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KEIN & ABER Verlag

vor 2 Jahren

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Wessen Leben ist das hier eigentlich?

Miriam Delaneys Leben ist kompliziert. Vielleicht komplizierter als das vieler anderer Menschen. Vollkommen von der Gesellschaft zurückgezogen, hat sie seit drei Jahren ihr Haus nicht verlassen. Mehr als ein Flüstern ist der 35-Jährigen nicht zu entlocken. Miriam ist gefangen in den Erinnerungen an das Zusammenleben mit ihrer herrschsüchtigen Mutter, soziale Kontakte überfordern sie. Doch genau das soll, das muss sich jetzt ändern. Miriam wagt den Schritt nach vorn, heraus aus dem Schatten ihrer Vergangenheit.
Zur selben Zeit macht Ralph, Psychologe und Familienvater, eine folgenschwere Entdeckung: Während einer rauschenden Partynacht erwischt er seine Frau in flagranti und wird unvermittelt mit der unangenehmen Wahrheit konfrontiert, dass sie ihn nicht mehr liebt. Schlimmer noch: Dank Twitter scheint außer ihm bereits die ganze Welt über die Umstände ihrer Ehe Bescheid zu wissen. Während das Fest in vollem Gange ist, sucht Ralph das Weite und verschanzt sich in einer verlassenen Hütte im Wald – wo er auf Miriam trifft.
Wie ein Sturm fegt diese unerwartete Freundschaft über das statische Leben der beiden Protagonisten hinweg, das nun plötzlich an Fahrt gewinnt. Der Wunsch, neu anzufangen, aus alten Mustern auszubrechen, spielt in Rachel Elliotts Debütroman Flüstern mit Megafon die zentrale Rolle und wird mit Miriam und Ralph lebhaft und voller Witz in Szene gesetzt.

Rachel Elliott ist Autorin und Psychotherapeutin. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie für zahlreiche Preise nominiert, u. a. für den Dundee International Book Prize. Flüstern mit Megafon ist ihr erster Roman. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Bath.

Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch doch gleich für unsere Leserunde! Wir, vom Verlag Kein & Aber, verlosen 30 Exemplare von Flüstern mit Megafon.
Beantwortet uns einfach folgende Frage:

»Wenn du beschließt zu leben, endlich zu leben, eröffnet sich dir eine Welt voller Möglichkeiten, verlockend und unermesslich. Aber wo ist die Brücke hinüber zu dieser Welt, sieht jemand eine Brücke?«
(Miriam, aus Flüstern mit Megafon)

Wann habt ihr zum letzten Mal etwas zum ersten Mal getan – und was war es?

Viel Glück!

Autor: Rachel Elliott
Buch: Flüstern mit Megafon

angel1843

vor 2 Jahren

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Wann habt ihr zum letzten Mal etwas zum ersten Mal getan – und was war es?

Das ist eine ziemlich schwere Frage! Ich weiß leider nicht mehr, wann ich zum letzten Mal etwas zum ersten Mal getan habe! Aber ich würde dennoch gern das Buch um Miriam und Ralph lesen. Mir gefällt der Klappentext sehr gut, daher ein Hüpfer in den Lostopf.

britta70

vor 2 Jahren

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Wow, dieses Buch klingt thematisch richtig interessant,nicht nur aus literarischer, sondern auch aus soziologischer Sicht. Deswegen MUSS ich mich hier einfach bewerben.
Puh, wann habe ich was zum 1. Mal getan?
Das ist eine Frage, über die ich länger nachdenken muss. Was mir in den Kopf kommt ist, einen Elternteil beerdigt, denn mein Vater ist vor 2 Monaten gestorben. Das ist und war sehr heftig und mit nichts zu vergleichen, was ich vorher erlebt habe. Ist aber ja keine Tat, sondern etwas, was man hinnehmen muss.
Ansonsten fällt mir dazu aber nichts ein. Keine Banjisprünge, Auswanderungen oder sonstige abenteuerlichen Unternehmungen. Langweilig ist mein Leben aber trotzdem NIE ☺

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MayOakwood

vor 2 Jahren

Rezensionen

Debütroman der britischen Autorin Rachel Elliott, die bislang als Autorin von Kurzgeschichten positiv aufgefallen ist. So hat sie u.a. den „Dundee International Book Prize“ gewonnen. Rachel Elliott arbeitet außerdem als Psychotherapeutin.

