Rachel Joyce The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

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Inhaltsangabe zu „The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry“ von Rachel Joyce

The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry A novel of unsentimental charm, humor, and profound insight into the thoughts and feelings we all bury deep within our hearts, this book introduces Joyce as a wise--and utterly irresistible--storyteller. Full description (Quelle:'Fester Einband/24.07.2012')

Lovely story with depth!

— teetaesschen

Wow... ein unglaublich kraftvolles, inspirierendes, herzzerreißendes Buch!

— BieneMa

Ein unbeschreiblich berührendes Buch so voller Wahrheit, dass es manchmal schon zu echt ist. Leseempfehlung vor allem im Original, englisch!

— yesterday

Ein sehr bewegendes Buch und dennoch frei von Rührseligkeit.

— Ofelia

Auf englisch 4 Sterne, auf deutsch hätte es nur 3 gegeben wegen der einfachen Sprache + den Wiederholungen

— noraf

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  • Selbst wenn man nicht weiterlaufen will, tut man es.

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    Whovian

    Zum Inhalt: Eines Tages bekommt der Rentner Harold Fry einen Brief von seiner ehemaligen Kollegin Queenie Hennessy. In dem Brief steht, dass sie demnächst sterben wird, weil ihr Krebs inoperabel ist. Daraufhin möchte Harold seinen Antwortbrief in den Briefkasten werfen und landet stattdessen auf einer wochenlangen Reise zu Fuß um sich persönlich von Queenie zu verabschieden, oder sie vielleicht doch noch zu retten. Meine Meinung: Wundervoller Schreibstil. Das buch ist wirklich sehr gut und bewegend geschrieben, die Protagonisten sind mir sehr sympathisch und ich kann mich gut in ihr Denken und Fühlen hineinversetzen. Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, denn es geht um Hoffnung, Vergangenheit und wie man damit fertig wird, bzw nicht aufgibt. Einmal sagte Harold, selbst wenn er es nicht wolle, würde er weiterlaufen. Einer meiner Lieblingssätze des ganzen Buches. Denn das ist es im Leben. Selbst wenn man nicht mehr möchte, man läuft doch weiter. Anfangs konnte ich mir nicht so richtig vorstellen wie man so viele Seiten damit füllen kann, dass ein Mann durch England läuft ohne, dass es langweilig wird. Rachel Joyce hat es geschafft. Einen Roman zu schreiben, der Hoffnung gibt, zum Nachdenken anregt, eine positive Botschaft trotz vieler trauriger Stellen zu übermitteln, ein rundum gelungenes Werk zu präsentieren. Leseempfehlung für absolut jeden. Vor allem für die, die mit ihrer Vergangenheit nicht abschließen können. Nicht mit sich im Reinen sind. Oder einfach wieder einen neuen Funken Hoffnung brauchen.

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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    • 1047
  • Walking the lenght of England

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    Cattie

    19. July 2015 um 14:59

    I had read "The Love Song of Miss Queenie Hennessy" by Rachel Joyce before, which is a sequel to "The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry" and I loved it, so I had to pick up this one as well. In ...Queenie Hennessy the story of ...Harold Fry is told from Queenie's point of view. She is the woman for whomn Harold walkd the lenght of England, the woman who has terminal cancer and is living her last days in a hospice in Berwick-upon-Tweed.  Queenie told a lot about Harold in "her story", but I also wanted to know about Harold from himself, why he decided to walk month to visit a dying woman he hadn't seen for years while his wife Maureen stayed at home. Harold, the recently retired protagonist of this novel, is as normal as someone can be. Or at least, he seems this way. But while reading his story, I realized that there is so much more about him. Joyce has created an interesting and deep character who has to walk in his yachting shoes instead of simply sending a letter to finally find himself. He started his journey, because he wanted to save Queenie, but in reality he saved himself, he saved his wife Maureen and he even saved his son David. While reading, I always found myself asking if I'd have walked. If I would have started, would have given up or would have turned half way. I don't know what I'd have done. I'd like to walk, one day. To discover new places, meet new people and find myself as Harold found himself. I think I'm too scared to do this. To leave home behind and not knowing what the future will bring, what I'll do once I've reached the aim and if I could just go back to normal afterwards. Harold keeps going, he keeps Queenie alive and probably many others that join him later on.  Maybe this book can keep some readers alive. It shows that even if a situation seems depressing, there's always a bright light and a reason to keep walking. I give 4 of 5 stars for this book. I enjoyed it, but I have to say it's not the best book I've ever read. Maybe because I knew what would happen in the end.

