Rachel DeWoskin Kleine Frau, was nun?

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Inhaltsangabe zu „Kleine Frau, was nun?“ von Rachel DeWoskin

Teenager haben es schwer. Man soll erwachsen werden und wird behandelt wie ein Kind. Man will sein wie die anderen und trotzdem irgendwie auffallen. Vor allem will man jedoch eins, nämlich dazugehören. Nur, wie soll das gehen, wenn man aussieht, als sei man 'aus einer Puppenstube entführt' worden, fragt sich Judy. Besonders, wenn sie Kyle, dem coolsten Typ ihrer Schule, über den Weg läuft. Dann geschieht ein Wunder – Kyle interessiert sich für sie, er mag ihren Witz, er mag sie. Judy kann es nicht fassen: der Schwarm aller Mädchen und sie, eine Zwergin? Und natürlich geht die Sache gründlich schief … 'Amüsant und hypnotisierend… Auch in dieser zeitgenössischen Version des ›Zauberers von Oz‹ oder ›Alice im Wunderland‹ sind die Erfahrungen der Heldin mit ihrer Adoleszenz wahnsinnig komisch und wahnsinnig erschreckend und eigentlich durchweg surrealistisch.' Time Out, New York

Sehr ... interessant!

— Firestar
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  • Kleine Frau, was nun?

    Kleine Frau, was nun?
    Firestar

    Firestar

    15. December 2015 um 14:39

    Handlung: Gibt es ein Leben nach der allerschlimmsten YouTube-Schande? Bis sie das herausgefunden hat, bleibt Judy lieber in ihrem Versteck im Motel und erzählt von dort aus, was ihr passiert ist. Ihr treuer Zuhörer Bill begleitet sie dabei und hilft ihr, alles durch zu stehen! Meinung: Am Anfang war ich wirklich begeistert von dem Buch und habe das Buch fast aufgegessen und es gerade zu verschlungen. Doch dann wurde es immer mehr und mehr so, dass ich mir irgendwie ... schlecht vorkam während ich las. Die Protagonistin Judy wurde schwer von der gesamten Menschheit enttäuscht. So schlimm, dass sie jede Schwäche der Menschen genaustens analysiert und sie immer wieder durchkaut, sodass sich der Leser am Ende vorkam, als wäre er/sie das schlimmste und fieseste Wesen auf Erden. Ich glaube ich kam mir noch nie so gemein vor! Das war eine interessante und irgendwie auch lehrreiche Erfahrung, die ich so schnell aber nicht mehr machen möchte.  Was mich auch gestört hat ist, dass Judy ihre Probleme an denen sie irgendwie auch selbst schuld war, so oft erzählt hat, dass sie mir überhaupt nicht schlimm vorkam. Sie hat es sich irgendwie selbst immer schlecht geredet! Fazit: Ich bin leider etwas enttäuscht und kann es nur an Menschen empfehlen, die  erfahren wollen wie ich mich dabei gefühlt habe!

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  • Von kleinen Frauen und großen Katastrophen

    Kleine Frau, was nun?
    dreamer

    dreamer

    07. March 2014 um 08:08

    Teenager sein ist nicht leicht, schon gar nicht wenn man noch dazu kleinwüchsig ist und gerade alles den Bach runtergeht. Judys Leben liegt in Trümmern, sie hat sich in ein billiges Motelzimmer zurückgezogen und lebt seit Tagen abgeschottet von der Außenwelt. Sie erzählt uns ihre Geschichte und wie es dazu kam, dass sie in dieser Absteige haust. Eines ist klar, als Kleinwüchsige an der Darcy Musikschule hat sie es schonmal nicht leicht, dann noch wahre Freunde zu finden und den Jungen zu beeindrucken in den man verknallt ist, grenzt schon fast an das Unfassbare. Doch irgendwie versucht die abgeklärte Judy alles zu meistern, leider hat sie dabei nicht gedacht, dass Jungendliche oft grausamer sind als gedacht. ****Meine Meinung**** Ich muss gestehen, dass ich noch nichts von dem Buch gehört hatte, bevor ich es vom Verlag bekommen habe. Da ich aber Problembücher aller Art lese und auch noch nie etwas von einer Prota wie dieser gehört habe war ich neugierig und das zurecht wie ihr in den folgenden Absätzen lesen werdet. Der allererste Blick aufs Cover sagt nicht viel aus. Man geht vielleicht von einem Roman aus dem Genre Chicklit aus, aber der Schein trügt hier, ebenso wie beim englischen Cover des Buches (eng. "Big Girl Small"). Was die Idee zu diesem Buch angeht bin ich fasziniert. Noch nie habe ich eine ähnliche Protagonistin erlebt und das will etwas heißen bei über 400 gelesenen Büchern. Rachel DeWoskin hat den Lesern hier den Einblick in das Leben einer Minderheit gegeben, von der man sonst nicht viel hört. Aber nicht nur dass, es ist außerdem eine Geschichte über das Leben der Musik- und Schauspielliebenden Judy, welches durch eine einzige dumme Tat ins Wanken gerät, wie es nur bei Teenagern sein kann. Hier findet man nicht nur Humor, Freundschaft und Gefühle, sondern auch Dinge, die sonst kein Jugendbuch oder zumindest selten eines behandelt. Dinge wie der erste Einfluss von Alkohol, der erste Kontakt mit Marihuana im Teenageralter oder Sexting, sprich Themen die sonst entweder totgeschwiegen werden oder gleich in der Zeitung landen weil unsere heutige Jugend ja so "verkommen" ist. Ungeschminkt wird die Geschichte um Judy erzählt, die zu anfangs eher für die Dramalastigkeit der Jugendlichen gehalten wird, es aber mehr dahintersteckt als man glaubt. Bei den Charakteren finden sich auch so manche Kuriositäten. Zum einen die sehr erwachsen wirkende Protagonistin, die unsicherer ist als man zu anfangs glaubt und den typischen Teenager mit seinen Problemchen verkörpert. Zum anderen Kyle, den coolen Kerl mit den verschlafenen Augen, dessen Charakter weit verkommener und sonderbarer ist als man zu anfangs glaubt und einige andere deren Leben wir jedoch nur streifen und von denen wir nicht so viel lesen. ****Fazit**** Nicht nur für zwischendurch geeignet. "Kleine Frau, was nun?" (eng. "Big Girl Small") glänzt durch Witz und Charm, stiehlt sich jedoch erst mit seiner ungeschminkten Art und Weise in die Herzen der Leser. Von mir gibt es 4 von 5 Wölkchen für einen tollen Jugendroman über eine kleine Frau.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    17. December 2013 um 01:52

