Rachel DeWoskin

 2.7 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Kleine Frau, was nun?, Blind und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Rachel DeWoskin

Kleine Frau, was nun?

Kleine Frau, was nun?

 (14)
Erschienen am 17.09.2013
Kleine Frau, was nun?: Roman

Kleine Frau, was nun?: Roman

 (3)
Erschienen am 17.09.2013
Blind

Blind

 (3)
Erschienen am 11.08.2014

Neue Rezensionen zu Rachel DeWoskin

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Rezension zu "Kleine Frau, was nun?" von Rachel DeWoskin

Kleine Frau, was nun?
Firestarvor 3 Jahren

Handlung: Gibt es ein Leben nach der allerschlimmsten YouTube-Schande? Bis sie das herausgefunden hat, bleibt Judy lieber in ihrem Versteck im Motel und erzählt von dort aus, was ihr passiert ist. Ihr treuer Zuhörer Bill begleitet sie dabei und hilft ihr, alles durch zu stehen!

Meinung: Am Anfang war ich wirklich begeistert von dem Buch und habe das Buch fast aufgegessen und es gerade zu verschlungen. Doch dann wurde es immer mehr und mehr so, dass ich mir irgendwie ... schlecht vorkam während ich las. Die Protagonistin Judy wurde schwer von der gesamten Menschheit enttäuscht. So schlimm, dass sie jede Schwäche der Menschen genaustens analysiert und sie immer wieder durchkaut, sodass sich der Leser am Ende vorkam, als wäre er/sie das schlimmste und fieseste Wesen auf Erden. Ich glaube ich kam mir noch nie so gemein vor! Das war eine interessante und irgendwie auch lehrreiche Erfahrung, die ich so schnell aber nicht mehr machen möchte. 
Was mich auch gestört hat ist, dass Judy ihre Probleme an denen sie irgendwie auch selbst schuld war, so oft erzählt hat, dass sie mir überhaupt nicht schlimm vorkam. Sie hat es sich irgendwie selbst immer schlecht geredet!

Fazit: Ich bin leider etwas enttäuscht und kann es nur an Menschen empfehlen, die  erfahren wollen wie ich mich dabei gefühlt habe!

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Rezension zu "Blind" von Rachel DeWoskin

Langweilige Umsetzung eines spannenden Themas
Faancyvor 3 Jahren

Emma erleidet einen schrecklichen Unfall und ist fortan blind. Nun beginnt ihr eigener persönlicher Kampf. Sie muss vieles erneut lernen, wie ihre kleine Baby Schwester Lily. Dabei stößt sie an viele Grenzen und erleidet viele psychische Schmerzen. Kann sie wieder die alte Emma werden, ohne ihr Augenlicht? Und möchte sie das überhaupt? Langsam begibt sie sich auf die Suche nach ihrem "neuen" Ich, nach der Emma, die sie sein möchte und die sie sein kann.
Ein Buch, geschrieben aus der Sicht einer blinden Person? Das weckte sofort mein Interesse. Die Welt mit Emma, der Protagonistin, auf neue Weise zu erblicken, stellte ich mir sehr spannend und aufschlussreich vor.  Leider ist mir der Einstieg unfassbar schwer gefallen. Ich bin einfach nicht in die Geschichte rein gekommen, weil einfach nichts passiert ist. Es zog sich alles wie Kaugummi und ging nur träge voran. Dabei ist der Schreibstil wirklich in Ordnung, wobei Emma manchmal Gedankensprünge macht, die nicht sofort nachvollziehbar waren. Dann musste ich mich immer erst mal neu sortieren. Insgesamt hat Rachel Dewoskin aber einen wirklich angenehmen Stil, der entgegen dem Inhalt nicht zäh und träge war. Dadurch, dass ich kaum den Einstieg in das Geschehen fand, viel es mir auch unfassbar schwer, das Englisch zu verstehen. Das war eine riesige Herausforderung für mich. Allerdings hat sich das im Laufe der Geschichte um einiges gebessert, sodass ich sagen kann, dass es wirklich nur daran lag, dass ich Anfangs nicht hineingefunden habe.Emma erzählt zunächst von ihrem Unfall, den anfänglichen Schwierigkeiten, mit ihrer Blindheit um zu gehen und wie sie das fast in eine Depression fallen ließ, wenn das nicht sogar schon der Fall gewesen ist. Neben dieser Situation versuchen sie und alle anderen Bewohner der Stadt Sauberg den Selbstmord von Claire zu verstehen, zu verkraften und zu verarbeiten.  Ich hatte mir gewünscht, dass mehr auf den Selbstmord eingegangen wird, aber es handelt sich wirklich nur um Emmas Weg zur Besserung und zur Akzeptanz ihrer neuen Lebenslage. Sie selbst ist wirklich eine unfassbar starke Person, die mit Sicherheit vielen Lesern viel Kraft geben kann.
Wenn es vorher nicht der Fall war, so empfinde ich nach diesem Buch definitiv höchsten Respekt für alle Menschen da draußen, die ihr Augenlicht verloren haben und trotzdem ihr Leben meistern und dabei wahrscheinlich mehr "sehen" als alle anderen. Wir könnten uns eine Scheibe davon abschneiden und die Dinge, wie zB. Sehen nicht für selbstverständlich nehmen.  So aufschlussreich und interessant das Buch auch war, muss ich leider sagen, dass es schlichtweg langweilig war und sich ziemlich gezogen hat. Denn es hat mich vor allem emotional überhaupt nicht ergreifen können, weil es dafür aber auch keinen Nährboden gab. Damit möchte ich niemandem, der das gleiche Schicksal wie Emma erleidet, zu Nahe treten, denn so ein Leben ist in der Realität alles andere als langweilig.  Dennoch fehlte mir hier in der Geschichte etwas. Einen Höhepunkt oder einfach mehr Handlung. 
Der Blickwinkel auf Erblindung ändert sich nach dem Lesen auf jeden Fall und die Intension und Idee, die die Autorin hatte, sind klar ersichtlich und kommen auch beim Leser an, aber wenn man das Buch am Ende aus den Händen legt und sich freut, dass man endlich ein Neues anfangen kann, dann ist das wohl kein sehr gutes Zeichen.  
"Blind" ist ein Roman, der dem Leser die Welt mit anderen Augen zeigt und vielleicht sogar ermutigt nicht aufzugeben. Die Idee dahinter gefällt mir wirklich sehr gut und die Message der Autorin kommt definitiv an und regt zum Nachdenken an, allerdings fehlt das gewisse Etwas. Es ging nur schleppend voran und blieb spannungstechnisch immer auf dem gleichen Level. Großartige Höhepunkte gibt es - bis auf das Ende - leider nicht.  Dennoch bereue ich nicht dieses Buch gelesen zu haben, weil es meinen Blickwinkel verändert hat. Und auch wenn es bessere Bücher gibt, schadet es nicht mal einen Blick hineinzuwerfen.