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  • Harold Fry

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    mona_lisas_laecheln

    21. November 2014 um 18:09

    Als Harold Fry eines Tages einen Abschiedsbrief seiner schwerkranken, ehemaligen Arbeitskollegin Queenie erhält, beschließt er kurzerhand durch ganz England zu pilgern, um sich von seiner Freundin zu verabschieden und eine alte Schuld zu begleichen. Auf seiner Reise reflektiert er nicht nur sein eigenes Leben, sondern lernt auch die unterschiedlichsten Leute und Charaktere kennen, die gemischt auf sein Vorhaben "Queenie zu retten" reagieren. Da ich das zweite Buch der Reihe, welche die Geschichte aus Queenies Sicht schildert, zuerst gelesen habe, war mir die Geschichte von Harold zwar bereits bekannt. Jedoch konnte ich Harold erst mit diesem Buch so richtig verstehen und er ist mir jetzt auch viel sympathischer geworden. Zu Beginn des Buches hatte ich Probleme mit dem Einstieg in die Lektüre, da sich Harolds Charakter erst nach und nach offenbart hat. Alles in allem kam jedoch nicht nur er, sondern auch seine Frau Maureen und alle anderen Nebencharaktere der Geschichte sehr authentisch rüber. Jeder Charakter hatte seine Fehler, kämpfte mit einer Schuld beziehungsweise dem Leben selbst, oder wurde alleine durch seine Schlichtheit zu einem Wendepunkt in Harolds Reise. Harolds Reflektionen über sein eigenes Leben zu lesen war schön, manchmal aber auch sehr deprimierend. Besonders gut hat mir die sprachliche Gestaltung gefallen, die zwar einfach gehalten war, aber dennoch von kreativer und gewandter Ausdrucksfähigkeit zeugten.

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  • Das Außergewöhnliche im Gewöhnlichen

