Rachel Joyce Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

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Inhaltsangabe zu „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ von Rachel Joyce

Niemand hat das Mädchen mit dem roten Fahrrad gesehen. Nur der elfjährige Byron, der mit seiner schönen Mutter im Wagen sitzt, als der Unfall im dichten Nebel geschieht. Byron weiß sofort: Er darf keinem etwas davon erzählen. Doch in nur zwei Sekunden ist die ganze Welt aus den Fugen geraten … Mit ihrer zarten, glasklaren Sprache zieht uns Rachel Joyce ins Herz der Zeit und erzählt von einem ewigen Sommer, vierzig kurzen Jahren und zwei lebenslangen Sekunden, die alles verändern.

Berührend und fesselnd, mit Harold nicht zu vergleichen - deswegen hats mir wohl auch gefallen ; )

— Fornika
Fornika

Unerträglich

— Dion
Dion

Leider sehr zäh und vorhersehbar - da hatte ich mehr erwartet.

— Isy2611
Isy2611

Ein wunderbarer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

— dani240888
dani240888

Der Roman ist toll geschrieben, die Geschichte konnte mich aber nicht hundertprozentig begeistern.

— littleowl
littleowl

Worte, die die Seele berühren. Ich liebe dieses Buch.

— Popi
Popi

Sehr bewegend 😢

— Suse33
Suse33

Ein etwas anderes Buch mit viel Charme und Gefühl.

— HonyPuppe
HonyPuppe

Enttäuschend, 3 Sterne Minus - es baute für mich immer mehr ab

— dieFlo
dieFlo

Sehr berührend! Die Sichtweisen und Gefühle der Protagonisten waren für mich glaubhaft; die Wendungen in der Geschichte hoffnungsvoll.

— Leseliebeliese
Leseliebeliese

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  • Zwei Sekunden können ganz schön viel ins Rollen bringen...

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    Janibou

    Janibou

    03. May 2017 um 22:33

    Die zwei Jungen Byron und James sind beste Freunde und sehr intelligent für ihr Alter. Sie sind äusserst interessiert am Weltgeschehen und als James erzählt, dass der Zeit zwei Sekunden hinzugefügt würden um sie mit der Erdrotation abzugleichen, kann Byron dies nicht glauben - denn seiner Meinung nach kann etwas wie die Zeit nicht von Menschen verändert werden.Zur vermuteten Zeitverschiebung sitzt Byron im Auto und als er bemerkt, dass der Sekundenzeiger hüpft, muss er dies sofort seiner fahrenden Mutter sagen. Diese macht dabei einen Schwenker und touchiert ein Mädchen mit einem Fahrrad, was jedoch nur Byron zu bemerken scheint.Gemeinsam mit James schmieden sie einen Plan, um die Mutter vor der Schuldzuweisung zu schützen. Aus diesem Plan wird ein ganzes Buch, da der Fall um das Mädchen immer komplizierter wird.Die Tragik der Geschichte spitzt sich immer weiter zu - mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, will ja nicht spoilern...Immer abwechselnd zu den Kapiteln von Byron und James wird die Geschichte von Jim - einem ca.50-jährigen Mann mit psychischen Problemen geschrieben. Erst ganz am Schluss des Buches wird der Zusammenhang der beiden Handlungsstränge aufgeklärt, welchen man vorher bloss vermuten kann.Fazit: Ich fand es eine spannende Lektüre, mit einem speziellen Setting. Alles andere als eine heile Welt-Geschichte, sondern vielmehr ein Roman, der aufzeigt, welche Wendungen ein Leben nehmen kann durch kleine und grössere Schicksalsschläge.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee (23/20) B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsbookscoutBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBooksCrazy-Girl6789crimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegold (40/40)Darcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)Dirk1974divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07 (30/30)engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFrau-AragornFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalanni (30/30)happytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Julchen77Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinTh (30/30)kingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseLottiLeseMama82Leseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33 (40/40)LimitLesslinda2271lLise95LissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LolaWriterLooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20 (30/30)MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberry (30/30)MissSweety86mistellormondymonstahasimrc0mrsCalemmmingsMrs_Nanny_OggMurphyS91Myxania N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerlese (36/30)SnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611Steffi_LeyererSteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeuulrikerabe V Valabevalle87vanystefvb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha (34/30) W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly (30/30) X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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  • Das Buch, das zwei Wochen nervte

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    Dion

    Dion

    25. February 2017 um 16:16

    KlappentextDie Freunde Byron und James sind elf Jahre alt, als die Zeit aus den Fugen gerät: Können zwei Sekunden existieren, die es vorher nicht gab? Und wird ihre perfekte Welt jemals wieder in den Takt kommen? Meine MeinungIch bin sagenhaft enttäuscht von dem Roman. Harold Frye hatte ich sehr gern gelesen und habe mir wieder etwas ähnlich Anspruchvolles verhofft von Rachel Joyce. Leider war dem nicht so. Die Handlung dreht sich immer im Kreis, es geschieht immer wieder das Gleiche ohne Hoffnung auf Besserung. Das Ende ist über die Maßen absehbar. Unsagbar langweiliges Thema, unsagbar langweilig umgesetzt....

