Rachel Cusk Arlington Park

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Inhaltsangabe zu „Arlington Park“ von Rachel Cusk

Planen Sie mit Ihrer Familie einen Umzug ins Grüne? Dann lesen Sie dieses Buch bitte nicht. Die Hausfrauen in Arlington Park leben gut situiert und angepasst. Doch die Kinder sind laut, chaotisch und undankbar, die Männer abwesend. Und so leiden sie an der Eintönigkeit dessen, was sie ihr Leben lang angestrebt haben. Eine pointierte, amüsante Inventur der alltäglichen Verzweiflung und des unsanften Erwachens aus dem Traum vom Lebensglück. "Böse, komisch, scharf. Die britische Wisteria Lane." (Elle) "Sehr gut und sehr böse." (Für Sie)

Sehr enttäuschend, leider hat mir die Denkweise aller Protagonisten gar nicht gefallen und es kam leider zu gar keiner Handlung. Flop.

— Paularisierend
Paularisierend

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  • Arlington Park überzeugt mit spielerischer Sprachakrobatik

    Arlington Park
    WolffRump

    WolffRump

    02. August 2013 um 18:03

    Genre: Gesellschaftsdrama (mit satirischen Elementen). Umfang: Ca. 320 Seiten (Print). Inhalt: Rachel Cusk beschreibt das Leben in der fiktiven Londoner Vorstadt Arlington Park aus der Sicht unterschiedlicher Frauen. Arlington Park ist eine typische begrünte Enklave für Familien der oberen Mittelschicht, wie man sie in jedem Industrieland im Umfeld der Metropolen findet. Die Frauen, aus deren Sicht ein verregneter Tag in Arlington Park beschrieben wird, repräsentieren scheinbar unterschiedliche Lebensmodelle im Bermudadreieck von Kindern, Ehemännern und Selbstfindung. Gemein ist den Frauen die Angst, ihre eigenen Ziele und ihre eigene Identität für das aufgegeben zu haben, was andere von ihnen erwarten. Unterschiedlich ist der Umgang mit dem Identitätsverlust. Von Hygieneticks über Rachegelüste an Kindern und Männern bis hin zu Dauerschwangerschaften reicht das Kuriositätenkabinett, mit dem die Käfigtiere des Wohlstandszoos auf die Bedeutungslosigkeit ihres Seins reagieren. Perspektive: Wechselnde personale Perspektiven mehrerer Frauen der Enklave. Dadurch, dass sie einander in unterschiedlichen Konstellationen begegnen, werden Selbst- und Fremdbild relativiert. Cusk gelingt es sehr gut, sich in ihre Figuren hineinzudenken und die Realität, die sie selbst im Hinterkopf hat, mit den Augen und der subjektiven Erfahrungswelt ihrer Charaktere zu betrachten. Erzählzeit: Vergangenheit. Setting: Arlington Park, ein fiktiver, aber authentisch beschriebener Vorort Londons. Der Dauerregen, der auf die Geschichte und ihre Bewohner niederprasselt, gibt dem Setting etwas Unentrinnbares, das mit den Ängsten der Frauen gut korrespondiert. Struktur und Spannungsbogen: Der Roman folgt keinem durchgehenden Plot. Er reiht Alltagserlebnisse jeweils aus personaler Sicht wechselnder Figuren aneinander. Der besondere Reiz des Romans liegt in der detaillierten Analyse des Alltäglichen und der pointierten Schilderung der Eigenarten, mit denen die Figuren auf ihr scheinbar privilegiertes und sorgenfreies Leben reagieren. Charaktere: Die Frauen, die den Roman bevölkern, werden mit großer sprachlicher Finesse bis in die tiefsten Winkel ihrer Psyche ausgeleuchtet. Ihre Reaktion auf die subjektive Wahrnehmung ihrer Umgebung wirkt zwar mitunter skurril, aber der Roman gleitet dennoch nicht ins Lachhafte ab. Die Figuren und ihre Probleme bleiben nachvollziehbar. Man fühlt mit ihnen mit, und es stellen sich zuweilen unangenehme Einsichten in das eigene Familienleben ein. Sprache/Duktus: Rachel Cusk versteht es mit beeindruckender sprachlicher Präzision, ein Psychogramm der Vorort-Mittelschicht zu zeichnen. Sie verwendet hierbei eine Fülle von Bildern und Vergleichen, die immer wieder eine neue Perspektive auf einen Aspekt ermöglichen und die zudem den fiktiven Ort und seine Bewohner als Kopfkino miterlebbar machen, ohne belehrend zu wirken. IdR würde ich die Quantität der Vergleiche bemängeln, man wird vom Einfallsreichtum der Autorin geradezu bombardiert und natürlich besteht die Gefahr, dass die besten Bilder in der Fülle an Eindruckskraft verlieren. Arlington Park ist die Ausnahme von der Regel. Die Qualität der Bilder ist nahezu durchgehend außerordentlich. Fazit: Arlington Park überzeugt mit spielerischer Sprachakrobatik und Figuren, die trotz ihrer Skurrilität miterlebbar bleiben. Ein Lesevergnügen, das inhaltlich für Frauen in der Familien-/Wohlstandsfalle fesselnder sein dürfte, als für die Männerwelt. Und das ist die einzige Einschränkung. Sprachlich ist der Roman begeisternd. Der Roman erinnert von der Anlage her an Mrs Dalloway von Virginia Woolf. Allerdings hat die Mittelschicht als aktuelle gesellschaftsprägende Schicht die Funktion der High Society übernommen, die Woolf im Nachkriegs-England (WW I) angesiedelt hat.