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    Wortmagie

    06. November 2014 um 11:32

    Wusstet ihr, dass „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“ ursprünglich ein Radio Hörspiel war? Rachel Joyce hat es für BBC Radio 4 geschrieben, in Gedenken an ihren Vater, der an Krebs litt und leider nicht lange genug lebte, um es zu hören. Später dann schrieb sie es zu einem vollwertigen Roman um. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, denn hätte sie das nicht getan, wäre ich wohl nie in den Genuss dieser wundervollen Geschichte gekommen. Harold Fry ist seit sechs Monaten pensioniert, aber maßgeblich verändert hat sich sein Leben dadurch nicht. Jeder Tag gleicht dem anderen und meist ist er seiner Ehefrau Maureen im Weg. Doch eines Morgens reißt ihn das Eintreffen eines Briefes aus seinem Trott. Es ist eine Nachricht einer alten Freundin. 20 Jahre lang hat Harold Queenie Hennessy weder gesprochen noch gesehen. Nun liegt sie im Sterben. Wie soll er nur darauf antworten, nach allem, was Queenie für ihn getan hat und nach all den Jahren? Als er seine ersten Schritte in Richtung Briefkasten macht, um sein Antwortschreiben einzuwerfen, ist das der Beginn einer fantastischen Reise. Denn während Harold läuft, kommt ihm die Idee, dass er genau das für Queenie tun kann: laufen. Über 600 Meilen, von Kingsbridge im Süden Englands bis nach Berwick-upon-Tweed ganz im Norden, wo Queenie in einem Hospiz ihre letzten Tage verbringt. Harold ist fest überzeugt, solange er läuft, wird Queenie leben. Sie wird auf ihn warten. Erst während seiner Reise merkt Harold, dass diese ihm weit mehr abverlangt, als nur einen Fuß vor den anderen zu setzen: sie konfrontiert ihn mit Erinnerungen. Und nicht nur mit Erinnerungen an Queenie. Fragte man mich, wovon „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“ handelt, wüsste ich keine andere Antwort als „Vom Leben“. Verpasste Chancen, genutzte Gelegenheiten, enttäuschte Erwartungen, Liebe und Freundschaft, Schmerz, Verlust, Leidenschaft, Unausgesprochenes – um all das geht es in diesem Roman. Ich wage zu behaupten, dass sich einfach jeder in Harolds Geschichte wiederfinden kann, weil sie in ihrer Gewöhnlichkeit absolut außergewöhnlich ist. Es sind die kleinen Dinge, die ein Leben besonders machen; das Wesentliche liegt nicht an der Oberfläche, sondern steht zwischen den Zeilen. Rachel Joyce hat genau diese Eigenheit des Daseins mit erstaunlicher Klarheit herausgearbeitet und in den Mittelpunkt ihrer Erzählung gestellt. Ihre Art zu schreiben ist dabei unmissverständlich und direkt, sodass ich keine Probleme hatte, eine Verbindung zu Harold und auch seiner Frau Maureen aufzubauen, obwohl uns etwa 40 Lebensjahre trennen. Harolds Reise entfacht das Leben und die Liebe in ihnen beiden aufs Neue; Gefühle, die jahrzehntelang geschlafen haben, werden wiedererweckt. Während er läuft, verschwimmen für Harold die Grenzen von Realität und Erinnerung. Während er läuft, überwindet Maureen uralten Groll und Schmerz. Je mehr geografische Distanz zwischen ihnen liegt, desto näher kommen sie sich emotional. Joyce ließ mich hautnah an dieser Entwicklung teilhaben; es war so wunderschön, sie zu beobachten. So etwas warmherziges, sanftes, zärtliches und intimes habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, auf jeder einzelnen Seite. Ein bisschen erinnerte es mich an „Schiffbruch mit Tiger“. Vermutlich hätten Harold und Maureen es jedoch nie geschafft, die Gräben zwischen sich zu überwinden, wäre Queenie nicht gewesen. Queenie Hennessy hat schon einmal sehr viel für Harold getan und jetzt tut sie es erneut. Noch mit ihrem letzten Atemzug macht sie ihm ein unschätzbares Geschenk. Sie bringt die Liebe zwischen Harold und Maureen erneut zum Glühen und lässt sie verstehen, dass manche Momente des Lebens einfach zu groß und zu schmerzhaft sind, um sie allein zu verarbeiten. Ist das nicht schlicht bezaubernd? Ich bin noch nicht 60, aber auch ich habe Teile meines Ichs in „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“ entdeckt. Eine Botschaft nehme ich ganz sicher daraus mit und hoffe, ich habe sie nicht vergessen, wenn ich so alt bin wie Harold. Es ist niemals zu spät, um etwas zu tun, zu sagen oder zu verändern. Es ist oft nicht das Alter, das uns aufhält, es sind unsere negativen Erfahrungen. Niemals möchte ich den Mut verlieren, einfach zu springen und etwas Verrücktes zu tun, mein Leben noch einmal völlig umkrempeln, wenn es sein muss – ganz wie Harold. Ich empfehle dieses Buch an LeserInnen, die in der Lage sind, das Besondere im Gewöhnlichen zu erkennen. In jedem Leben steckt ein wenig Magie. Manchmal muss man nur genauer hinsehen, um sie zu finden.

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  • Facettenreiche Pilgerreise

