Rachel Gillig

 4,4 Sterne bei 601 Bewertungen

Lebenslauf

Rachel Gillig wuchs an der Küste Kaliforniens auf und hat Literaturtheorie und -kritik an der UC Davis studiert. Wenn sie nicht unter kuschligen Decken über ihre neuesten Roman nachdenkt, findet man sie in ihrem Garten oder auf Spaziergängen mit ihrem Mann und ihrem Sohn – und natürlich ihrem Hund Wally. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Rachel Gillig

Cover des Buches One Dark Window - Die Schatten zwischen uns (ISBN: 9783736322165)

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns

(239)
Erschienen am 28.06.2024
Cover des Buches The Knight and the Moth (ISBN: 9783736324558)

The Knight and the Moth

(156)
Erschienen am 29.08.2025
Cover des Buches Two Twisted Crowns - Die Magie zwischen uns (ISBN: 9783736322790)

Two Twisted Crowns - Die Magie zwischen uns

(122)
Erschienen am 25.10.2024
Cover des Buches The Knave and the Moon (ISBN: 9783736328068)

The Knave and the Moon

(0)
Erscheint am 28.09.2026
Cover des Buches The Shepherd King 2: Two Twisted Crowns (ISBN: 9783844938746)

The Shepherd King 2: Two Twisted Crowns

(9)
Erschienen am 25.10.2024
Cover des Buches The Shepherd King 1: One Dark Window (ISBN: 9783844938739)

The Shepherd King 1: One Dark Window

(9)
Erschienen am 28.06.2024

Neue Rezensionen zu Rachel Gillig

Geh nicht in den Nebel🌫️

One Dark Window ist ein aussergewöhnlich fesselnder Fantasyroman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Besonders beeindruckend ist, wie lebendig und greifbar die Charaktere wirken. Ihre Gedanken, Ängste und Entscheidungen fühlen sich echt an und machen es leicht, sich mit ihnen zu identifizieren.🌫️🌫️

Das Worldbuilding ist schlichtweg herausragend: düster, originell und anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Magie, die Atmosphäre und die Regeln dieser Welt sind einzigartig und schaffen eine konstant spannende und beklemmende Stimmung.⚔️

Auch die Liebesgeschichte hat mich mitgerissen. Sie entwickelt sich intensiv und glaubwürdig, ohne kitschig zu wirken. Sie fügt sich perfekt in die Handlung ein.

Insgesamt ist es ein beeindruckendes Buch, das mit starken Figuren, innovativer Welt und emotionaler Tiefe überzeugt,absolut empfehlenswert.♥️🫂

Poetisch, düster, magisch

Tropes & Themen:

slow burn, verbotene Magie, Intrigen & Geheimnisse


Rezension:

„One Dark Window“ hat mich ab der ersten Seite gecatcht. Die Welt ist düster, gefährlich und salzige Magie liegt in der Luft. Rachel Gillig ist das Worldbuilding phänomenal gelungen: Sie schreibt atmosphärisch und poetisch, das Magiesystem ist spannend und war für mich ganz neu. 

Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet, besonders der Nachtmahr mit seiner mysteriösen, bedrohlichen, zugleich aber humorvollen Art hat mein Interesse geweckt. Die Chemie zwischen Elspeth und Ravyn mochte ich sehr und hat mich ein paar Mal dümmlich grinsen lassen.

Elspeth ist sowohl Protagonistin als auch Ich-Erzählerin und führt durch die Handlung, die keine Sekunde langweilig wird. Von blutigen Kampfszenen über kryptische Rezitationen aus einem alten Sagenbuch bis hin zu spannungsgeladenen Momente zwischen den Love Interests ist alles mit dabei. Gerade zum Finale wird es nochmal richtig nervenaufreibend, weshalb im Anschluss gleich Band 2 inhaliert werden muss.

Cover des Buches One Dark Window - Die Schatten zwischen uns (ISBN: 9783736322165)
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Rezension zu "One Dark Window - Die Schatten zwischen uns" von Rachel Gillig

TakenbythePlot
Lass dich vom Plot nach Blunder entführen und werde zum Hauptcharakter der Geschichte...

Rating: 3,5 ⭐
Spice-Rating: 🌶️

Prolog: Ein Vorgeschmack
Aufgepasst: In einem mystischen Wald wirst du von Räubern überfallen (Messer an der Kehle inklusive).
Es könnte sein, dass der Hauptmann der Streiter dich zum Verrat am Königreich anstiften will – und das unter dem Vorwand, dir den Hof zu machen.
Du wirst mehrfach der Kontrolle von magischen Spielkarten unterliegen und in ständiger Gefahr schweben, dein dunkelstes Geheimnis zu offenbaren. Denn vor 11 Jahren wurdest du von Magie infiziert, etwas, worauf die Todesstrafe steht, und seitdem haust ein Monster in deinem Kopf...

Wenn das nach deiner Art von Nervenkitzel klingt, dann schnapp dir dein Cape (das rote natürlich) und lass dich vom Plot nach Blunder entführen...

Hauptteil: Das Erlebnis
Ich habe mich vom Plot entführen lassen...

Das hat mich gefesselt:    

  • Die düstere Gothic-Atmosphäre hat mich gepackt: Der Wald, der Nebel, die Burg, die Kammer, die Geheimnisse, der Hoffnungsschimmer. Gänsehaut pur. 