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  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    Hannahbell

    Hannahbell

    12. March 2010 um 22:29

    Ich fand den Stil des Buches genauso trostlos wie das Leben der Hauptakteurin, soo trostlos dass ich es nicht zuende gelesen habe.

  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2009 um 21:35

    Arlington Park, ein Buch welches sich um die Eintönigkeit der Vorstadt dreht. Mütter welche sich in der Shoppingmall treffen, über ihre unerfüllten Träume nachdenken und mit den nervigen Kindern ihren Tag umbringen. Die idyllische Trostlosigkeit. Ich fand auch das Buch an sich ziemlich trostlos. Die Figuren haben kein Charakter und null erinnerungswert. Und auch wie das Buch letztendlich geschrieben ist, ist nicht gerade mitreisend. Wer die Einstellung hat, die Verzweifelung eine Hausfrau und Mutter käme nur davon in welchem Stadtteil sie lebe der irrt. Manchmal muss man halt die rosarote Brille aufsetzen und sein Leben selber in die Hand nehmen, das Buch schafft das leider nicht. Enttäuschend!

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  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    rezeptfrei

    rezeptfrei

    07. June 2009 um 16:30

    Arlington Park ist ein kleine fiktive Londoner Vorstadt. In dem Buch geht es hauptsächlich um Hausfrauen, die mit sich und ihrem Leben unzufrieden sind. Jeder will das beste, größte Haus für sich beanspruchen, die schönsten, schlausten Kinder, die tollsten Ehemänner. Hinter der Fassade sieht es, aber ganz anders aus und sie machen sich das Leben unnötig schwer. Ich fande es sehr anstrengend zu lesen, mir waren die Frauen zu pessimistisch eingestellt, zu eingefahren in ihrem Leben.

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  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    Capricorna

    Capricorna

    14. May 2009 um 19:22

    Die europäische Vorstadtidylle wird schonungslos entlarvt in diesem Buch. Das Leben der Hausfrauen im gehobenen Wohnviertel ist ein Hamsterrad aus familiären und sozialen Verpflichtungen. Die Gefühle für den Ehemann sind abgestorben, Kinder sind rätselhaft fremde Wesen, die ständig von hier nach dort kutschiert werden müssen, und jede Unterhaltung mit anderen Frauen, die eigentlich Leidensgenossinnen sind, bleibt an der Oberfläche, unter der Neid, Wut oder Verachtung brodeln. Böse, scharf, aber nicht komisch, wie es der Klappentext verspricht. Deprimierend ist die schonungslose Offenheit der Empfindungen der Protagonistinnen, die nicht mehr fähig zu sein scheinen, zu anderen Menschen tiefergehende Kontakte aufzunehmen, geschweige denn aus der allenfalls ironisch geäußerten Unzufriedenheit mit ihrem Leben auszubrechen oder etwas zu ändern. Das Gegenteil von chic-lit; keine leichte Lektüre, aber interessant zu lesen.

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  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    Gruenente

    Gruenente

    08. September 2008 um 19:30

    Ich fand es nicht bissig.
    Die Probleme der Mütter sind zwar treffend dargestellt und die Übergänge zwischen den Geschichten oft nett gemacht, aber ich habe mich ehrlich gesagt gelangweilt.

  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    lokoschade

    lokoschade

    19. December 2007 um 14:29

    Sehr bissig, sehr ironisch...das gefällt mir gut

  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    avalon

    avalon

    15. July 2007 um 09:44

    Wie sehr habe ich mich auf dieses von guten Kritiken überhäufte Buch gefreut. Aber ich gestehe, die Freude verflog nach der zehnten mit Metaphern überladenen Seite mehr und mehr. Ja, das Leben als Frau ist nicht leicht und Rachel Cusk hat sicher mit ihrer Sicht auf die Dinge in einigen Punkten recht. Manchmal gleicht das Leben einem Regentag, in elender Melancholie. Aber wo ist das Licht, die Sonne und Freude im Leben? Ich habe mich trotz manchmal merkwürdig anmutendem Mutter-Karriere-Partnerinnen-Alltag in keiner Zeile wiedergefunden. Mir fehlt hier der für mich überlebenswichtige Humor als Sicht auf die Dinge. Ich habe mich gequält, jede Seite erkämpft um am Ende hier stehen zu können und zu sagen: Es hat mir nicht gefallen!

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  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    littlegreenwoman

    littlegreenwoman

    14. June 2007 um 15:45

    Woum ging es in diesem Buch überhaupt? Öde Vorstadt, oberflächliche Frauen, der Mann ist
    der Feind - und am Schluss, nach einem Gläschen Wein, ist alles doch nicht so schlimm?
    Die Dialoge sind gut gelungen, aber dazwischen finden sich elendslange Beschreibungen von
    Regen. Ich weiß nicht, ob das Buch schlecht geschrieben oder nur schlecht übersetzt wurde.
    Die Wortwahl war teilweise inadäquat.

  • Rezension zu "Arlington Park" von Rachel Cusk

    Arlington Park
    Lirael

    Lirael

    06. June 2007 um 21:27

    Ich bin grade dabei dieses Buch zu lesen... Momentan gefällt es mir richtig gut. Die Art, wie es geschrieben ist, lässt mich ein bisschen träumen. Ich kann mit den Arlington Park richtig gut vorstellen.