Rachel Klein

 3.1 Sterne bei 53 Bewertungen

Lebenslauf von Rachel Klein

Rachel Klein ist eine US-amerikanische Autorin, Essayistin und Übersetzerin und lebt gemeinsam mit ihrer Familie in Brooklyn. Sie veröffentlicht Erzählungen und Übersetzungen. Ihr Debütroman "The Moth Diaries – Die Sehnsucht der Falter" wurde in viele Sprachen übersetzt und mit Lily Cole und Sarah Bolger verfilmt. Im Dezember 2011 erscheint der Roman endlich in deutscher Sprache.

Alle Bücher von Rachel Klein

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Rachel KleinThe Moth Diaries - Die Sehnsucht der Falter
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The Moth Diaries - Die Sehnsucht der Falter
The Moth Diaries - Die Sehnsucht der Falter
 (30)
Erschienen am 09.12.2011
Rachel KleinDie Sehnsucht der Falter
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Die Sehnsucht der Falter
Rachel KleinThe Moth Diaries
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The Moth Diaries
The Moth Diaries
 (1)
Erschienen am 01.05.2010
Rachel KleinFodor's 2008 Hawaii
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Fodor's 2008 Hawaii
Fodor's 2008 Hawaii
 (0)
Erschienen am 28.08.2007
Rachel KleinFodor's 2008 Paris
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Fodor's 2008 Paris
Fodor's 2008 Paris
 (0)
Erschienen am 28.08.2007
Rachel KleinFodor's 2008 Montreal and Quebec City
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Fodor's 2008 Montreal and Quebec City
Fodor's 2008 Montreal and Quebec City
 (0)
Erschienen am 05.02.2008
Rachel KleinFodor's 2012 New York City
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Fodor's 2012 New York City
Fodor's 2012 New York City
 (0)
Erschienen am 23.08.2011
Rachel KleinFodor's Montreal and Quebec City 2010
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Fodor's Montreal and Quebec City 2010
Fodor's Montreal and Quebec City 2010
 (0)
Erschienen am 02.02.2010

Neue Rezensionen zu Rachel Klein

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MeinLesezeichenBlogs avatar

Rezension zu "The Moth Diaries - Die Sehnsucht der Falter" von Rachel Klein

Es ist eben nicht immer alles rosig und voller Einhörner.
MeinLesezeichenBlogvor 2 Jahren

Klappentext
Ist das Böse dort draußen oder in dir?
Wenn das Unerklärliche geschieht, wem kannst du glauben? Als in Rebeccas Internat eine Schülerin vom Dach in den Tod stürzt, breitet sich die Angst aus. Realität und Phantasie verschwimmen, und eine schreckliche Wahrheit kommt ans Licht – steht sie in Rebeccas Tagebuch?
Der soghafte Mädcheninternats-Thriller um Wahn und Wahrheit.


Bewertung
Dieses Buch hat mich unglaublich gut unterhalten, nicht weil es besonders lustig war, sondern ganz im Gegenteil: es war ziemlich düster, ein bisschen verstörend und unglaublich packend.

Die Geschichte wird durch die Worte, die die Hauptfigur Rebecca in ihr neues Tagebuch schreibt, erzählt. Die Protagonistin drückt sich sehr wortstark und poetisch aus, was mir sehr gut gefallen hat. Die Tagebucheinträge sind zunächst nichts weiter als harmlose Berichte, aber im Laufe der Geschichte verändern sie sich immer weiter: aus einem harmlosen Vorsatz wird schnell ein gefährlicher Zwang. Schnell wird klar, dass die Protagonistin von ihrer Schulfreundin Ernessa und ihrer besten Freundin Lucy besessen ist. Zur Bessessenheit gesellen sich Paranoia, Verzweiflung und Beklemmung. Diese düsteren Emotionen haben sich während des Lesens auf mich übertragen und in meinem Inneren für ziemliche Unruhe gesorgt. Auch die Themen (Tod, Selbstmord etc.) haben dazu beigetragen, dass eine leicht depressive Stimmung bei mir aufgekommen ist (keine Sorge, mir geht’s gut :-D). Das Buch stimmt nicht nur traurig, sondern auch ziemlich nachdenklich.