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    KristinBSword

    Wie soll ich nun anfangen, wo ich nun zu Ende gelesen habe? Das Buch ist so voll von persönlichen Gefühlen, die klar als solche der Autorin zu erkennen sind, dass es mir schwer fällt, es zu beurteilen. Man spürt das Herzblut, das in dieser Geschichte steckt, selbst, wenn man manche Begeisterung der Autorin (mir ging es mit der für die Natur so) nicht teilen kann. Anfangs war die Geschichte über Harold Fry und seine Pilgerreise für mich nur schleppend zu lesen. Obwohl mich die Autorin mit dem Einstieg schnell hatte, stellte sich beim Lesen der ersten hundert Seiten ab und an Ermüdung ein – was ja auch bei der Hauptfigur öfter der Fall ist. Ich habe häufiger als bei anderen Büchern geguckt, wie weit ich denn nun bin, denn die Reise mit den immer neuen kurzen Begegnungen hatte doch eine gewisse Gleichförmigkeit. Es gab auch Stellen, an denen ich deprimiert war, weil für den Protagonisten alles verloren schien, die vielen Ereignisse in seiner Vergangenheit unumkehrbar, seine Fehler nicht mehr wieder gut zu machen waren. Und dann war da seine Frau Maureen, für die ich, obwohl sie doch am Anfang wirklich nicht als besonders sympathisch eingeführt wurde, sehr bald Sympathie empfunden habe bzw. Mitgefühl. Eine Weile lang fürchtete ich, die Geschichte würde auf eine Liebesgeschichte zwischen Harold und Queenie hinauslaufen, und vermutlich hätte ich abgebrochen, wenn es so gekommen wäre. So aber merkte ich beim Lesen bald Harolds Liebe zu seiner Frau, die trotz allem aus seinen Gedanken sprach und habe von diesem Zeitpunkt an auch sehr gerne weitergelesen und fand die Geschichte ganz wunderbar und berührend. Zwischen etwa Seite 240 und 300 war es dann leider so, dass das Geschriebene mich nicht fesseln konnte. Da habe ich teilweise gelesen, ohne dass mich das Gelesene irgendwie berührt hätte oder hängen geblieben wäre. Harold geht in dieser Zeit zwei emotionale Bindungen ein, die mich nicht erreicht haben, obwohl sie mehr Raum einnehmen als die kurze Begegnung mit Martina, die bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Außerdem war mir dieser Teil zu stereotyp und erinnerte ein wenig an einen müden, in seinen Einzelheiten vorhersehbaren Abklatsch von Forrest Gump. Zum Teil hat sich hier vermutlich auch Harolds Stimmung in diesem Teil auf mich übertragen. Ab Seite 300 wurde das Buch dann aber wieder sehr berührend, bei Kapitel 31 musste ich weinen (ich habe es zwei Mal gelesen) und das letzte Kapitel war ein so wundervoller, in meinen Augen passender Abschluss, wie ich ihn lange nicht gelesen habe. Nur in Kapitel 29 tat mir Harolds Reaktion fast weh: ein Mann, der so lange gelaufen ist und dann steht er da und ist völlig überfordert. Obwohl ihn das natürlich menschlich macht und die Autorin ihn sicherlich mit Bedacht so wenig heldenhaft reagieren hat lassen. Es passt ja schließlich auch zu seinem Charakter, seiner Distanziertheit. Insgesamt haben mir Grundidee sowie die Storyführung und –ausarbeitung der Autorin doch sehr gut gefallen. Es war eine Pilgerreise, auf die ich mich gerne mitnehmen haben lassen und ich kann definitiv eine Leseempfehlung für das Buch aussprechen. Die Autorin versteht es wirklich, die Gefühle der Hauptfiguren so darzustellen, dass man sie selbst empfindet. Einen kleinen Abzug muss ich wegen der erwähnten Hänger machen, so dass es dann insgesamt doch „nur“ vier Sterne werden.

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  • Eine wunderschöne, nachdenklich stimmende Geschichte

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    suse9

    10. June 2014 um 12:41

    Harold sitzt wie jeden Morgen am Frühstückstisch, neben seiner Frau, mit der er sich nicht mehr viel zu sagen hat. Ein Brief einer ehemaligen Kollegin bringt seine Routine ins Wanken. Ein paar Zeilen nur, die besagen, dass eben jene Kollegin, die er seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hat, im Sterben liegt und sich hiermit verabschiedet, veranlassen ihn, sich auf den Weg zu machen. Im Vorfeld habe ich schon die verschiedensten Meinungen zu diesem Buch gelesen. Dort waren von Laaaaangeweile über emotionale Tiefe bis hin zu Kitsch alles vertreten, und sicher sind auch all diese Empfindungen beim Lesen des Buches möglich. Es kommt einfach darauf an, wann, wie und warum man die Geschichte liest, und was man in ihr zu finden hofft. Ich selbst ging ohne große Erwartungen heran, wollte einfach nur selbst wissen, was nun hinter diesem Cover steckt, das mich ständig in der Buchhandlung anlachte. Für mich war es ein Glücksgriff. Ich fühlte mich gut aufgehoben an der Seite Harold Frys und begleitete ihn sehr gerne. Die Blasen an seinen Füßen schmerzten auch mich, und die Freundlichkeit der Menschen überraschte mich eingangs ebenso wie den Helden selbst. Während Harold wanderte und die unglaublichsten Begegnungen erlebte, blieb ihm viel Zeit zum Nachdenken, und auch der Leser wurde angehalten, sein eigenes Leben und Verhalten auf den Prüfstand zu stellen. Und das machte auch die große Stärke dieses Buches für mich aus. Die Autorin maßte sich nicht an, Lösungen für Probleme aufzuzeigen, ganz leicht nur tippte sie mit dem Finger eine Wunde an und diese zu ignorieren war dem Leser dann nicht mehr möglich. Neben all den positiven und negativen Dingen, auf die Rachel Joyce aufmerksam machen wollte, verlor die Geschichte aber nie die Bodenhaftung. Harold Fry stand bis zum Schluss im Mittelpunkt, aber nicht nur er ist am Ende um ein paar wichtige Erkenntnisse reicher.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Ein richtig tolles Buch, das nachdenklich macht