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • war nicht ganz so meins

    Kleine Frau, was nun?
    Manja82

    Manja82

    19. November 2013 um 16:23

    Kurzbeschreibung: American Idol oder Youtube-Schande ... Kann man mit 16 kleinwüchsig und trotzdem glücklich sein? Teenager haben es schwer. Man soll erwachsen werden und wird behandelt wie ein Kind. Man will sein wie die anderen und trotzdem irgendwie auffallen. Vor allem will man jedoch eins, nämlich dazugehören. Nur, wie soll das gehen, wenn man aussieht, als sei man »aus einer Puppenstube entführt« worden, fragt sich Judy. Besonders, wenn sie Kyle, dem coolsten Typ ihrer Schule, über den Weg läuft. Dann geschieht ein Wunder – Kyle interessiert sich für sie, er mag ihren Witz, er mag sie. Judy kann es nicht fassen: der Schwarm aller Mädchen und sie, eine Zwergin? Und natürlich geht die Sache gründlich schief … (Quelle: Piper) Meine Meinung: Judy ist 16 Jahre alt und gerade erst hat sie die Schule gewechselt. Sie besucht nun die Darcy Arts Academy. Dort wird sie von allem erst mal gemustert und genau angeschaut, denn Judy ist kleinwüchsig. Auf einer Party lernt sie den Mädchenschwarm Kyle kennen. Sie interessiert sich für ihn und auch Kyle zeigt Interesse an Judy. Doch dann läuft alles anders als geplant, es läuft alles aus dem Ruder und Judy muss fliehen. Sie landet ziemlich schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen und verkriecht sich in einem Motel … Der Roman „Kleine Frau, was nun?“ stammt von der Autorin Rachel DeWoskin. Der Klappentext und auch der Titel versprachen hier ein recht leichtes und locker geschriebenes Buch. Doch irgendwie hat das ganz schön getäuscht. Judy ist 16 Jahre alt und kleinwüchsig. Sie misst gerade mal 1,15 m. In ihrer Familie dreht sich irgendwie immer alles um sie, sie steht im Mittelpunkt. Aufgewachsen ist sie behütet und wurde immerzu bemuttert. Judy hat eine ganz tolle Stimme, weshalb sie auf die Darcy Arts Academy wechselt. In ihrem Handeln habe ich Judy als recht naiv empfunden. Es ist immer alles nachvollziehbar was sie tut. Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Kyle oder auch Judys Bruder, zu dem sie ein ziemlich enges Verhältnis hat, bleiben irgendwie recht blass. Einzig Sarah lernt man besser kennen. Sie ist Judy eine wirklich fantastische Freundin und steht ihr bei wo sie nur kann. Der Schreibstil der Autorin ist an und für sich recht gut lesbar. Allerdings ziehen sich einige Passagen doch unheimlich in die Länge und ein am Ball bleiben ist mir wirklich mehr als schwer gefallen. Sie wird ausschweifend und erklärt unheimlich viel. Hier wäre weniger vielleicht doch mehr gewesen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Judy in der Ich-Perspektive. Man lernt sie so wirklich gut kennen aber dennoch ich hatte immer das Gefühl als ob noch immer eine gewisse Distanz vorherrscht. Es wirkt irgendwie alles sehr unterkühlt. Die Handlung wird von Judy rückblickend erzählt. Der Einstieg löste aber wenig Begeisterung bei mir aus und die Geschichte plätscherte dann auch nur so dahin. Die Idee hinter der Geschichte hat mir aber recht gut gefallen. Sie regt zum Nachdenken an. Gegen Ende kam dann ein wenig Spannung auf, allerdings nur kurzzeitig. Das eigentliche Ende gefiel mir so na ja. Wirklich vom Hocker gehauen hat es mich nicht wirklich. Fazit: „Kleine Frau, was nun?“ von Rachel DeWoskin ist ein Buch mit einer an sich wirklich guten Idee. Nach einem recht schleppenden Einstieg wird die Handlung zwar besser aber die vorherrschende Distanz zu den Charakteren wirkt doch eher leseabschreckend als anregend. Sehr schade!

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  • Unkreative Handlung mit naiver Protagonistin ...