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  • Traumhaft melancholischer Roman, den man nicht mehr beiseite legen möchte.

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    dani240888

    dani240888

    07. January 2017 um 23:51

    Bereits der Titel des Buches klingt vielversprechend und macht neugierig - "Das Jahr, das zwei Sekunden dauerte" - was kann sich dahinter verbergen? Was kann damit gemeint sein? Gespannt nahm ich das Buch zur Hand, begierig zu erfahren, was es damit auf sich hat, und mit freudiger Erwartung auf einen hoffentlich wieder so gelungen Roman, wie "Die erstaunliche Pilgerreise des Harold Fry", ebenfalls von Rachel Joyce. Schon auf den ersten Seiten wird erklärt, dass dem Jahr 1972 zwei Sekunden hinzugefügt werden müssen (dies sei notwendig, habe etwas mit der Erdbewegung zu tun). Diese Information bringt den jungen Protagonisten komplett aus dem Konzept. Byron Hemmings kann nicht glauben, dass ganz einfach und durch menschlichen Beschluss, so etwas Großes, wie DIE ZEIT, verändert werden kann. Regelmäßig verfolgt er die Nachrichten, um ja nicht den Zeitpunkt zu verpassen, an dem die zwei Sekunden eingefügt werden sollen. Er lebt zu Hause mit seiner Mutter Diana und seiner Schwester Lucy in einem großen, freistehenden Haus in einem Ort in England. Jeden Tag brachte Diana die Kinder zur Privatschule, die zu Fuß nicht erreichbar war. Auch an dem Morgen, der so vieles verändern sollte, fuhren sie wieder mit dem Auto, als plötzlich Byron auf seiner Uhr bemerkte, dass die Zeiger rückwärts liefen. Aufgeregt hielt er die Uhr nach vorne, damit seine Mutter es ebenfalls sehen konnte, als sie aprupt zum Stehen kamen. Tagelang sprach niemand darüber, aber Byron war sich sicher, vor dem aprupten Abbremsen ein Mädchen gesehen zu haben. Er war sich beinahe sicher, dass seine Mutter das Mädchen angefahren hat, jedoch verhielt sich Diana völlig normal. Schlussendlich brach es aus ihm heraus und er erzählte seiner Mutter alles. Woraufhin sie gemeinsam die Unfallstelle und die vermeintliche Familie des Mädchens ausfindig machten. Nachdem geklärt war, dass das Mädchen nur mit einem kleinen Kratzer am Knie davon gekommen ist, entwickelt sich eine Freunschaft zwischen den Frauen. Diana, welche unter den Kontrollen und Vorschriften ihres Ehemannes litt, fühlte sich erstmals wieder verstanden und frei, in der Gesellschaft ihrer neuren Freundin, Beverly. Byron ahnt schon früh, dass Beverly eifersüchtig auf den Lebensstandard ihrer Freundin ist und bespricht dies oft mit seinem besten Freund James Lowe. Zusammen erstellen die beiden auch einen Plan, als das verunfallte Mädchen plötzlich an dem Knie doch hat genäht werden müssen und Beverly an Diana immer mehr Forderungen stellt. .... und dann gibt es noch diesen Jim, der im Jetzt lebt. Wer ist das? Und was hat er mit der ganzen Geschichte zu tun? Das Buch schafft eine Spannung und großartige Melancholie, die immer wieder durch die kindlich-naive Denkweise des Protagonisten in humorvoller Art unterbrochen wird. Byron will nur das Beste für seine Mutter und macht es unbewusst für alle Beteiligten immer schlimmer. Schlussendlich glaubt er, dass er der Urheber allen Unheils war, das seit diesen eingeschobenen zwei Sekunden passiert ist. Die Erzählweise, welche zwischen dem Jahr 1972 und dem Jetzt wechselt, ist sehr spannend und abwechslungsreich. Erst zum Schluss wird aufgelöst, wie die beiden Geschichten zusammenhängen - obwohl man dabei bis zu den letzten Seiten auf die falsche Fährte gelockt wurde. Es bleibt also bis zum Schluss spannend. Rachel Joyce hat mit diesem Roman wieder ein großartiges Buch erschaffen, welches man gerne ein zweites oder drittes Mal lesen möchte. Es steht Harold Fry um nichts nach!