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    pamN

    13. April 2014 um 21:58

    Harold Fry erhält einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queeny. Es ist ein Abschiedsbrief. Queeny hat Krebs und wird bald sterben. Harold schreibt eine Antwort und bringt sie zum nächsten Briefkasten. Jedoch wirft er den Brief nicht ein sondern geht weiter. Er beschließt zu Queeny zu wandern. Unterwegs trifft er auf verschiedene Menschen und dere Lebensgeschichten und muss sich außerdem mit seiner Vergangenheit auseinadersetzen. Neben Harold und Queeny spielt auch Harolds Frau Maureen eine große Rolle im Buch. Deswegen wechselt die Story alle paar Kapitel von Harold zu Maureen. Der Schreibstil ist flüßig und einfach zu verstehen. Zu Beginn fand ich das Buch etwas öde und zäh. Harold wandert von Stadt zu Stadt immer Richtung Norden. Das wars! Ab Kapitel 18 hat mich die Story jedoch angefangen zu fesseln. Harold wandert zwar immer noch gen Norden, aber er und seine Frau haben endlich angefangen sich über ihre Vergangenheit und ihre Probleme einen Kopf zu machen. Das Buch wurde emotionaler und hat Stück für Stück die Hintergründe von Harold und Maureen offenbart. Ein richtig tolles Buch, das nachdenklich macht.

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  • Wenn einer eine Reise tut ... liest sich das unwahrscheinlich gut!

