Rachel Gratzfeld

 4,1 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Bittere Bonbons.

Lebenslauf von Rachel Gratzfeld

RACHEL GRATZFELD arbeitete lange Jahre als Lektorin in Bern und lebt heute in Tbilissi als Übersetzerin und Vermittlerin georgischer Literatur und Kultur.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Rachel Gratzfeld

Cover des Buches Farben der Nacht (ISBN: 9783499274640)

Farben der Nacht

 (10)
Erschienen am 18.02.2020
Cover des Buches Bittere Bonbons (ISBN: 9783942374934)

Bittere Bonbons

 (4)
Erschienen am 26.02.2018
Cover des Buches Samanischwilis Stiefmutter (ISBN: 9783038200604)

Samanischwilis Stiefmutter

 (2)
Erschienen am 05.09.2018
Cover des Buches Liebe und Tod in Tiflis (ISBN: 9783963112263)

Liebe und Tod in Tiflis

 (1)
Erschienen am 01.12.2020
Cover des Buches Tina hat Mut (ISBN: 9783907277041)

Tina hat Mut

 (1)
Erschienen am 01.08.2020
Cover des Buches Der erste Russe (ISBN: 9783627002558)

Der erste Russe

 (1)
Erschienen am 21.09.2018
Cover des Buches Schlaf gut (ISBN: 9783905804782)

Schlaf gut

 (1)
Erschienen am 28.02.2017

Neue Rezensionen zu Rachel Gratzfeld

Cover des Buches Liebe und Tod in Tiflis (ISBN: 9783963112263)renees avatar

Rezension zu "Liebe und Tod in Tiflis" von Aka Mortschiladse

Freundschaft, Liebe und Veränderung in Tiflis
reneevor 4 Monaten

Dieses Buch war ein Highlight! Erst erschien es mir nicht so, es dauerte etwas, bis ich in die Geschichte und in die Schreibe hineinfand. Denn die Geschichte ist fragmentarisch aufgebaut, anfänglich liest man nur Bruchstücke eines Ganzen und nach und entfaltet sich dann die Geschichte in ihrer ganzen Pracht und die Bruchstücke verbinden sich. Es wird die Geschichte zweier Freunde erzählt, sie sind gerade frisch voneinander getrennt und doch weiterhin miteinander verbunden. Und damit schleicht sich auch eine gewisse fantastische Komponente in die Geschichte hinein, fast in der Tradition eines David Mitchell, nicht ganz so ausufernd natürlich, aber dennoch irgendwie vergleichbar in meinen Augen.

Mogela und Lewiko, zwei Freunde, aber auch zwei unterschiedliche getaktete Menschen. Mogela ist ein Tagträumer, kifft gern, lebt in den Tag hinein, wird ausgehalten, kann nicht vergessen. Seinen Freund Lewiko nämlich. In Mogelas Rauschzuständen erscheint ihm Lewiko. Denn einen realen Kontakt kann es nicht mehr geben. Unter mysteriösen Umständen ist Lewiko ums Leben gekommen, es gab keinen Abschied voneinander. Dennoch gibt es viele Botschaften für Mogela von Lewiko. In den Büchern von Mogelas bibliophilen Großvater zum Beispiel, die Lewiko gelesen hatte, Mogela aber nicht, oder auf Kassetten, die Mogela instruieren und gleichzeitig instrumentalisieren und seinen Freund Lewiko neu entdecken lassen. Und Mogela Gemeinsamkeiten zwischen Mogelas Großvater und Lewiko erkennen lassen. Und über den Botschaften viele Frauen neben seiner geliebten Rose von Schiras in Mogelas Leben spülen, Lewikos einstige Gespielinnen, die Mogela über Lewikos Ableben unterrichten soll. Was für ein eigenartiges Procedere! Ein Procedere, welches weitere Fragen aufwirft!

Ebenso ist dieses Buch ein Blick nach Georgien, ein Blick auf die Geschehnisse in diesem Land, nicht auf dem Silbertablett präsentiert, aber dennoch bemerkbar. Ein interessanter Blick! Gerade in dem Beschreiben der georgischen Verhältnisse wirkt der Text teilweise wie ein Thriller, in anderen Bereichen hat das Beschriebene fast schon märchenhaft orientalische Züge. Insgesamt ist dieses Buch eine vollkommen interessante und verblüffende Mischung, die ich sehr gern gelesen habe. Und "Liebe und Tod in Tiflis" ist ein Buch, das bei mir bleiben wird. Was ja ebenso eine Bewertung ist! Und ich bin neugierig geworden auf den Autor Aka Mortschiladse! Sehr neugierig!