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  • Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    littleowl

    littleowl

    24. August 2016 um 17:53

    Worum geht’s? Sommer 1972: Als er von seinem besten Freund James erfährt, dass dem Jahr 2 Sekunden hinzugefügt werden sollen, ahnt Byron Hemmings, dass etwas Schlimmes geschehen wird. Und tatsächlich: Gerade als er auf seiner Armbanduhr den historischen Moment zu erkennen glaubt, fährt seine Mutter Diana ein kleines Mädchen an. Der Moment verändert Byrons Leben schlagartig, auch wenn Diana gar nichts von dem Unfall mitbekommen hat. Wäre es vielleicht besser für sie, nie davon zu erfahren? Gegenwart: Nachdem er viele Jahre in der Psychiatrie verbracht hat, muss der extrem introvertierte Jim versuchen, sich wieder im Alltag zurechtzufinden. Tagsüber arbeitet er in einem Café, doch die Abende in seinem Wohnwagen werden von seinen zwanghaft durchgeführten Ritualen bestimmt. Kann ihm die selbstbewusste Eileen dabei helfen, mit seiner traumatischen Vergangenheit abzuschließen? Meine Meinung „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ war für mich der erste Roman von Rachel Joyce, daher kann ich ihn nicht mit anderen Werken von ihr vergleichen. Mir ist es jedenfalls sehr schwer gefallen, in die Geschichte reinzukommen. Das erste Viertel hat sich für mich extrem gezogen, erst dann kam allmählich Spannung auf. Die zweite Hälfte des Romans fand ich gelungener, soll heißen etwas weniger langweilig. Die Auflösung, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, kam für mich nicht wirklich überraschend. Was mich mehr als alles andere gestört hat, war, dass die Geschichte doch arg unrealistisch ist. Dass die Ereignisse an sich nicht sehr wahrscheinlich sind, ist ja kein Problem, aber das unglaubwürdige Handeln der Figuren schon. Mir persönlich ist beim Lesen immer wieder der Gedanke gekommen, dass sich in Wirklichkeit doch kein Mensch so verhalten würde. Das lässt die Story, die sowieso schon auf einer Reihe von Zufällen beruht, noch konstruierter wirken. Byron und Jim sind grundsätzlich zwei liebenswerte, gut ausgearbeitete Hauptfiguren, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Die Sicht des Elfjährigen auf die Welt ist natürlich noch recht naiv und kindlich, gleichzeitig ist Byron jedoch ein kluger, kritischer Beobachter. Jims Leben wird dagegen von seinen Zwangsneurosen beherrscht, der Umgang mit anderen Menschen fällt ihm schwer. Ich fand es besonders tragisch, wie ablehnend sein Umfeld auf ihn reagiert, weil er das Herz wirklich am rechten Fleck hat. Beide Charaktere haben eine Menge Potenzial, deshalb ist es schade, dass ich ihre Entscheidungen teilweise einfach nicht nachvollziehen konnte. Bei den Nebenfiguren hatte ich dieses Problem sogar noch öfter. Die große Stärke der Autorin ist eindeutig ihr Schreibstil. Bei aller Kritik ist dieser Roman ohne Zweifel toll geschrieben, Rachel Joyce beschreibt wunderbar anschaulich und findet starke sprachliche Bilder. Mit viel Geschick und Feingefühl schafft sie es, die Gefühle der Figuren zu vermitteln, ohne sie explizit nennen zu müssen. Besonders gut gefallen hat mir, wie sie Byrons Kindersicht einfängt. Die Dialoge sind ebenfalls gelungen und klingen natürlich, auch wenn der Inhalt mir wie gesagt manchmal Rätsel aufgegeben hat. Fazit Aus Rachel Joyce beeindruckendem Schreibstil spricht eine Menge Menschenkenntnis – warum ihre Figuren trotzdem teilweise völlig unlogisch handeln, kann ich mir nicht erklären. Unterm Strich konnte „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ mich leider nicht wirklich überzeugen.

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    • 2
  • Willkommene Abwechslung beim Lesen!