    Kleine Frau, was nun?
    Vampir_Addict

    Vampir_Addict

    28. October 2013 um 13:59

    Inhalt: Judy ist von zu Hause abgehauen und verbarrikadiert sich in einem Hotelzimmer. Genau hier beginnt auch unsere Geschichte, welche uns auch aus ihrer Sicht erzählt wird. Judy ist 16 Jahre alt und kleinwüchsig. Sie misst eine Größe von 1,15m, was ihr im täglichen Leben einige Schwierigkeiten beschert. Dies fängt beim Autofahren an und hört bei der Männerfrage auf. Das kleinwüchsige Mädchen ist jedoch talentiert, sie versucht sich in der Schauspielerei und ist eine hervorragende Sängerin. Diese Tatsache gewährt ihr auch die Eintrittskarte auf die Privatschule „Darcy Art Academy“ … Für Judy beginnt ein neuer Lebensabschnitt, mit neuen Herausforderungen und vor allem Problemen. Die Charaktere: Judy war ein Charakter, welchen ich einerseits gut nachvollziehen konnte, doch andererseits wieder überhaupt nicht. Ihre Größe ist natürlich für das tägliche Leben ein Problem. Mit ihren 16 Jahren ist sie aber ein ganz gewöhnliches Mädchen, welches sich verlieben, Gras rauchen und Sex haben möchte. Dass die Größe hier eine Rolle spielt, steht außer Frage, denn natürlich ist es schwierig einen Jungen zu finden der sie wirklich mag und ihre Größe akzeptiert. Als Judy sich jedoch in Kyle verliebt, wird ihr Charakter immer unsympathischer. Sie denkt nicht mehr realistisch sondern hat sich in ein verliebtes, egoistisches und rebellisches Mädchen verwandelt. Ich kann gut verstehen, dass sie versucht sich bei den angesagten Schülern der Darcy beliebt zu machen, jedoch vergisst sie darüber hinaus ihre wahren Freunde. Ich persönlich fand Judys Aktionen überhaupt nicht nachvollziehbar und manchmal auch ziemlich naiv. Sehr erschreckend fand ich die Szene ihrer Entjungferung, welche ohne auch nur ein bisschen romantische Stimmung geschweige denn Gefühle geschah. Sarah war ein Mädchen, welches Judy gleich zu Beginn des Buches kennenlernt. Sie ist eine treue Gefährtin und hält, egal was passiert zu ihrer Freundin. Ich persönlich fand sie sehr sympathisch und habe sie sogar lieber gemocht als Judy. Zu Kyle möchte ich hier gar nichts sagen, über seinen Charakter sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Meine Meinung: ( Achtung Spoiler-Gefahr ) Das Thema des Buches hat mich sofort angesprochen, weil ich mich in gewisser Weise ein bisschen mit Judy vergleichen konnte. Nicht nur auf Grund des Namens sondern auch weil ich selbst nicht gerade groß bin. Ich will mich mit Judy auf gar keinen Fall auf eine Stufe stellen, denn immerhin bin ich noch 35cm größer als sie, aber einige Dinge kann ich auch mit meinem 1,52m gut nachvollziehen. Beispielsweise als Judy erklärt, Kinder würden sie auch als ihres gleichen betrachten und wenn nicht, fühlen diese sich ihr trotzdem überlegen. Auch ich kenne das ganz gut, Kinder die einen in die Augen schauen können fühlen sich trotz ihres zarten Alters überlegen, zeigen in dieser Hinsicht wenig Respekt und hören „null“ auf einen. Dieses Buch hat mich in gewisser Weise sehr erschreckt. Ich bin 26 Jahre alt und habe somit meine Teenagerzeit lange hinter mir. Die Jugendlichen in diesem Buch waren für mich sehr unrealistisch in ihren Handlungen. Ich will nicht sagen, dass ich immer ein sehr vernünftiger Teeni war, das ganz und gar nicht. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man sich so sehr betrinken kann, dass man nicht mehr checkt in eine Gruppensexaktion hineingezogen zu werden. Außerdem hat Judy dann nicht mal mehr mitbekommen, dass diese ganze Sache auch noch gefilmt wird. Hinzu kommt, dass dieser Film dann auch noch von den männlichen Jugendlichen verbreitet wird. Hier frage ich mich, ist unsere heutige Jugend wirklich so dermaßen böse und skrupellos? Fazit: Judy hat mich vom Charakter her überhaupt nicht überzeugt und die Handlung an sich war dermaßen auseinander gezogen, dass man sich oft gelangweilt hat. Ich hatte schon von Anfang an im Gefühl was passieren würde. Es war also nichts Überraschendes in diesem Buch, außer dass die Charaktere doch sehr skrupellos waren und ich mir dies in der Realität nur teilweise vorstellen kann. Ich vergebe für „Kleine Frau, was nun?“, zwei Fledermäuse, da die Handlung oft langweilig und vorausschauend daher kam.