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Rezension zu "Kleine Frau, was nun?: Roman" von Rachel DeWoskin

Das war leider nichts...
MissRose1989vor 4 Jahren

Judy ist kleinwüchsig und misst 1,15 m Grösse und hat sich eigentlich mit dieser Grösse abgefunden. Dann mache sie einen Schritt, der ihr ganzes Leben verändern und wechselt auf eine Privatschule, deren Schwerpunkt auf Gesang, Schauspiel und Kunst liegt. Anfangs läuft alles gut, sie findet Freunde, wird von den Lehrern gemocht und hat Spass an allem.
Dann trifft sie auf Kyle und verliebt sich sofort und dann nimmt der Unheil seinen Lauf.
Judy erzählt alles aus ihrem Versteck in einem Motel und denkt, dass sie sich nie wieder aus dem Motel bewegen wird...

Das Cover des Buches hätte mich jetzt nicht unbedingt angespochen. Es ist kein Buch, dass ich in der Buchhandlung in die Hand genommen hätte, wenn ich mal ehrlich bin.

Eigentlich hat mich die Idee des Buches angespochen, weil es eben mal um eine Welt ging, die ich nicht kannte und eben auch nicht richtig wusste, was mich erwartet, aber leider wurde die Umsetzungen nicht so wirklich gut, wenn ich das mal so vorsichtig ausdrücken darf. 

Judy ist mir als Protagonistin von Beginn an unsympathisch, nicht nur, dass sie voller Vorurteile und Sterotypen ist, sie ist auch in vielen Dingen sehr naiv und blauäugig. Sie wird mir auch leider immer unsympathischer, als sie sich dann verliebt, wird das alles noch schlimmer. Ich meine, ich kann ja verstehen, dass die Wünsche einer 16-jährigen auf die Probleme mit der Kleinwünchsigen stößt, aber so naiv kann man gar nicht mehr sein, wenn ich das mal so sagen darf. Vieles fand ich auch einfach nicht nachvollziehbar, was Judy macht, wenn ich das mal sagen darf.

Auch bei den anderen Charakter wurde es nicht besser, wenn ich das mal so sagen darf. Nicht nur, dass sie ähnlich naiv waren, sie waren auch für mich völlig unrealistisch. Nicht nur, dass vieles einfach zu sehr gewollt ist, auch sind die ganzen Jugendlichen total herzlos und auch skrupellos. Ich war da nicht nu erschrocken, sondern habe ich mich auch gefragt, ob das nicht alles anders laufen würde, wenn da mal Erwachsene eingreifen würden.

Die Handlung des Buches ist auch sehr vorhersehbar und leider auch ziemlich langatmig. An manchen Stellen musste ich das Buch auch einfach mal zur Seite legen und einige Tage warten, ehe ich es weiterlesen konnte.

Der Schreibstil von Rachel Dewoskin hat mich am Anfang etwas irritiert, aber wenn man sich mal in ihn hineingefuchst hat, dann geht er zu lesen. Aber ich glaube trotzdem, dass ich kein Buch von ihr mehr in die Hand nehmen würde.

Fazit:
 Bei dem Buch könnte man wiklich sagen, es war gewollt, aber nicht gekonnt. Judy kann vom Charakter her nicht übezeugen und auch die Handlung ist sehr langatmig und teilweise duch die Vorhersehbarkeit wirklich langweilig.

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