Also nachdem das Buch seit gut 2-3 Jahren bei mir im Schrank stand, weil ich das Cover so schön fand in der Buchhandlung, habe ich es endlich lesen können. Etwas hat meine Motivation gelindert das Buch aufzunehmen und naja leider war mein Bauchgefühl richtig.
Das wäre ein typisches Buch, welches ich im Urlaub weiterlesen würde, einfach um es im Urlaub im Hotel für weitere Touristen stehen zu lassen.
Das Thema an sich ist erst einmal vielschichtig und es kommen direkt sehr schwierige Themen zum Vorschein.
In dem Rahmen: zur Erscheinungszeit des Buches gab es noch keine Triggerwarnungen. Es war für mich keine schwierige Kost aber als nicht Betroffene ist das natürlich sehr einfach zu sagen. Spoiler: in der Geschichte wird Trauer, Umgang mit einer schweren Krankheit, Verlust von einem Familienmitglied und Suizid angesprochen.
Das Buch war für mich nach den ersten 25 Seiten schon zäh und ich bin nicht in den Lesefluss reingekommen. Der Schreibstil war in Ordnung, würde ich jedoch nicht unbedingt filigran und/oder wortgewandt beschreiben. Das Buch hat mich 250 Seiten lang kämpfen lassen, um in den letzten 70 Seiten noch eine kleine Wendung hinzulegen. Die letzten 70 Seiten würden sogar eventuell 4 Sterne bekommen, der Rest jedoch nur 2 Sterne für mich.
Die Geschichte macht wirklich eine Entwicklung auch von der Charaktere her und die Themen sind vielschichtig aber für mein Gefühl nicht gut umgesetzt und von daher werden sie leider, leider der Geschichte nicht gerecht.