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  • Unsympathische Protagonistin

    Kleine Frau, was nun?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2013 um 23:05

    Inhalt: Judy ist kleinwüchsig, doch sie hat sich damit abgefunden und lebt ihr Leben nun so gut es ihr möglich ist. Sie wagt sogar den großen Schritt, an eine Privatschule mit dem Schwerpunkt Kunst, Schauspiel und Gesang zu wechseln. Zu Beginn läuft alles super: Sie findet schnell eine beste Freundin, sie wird von den Lehrern gemocht und auch mit den neugierigen Blicken ihrer neuen Mitschüler kommt sie gut zurecht. Dann lernt sie Kyle kennen und verliebt sich sofort in ihn. Als er sie tatsächlich auch zu mögen scheint, ist sie überrascht, geht aber darauf ein... Später versteckt sie sich allein in einem Motel und erzählt die Geschichte des Ereignisses, durch das sie ihrer Meinung nach nie wieder in die Öffentlichkeit gehen kann. Meinung: Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass mir das Buch absolut nicht gefallen hat. Ich werde versuchen, möglichst sachlich zu bleiben, allerdings kann ich nicht garantieren, dass es mir gelingen wird. Das Buch startet direkt mit einem Kapitel, in dem sich die Protagonistin Judy über Vorurteile, Benachteiligungen und diskriminierende Bezeichnungen gegenüber Kleinwüchsigen beschwert. Dabei geht sie auf alle erdenklichen Begriffe ein und stellt klar, weshalb sie es nicht für angemessen hält, diese zu benutzen. Dieses Thema ist allerdings nicht nach den ersten Seiten erledigt, nachdem sie ihren Standpunkt losgeworden ist – nein! Ihre Beschwerden über das inkorrekte Verhalten gegenüber kleinwüchsigen Menschen ziehen sich durch das ganze Buch. Immer wieder erwähnt Judy, wie die Menschen sie immer anstarren, mit dem Finger auf sie zeigen und sie für ihr Aussehen auslachen. Während des Lesens gab es allerdings nur sehr, sehr vereinzelt Situationen, in denen dies geschah. Dafür bezeichnet Judy selbst sich immer wieder als Liliputaner oder Munchkin. Auch sonst ist Judy keine leichte Protagonistin. Mir erschien sie sehr überheblich und von sich überzeugt. An sich ist es ja nicht verkehrt, an sich selbst und an das eigene Talent zu glauben, aber mehrmals schwärmte sie über mehrere Sätze von ihrem perfekten Aussehen, dem auch ihre Größe keinen Abbruch tut oder von ihrer einzigartigen und beeindruckenden Singstimme, während sie ihren Mitschülern unterstellt, neidisch darauf zu sein. Auch von ihrer Persönlichkeit schwärmt sie selbst in Gedanken. Dazu kommt noch, dass sie sehr undankbar scheint und statt sich zu freuen, dass sie direkt Freunde an einer neuen Schule gefunden hat, beschwert sie sich darüber, dass sie zu uncool seien und dass sie lieber beliebtere Freunde gehabt hätte. Für ebendiese lässt sie ihre „beste Freundin“ dann auch bei jeder Gelegenheit sitzen. Zudem hat sie selbst die Vorurteile, über die sie sich bei anderen Menschen beschwert. Mehrmals schließt sie aus dem Verhalten oder Aussehen einer Person Dinge über ihr Leben und ihre Persönlichkeit, ohne sie selbst zu kennen oder denkt schlecht über sie. In diesem Buch erzählt Judy die Geschichte, die dazu führte, dass sie sich in einem Motel versteckt, seit einigen Tagen keinen Kontakt mehr zu Freuden und Familie hat und der Meinung ist, nie wieder nach Hause oder gar in die Schule gehen zu können. Den Grund dafür erfährt man allerdings erst gegen Ende des Buches. Die Protagonistin holt dabei weit aus und beginnt schon vor ihrer Geburt. Während sie also beschreibt, wie ihre Eltern ihre Tage verbrachten, woher der Name ihres Restaurants kommt, welches deren Lieblingskind war und wie sie selbst schließlich geboren wurde, fürchtete ich schon, dass Judys komplette Lebensgeschichte folgen würde. Das war dann nicht der Fall, da zu ihrem ersten Tag auf der neuen Schule vorgespult wurde und das davor geschehene nur zwischendurch ganz kurz aufgegriffen wird. Andererseits fand ich das schade, da ich mir ein paar Informationen über Judys Aufwachsen und ihre Kindheit gewünscht hätte, da es gerade als Kind sicher nicht einfach ist, mit der Kleinwüchsigkeit zurecht zu kommen. Anders als andere Bücher wirkt dieses tatsächlich wie eine Nacherzählung. Die Gedanken und Gefühle der Protagonistin werden geschildert, wobei aber nicht nur die frühere Handlung thematisiert wird, sondern auch zwischendurch übergangslos von den aktuellen Ereignissen im Motel berichtet wird. Außerdem schweift die Erzählung oft von der eigentlichen Handlung ab und es werden Dinge berichtet, die vollkommen überflüssig zu sein scheinen und nicht zielführend sind. Das sorgte bei mir für wachsende Ungeduld, während ich weiter darauf wartete, endlich zumindest eine Vorausdeutung auf das angeblich lebenszerstörende Ereignis lesen zu können. Als es dann immer weiter auf das Ende des Buches zu ging, kam tatsächlich so etwas wie Spannung auf und ich fieberte auf die Auflösung hin. Daraufhin flachte diese allerdings schnell wieder ab und da ich für die Protagonistin absolut keine Sympathie empfinden konnte, wurde ich von Szenen, in denen der Leser Mitleid haben sollte, nicht sonderlich mitgerissen. Fazit: Alles in allem konnte dieses Buch mich überhaupt nicht überzeugen. Die Protagonistin fand ich unsympathisch und ihre Doppelmoral nervig und die Geschichte weist nur gegen Ende des Buches kurz etwas Spannung auf, während die Erzählung vorher immer wieder abschweift und zu keinem Ziel zu führen scheint. 1/5 Punkten

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  • Bissig, nachdenklich und ungeschminkt

    Kleine Frau, was nun?
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    19. October 2013 um 12:01