Ich finde es wirklich interessant, wie die Autorin das Vampir-Thema ausgearbeitet hat:  Ganz anders als sonst (zum Glück, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich wieder zur Seite gelegt). Trotz der vielen negativen Gefühle, die dieses Buch transportiert, habe ich nicht aufgehört zu lesen; dafür war es einfach viel zu spannend.

Fazit & Empfehlung
Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass so viele negative Emotionen bei mir hervorgerufen und mich so mitgenommen hat wie dieses hier. Aber genau deswegen hat es mir so gut gefallen. Es ist eben nicht immer alles rosig und voller Einhörner. The Moth Diaries ist ein Thriller, der sich gewaschen hat. Ich bin schon sehr auf die Buchverfilmung gespannt, die ich mir demnächst anschauen möchte. Da es sich um einen internationalen Bestseller handelt und das ganze schon 2002 erschienen ist, denke ich, dass eine Empfehlung fast überflüssig ist. Aber was soll’s, ich empfehle es trotzdem.

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SunnyCassiopeias avatar

Rezension zu "Die Sehnsucht der Falter" von Rachel Klein

Anders als erwartet...etwas verstörrend und düster ...nicht schlecht, man muss sich drauf einlassen
SunnyCassiopeiavor 2 Jahren

Inhalt

Rebecca schreibt Tagebuch über die Zeit ihres Internatlebens.
Bisher lief immer alles gut und Rebecca hat sich wohl gefühlt und die geneinsame Zeit dort mit ihrer besten Freundin Lucy genossen. Bis eine neue Mitschülerin Ernessa auftaucht, ein sehr unsympathisches, undurchsichtiges und verschlossenes Mädchen.
Seit der Ankunft dieses Mädchens verändert sich das Internatleben und deren Bewohner.

Rebecca spürt sofort das mit Ernessa etwas nicht stimmt, etwas dunkles umgibt sie, sie verbirgt etwas und hat Geheimnisse.

Rebeccas Gedankenwelt verfängt sich in ein Strudel aus Traum, Fantasie und Psychomatik.
Kann sie den Wahnsinn entkommen?

Meine Meinung

Das Buch spielt in den 60 Jahre. Was ich sehr interessant fand. Rebaccas Bezug zu ihrer Mutter fand ich seltsam und schade das so vieles unausgesprochen geblieben ist. ....Wer in dem Buch nach Erklärungen und Antworten sucht wird enttäuscht werden....die gibt es nicht. Die Autorin lässt viel Raum für eigene Interpretationen. Ich persönlich glaube schon daran das es übernatürlich zuging und es nicht alles Hirngespinste von Rebecca waren....

Vorallem Lucys Verlauf in dem Buch ist sehr fragwürdig und lässt sich nicht logisch erklären.

Ich fand das Buch sehr ansprechend und unterhaltsam....es wirkt lange nach ...ich habe mich beim lesen aber auch oft sehr müde gefühlt, es ist etwas verstörend....habe mich wohl zu sehr reingefühlt.

Mir fiel es manchmal schwer in Rebeccas Tagebucheinträgen zwischen Vergangenheit, Wirklichkeit und Traum zu unterscheiden.....


Fazit

Nichts für Leser die nach Erklärungen und Antworten suchen....nach festen Gesprächsverläufen und auf Aussprachen zwischen den Protagonisten warten....Vieles ist mystisch und verworren ....undurchsichtig und das Ende bleibt offen....

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once-upon-a-times avatar

Rezension zu "Die Sehnsucht der Falter" von Rachel Klein

Rachel Klein: Die Sehnsucht der Falter
once-upon-a-timevor 3 Jahren

Klappentext. „Ich spreche nicht von Wahrheit oder Täuschung, sondern vom Überleben.“
In einem amerikanischen Mädcheninternat beginnt ein neues Schuljahr. Eine Schülerin schreibt Tagebuch. Ihr Vater hat Selbstmord begangen, die Mutter ist ihr fremd geworden. Aber sie hat ja hier ihre Freundinnen, ihre Bücher, ihr Tagebuch. In der Schule scheint alles ganz normal: Unterricht, Sport, Dope rauchen. Doch dann geschehen seltsame und beklemmende Dinge. Eine unheimliche Außenseiterin spinnt Intrigen. Der Hund einer Lehrerin wird enthauptet aufgefunden. Eine Schülerin stürzt vom Dach in den Tod. Realität und Phantasie verschwimmen, und eine furchtbare Wahrheit wird offenbar.