Kommentare: 6
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Cover des Buches Tina hat Mut (ISBN: 9783907277041)Buchzwergerls avatar

Rezension zu "Tina hat Mut" von Tatia Nadareischwili

Eine spannende Geschichte!
Buchzwergerlvor einem Jahr

Starke Mädchen dürfen auch Angst haben und genau das hat Tina, wenn sie an den riesigen und dunklen Bambuswald am

Rande ihres Gartens denkt! Noch nie hat sie es gewagt, das Tor zum Wald zu öffnen!

Als ihr Vater eine längere Reise antritt, schenkt er ihr einen Kreisel. Wenn ihr langweilig werde, solle sie ihn drehen und in die Richtung gehen, in die er zeigt. Gesagt getan, jedoch zeigt der Kreisel beim ersten Mal drehen genau in den Bambuswald. Tina fasst sich ein Herz und geht mit ihrem Hund Poppy in den Wald. Dort spürt Poppy einen Zettel auf, auf dem

ein Baum gezeichnet ist, den sie kurze Zeit  danach finden. Auf diesem ist wiederum ein Zettel, auf dem ein riesiger Tontopf abgebildet ist. Ausserdem ist immer wieder ein Pfeifen zu hören... Und so geht die „Schnitzeljagd“ weiter und am Ende entdecken Tina und Poppy etwas ganz Besonderes! Was es ist, wird nicht verraten nur eines: Von da an ändert sich die Einstellung Tinas zum Wald. Sie fürchtet sich nicht mehr vor ihm, sondern kehrt immer wieder in den Wald zurück! 


Die Geschichte gefällt uns sehr gut! Seite zu Seite wird mehr Spannung aufgebaut, man möchte endlich wissen zu wem oder was die Spuren führen. Das Ende ist nicht unbedingt zu erahnen, aber schön kindgerecht gestaltet. Es macht Spaß, Tina zu begleiten und selbst mitzufiebern. Tina schafft es, aus ihrer Comfortzone heraus zu kommen und ihre Angst zu überwinden. Letztlich ist das, was ihr davor Angst bereitet hat zu ihrem „Freund“ geworden. 


Die Illustrationen sind künstlerisch. Noch nie zuvor habe ich derartige Zeichnungen in einem Kinderbuch gesehen. Die Bilder sind recht düster gehalten mit vielen dunklen Farbtönen und Schwarz. Tina und ihr Hund sind jedoch immer in Rot gezeichnet. Beide heben sich auf jeder Seite daher klar hervor. 


Summa summarum handelt es sich hier um ein künstlerisch gelungenes, Spannung aufbauendes Kinderbuch von der aus Georgien stammenden Illustratorin und Autorin Tatia Nadareishvili für Kinder ab 4 Jahren!

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Cover des Buches Samanischwilis Stiefmutter (ISBN: 9783038200604)Vorleser2s avatar

Rezension zu "Samanischwilis Stiefmutter" von Dawit Kldiaschwili

Gesucht wird eine kinderlose, zweifache Witwe
Vorleser2vor 4 Jahren


Erzählt wird die tragisch-komische Geschichte von Platon Samanischwili, der für seinen alten, aber noch rüstigen Vater nach dem Tod seiner Mutter eine Frau finden soll. Sein Vater, Bekina Samanischwili, ist ein verarmter, aber dünkelhafter Landadliger, der unbedingt wieder heiraten will. Platon, sein einziger Sohn, fürchtet das karge Erbe durch die Geburt eines weiteren Sohnes für sich und seine ständig wachsende Familie zu verlieren. Als sein Vater jedoch nicht von seinen Heiratsplänen ablassen will, bestellt sich Platon selber zum Brautwerber: Gesucht wird eine zweifache Witwe, die durch ihre Kinderlosigkeit ihre Unfruchtbarkeit bewiesen hat.


Platon bricht gemeinsam mit seinem Schwager Kirile auf. Leider ist Kirile ein Trunkenbold und Streithahn, der Platon ständig in Schwierigkeiten bringt, bis es Platon endlich gelingt eine  zweifach verwitwete, kinderlose Braut zu finden und dann auch noch zu entführen ... mehr bei www.dievorleser.blogspot.de

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