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    HonyPuppe

    HonyPuppe

    23. February 2016 um 21:55

    Die Story: Das Buch Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte von Rachel Joyce, erschienen 2013 im Fischer Verlag, handelt von einem elfjährigen Jungen namens Byron Hemmings der schlimmes ahnt, als im Schaltjahr 1972 der Weltzeit 2 Sekunden hinzugefügt werden, um die Zeit der Erdbewegung auszugleichen. Byron Hemmings ist 11 Jahre alt und fest davon überzeugt, dass Schlimmes passieren wird. 1972 werden der Weltzeit 2 Sekunden hinzugefügt, darf man das einfach so? Anscheinend schon, denn als er und seine Mutter unterwegs sind muss er erleben, wie sie ein kleines Mädchen überfährt. Ab da verändert sich Byrons Leben zunehmend, während seine Mutter von dem Unfall überhaupt nichts mitbekommen hat. Byron, dem es mit dem Wissen, dass seine Mutter ein kleines Kind überfahren hat, immer schlechter geht, versucht nun mit seinem besten Freund alles wieder ins Lot zu bringen. Sie beschließen, dass Byrons Mutter die Wahrheit erfahren muss, denn nur so kann alles wieder gut werden. Doch falsch gedacht, denn das bereitet nur noch mehr Schwierigkeiten aus denen sie versuchen müssen wieder raus zu kommen. Hätte man doch nur nie diese 2 Sekunden hinzugefügt.. Gleichzeitig wird von Jim erzählt, einem Mann, der viele Jahre in einer Psychiatrie verbracht hat und nun lernen muss, sich im Alltag wieder zurecht zu finden. Jim arbeitet in einem kleinen Restaurant, er wischt dort die Tische ab. Und dann sind da noch seine vielen Ticks, von denen bloß keiner etwas erfahren soll, denn ihn halten eh schon alle für merkwürdig.. Meine Meinung: Die Geschichte zieht sich zwischenzeitlich immer mal wieder wie Kaugummi, aber ist allgemein ganz gut geschrieben. Jeder einzelne Charakter auf den man trifft hat etwas liebenswertes an sich. In diesem Buch geht es um Familie, Freundschaft und das Schicksal. Verschiedene Wendungen lassen einen traurig sein, oder machen wütend aber es bringt einen auch immer wieder zum lachen. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich das Buch nun weglege oder noch weiterlese um heraus zu finden, was als nächstes passiert. Aber am Ende hat es mich dann sehr wohl noch gepackt und es hat sich gelohnt. Dieses Buch ist mit viel Gefühl geschrieben und das Ende gibt einem Hoffnung. Mein Fazit: Obwohl sich die Geschichte in der Mitte ein wenig in die Länge zieht, hält das Buch die Spannung doch aufrecht. Es war mir eine willkommene Abwechslung beim Lesen und hat mich doch zu meiner Überraschung, wo ich doch eigentlich am liebsten Psycho-Thriller lese, sehr unterhalten. Dieses Buch kann ich nur empfehlen, wenn man mal etwas mit Charme und Gefühl lesen möchte, denn diese Dinge sind definitiv vorhanden.

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  • Leider etwas zu vorhersehbar!

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    Maerchenbuch

    Maerchenbuch

    04. February 2016 um 21:19

    Rachel Joyce erzählt uns in ihrem Buch „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“, einen Roman in zwei Erzählsträngen, die sich kapitelweise abwechseln. Ein Handlungsstrang spielt in England 1972 und erzählt die Geschichte des wohlbehüteten 11-jährigen Byron und seiner gutsituierten Mutter Diana. Die zweite Geschichte spielt 40 Jahre später, in der Gegenwart und schildert das Leben des 50-jährigen Jim, der wegen neuropsychiatrischer Erkrankungen in einer Nervenheilanstalt untergebracht ist. Erst am Ende des Romans wird die Verbindung von Byron und Jim aufgeklärt und so sind nicht nur die einzelnen Handlungen spannend mitzuverfolgen, sondern auch das Rätsel um den Zusammenhang der beiden Geschichten, muss am Ende gelüftet werden. England 1972. Der 11 jährige Byron kann nicht glauben, was ihm sein Freund James erzählt: Zwei Sekunden sollen in diesem Jahr der Zeit hinzugefügt werden, um die Erdrotation und Zeitrechnung wieder in Einklang zu bringen und gerade in diesem verhängnisvollen Augenblick, als Byron im Auto seiner Mutter sitzt und die Zeiger seiner Uhr beobachtet, geschieht ein Unfall, der das Leben aller Beteiligten verändert. Auf dem Weg zur Schule, fährt Byrons Mutter Diana in dichtem Nebel, ein kleines Mädchen an aber merkt es nicht. Byron kann es nicht fassen! Niemand außer ihm scheint das Mädchen auf dem roten Fahrrad gesehen zu haben, aber der Junge beschließt zunächst keinen von dem Unfall zu erzählen. Erst als ihn das Geheimnis immer mehr belastet und er seine Schuldgefühle und Gewissensbisse nicht mehr ertragen kann, bricht er sein wochenlanges Schweigen und spricht seine Mutter auf den Unfall an. Auch seinem Freund James, erzählt der Junge von dem Ereignis und zusammen schmieden die beiden Freunde Pläne, um das unbekannte Kind ausfindig zu machen. Hinter dem Rücken ihres antiquierten Ehemannes, nimmt die hübsche Diana schließlich Kontakt zur Familie des Mädchens auf und sie gerät immer mehr in den manipulativen Strudel der berechnenden Mutter Beverly. Byron und Diana werden schnell zum Spielball der Ereignisse. Nach und nach schleicht sich Beverly in das vornehme und elitäre Leben von Diana ein, denn sie selbst stammt aus ärmlichen Verhältnissen und Diana sieht sich schließlich den weiteren Geschehnissen hilflos ausgeliefert. Byron bittet James um Unterstützung und beide erstellen den Plan „Operation Perfekt“ um Diana zu helfen, doch es kommt alles anders als erwartet und sie können die weiteren Ereignisse nicht mehr aufhalten. Etwa 40 Jahre später, rückt ein gewisser Jim in den Fokus der Geschichte. Der 50-jährige Mann ist ein stiller Zwangsneurotiker ohne Familie und scheinbar ohne Vergangenheit. Mit seinem Dasein überfordert, hat Jim sein halbes Leben in der Psychiatrie verbracht und seit er zwangsweise ins Leben entlassen wurde, jobbt er in einem kleinen Supermarkt-Café. Trotz seiner vielen Zwänge und Rituale, lernt er im Laufe der Geschichte Eileen kennen und nach und nach erfahren wir mehr aus Jims Leben und seiner Vergangenheit. Ich konnte leider die gegenwärtige Geschichte sehr schnell mit den Ereignissen des Sommers 1972 zusammenbringen. Dennoch war ich vor allem von Byrons Weg, seinem kindlichen Charakter und seiner Gedankenwelt absolut gefesselt. Sehr berührend fand ich die Tatsache, dass der 11-jährige Junge alles tut, um seine fragile und unglückliche Mutter vor Unheil zu bewahren und sich dabei mit kindlicher Naivität in verschiedene Ängste verläuft. Es ist sehr beeindruckend, wie lebensnah sich die Autorin in Byron hineinversetzen konnte aber noch interessanter, fand ich Dianas Persönlichkeit, die unglaublich authentisch beschrieben wurde. Äußerlich perfekt, merkt der Leser schnell, dass hinter der schönen Fassade, eine leidende Seele schlummert. Diana täuscht die perfekte Idylle vor obwohl sie scheinbar sehr einsam ist. Der Autorin ist es gelungen, eine melancholische und unheilvolle Stimmung entstehen zu lassen und genau diese bedrückende Atmosphäre war für mich sehr spannend und mitreißend. Lange Zeit habe ich mich gefragt, ob sich der liebenswerte Junge den Unfall bloß eingebildet hat und war gespannt, wie Diana mit der Situation umgehen wird. Enttäuscht und gelangweilt war ich hingegen von Jims Geschichte. Eher gleichgültig, habe ich seinen Lebensweg verfolgt und konnte keine Sympathie zu ihm aufbauen; lediglich ein wenig Mitleid. Da sich für mich die Zusammenhänge der beiden Geschichten zu schnell erahnen ließen und Jims Lebenswegs sehr langweilig beschrieben wurde, konnte mich das Buch leider nicht vollkommen überzeugen aber ist mit seiner dunklen Atmosphäre dennoch ein lesenswerter Roman, vor allem für kalte Herbst- und Wintertage.