    Judy ist sechzehn und sollte eigentlich die beste Zeit ihres Lebens genießen. Doch wie kann man das, wenn man kleinwüchsig ist und gerade die schlimmste Peinlichkeit aller Zeiten über sich ergehen lassen musste? Wenn man sich in einem Motel verkriecht und nie wieder hervorkommen möchte? Was soll an sechzehn bitte süß sein?  Kleine Frau, was nun? kam überraschend als Herbstempfehlung vom Piper Verlag zu mir. Es ist mein erstes Buch, in dem eine kleinwüchsige Protagonistin von ihrem Leben erzählt, und es hat mich neugierig gemacht.  Zu Beginn wissen wir nicht, warum Judy sich in einem Motel versteckt und das Zimmer am liebsten nie wieder verlassen würde. Nach und nach erzählt sie von ihrem Leben an der Schule. Dass sie es mit einem Meter Körpergröße nie leicht hatte, es aber trotzdem geschafft hat, aufgrund ihrer wunderschönen Singstimme an der Darcy Arts Academy aufgenommen zu werden. Von da an geht es ständig aufwärts in ihrem Leben. Sie findet Freunde, ergattert tatsächlich die Aufmerksamkeit ihres Schwarms Kyle und wird immer besser - bis es eines Tages zur großen Katastrophe kommt, die sie ins Motel getrieben hat. Was ist da bloß passiert? Was war so schlimm, dass sie sich am liebsten ihr Leben lang verkriechen würde? Das verrate ich natürlich nicht.  Für meinen Geschmack hätte es ein paar mehr positive Momente geben können. Judy durchlebt viele Tiefen und aus vielen ihrer Worte spricht Verbitterung. Das ist verständlich und nachvollziehbar, aber zeitweise herrscht sehr lange eine deprimierte Stimmung, was es nicht immer leicht machte, am Ball zu bleiben. Alles in allem aber hat es mir gut gefallen.  Judy ist eine sehr bissige Ich-Erzählerin. Im Laufe der Zeit hat sie gelernt, ihre Körpergröße mit einer ordentlichen Prise schwarzen Humors zu nehmen und versucht so, ihr Selbstmitleid zu kaschieren. Immer wieder erzählt sie von ihrer behüteten Kindheit, wie sie aufgewachsen ist und wie schwer es ist, die Blicke der anderen zu ertragen. Sie möchte dazu gehören, zu Ginger und Kyle und den anderen beliebten Mädchen.  Dabei sind da auch noch Sarah und Molly, zwei Mädchen, die ebenfalls besondere Talente haben, aber wie Judy eher zu den Außenseitern gehören. Und genau diese beiden sind zwei wunderbare Freundinnen und genau das, was Judy sich immer gewünscht hat. Doch sie will mehr. Bis zu dem Tag der Katastrophe.  Judys Sprache ist wie ihr Humor: bissig, direkt, ungeschminkt. Sie hat kein Problem damit, zu fluchen und zu sagen, was sie denkt. Oftmals wirkt ihre Wortwahl sehr verbittert, was eindringlich zeigt, wie sie sich fühlt. Ich finde, dass der Schreibstil gut gewählt wurde und zu Judy passt.  Eine Geschichte über die Bedeutung der Freundschaft und die Akzeptanz des eigenen Lebens.  3,5 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ Piper ~*~ 348 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-492-05496-6 ~*~ Broschiert ~*~ 16,99€ ~*~ September 2013 ~*~

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  • Eine Geschichte über Freundschaft

    Kleine Frau, was nun?
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    10. October 2013 um 15:38

    Judy ist sechzehn und sollte eigentlich die beste Zeit ihres Lebens genießen. Doch wie kann man das, wenn man kleinwüchsig ist und gerade die schlimmste Peinlichkeit aller Zeiten über sich ergehen lassen musste? Wenn man sich in einem Motel verkriecht und nie wieder hervorkommen möchte? Was soll an sechzehn bitte süß sein?  Kleine Frau, was nun? kam überraschend als Herbstempfehlung vom Piper Verlag zu mir. Es ist mein erstes Buch, in dem eine kleinwüchsige Protagonistin von ihrem Leben erzählt, und es hat mich neugierig gemacht.  Zu Beginn wissen wir nicht, warum Judy sich in einem Motel versteckt und das Zimmer am liebsten nie wieder verlassen würde. Nach und nach erzählt sie von ihrem Leben an der Schule. Dass sie es mit einem Meter Körpergröße nie leicht hatte, es aber trotzdem geschafft hat, aufgrund ihrer wunderschönen Singstimme an der Darcy Arts Academy aufgenommen zu werden. Von da an geht es ständig aufwärts in ihrem Leben. Sie findet Freunde, ergattert tatsächlich die Aufmerksamkeit ihres Schwarms Kyle und wird immer besser - bis es eines Tages zur großen Katastrophe kommt, die sie ins Motel getrieben hat. Was ist da bloß passiert? Was war so schlimm, dass sie sich am liebsten ihr Leben lang verkriechen würde? Das verrate ich natürlich nicht. Für meinen Geschmack hätte es ein paar mehr positive Momente geben können. Judy durchlebt viele Tiefen und aus vielen ihrer Worte spricht Verbitterung. Das ist verständlich und nachvollziehbar, aber zeitweise herrscht sehr lange eine deprimierte Stimmung, was es nicht immer leicht machte, am Ball zu bleiben. Alles in allem aber hat es mir gut gefallen. Judy ist eine sehr bissige Ich-Erzählerin. Im Laufe der Zeit hat sie gelernt, ihre Körpergröße mit einer ordentlichen Prise schwarzen Humors zu nehmen und versucht so, ihr Selbstmitleid zu kaschieren. Immer wieder erzählt sie von ihrer behüteten Kindheit, wie sie aufgewachsen ist und wie schwer es ist, die Blicke der anderen zu ertragen. Sie möchte dazu gehören, zu Ginger und Kyle und den anderen beliebten Mädchen.  Dabei sind da auch noch Sarah und Molly, zwei Mädchen, die ebenfalls besondere Talente haben, aber wie Judy eher zu den Außenseitern gehören. Und genau diese beiden sind zwei wunderbare Freundinnen und genau das, was Judy sich immer gewünscht hat. Doch sie will mehr. Bis zu dem Tag der Katastrophe. Judys Sprache ist wie ihr Humor: bissig, direkt, ungeschminkt. Sie hat kein Problem damit, zu fluchen und zu sagen, was sie denkt. Oftmals wirkt ihre Wortwahl sehr verbittert, was eindringlich zeigt, wie sie sich fühlt. Ich finde, dass der Schreibstil gut gewählt wurde und zu Judy passt. Eine Geschichte über die Bedeutung der Freundschaft und die Akzeptanz des eigenen Lebens. 3,5 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ Piper ~*~ 348 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-492-05496-6 ~*~ Broschiert ~*~ 16,99€ ~*~ September 2013 ~*~

