiekonzept und die Art wie hier Magie gewirkt wird, finde ich sehr gut durchdacht und ist auch von der Autorin sehr lebhaft und bildlich dargestellt worden. Es kommt eben doch immer auf den Geist an und ob dieser Willens ist, sich dem Magier zu fügen oder eben nicht. Besonders gefallen haben mir übrigens die Bäume, die in Eli verliebt waren und durch den Burggarten getänzelt sind. Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flüssig und an kleinen Stellen sind immer mal wieder humorvolle Szenen eingebaut, beispielsweise wenn Eli mit seiner lockeren Art mit Geistern zu flirten beginnt und damit Miranda zu Weißglut treibt. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass es zwar verschiedene Handlungsstränge gibt, diese sich aber immer wieder verflechten und auch wieder ihren eigenen Weg gehen. So gibt es beispielsweise in Elis Gefolgschaft noch den Schwertkämpfer Josef, der der Träger eines erweckten Schwertes ist. Der Meuchelmörder Coriano hat es sich um Ziel gesetzt mit seiner eigenen erweckten Klinge „Dunea“ Josef zu besiegen und so zeitweise von der Gruppe abspaltet (was sehr verheerende Konsequenzen haben kann!). Die Liga der Stürme fand ich auch sehr interessant und hoffe von ihnen noch mehr im nächsten Band zu erfahren. Die Geschichte an sich spielt sich innerhalb weniger Tage / Wochen ab, sodass ich noch keine großartige Entwicklung der Charaktere feststellen konnte, doch das wird sich in den nächsten Bänden (in den USA sind bisher 4 erschienen) ja hoffentlich noch zeigen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den zweiten Band und kann euch diesen Titel durchaus empfehlen!

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  • Rezension zu "Meister der Stimmen" von Rachel Aaron

    Meister der Stimmen
    Bathory

    Bathory

    06. December 2012 um 18:27

    Die List des Magierdiebs! „Herrin“, sagte der oberste Sicherheitsmeister mit einem Kopfschütteln, „wenn Ihr hier seid, um den König vor Eli zu warnen, dann kommt ihr zu spät.“ Miranda blickte böse drein. „Ihr meint, er hat das Artefakt bereits gestohlen?“ „Nein.“ Der oberste Sicherheitsmeister seufzte schwer. „Er hat den König gestohlen.“ S. 21 „Ich werde es bedauern, dein Kopfgeld nicht kassieren zu können.“ Eli starrte ihn böse an. „Und wieso kannst du das nicht?“ „Weil nicht genug von dir übrig sein wird, um es abzugeben, wenn ich die Lichtung gesäubert habe.“ „Klingt für mich wie eine sinnlose Verschwendung von fünfundfünfzigtausend Goldstandards“, meinte Eli. S. 141 Das COVER finde ich gelungen. Ein wunderschönes rötliches Farbenspiel des Himmels über weiten Bergen und eine, in eine weite grüne Robe verhüllte, Gestalt, passt ganz gut. INHALT: Eli Monpress ist ein berüchtigter Meisterdieb und Magier. Seine Pläne pflegen immer zu funktionieren. Doch als er Henrith, den König von Mellinor stiehlt, um an sein Geld zu kommen, ahnt er nicht, dass er mit dieser Tat einem Mann den Weg zur Herrschaft ebnet, der bereit ist, alles zu zerstören... Der Schreibstil liest sich von Beginn an flüssig und humorvoll. Eli sitzt im Kerker von Allaze und befreit sich, indem er die Tür überredet sich einfach fallen zu lassen. (Erste Regel für Kerker - setzt nicht alle Hoffnung in eine vertrauensselige Tür). Ungehindert dringt er in die Burg vor und entführt den König. Als Miranda Lyonette eintrifft, um den König vor Eli zu warnen, ist es schon zu spät. Die Magierin arbeitet im Auftrag des Geisterhofs und soll Eli fangen. Doch schon bald bekommt sie größere Probleme, als Henriths Bruder aus seinem Exil zurückkehrt und sich den Thron aneignet. Lord Renaud ist ein Versklaver – ein Magier, der die Geister unter seinen Befehl zwingt. Er scheint sehr mächtig zu sein und Miranda erkennt, dass sie ihn alleine nicht aufhalten kann. Und so muss sie mit Eli und seinen Begleitern zusammenarbeiten. Miranda ist stets bedacht ihren Schwur – welchen sie dem Geisterhof und allen Geistern geleistet hat – einzuhalten und sie kann es nicht leiden, wenn jemand dagegen verstößt. Ihr ständiger Begleiter ist ein Geisterhund namens Gin. Mit seiner unverschämt lockeren Art treibt Eli Miranda zur Weißglut und dem Leser oft genug ein Grinsen ins Gesicht. Sein Kopfgeld ist bereits so hoch, dass man einen kleinen Krieg damit finanzieren könnte. Aber das reicht ihm nicht. sein Ziel ist es das Kopfgeld auf eine Million zu erhöhen. Er reist zusammen mit einem Mädchen namens Nico, das eigentlich ein Dämon ist und dem begnadeten Schwertkampfer Josef. Letzterer trägt eine wiedererweckte Klinge bei sich (Das Herz des Krieges), wodurch er einen gefährlichen Widersacher findet. Der Meuchelmörder, Coriano, besitzt ein ebenso mächtiges Schwert (Dunea) und sein höchstes Ziel ist es, Josef zu besiegen. Damit nicht genug, gibt es auch noch die Liga der Stürme! Das Buch ist von Beginn an spannend und amüsant geschrieben. Die Charaktere sind interessant und jeder hat seine eigene Geschichte. Die Regeln der Magie sind gut erklärt. Nur Magier können die Stimmen der Geister hören, die in allen erdenklichen Dingen stecken. Und Eli ist ein Meister darin, die Geister um Gefälligkeiten zu bitten. Die Story wird keine Sekunde langweilig und unterhält bis zum Schluss. Am Ende des Buches gibt es auch noch ein Interview mit der Autorin! FAZIT: Alle Leser, die ein spannendes und humorvolles Buch zu schätzen wissen, sollten unbedingt den Magierdieb und seine Welt kennenlernen, der mit Bäumen flirtet! INFO: Der Folgeband, mit dem Titel Herr des Windes, erscheint am 2. Mai. Im Englischen gibt es bereits vier Bände um den Magierdieb!

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