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    MadameGreenified

    06. April 2014 um 12:39

    Harold sat in silence. The silver-haired gentleman was in truth nothing like the man Harold had first imagined him to be. He was a chap like himself, with a unique pain, and yet there would be no knowing that if you passed him in the street, or sat opposite him in a café and did not share his teacake. Harold pictured the gentleman on a station platform, smart in his suit, looking no different from anyone ese. It must be the same all over England. People were buying milk, or filling their cars with petrol, or even posting letters. And what no one else knew was the appalling weight of the thing they were carrying inside. The superhuman effort it took sometimes to be normal, and a part of things that appeared both easy and everyday. The loneliness oft hat. Moved and humbled, he passed his paper napkin. Eigentlich mag ich es gar nicht, wenn auf dem Cover eines Buches schon so Sachen wie „The Sunday Times Bestseller“ und „Impossible to put down – The Times“ stehen. Das klingt schon so nach Kommerz. Und nur weil ein Buch ein Bestseller ist, heißt es noch lange nicht, dass es gut ist, das musste ich schon häufig feststellen. Zwei Jahre nach dem Erscheinen von „The unlikely pilgrimage of Harold Fry“ fiel es mir dann aber doch in seinem englischen Original in der Buchhandlung Hatchards in London in die Hände und wollte zu mir. Und ich bereue den Kauf nicht. Rachel Joyce entführt ihre Leser auf eine Reise durch England: Als der unscheinbare Rentner Harold Fry von dem nahenden Tod seiner alten Freundin Queenie Hennessy erfährt, fasst er den Entschluss, den ganzen Weg von Knightsbridge im Süden Englands nach Berwick-upon-Tweed im Norden Schottlands zu gehen, um sie zu retten. Harold beginnt, zu glauben. Nicht an Gott, seine Pilgerreise ist nicht religiös. Er beginnt, an sich selbst zu glauben – vielleicht das allererste Mal in seinem Leben. Denn Harolds Vergangenheit, die er bislang immer verdrängte, ist von Leid, von Gewissensbissen und der Unfähigkeit zu handeln geprägt. Doch diesmal handelt er, denn er hat ein Ziel. Und wie so oft ist auch hier der Weg das Ziel – ein Weg voller glücklicher und trauriger Momente, Zweifel, Zufriedenheit, Erkenntnissen und Begegnungen mit Menschen. Die Handlung des Buches ist recht einfach gestrickt. Die alltagsphilosophischen Weisheiten wie die oben zitierte sind alle nicht wirklich neu. Und doch war es interessant und irgendwie etwas Besonderes, über Harolds kathartische Reise zu lesen, die ihm stellenweise selbst über den Kopf zu wachsen scheint – und trotzdem macht er weiter. Was Rachel Joyce wirklich meisterhaft gelingt, ist es, ihren Figuren Tiefe zu verleihen. Harold Fry ist eine so gewöhnliche Figur, dass es fast befremdlich wirkt, liest man doch oft von Charakteren, die praktisch dazu bestimmt sind, Helden zu sein. Harold aber war nie ein auffälliger, lauter Mensch, er war nie etwas Besonderes. Hat nie etwas Besonderes getan. Und doch hat er eine Geschichte, er besitzt eine Vergangenheit, die ihrerseits ebenso einem normalen Menschen hätte passieren können. Diese Tatsache führt dem Leser vor Augen, dass wir alle Menschen sind und alle unseren Schmerz haben – und somit auch, dass wir alle wie Harold Fry eine solche Reise unternehmen können. Eine Reise durch Großbritannien, eine Reise in das Selbst. Sehr schön stellt Joyce auch Harolds Beziehung zu seiner Ehefrau Maureen dar, die unter der Zeit und der Vergangenheit bis zu einem Punkt gelitten hat, an dem man nicht mehr weiß, ob diese Ehe noch eine Chance hat. Und dann ist da noch Queenie, für die Harold diese Reise zunächst unternimmt. Aber warum eigentlich? Ein Spannungsbogen ist in diesem Buch durchaus vorhanden, was dazu führt, dass es sich wirklich gut und flüssig lesen lässt. Einen kleinen Abzug gibt es bei mir in der Tat für das Ende bzw. die letzten fünfzig Seiten. Hier verliert Harold zusehends seinen Mut und lässt den Leser schon mal das Alter des Rentners spüren (ich weiß nicht, wie ich es anders umschreiben soll, denn spoilern möchte ich ja nicht!). Für mich war aufgrund dieser plötzlich erneut aufkeimenden Zweifel und seines geradezu depressiven Anfalls auch das Ende letztlich doch irgendwie nicht vollständig „befriedigend“. Es hatte einen bitteren Beigeschmack, aber … so ist das Leben nun mal! Trotz ernster Themen wie Alkoholismus, Drogen, Tod und Scheitern verliert es nicht an Unterhaltsamkeit – denn da ist ja immer noch die Hoffnung, der Glaube, der innere Antrieb. Von Anfang an hat der Leser das Gefühl, beim Lesen selbst eine Reise zu unternehmen, an Harolds Seite mitzugehen. Glück, Erschöpfung und Orientierungslosigkeit machen sich immer dann breit, wenn dies auch bei Harold der Fall ist. Die Art und Weise, wie Rachel Joyce dieses Buch geschrieben hat, dieses Mitfühlen, das man verspürt, zeigt, dass hier wirklich sehr viel Herzblut und eigener Schmerz hineingeflossen ist. Denn die Autorin schrieb dieses Buch im Wettlauf mit der Zeit: Wie Queenie Hennessy lag ihr eigener Vater im Sterben und so unternahm sie selbst durch das Schreiben ihre eigene Reise.

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  • Charmant und verträumt

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    WildRose

    24. February 2014 um 13:31

    "The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry" ist kein Buch voller Spannung, Action und Skandal. Nein, es ist ein stilles Buch, ein Buch zum Träumen. Ich habe es während einer Reise gelesen und es war die perfekte Lektüre nach einem Tag voller Entdeckungen und Unternehmungen. Es ist ein Buch, das man nach einem langen Tag lesen kann, um etwas abzuschalten und um die kleinen Wunder des Lebens wieder zu bemerken. Rachel Joyce hat es geschafft, mich mit diesem Buch zu berühren und mich zu fesseln, und das ganz ohne viel Trara. Die Pilgerreise des Harold Fry - ein ganz gewöhnlicher Mann, den die Narben seiner Vergangenheit plagen - ist wirklich ein bemerkenswerter Roman, ein Roman der leisen Töne. Und gerade aufgrund seiner Schlichtheit und einfachen Lesbarkeit hallt es noch lange im Leser nach.