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  • So komisch und liebenswert, wie die Welt nun einmal sein kann

    Kleine Frau, was nun?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. October 2013 um 09:09

    Judy hat die Schule gewechselt, und zwar zur Darcy Arts Academy. Und darauf ist sie mächtig stolz, auch wenn es heißt, dafür ihren bekannten Freundeskreis zu verlassen und sich in die fremde Welt der feinen Eliteschüler zu mischen. Doch der Einstieg fällt ihr gar nicht mal so schwer, und dass, obwohl sie kleinwüchtig ist. Zwar kann sie so manche Freundlichkeit mit ihrer scharfen Menschenkenntnis als Heuchelei entlarven, aber zumindest begegnet man ihr nicht mit offener Feindseligkeit. Und schon bald geht sie auf die berüchtigten Partys der Schule, und lernt zudem Kyle kennen, den ständig verschlafen, aber dennoch natürlich cool aussehenden Typen, der in Anbetracht dessen, dass die Männerquote der Schule sehr gering ist, nicht nur in Judys Fokus fällt. Obwohl sie sich ungern der Illusion hingibt, dass ausgerechnet ER sich für sie interessieren könnte, kann sie an nichts anderes mehr als an Kyle denken. Und als das Angebot kommt, sie nach Hause zu fahren, lässt sich bereitwillig darauf ein. Ob sie diese Entscheidung getroffen hätte, selbst wenn sie gewusst hätte, welch schrecklichen Ausgang das alles nehmen würde? Wahrscheinlich schon, denn das Leiden gehört doch zum Erwachsenwerden dazu, oder? Nicht nur sprachlich ein total gelungener Roman über die erste (große?) Liebe, die Schulzeit und das Erwachsenwerden, sondern auch inhaltlich mal zum Schreien komisch, dann wieder sehr tiefgründig. Judy erzählt mit lakonischem Tonfall das, was ihr zugestoßen ist, und als Leser erfährt man lange nicht, was sie in ihre jetzige Lage gebracht hat; allein in einem Motelzimmer, isoliert von Freunden und Familie. Die Spannung wird lange aufrecht gehalten, und dabei erlebt man all die Höhen und Tiefen einer sechzehnjährigen Teenagerin von gerade mal 1,10m mit. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach etwas anders hätte erzählt werden und nicht so sehr in die Länge gezogen werden können, empfehle ich den Roman allen, die sowohl unterhalten, als auch zum Nachdenken angeregt werden möchten.

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  • Trotz aktuellem Thema im heutigen Zeitalter nicht wirklich überzeugend...