Zum Inhalt:

Miriam ist unter schwierigen Verhältnissen aufgewachsen, drangsaliert von einer psychisch kranken Mutter und ohne Vater. Das Resultat: Miriam bewegt sich flüsternd durchs Leben. Das ändert sich auch nach dem Tod der Mutter nicht. Miriam, mittlerweile ca. 35 Jahre alt, traut sich nicht hinaus in die Welt. Warum verrät die Autorin erst einige Kapitel später. Ihre selbst gewählte Isolation resultiert weniger aus ihrer unterdrückten Lebenshistorie, sondern eher aus Miriams Angst vor ihrer eigenen potentiellen Gewalttätigkeit und psychischen Instabilität. Sie hat sich drei Jahre zuvor erfolgreich gegen einen Überfall (eine versuchte Vergewaltigung?) gewehrt und lebt seitdem im geerbten Haus, finanziert durch eine Erbschaft, deren Herkunft nicht aufgeklärt wird. Miriams Isolation wird gelegentlich unterbrochen durch Kontakte zum hilfsbereiten, an ihr interessierten Nachbarn und zu einer Freundin.

Nach drei Jahren entschließt sich Miriam das Haus zu verlassen. Einen direkten Anlass scheint es hierfür nicht zu geben, genaue Gründe nennt die Autorin nicht. Miriam geht ausgerechnet in den Wald, wo sie überfallen worden ist und trifft dort auf Ralph, einen Psychotherapeuten, der wenige Tage zuvor sein Haus und seine lesbische Ehefrau zurückgelassen hat, um vorübergehend Zuflucht in einer Waldhütte zu suchen.

Miriam ist vorsichtig, vertraut dann aber Ralph, und es entwickelt sich eine platonische Freundschaft zwischen den beiden. Nach wenigen Tagen im Wald entscheiden sich die beiden nach einem unangenehmen Zwischenfall mit zwei kriminellen Gestalten die Waldhütte zu verlassen. Miriam nimmt Ralph in ihrem Haus auf.

Im weiteren Verlauf der Geschichte treten außer Ralph plötzlich auch Miriams verschollener Vater und zwei Halbbrüder in ihr Leben.

Meine Meinung:

1. Eindruck des Buches: optisch sehr ansprechend, qualitativ hochwertiger Einband, gut gewähltes Cover, angenehmes, leicht getöntes Papier, dessen Farbe die Lesbarkeit der kleinen Schrift erleichtert. Die Qualität des Lektorats ist hervorragend. Zur Übersetzungsqualität kann ich nichts sagen, da ich den englischen Text nicht vorliegen habe.

2. Schreibstil. Der Schreibstil war und ist für mich persönlich gewöhnungsbedürftig. Die Szenen werden sehr häufig gewechselt, nicht nur zwischen den Kapiteln, sondern auch innerhalb eines Kapitels. Dies macht das Buch sehr unruhig. Prinzipiell könnte das Buch auch kapitelweise für sich allein stehen. Vielleicht liegt dies daran, dass Rachel E. ursprünglich Kurzgeschichten geschrieben hat.

3. Zum Inhalt: ich habe den Eindruck, dass die Autorin sämtliche Verrücktheiten, die ihr in ihrer psychotherapeutischen Praxis begegnet sind, in diesem Buch geballt wiedergibt. Es gibt weit mehr durchgeknallte als „normale“ Figuren. Elliott lässt wirklich nichts aus. In die Familie des Psychotherapeuten Ralph baut sie gleich zwei homosexuelle Charaktere ein, nämlich die eigentlich lesbische Ehefrau, die mich als Leser mit ihren krankhaften Twittereinlagen genervt hat, und den homosexuellen Sohn. Selbst ein Taxifahrer verhält sich so, dass er eigentlich längst pleite gegangen sein müsste. Für meinen Geschmack etwas übertrieben und deshalb unglaubwürdig.

Nach dem ersten Drittel des Buches hatte ich mich an Elliotts Schreibstil gewöhnt und konnte ihren Darstellungen trotz fortgesetzter Verrücktheit und nicht ganz nachvollziehbaren Wendungen im Plot und einigen Ungereimtheiten dennoch etwas abgewinnen, denn es gab immer wieder Textstellen, an denen Lebensweisheiten der Psychotherapeutin Rachel E. durchschimmerten, die zum einen nachdenklich stimmten und zuweilen auch erheiterten.

Fazit:
Ein Buch, das interessant ist für LeserInnen, die Skurriles lieben.