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  • Enttäuschung pur!

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    KirmesImKopf

    KirmesImKopf

    05. January 2016 um 09:53

    Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, und bin leider sehr enttäuscht. Nach der, für mich sehr erfrischenden und spannenden Geschichte um Harold Fry, war ich sehr gespannt darauf, ein weiteres Buch dieser Autorin kennenzulernen. Die Ernüchterung kam allerdings sehr schnell und ich hab das Hören bei Kapitel 22 von über 100 abgebrochen. Hätte ich es als Buch gelesen hätte ich vermutlich schon viel früher die Lust daran verloren. Ich kam zu keinem Zetpunkt in die Geschichte rein und fühlte mich nicht gut unterhalten. Die Handlung springt unangenehm und unlogisch zwischen Byron und Jim (?) hin und her, und erlaubt dadurch keine fliessende Handlung. Zudem fand ich die Darstellung einzelner Personen absolut undglaubwürdig.

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  • Länger als zwei Sekunden...

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    Elizzy

    Elizzy

    16. September 2015 um 11:15

    “Hast du auch was verloren?” S. 230 An diesem Buch hatte ich wirklich zu beissen – was auch gut am langen Lesezeitraum zu erkennen ist. Den Schreibstil von Rachel Joyce in “Die Pilgerreise des Harold Fry” mochte ich sehr gerne, deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Ihr Schreibstil ist auch weiterhin stark, doch die Geschichte konnte mich nicht mitreissen. Ich las mich mühsam vom einen zum nächsten Kapitel und hoffte, das die Geschichte nun endlich richtig beginnen würde! Doch leider wurde es erst ab Seite 350 und mehr richtig spannend! Nach vielen Kapiteln konnte ich nicht mal genau wiedergeben, was ich eigentlich nun gelesen hatte, da die Geschichte nicht wirklich vorwärts ging. Doch trotz allem, gab es Stellen, die mich wirklich amüsierten und sogar mitfühlen liessen! “Schade, wenn man was verliert.” “Oh ja”, sagt sie. “Mist ist das.” Die Geschichte wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen Byron und Jim ab. Byron, ein kleiner Junge, dem wegen der extra zwei Sekunden, das ganze Leben auf den Kopf gestellt wird und Jim, der sein ganzes Erwachsenen Leben in einer Psychiatrischen Anstalt verbracht hatte. Lange wusste ich nicht, wie diese zwei Geschichten zueinander passen sollen und genau das machte das Buch am Ende aus. Die letzten Seiten lass ich in einem Rutsch durch und war begeistert, wie Rachel Joyce die beiden Geschichten zusammenführte. “Er weiss nicht, ob ihre Worte tatsächlich bedeuten, was sie zu bedeuten vorgeben, oder ob sie eine neue Bedeutung angenommen haben. Schliesslich reden sie über NICHTS. Und doch sind diese Worte, dieses Nichts, alles, was sie haben, und er wünschte, es gäbe ganze Wörterbücher voll davon.” Die Protagonisten Byron Ich schloss Byron sofort ins Herz. Das muss ich wirklich gestehen. Er ist für mich eine sehr starke und fürsorgliche Persönlichkeit und auf der anderen Seite ist er sehr verletzlich. Er macht sich viele Gedanken und kümmert sich sehr um seine Schwester und um seine Mutter Diana. Am Ende wünschte ich mir eine andere Geschichte für ihn, doch wahrscheinlich gehört das einfach dazu. Menschen wachsen an Herausforderungen. Jim Mit ihm brauchte ich ein wenig Zeit, um warm zu werden. Doch danach mochte ich ihn um so mehr. Mit seinen Zwangsstörungen, war er mir Anfangs etwas anstrengend. Doch im Grunde kann er nichts dafür, ich begriff, dass nicht er anstrengend war, sondern das er die Anstrengung jeden Tag durchmachte, indem er alles 21mal wiederholen musste. Sein Ende fand ich wunderbar, ich musste sogar ein paar Mal durchschnaufen. Ich hätte mir kein besseres Ende für ihn wünschen können. Diana Die perfekte Vorstadt Mutter. Jedenfalls nach Aussen. Doch in ihr sieht es wohl ganz anders aus. Als der Unfall passiert, rüttelt sie das so sehr durch, dass sie Kopf steht. Sie verliert sich im Laufe des Buches immer mehr. Ich hätte mir von ihrem Charakter mehr Stärke gewünscht. “Weisst du was ich wirklich hasse?” “Nein.” (…) “Wenn die Leute fragen: Wo hast du es denn verloren?”

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  • “Hast du auch was verloren?” S. 230

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    Elizzy

    Elizzy

    03. September 2015 um 21:18

    An diesem Buch hatte ich wirklich zu beissen – was auch gut am langen Lesezeitraum zu erkennen ist. Den Schreibstil von Rachel Joyce in “Die Pilgerreise des Harold Fry” mochte ich sehr gerne, deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Ihr Schreibstil ist auch weiterhin stark, doch die Geschichte konnte mich nicht mitreissen. Ich las mich mühsam vom einen zum nächsten Kapitel und hoffte, das die Geschichte nun endlich richtig beginnen würde! Doch leider wurde es erst ab Seite 350 und mehr richtig spannend! Nach vielen Kapiteln konnte ich nicht mal genau wiedergeben, was ich eigentlich nun gelesen hatte, da die Geschichte nicht wirklich vorwärts ging. Doch trotz allem, gab es Stellen, die mich wirklich amüsierten und sogar mitfühlen liessen! “Schade, wenn man was verliert.” “Oh ja”, sagt sie. “Mist ist das.” Die Geschichte wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen Byron und Jim ab. Byron, ein kleiner Junge, dem wegen der extra zwei Sekunden, das ganze Leben auf den Kopf gestellt wird und Jim, der sein ganzes Erwachsenen Leben in einer Psychiatrischen Anstalt verbracht hatte. Lange wusste ich nicht, wie diese zwei Geschichten zueinander passen sollen und genau das machte das Buch am Ende aus. Die letzten Seiten lass ich in einem Rutsch durch und war begeistert, wie Rachel Joyce die beiden Geschichten zusammenführte. “Er weiss nicht, ob ihre Worte tatsächlich bedeuten, was sie zu bedeuten vorgeben, oder ob sie eine neue Bedeutung angenommen haben. Schliesslich reden sie über NICHTS. Und doch sind diese Worte, dieses Nichts, alles, was sie haben, und er wünschte, es gäbe ganze Wörterbücher voll davon.”

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  • Unpassender Titel für ein ärgerliches Buch

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    GersBea

    GersBea

    Dieses Buch war ein absolutes Ärgernis für mich. Ganz gut geschrieben, aber die Geschichte ist höchst manipulativ, nicht  nur die Protagonisten, sondern auch die Leser betreffend. 