    Kleine Frau, was nun?
    franzi303

    franzi303

    05. October 2013 um 11:29

    Kann man mit sechzehn kleinwüchsig und trotzdem glücklich sein? Das Cover: Das Cover zu ‘Kleine Frau, was nun?’ hat als Hauptfarbe ein hübsches Hellblau. Das, worum es geht, die kleine Frau, ist in Schwarz geschrieben, der Rest des Titels und der Name der Autorin sind weiß. Der Punkt unter dem Fragezeichen wird von einer hübschen Sonnenblume gebildet. Ein schlichtes Cover für eine besondere Geschichte. Die Geschichte: Judy Lohden ist sechzehn, mit etwas über einem Meter Körpergröße kleinwüchsig und versteckt sich in einem Motel vor der Realität. Denn Judy hat an ihrer Schule einen Skandal ausgelöst. Trotz ihrer Körpergröße wurde sie aufgrund ihres außergewöhnlich guten Singstimme an der Darcy Arts Academy angenommen, einer bekannten Musikschule. Sie freundet sich mit Sarah an, die sie aufgrund ihrer Vorliebe für dunkle Klamotten ‘Gothic-Sarah’ nennt. Außerdem stößt Molly zu den beiden hinzu, die gerne merkwürdige Gedichte schreibt. Doch auch wenn Judy weiß, dass sie anders ist als die anderen, möchte sie gerne cool sein. Sie möchte mit der hübschen Ginger befreundet sein und dem süßesten Jungen an der Schule, Kyle, auffallen. Und schon bald steigt Judy in die Senior-Singergruppe auf, was Kyle endlich auf sie aufmerksam werden lässt. Doch leider merkt sie bald, dass etwas schrecklich schief gelaufen ist. Und genau das ist der Grund, warum sie sich im Motel Manor versteckt… Meine Meinung: Das Buch bekam ich vom Piper Verlag als Überraschungspost zugeschickt und nachdem ich den Titel las, dachte ich mir: ‘Woher weiß der Verlag von meiner Körpergröße?’ Nun, ich habe mich sehr geirrt. Es geht um die kleinwüchsige Jugendliche Judy, die knapp über einen Meter groß ist. Sie wurde aufgrund ihres Talents auf einer besonderen Schule aufgenommen und dort gefördert. Doch natürlich wird sie dauernd angestarrt, weil sie eben anders ist. Als Leser merkt man, wie bedrückend dieses Gefühl sein kann. Ich bin auch nicht gerade die Größte mit knapp 1,56 m, aber da sieht man, was 40 Zentimeter ausmachen. Judy wuchs von ihren Eltern recht beschützt auf und deutet während ihrer Erzählung immer wieder an, was denn passiert sein könnte. Ich hatte schon bald eine Ahnung, was denn dieses schlimme Ereignis ist. Was ich ziemlich schade fand, ist, dass die Autorin Judy viel zu viel erklären ließ. Meiner Meinung nach waren viele Stellen nicht wirklich wichtig und ziemlich langatmig. Ich habe knapp zwei Wochen zum Lesen benötigt, was für mich ziemlich lang ist. Doch was dieses Buch besonders macht, ist, dass es die Freundschaft zwischen Judy, Sarah und Molly so schön beschreibt. Zuerst ist Sarah nur ‘Gothic-Sarah’. Judy möchte lieber zur Clique von Ginger gehören, und trotzdem stehen bzw. halten Sarah und Molly zu ihr. Nach und nach bekommt Judy und auch der Leser mit, wie wichtig Freunde sind. Leider ist das auch schon das Beste an dem Buch. Am Anfang war es einfach traurig zu lesen und das Ende wurde nur ein bisschen besser. Die Geschichte ist aus Judys Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Für mich war es mal ein anderes Buch als immer die apokalyptischen und dystopischen Geschichten, aber dennoch konnte mich ‘Kleine Frau, was nun?’ nicht wirklich überzeugen, vermutlich, weil es einfach nicht mein Genre ist. Wer solche Geschichten, die zum Nachdenken anregen, mag, für den ist das Buch garantiert lesenswert. Meine Bewertung: Eine kleinwüchsige junge Frau, die durch Höhen und Tiefen gehen muss, um den Wert der Freundschaft zu erkennen, wobei die Tiefen leider überwiegen. Überzeugen konnte mich die Geschichte trotz ihres aktuellen Themas im heutigen Zeitalter leider nicht wirklich, weshalb ich nur zwei Sterne vergebe.

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  • Gab mir ein negatives Gefühl

    Kleine Frau, was nun?
    Natalie77

    Natalie77

    25. September 2013 um 15:33

    Inhalt: Judy ist ein 16 Jähriges Mädchen das gerade auf die neue Schule gekommen ist. Sie wird begutachtet und begafft. Es wird getuschelt und über sie geredet, denn sie ist Kleinwüchsig. Mit gerade mal 1,15 Meter fällt sie aus. Nur nicht so wie sie sich das vorstellt. Da gibt es einen jungen den finden alle Mädchen toll auch Judy und sie würde ihm gerne auffallen. Als das geschieht schwebt sie über den Wolken. Doch dann geschehen Dinge, die sie recht schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holen... Meine Meinung: Dieses Buch kam überraschend und vermutlich hätte ich es auch sonst nicht gelesen. Der Titel in Verbindung mit dem Cover klang nach einem lockeren Buch, auch der Rückentext sah eher nach einer leichten Lektüre aus. Doch es kam Anders. Es fängt schon damit an das die Protagonistin Judy kleinwüchsig ist und das auch sehr negativ sieht. Sicher man kann sich denken das es an einer neuen Schule unter solch besonderen Umständen nicht leicht ist.Andererseits hätte ich erwartet das sie das recht locker sieht, schließlich ist sie es nicht anders gewohnt. Das die neugierigen Blicke sie trotzdem stören ist irgendwie verständlich, wer mag schon so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Judy ist jemand der behütet aufgewachsen ist und die wie ich finde zu viel bemuttert wurde. Auch wenn die Eltern im Grill stehen steht der Fokus der Familie bei ihr. Sie dagegen findet das eher lästig. Es gibt aber nicht nur negatives. Positiv fand ich ihr Verhältnis zu ihrem jüngeren Bruder.Dem sie zuhört, für den sie da ist und dem sie hilft. Man merkt von Beginn an das da ein besonderes Band ist. Der Plot ist ...hmmm... ich will nicht direkt sagen überzogen...aber er kratzt schon daran. Ein Teenie kommt auf eine neue Schule und verkuckt sich in einen Jungen. Das wäre ja zu einfach auch wenn die Ereignisse die dann geschehen schon vollkommen für ein gewöhnliches Mädel ausgreicht hätten. Hier wird aber noch eins drauf gesetzt, denn das Mädel ist auch noch kleinwüchsig. Am Ende muss ich sagen ist das zu viel des "Guten" und hätte nicht sein müssen. Der Erzählstil ist genau eben das ein Erzählstil. Müsste ich dieses Buch hören würde ich vermutlich einschlafen. Die Geschichte von Judy wird chronologisch erzählt, wobei immer wieder zwischendurch Textabschnitte auftauchen bei dem sie im Motel ist. Warum das so ist erfährt man erst wenn man immer weiter liest. Irgendwann konnte ich mir denken wie es weiter geht und wurde am Ende bestätigt. Der flüssige Schreibstil und die Tatsache das ich wissen wollte ob wirklich alles so kommt wie vermutet ließ mich weiterlesen, aber wirklich unterhaltsam fand ich es nicht. Am Ende muss ich sagen, das dieses Buch einen recht negativen Eindruck auf mich gemacht hat. Nicht weil es schlecht geschrieben ist, das ist nicht so. Nein, es macht ein negatives Gefühl.