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  • Der Zufallsfund des letzten Jahres

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    Taku

    10. January 2014 um 12:28

    Eigentlich hatte ich nach einem anderen Buch gesucht, das aber nicht da war. Stattdessen fiel mir dieses durch Zufall in den Blick. Natürlich hatte ich auch schon davon gelesen und ebenso erweckte der Titel eine gewisse Neugier, aber ich dachte, dass es mich einfach nicht interessiert .... Wie man sich doch irren kann. Die Geschichte dreht sich um den frisch pensionierten Engländer Harold Fry, der sich aufmacht, den 'Spaziergang' seines Lebens zu absolvieren, auf dem der Leser ihn durch all seine Höhen und Tiefen und Begegnungen begleiten kann und Einblicke in dessen Vergangenheit erhält. Schon nach den ersten Schritten leidet und freut man sich mit Harold mit, würde am liebsten mit ihm jubeln, wenn es gut läuft und ihn aufmuntern, wenn die Luft einmal raus ist. Mich hat das Buch von Anfang an fasziniert und ich war schon ab der ersten Seite begeistert. Wovon ich ebenfalls begeistert war, ist die hübsche Aufmachung des Buches. Über jedem Kapitel befindet sich eine kleine Zeichnung, die in Relation zu den Geschehnissen im Kapitel steht. So ist man nicht nur einfach so auf das nächste Kapitel gespannt, sondern freut sich während des Lesens auch schon auf das nächste Bildchen. Auch die Schriftart, die im Buch verwendet wurde, hat mir sehr gut gefallen. Das klingt zwar wenig relevant, aber sie ist mir sofort ins Auge gesprungen. Dass trotzdem ein Stern fehlt, liegt daran, dass ich das Buch etwa im dritten Viertel etwas, wenn auch nur leicht, mühsam zu lesen fand. Hier folgt zu viel Schlag auf Schlag (was genau, möchte ich aber nicht verraten), was die ansonsten sehr liebevoll gestaltete Handlung ein wenig durcheinanderwirbelt. Dennoch: Lest das Buch! Ihr werdet eure Freude daran haben und das ein oder andere Mal zum Nachdenken angeregt werden.

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  • [Rezension] The unlikely Pilgrimage of Harold Fry, Rachel Joyce

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. September 2013 um 19:51

    "The unlikely Pilgrimage of Harold Fry" wollte ich wirklich schon laaange lesen, bin aber noch nicht dazu gekommen mir das Buch zu kaufen. Da war es für mich dann umso toller, als ich im Buchladen die englische Taschenbuchausgabe gesehen habe.:) Erst war ich mir ziemlich unsicher, dass ich zu wenig verstehe, doch bei dem Preis musste ich einfach zuschlagen. Rachel Joyce beginnt ohne viel Federlesen mit der Geschichte und Harold hat auch schon den Brief bekommen.  Harold denkt sehr viel nach auf seiner Reise nach Berwick. Am meisten beschäftigt ihn die Vergangenheit. Seine Momente mit David - seinem Sohn - und Maureen, seiner Frau mit der er schon seit langer Zeit zusammen lebt.  Und dann stellt er sich immer wieder die Frage, die wahrscheinlich jeden einmal im Leben beschäftigt: Mit dieser Frage setzt er sich sehr genau auseinander und als Leser hat man dadurch einen sehr genauen Einblick in seine Vergangenheit.  Seine Fehler, Erinnerungen. Und auch die Zukunft bleibt nicht außen vor. Was passiert wenn er ankommt? Kann er Queenie wirklich retten? Doch Harold ist nicht allein auf seinem Weg. Bis nach Berwick trifft er so viele nette, komische und tiefgründige Personen, dass die Geschichte nicht langweilig wird. Ich habe gestaunt, wie gut jeder Charakter ausgearbeitet wurde und Rachel Joyce hat es geschafft, jedem Leben einzuhauchen. Ich habe jedem seine Geschichte - so komisch sie auch sei - abgenommen und war fasziniert.  Im Laufe seiner Reise kommt Harold auch immer wieder auf die eine Person zurück, mit der er gesprochen hat: Das Mädchen von der Tankstelle. Mit einer der besten Charaktere, wie ich finde. Rachel Joyce beschreibt am meisten die Umgebungen, Eindrücke und Landschaften, was der Geschichte auch einen besonderen Schliff gibt.  Die Dialoge sind nicht ausschweifend, sondern nur auf das wichtigste bezogen und kommen auch nicht gerade häufig vor. Daran sieht man, wie doll diese Pilgerreise Harold zum nachdenken anregt.  Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, gibt es von mir auch eine kleine Einschätzung zum Verstehen. Das Buch im Großen und Ganzen konnte ich ziemlich gut verstehen. Die Landschaften und auch mit vielen Eigenschaften der Personen bin ich zurecht gekommen. Doch es gab auch Stellen, die noch nicht so verständlich waren und das schon für Fortgeschrittene war.  Einen kleinen Hänger hatte ich auch nach dem 3/4 des Buches. In diesem Teil habe ich weniger verstanden als davor, was nicht so toll war. Zum Glück hat sich das am Ende wieder ein wenig gegeben.;) Das Ende war soooo traurig! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Formulierungen im englischen oft viel besser finde als im deutschen, aber auch wenn man es ahnt und eigentlich schon weiß, ist es noch einmal ein kleiner Schock.  Auch die Situation am Ende, war sehr traurig. Das war für mich wirklich mit die emotionalste Szene im Buch. Ein trauriges und emotionales Buch, bei dem man mit Harold Fry auf eine Pilgerreise, die zum Nachdenken anregt, geht. Ich kann das Buch jeden empfehlen, der auf der Suche nach einem bewegenden Buch ist und mit Harold auf die Suche nach den richtigen Antworten gehen will.  5 von 5 Monden