    • 3
  • Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    lissi91

    lissi91

    Byron und James sind beste Freunde auf einer Elite- Schule. Von James weiß Byron dass der Zeit 2 Sekunden hinzugefügt werden sollen. Er wartet auf diesen Tag. Und als es passiert - als er die eingeschobenen 2 Sekunden auf seiner Uhr sieht, ist nichts mehr wie es einmal war. Niemand hat das kleine Mädchen mit ihrem roten Fahrrad aus dem Nebel kommen sehen. Niemand hat den Zusammenstoß bemerkt - nur er! Und seine Mutter fährt einfach weiter! Trifft sie überhaupt Schuld, wenn sie gar nicht gemerkt hat dass sie einen Unfall gebaut hat? Byron kann nicht mehr klar denken. Und als er einfach nicht mehr still sein kann, erzählt er seiner Mutter von dem schrecklichen Unfall. Und bringt damit eine Tragödie ins Rollen die sich sein halbes Leben lang hinziehen wird. Ich weiß im Nachhinein wirklich nicht was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe das Gefühl dass das Buch einen unglaublich tiefen und philosophischen Auftrag hat, doch der erschließt sich mir irgendwie nur zum Teil. Zudem waren mir einige Personen in dem Buch zu weltfremd und unsympathisch. Ca. 2/3 des Buches konnte ich mit der Story noch mitgehen, aber am Ende war mir alles wirklich zu sehr an den Haaren herbeigezogen. (ACHTUNG SPOILER!) Auch verstehe ich jetzt immernoch nicht bestimmte Zusammenhänge. Zb. warum sich James plötzlich von Byron so abwendet, warum er von der Schule muss und warum Andrea Lowe nach dem Tod der Eltern plötzlich so eine wichtige Rolle spielt, obwohl sie James damals verboten hat Zeit bei Byron und seinen Eltern zu verbringen. Vielleicht stehe ich da einfach nur auf dem Schlauch?! Auch dass ich für diese ca. 400 Seiten ca. 3 Wochen brauchte zeigt mir wie sehr es sich hingezogen hat. Stellenweise war es auch spannend und liebenswert, aber eben leider nur stellenweise - daher 3 Sterne!

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    • 2
  • Was zwei Sekunden ausmachen können…

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    Krimifee86

    Krimifee86

    30. July 2015 um 16:19

    Klappentext: Niemand hat das Mädchen mit dem roten Fahrrad gesehen. Nur der elfjährige Byron, der mit seiner Mutter im Wagen sitzt, als der Unfall im dichten Nebel geschieht. Byron weiß sofort: Er darf keinem etwas davon erzählen. Doch in nur zwei Sekunden ist die ganze Welt aus den Fugen geraten - und es wird mehr als ein halbes Leben dauern, bis sie wieder in den Takt kommt. Mit ihrer zarten, glasklaren Sprache zieht uns Rachel Joyce ins Herz der Zeit und erzählt von einem ewigen Sommer, vierzig kurzen Jahren und zwei lebenslangen Sekunden. Ein berührender Roman über Zeit und Wahrheit, Zerbrechlichkeit und Hoffnung, Freundschaft und Liebe. Cover: Ich mag das Cover aus verschiedenen Gründen sehr gerne. Zum einen mag ich die Farbgebung. Das gelb ist sehr warm und das gefällt mir. Davon abgesehen finde ich die Idee der Uhr toll, die man ja nur andeutungsweise sieht, weil sie das Cover praktisch einrahmt. Aber das Thema „Zeit“ spielt in dem Roman eine wichtige Rolle und insbesondere deshalb ist diese Uhr genial gemacht. Klein zu sehen ist außerdem noch eine Gestalt auf einem Fahrrad – auch ein wichtiger Aspekt des Romans. Schreibstil: Ich fand den Schreibstil zunächst sehr verwirrend. Es gibt nämlich zwei Handlungsperspektiven in dem Roman. Diejenige von Byron und seiner Mutter und diejenige von Jim. Die Handlungsperspektive von Byron ist zwar in der Vergangenheit geschrieben und die von Jim in der Gegenwart, aber trotzdem hat es lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich hier nicht zwei parallele Handlungen lese, sondern tatsächlich Dinge, die hintereinander geschehen. Insgesamt betrachtet ist das Buch sehr klar geschrieben – da sagt der Klappentext die volle Wahrheit. Die Autorin verzichtet auf Verschnörkelungen jeglicher Art und drückt das, was sie sagen möchte, sehr bestimmt aus. Das gefällt mir gut. Kommen wir zu den einzelnen Teilen: In der Vergangenheit rund um Byron und seine Mutter Diana war ich oft entsetzt über die Naivität der Beiden. Das hat mir nicht so wirklich gut gefallen. Byron, als Kind war ja noch entschuldigt, aber bei Diana habe ich mir an unzähligen Stellen gedacht, dass sie es eigentlich besser hätte wissen müssen. Sie hat mir auch leider nicht gefallen, da sie ein sehr zerrissener Charakter war, den man nie richtig einordnen konnte. Gemocht habe ich James und auch beispielsweise Seymour fand ich sehr stringent dargestellt, ebenso Personen wie Andrea Lowe oder auch Bethany, obwohl beide natürlich nicht sehr sympathisch waren. In der Gegenwart hatte ich große Probleme, mich in Jim hineinzudenken. Ich bin einfach mit solchen Problemen noch nie in Berührung gekommen und hatte deshalb auch Schwierigkeiten, es mir wirklich gut vorzustellen. Je mehr man ihn kennen lernen durfte, umso mehr habe ich ihn aber auch ins Herz geschlossen. Toll fand ich übrigens Paula und Darren, wobei ich mich auch gefragt habe, wie realitätsnah diese Charaktere wirklich waren. Immens gestört hat mich die dicke Frau (tut mir leid, das ist nicht diffamierend gemeint, aber ich komme gerade absolut nicht auf ihren Namen, habe sie wohl schon wieder verdrängt). Sie mochte ich überhaupt nicht, auch wenn sie sicherlich ebenfalls mit ihren Problemen zu kämpfen hatte. Aber sie war dabei einfach so gar nicht sympathisch. Die Story: Eine Frau fährt ein Mädchen an und nur ihr Sohn bekommt es mit. Als er es ihr erzählt, müssen beide versuchen, das Geschehene wieder ins Lot zu bringen. So lässt sich die Story ganz kurz gut zusammenfassen. Natürlich spielen ganz viele andere Aspekte mit hinein und das Ganze entwickelt sich zu einer teils auch leicht philosophisch angehauchten Abhandlung über Themen wie Zeit, Freundschaft und Liebe. Man muss sich für diesen Roman Zeit lassen, sich von seiner Vielfalt einnehmen zu lassen. Denn liest man einfach nur die Geschichte, ist diese auf Dauer nicht allzu spannend, aber es gibt eben so viele Unter- und Zwischentöne, auf die es sich zu achten lohnt und die diese Geschichte dann doch wieder lesenswert machen. Enttäuscht war ich leider ein wenig vom Ende des Romans, vor allem den Entwicklungen zwischen Jim und James und zwischen Jim und der dicken Frau, deren Name mir immer noch nicht eingefallen ist. Fazit: Ich wollte dem Roman erst nur drei Punkte geben. Ich glaube aber, dass ich ihn ein wenig zu schnell und ein wenig zu unkonzentriert gelesen habe und dass man sich hier einfach mehr Zeit hätte nehmen müssen, um ihn wirklich erfassen zu können. Ich habe mich daher dazu entschlossen, vier Punkte zu geben.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2015