Erster Satz. Als Dr. Karl Wolff vorschlug, ich solle das Tagebuch veröffentlichen, das ich während meines vorletzten Schuljahrs im Internat geführt habe, glaubte ich zunächst, ich hätte mich verhört.

Cover. Das Cover ist in der Geschichte angemessener Form düster und zeigt einen der Falter, die im Titel genannt werden. Wie sehr dieser zur Geschichte passt, das darf jeder selbst entscheiden; für mich waren die Falter nicht so prägend, dass ich ihnen Titel oder Cover gewidmet hätte.

Meinung. Ich habe dieses Buch gewählt, weil ich etwas spannendes lesen wollte – das hat nicht so ganz geklappt. Trotzdem ist das Buch nicht schlecht.

Der gesamte Roman ist als Tagebuch verfasst, mit Vor- und Nachwort der fiktiven Autorin. Schon im Vorwort wird ihre psychische Krankheit thematisiert, die die Interpretation der geschilderten Geschehnisse maßgeblich beeinflusst. Ich hätte es aber fast bevorzugt, dieses Detail nicht zu erwähnen: Das Tagebuch selbst bietet in meinen Augen genügend viele Hinweise darauf, und es wäre spannend gewesen, das selbst im Verlauf der Handlung zu erkennen.

Die Stimmung ist düster und irgendwie unbehaglich, das ist ziemlich gut gelungen. Wirklich gefangen hat die Geschichte mich aber trotzdem nicht, einige Passagen waren mir zu langatmig und anstrengend, und außerdem nahm sie nicht wirklich Fahrt auf. Zweiteres mag aber auch Absicht sein.
Unsere Protagonistin fixiert sich völlig auf etwas, das (vermutlich) nur in ihrem Kopf existiert, sie stellt alles unter die Aufgabe, ihre beste Freundin zu beschützen, die aber ja eigentlich gar nicht beschützt werden möchte. Langsam aber sicher verliert sie sich völlig darin, was in ihren Texten auf bedrückende Weise deutlich wird.

Denn irgendwie ist immer nachvollziehbar, wie sie handelt, und so entgleitet sie immer weiter in eine Welt, in die ihr niemand folgen kann, in die ihr niemand folgen möchte.
Und genau so läuft alles auf ein unaufhaltsames, erschreckendes Ende hin.

Zitate. „[…] Und ich liebe Lucy.
Lucy ist an allem schuld. Sie ist schuld, weil sie so schwach ist. Sie hätte Ernessa vor all dem bewahren können. Und jetzt bin ich gezwungen, Lucy zu retten.“ (S.265)
„Ich schaute in den Kreis verärgerter Gesichter. Sie ahnen nicht, dass etwas Furchtbares passieren wird. Oder sie wissen es schon. Sie wollen Lucy opfern, um sich selbst zu schützen.
Wenn doch ausnahmsweise mal jemand anders von Lucy anfangen würde. Die beiden Silben aussprechen, Lu-cy. Ich möchte nur hören, dass ein anderes Mädchen über sie spricht, ihren Namen wie einen Zauberspruch aufsagt, um die Geister fern zu halten. Früher schauten sie zuerst mich an, bevor sie über sie sprachen, als wollten sie meine Erlaubnis einholen. Sie gehörte mir mehr als allen anderen.“

Fazit. Wenn ich auch etwas anderes erwartet hatte, so fand ich Die Sehnsucht der Falter durchaus ansprechend. Eine Leseempfehlung für LeserInnen, die sich gern in die verquere Gedankenwelt junger, psychotischer Mädchen denken und subtile Spannung mögen.

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