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  • Review: The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    Valkyrie Kane

    01. September 2013 um 10:50

    I’m usually not one of the people who read a book only because it’s praised all over the place by everybody and their dog. I wouldn’t have read that one, either, but, for once, the (very) short “jacket text” managed to pique my interest. This is a really quiet book. It’s no thriller, you don’t get a lot (if any) of suspense, and the only tension in this story stems from the relationship difficulties Harold has with his wife Maureen and later on with other “pilgrims”. Other than that this is really just a story about a man who walks from Kingsbridge to Berwick-upon-Tweed, and reflects a lot on past events while he’s getting there. Sounds boring? Could have been. If it hadn’t been for the fact that I could utterly relate to Harold. Not always, and maybe not even that often, either, but often enough to feel a connection and to be able to understand where Harold is coming from, emotionally. And I can only congratulate those who can’t understand because they’ve never had that feeling Harold has. The feeling of wanting to just... walk. On, away, it doesn’t matter. Just leave, not knowing where exactly you’re going, just seeing where life (or whatever else) takes you. I know EXACTLY what that feels like, and I wish I had the courage to do what Harold does in this book. Because, see? The thought of ‘money’ always holds you back. But this isn’t about money, and even if Harold himself doesn’t realise it at the beginning, it’s clear in the end. Okay. This book has never gripped me to a point where I couldn’t put it away anymore, but I always wanted to know what is going to happen and continued reading at least once a day. I don’t know if this is a case of ‘the right book at the right time’, but it was definitely a book that made me think (more than I already do) about my own past, about my current situation, me, and what I want from the future. It hadn’t solved any problems for me, but maybe it had put me in the right direction; my mind in the right “set”? Either way, this book was wonderful to read. Four stars only because Maureen was extremely irritating in the beginning (though I guess, it was necessary to get Harold to do his walk in the first place), somewhere in the 3/3 it got too “crowded” what with all those other “pilgrims”, and because I would’ve wished for Harold to become a bit more... self-confident and maybe even decisive towards Rich and Wilf and the like.

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  • Rezension zu "(Unlikely Pilgrimage of Harold Fry) By Rachel Joyce (Author) Hardcover on ( Mar , 2012 )" von Rachel Joyce

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

    MarioHPunkt

    20. December 2012 um 11:11

    Harold Frys unwahrscheinliche Pilgerreise lässt sich als Hybrid aus "Forrest Gump" und "Wer hat Angst vor Virginia Wolf" beschreiben, wobei man fairerweise ergänzen muss, dass der Forrest-Gump-Teil, also die Wanderung und die parallel fortschreitende (Selbst-)Erkenntnis Harold Frys bis zu einem gewissen Punkt anregend ausgestaltet ist. Zum billigen Abklatsch wird das Buch erst, als die Psychologisierung der Charaktere rund um den Sohn Harolds eintritt. Das stille Wasser Harold Fry wird plötzlich tief und - wer hätte es gedacht - der Marsch wird nicht angetreten weil seine frühere Arbeitskollegin Queenie, zu der er seit zig Jahren keinen Kontakt mehr hatte, im Sterben liegt, sondern weil Frys innere Leere gefüllt werden will. Eine Leere die so uninspiriert und klischeebehaftet kreiert wird, dass sie mehr langweilt als bedrückt und letztlich die unwahrscheinliche Pilgerreise zur Farce degradiert.

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