    Lesesommer
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im letzten Jahr hat uns der Lesesommer mit euch so viel Spaß gemacht, dass wir auch 2015 passend zu den Sommerferien wieder durchstarten. Die sommerlichen Temperaturen sind schon da, deshalb wollen wir nun auch schnell mit unserem LovelyBooks Lesesommer beginnen. Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben & zusätzliche Specials freuen. Auf unserer Aktionsseite stellen wir euch außerdem tolle Lesetipps für den Sommer vor und ihr findet dort zusätzlich jede Woche eine Verlosung, bei der ihr weitere Punkte sammeln könnt. Selbstverständlich sind auch all jene herzlich willkommen, die im letzten Jahr noch nicht dabei waren. Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 13. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Zusätzlich zu diesen Aufgaben, gibt es jede Woche ein Verlosungsspecial, an dem ihr eine Woche lang teilnehmen und so weitere Punkte sammeln könnt. Schaut dazu am besten immer am Montag auf unserer Aktionsseite zum Lesesommer vorbei, wenn dort das neue Special vorgestellt wird. Bitte beachtet, dass ihr hier immer nur eine Woche lang - von Montag bis Sonntag - teilnehmen & so Punkte sammeln könnt! Wer bis zum Ende des Lesesommers am 13. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Lissabon (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück). Außerdem gibt es für die Plätze 2-5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete, egal wie viele Punkte man sammeln konnte. Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen! Wenn ihr über Twitter, Instagram und/oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet! Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden - egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon - und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher! P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 2823
  • Ich hab's wohl nicht verstanden....

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
    Pachi10

    Pachi10

    25. July 2015 um 11:18

    In zwei Sekunden kann viel passieren. Ein kleiner Effekt mit großer Wirkung - verglichen mit dem Steinchen im See, dass Anfangs nur einen kleinen Kreis verursacht um am Ende die Riesenwelle zu sein. Ich hab das Buch gekauft, weil mich die vielen positiven Bewertungen verleitet haben. Nach den ersten zehn Seiten hatte ich dann schon ganz viele Fragezeichen im Kopf. Diese Geschichte ist einfach nur schräg. Nicht traurig oder romantisch sondern nur schräg.  Am Ende des Buches stellt man fest: Ok, ich hab die Geschichte jetzt gelesen, weiß aber nicht was ich damit anfangen soll. Offenbar hab ich es nicht verstanden. Ein Buch dass ich sicher nie weder lesen werde.  

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