  • Das Magiesystem war spannend: In dieser Welt gibt es illegale Magie, auf die der Tod steht, und legale Magie in Form eines Kartenspiels. Jede Karte hat andere Eigenschaften, doch wenn man sie zu lange benutzt, hat das unheilvolle Konsequenzen.         

  • Ich mochte die Reime: Ich habe am Anfang eine Weile gebraucht, bis ich mich eingelesen hatte, aber ich fand die vielen Reime danach für     die Stimmung und die Mystik sehr förderlich.        

  • Die Tragik: Du lebst seit deiner Kindheit mit einem Monster im Kopf und bist gezwungen, dich vor allen zu verstellen, um zu überleben.

  • Elm: Von allen Charakteren fand ich ihn am interessantesten und bin sehr gespannt, wie sich seine Geschichte weiterentwickelt.    

Das hat mich stolpern lassen:

  • Die Romanze hat sich für mich fokussiert angefühlt. (siehe Erklärung unten - Achtung enthält Spoiler)

  • Die Hauptcharakterin war mir nicht sympathisch. Durch die Erzählperspektive durfte ich tief in ihren Kopf eintauchen. Das Monster dort fand ich ziemlich interessant. Sie hingegen ging mir irgendwann auf die Nerven. An jedem gab es irgendetwas auszusetzen, keiner war gut genug, und selbst mit einem der wenigen Menschen, die ihr am Herzen lagen, wurde gestritten, als diese Person nicht ihrer Meinung war. (POV: Du wirst zum Hauptcharakter der Geschichte und kannst dich dann selbst nicht leiden.)        

  • Der Plot war an vielen Stellen vorhersehbar. Wer das Monster ist und was am Ende passieren würde, war ziemlich offensichtlich. Auch haben sich für mich Probleme, Hürden und Konflikte zu einfach gelöst.  ** (siehe Erklärung unten - Achtung enthält Spoiler)

  • Das  World-Building war schwammig. Ich mochte die Atmosphäre, aber der kleine Logiker in meinem Hinterkopf hat ständig Fragen gestellt, die nicht beantwortet wurden.    

Schluss: Das Urteil
Trotz der vielen Stolpersteine hatte ich eine ziemlich interessante Zeit in Blunder.
Dank verheißungsvoller Berichte anderer Leser hatte ich mir zwar mehr erhofft, dennoch konnte mich das Fieber infizieren. Band 2 liegt schon bereit. Für jeden, der gerne mal von Räubern überfallen werden würde, eine absolute Empfehlung!


ACHTUNG AB HIER SPOILER

* Romanze

  • Dir wird gesagt, dass Ravyn, seit er Elspeth im Wald überfallen hat, von ihr besessen war, aber man durfte es nicht miterleben. Sie hatte in diesem Moment im Wald Angst, und 100 Seiten später soll ich plötzlich auf den Zug aufspringen, dass das für Ravyn ein einschneidender Moment war? Für sie auch, aber nicht im positiven Sinne. 
  • Prinz Elm: Am Anfang dachte/hoffte ich noch, er wird vielleicht zu einer zweiten Liebesinteresse für Elspeth. Er war der Einzige, der ihr misstraut hat und sie war ihm gegenüber sehr abwertend. Dennoch hat sie mit ihm fast genauso viel Zeit verbracht wie mit Ravyn.
  • Gefaktes Hofieren und der Spice: Man bekommt als Leser gesagt, dass es einen guten Grund braucht, damit Elspeth für längere Zeit bei den Yews bleiben darf. Ravyn soll so tun, als würde er ihr den Hof machen. Es ist von einer Anstandsdame die Rede. All das hat mich annehmen lassen, dass wir uns in ähnlichen Gegebenheiten wie im Mittelalter befinden. Aber dann war Elspeth ständig mit Ravyn oder Elm alleine. Mit Ersterem kommt sie allein aus dem Wald, mit Letzterem wird sie vom Butler im Spindelhaus erwischt. Und eine Anstandsdame ist nie zu sehen. Das hat für mich nicht zusammengepasst. Warum war dann der Vorwand des Hofierens überhaupt nötig?
  • Auch wird der ehrenhafte Ritter von jetzt auf gleich ganz unehrenhaft. Und dann schlafen die beiden miteinander. Und ich dachte die ganze Zeit nur: Ist das ihr erstes Mal? Immerhin lebt sie seit ihrer Kindheit mit einem Monster im Kopf. Apropos Monster im Kopf: Schaut das gerade zu?????


** Plot

  • Es war extrem einfach, die Karten zu beschaffen, die noch gefehlt haben. Nach nur einer Unterhaltung, die mehr als offensichtlich verlief, wussten alle ganz genau Bescheid. Der Raub schien zwar brutal zu verlaufen, aber er hat funktioniert, und auch die Beschaffung der Karte ihres Vaters hat kein großes Problem dargestellt. 
  • Die Gruppe der Räuber war mehr als auffällig. Maskiert mit einem Tuch soll genug Anonymität verleihen? Elspeth erkennt sowohl den Hauptmann als auch den Prinzen, die sie überfallen haben, beinahe sofort nach dem offiziellen Kennenlernen. Aber ihr eigener Vater erkennt sie nicht beim Raubüberfall?



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