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  • Rachel DeWoskin - Kleine Frau, was nun?

    Kleine Frau, was nun?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2013 um 17:56

    Kurzbeschreibung:  American Idol oder Youtube-Schande ... Kann man mit 16 kleinwüchsig und trotzdem glücklich sein? Teenager haben es schwer. Man soll erwachsen werden und wird behandelt wie ein Kind. Man will sein wie die anderen und trotzdem irgendwie auffallen. Vor allem will man jedoch eins, nämlich dazugehören. Nur, wie soll das gehen, wenn man aussieht, als sei man »aus einer Puppenstube entführt« worden, fragt sich Judy. Besonders, wenn sie Kyle, dem coolsten Typ ihrer Schule, über den Weg läuft. Dann geschieht ein Wunder – Kyle interessiert sich für sie, er mag ihren Witz, er mag sie. Judy kann es nicht fassen: der Schwarm aller Mädchen und sie, eine Zwergin? Und natürlich geht die Sache gründlich schief... *Quelle* Zur Autorin:  Rachel DeWoskin lebt und arbeitet in New York, Chicago und Peking. In den USA hat sie vor dem großen Erfolg mit Kleine Frau, was nun? schon zwei Bücher veröffentlicht: Foreign Babes in Beijing, ein Buch über ihren unverhofften Erfolg als Star einer chinesischen Soap Opera, und Repeat after me. Sie lehrt Creative Writing an der University of Chicago, ist verheiratet und Mutter zweier Töchter. Meinung:  Kleine Frau, was nun? ist der erste Roman von Rachel DeWoskin, der ins Deutsche übersetzt wurde. Handlungsort der Geschichte ist Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan. Judy Lohden ist 16 Jahre alt und kleinwüchsig. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern und ihren zwei Brüdern Chad und Sam, die allesamt normal groß sind, in Michigan, wo die Familie ein Grill-Restaurant betreibt. Judy wechselt auf die Darcy Arts Academy, von den Schülern kurz D'Arts genannt, die sich auf die Ausbildung von Tanz und Gesang spezialisiert, denn Judy hat eine außergewöhnliche Stimme. Auf einer Party lernt sie Kyle Malanack kennen, den Mädchenschwarm der D'Arts. Und auch Kyle scheint Interesse an Judy zu haben, doch dann läuft alles völlig aus dem Ruder, und Judy findet sich nach ihrer Flucht allein in einem Motel wieder. Von dort erzählt sie rückblickend ihre Geschichte... Rachel DeWoskin ist mit Kleine Frau, was nun? ein zeitgenössischer Roman gelungen, der sich zuallererst mit den Alltagssorgen der 1,15 m großen Judy befasst. Judy ist eine starke Persönlichkeit, die zwar viel über ihre Kleinwüchsigkeit nachdenkt, diese aber nie infrage stellt oder sie gar in Depressionen fallen lässt. Sie akzeptiert sich, so wie sie ist, auch wenn sie beim Thema Jungs doch recht unsicher ist. Außerdem hat sie die Gabe, Menschen in ihrer Umgebung gekonnt zu sezieren und legt auch eine gewisse Portion Sarkasmus an den Tag. In Sarah und Molly findet sie auf der D'Arts zwei Freundinnen, die mit ihr bis zum Schluss durchs Feuer gehen. Als sie Kyle Malanack kennenlernt, ist sie von Beginn an Feuer und Flamme für den hübschen Jungen. Sie lässt sich sogar von ihm entjungfern, obwohl sie gewisse Zweifel hegt, ob er wirklich an ihr als Mensch interessiert ist oder nur, weil sie anders ist als andere Mädchen. Kyle selbst war mir von Beginn an unsympathisch. Man merkt doch recht schnell, dass er Judy nur benutzt und muss hilflos mitansehen, wie sie in ihr Verderben rennt. Was dann weiter geschieht, hätte sich Judy in ihren schlimmsten Träumen nicht ausmalen können... Das Ende der Geschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen, da nach den ganzen Vorkommnissen alles recht schnell wieder in Butter ist und Judy an ihrer Schule behandelt wird, als wäre nichts geschehen. Das fand ich etwas zu irreal geschildert, denn ich kann mir nach so einem Vorfall denken, dass Mitschüler und auch Lehrerkollegium etwas anders reagieren würden und nicht so verständnisvoll, wie es bei Judy der Fall war. Ansonsten hat mir der Roman gut gefallen, vor allem Judys Freundschaft zu Sarah und Molly fand ich sehr schön beschrieben. Kleine Frau, was nun? ist ein zeitgenössischer Roman, der sich mit einem aktuellen Thema auseinandersetzt und mit einer außergewöhnlichen Protagonistin aufwartet.

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