TiniSpeechless

vor 2 Jahren

Rezensionen

Hier nun meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Rachel-Elliott/Fl%C3%BCstern-mit-Megafon-1199794723-w/rezension/1207826904/

Danke an KEIN & ABER Verlag für die Leserunde.

bookgirl

vor 2 Jahren

Rezensionen

Hier ist nun auch meine Rezension. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte, auch wenn das Buch leider nicht meinen Geschmack getroffen hat.
http://www.lovelybooks.de/autor/Rachel-Elliott/Fl%C3%BCstern-mit-Megafon-1199794723-w/rezension/1207961214/

Archimedes

vor 2 Jahren

Abschnitt 1: Die überbordende Welt dort draußen (S. 7 bis 67)
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Ich bin spät dran, erstmal Entschuldigung dafür. Habe gerade den ersten Leseabschnitt beendet. Man braucht schon seine Zeit, um in die Geschichte rein zu kommen, ich finde das hinundher nicht so gut. Mal ist man bei Miriam, dann wieder bei Ralph.

Archimedes

vor 2 Jahren

Abschnitt 4: Plastikobst (S. 222 bis 296)
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Habe jetzt den Abschnitt mit den beiden Männern grün und rot hinter mir, fand ich nicht so gut und bin jetzt beim Plastikobst, brauch aber erst Mal eine Pause und einen Kaffee. Das Buch ist nicht leicht zu lesen, auch etwas verwirrend. Ehrlich gesagt, ist es nicht so mein Geschmack und auch der Schreibstil gefällt mir nicht, aber ich werde das Buch zu Ende lesen, denn das bin ich der Autorin schuldig.

Archimedes

vor 2 Jahren

Rezensionen
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„ Flüstern mit Megaphone“ von Rachel Elliot, erschienen im Kein &Abel Verlag, gebundener Roman auf 399 Seiten.
Originalausgabe 2015 erschienen mit dem Titel „ Whispers Throught Megaphone“.
Ralph und Sadie Swoon führen mit ihren beiden 16 jährigen Zwillinge eine ganz normale Ehe. Miriam fühlt sich gefangen, mit der Angst, jemanden weh tun zu wollen oder zu können oder zu tun. Sie ist seit drei Jahren freiwillig eingesperrt in ihrem Haus. Als Ralph seinen 37 Geburtstag feiern muss, erwischt er seine Frau im Schrank mit Kristin, als sie sich gerade küssen. Darauf hin zieht er sich in den Wald zurück, wo er eine neue Freundin findet- Treade- eine rote Katze. Drei Tage ist er dort alleine, bis zufällig Miriam auf ihn stößt. Miriam hat noch nie mit jemanden, außer Fenella- ihre beste Freundin, über ihre Ängste gesprochen, aber zu Ralph fasst sie gleich vertrauen. Heimlich werden in Miriams Briefkasten Postkarten mit Sprüchen geworfen. Ihr Nachbar Boo Hodgkinson versucht dem Schreiber aufzulauern, aber er verpasst hin. Der Junge, der die Postkarte eingeschmissen hat, ist auch nicht der Schreiber, sondern sein älterer Bruder Matthew. Er hat ein Gespräch seiner Eltern belauscht, durch das er erfahren hat, dass Miriam seine Halbschwester ist. Sie wohnen nur 20 Kilometer entfernt und doch so weit weg, aber er will das ändern. Sadie sucht ihre alte Freundin Alison auf. Ralph sucht seine alte Freundin Julie auf- damit sind Beide quitt. Miriam lernt ihren, als verstorben geglaubten, Vater kennen und ihre zwei Halbbrüder, sowie ihre Stiefmutter. Bei Sadie und Ralph gibt es leider keine Happy End. Genauso wirr, wie meine Rezension, ist auch der Roman!
Fazit:
Nicht mein Buch. Weder der Schreibstil noch der Inhalt waren für mich überzeugend. Ich mag das Hinundher nicht. Eine Seite mit Miriams Geschichte, die nächste Seite dann Ralphs Geschichte, das ganze Buch geht so dahin. Dann die Tragödie mit der Mutter und das Verhältnis mit dem Schuldirektor und immer wieder der lesbische Einfluss, was soll das? Erst Kristin, dann Alison und dann auch noch der betrunkene Taxifahrer, etwas zuviel! Trotzdem war ich es der Autorin schuldig, dass Buch zu Ende zu lesen und Geschmäcker sind auch verschieden- Gott sei Dank!

Archimedes

vor 2 Jahren

Abschnitt 6: #myeverything (S. 357 bis 399)
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mit viel Witz erzählt- so der Klappentext. Wo ist der Witz, hab ich den überlesen? Leider kein Happy End für Ralph, dabei hätte er es verdient. Wenigstens konnte Miriam ihren Frieden finden.

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