Rachel Kushner Flammenwerfer

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Inhaltsangabe zu „Flammenwerfer“ von Rachel Kushner

Die literarische Sensation aus den USA! 1975: Die Hobby-Motorradrennfahrerin Reno kommt nach einem Rekordversuch auf den großen Salzseen nach Manhattan, um in die Künstlerszene SoHos einzutauchen. Sie trifft auf eine Schar von Träumern und Revoluzzern: Unter ihnen auch Sandro Valera, erfolgreicher Konzeptkünstler und exzentrischer Erbe einer italienischen Reifen- und Motorrad-Dynastie, in den sie sich verliebt. Aber bei einem Besuch bei seiner Familie in deren Sommerresidenz am Comer See gerät Reno in den Strudel einer echten Revolte, die sich in Straßenkämpfen, Entführung und Mord Bahn bricht. Als dieser Roman 2013 in New York erschien, löste er ein unbeschreibliches Echo unter Rezensenten und Autoren aus. Von Jonathan Franzen über Joshua Ferris zu Colum McCann - unterschiedlicher könnten die Romanciers nicht sein, einheitlicher nicht die Ansicht, dass "Flammenwerfer" im Sturm über alle vorgefassten Meinungen, was heute einen guten Roman auszumachen habe, hinwegfegt und all seine Leser mitreißt und begeistert.

Ich war völlig von den Socken, als ich erfahren habe, dass Kushner alles erfunden hat, es wirkt sooo echt! Inspirierend und sehr lesenwert!

— salbagdadi
salbagdadi

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  • Flammenwerfer - Schlammwaten im Sumpf der gehypten Hochkultur

    Flammenwerfer
    thursdaynext

    thursdaynext

    26. June 2015 um 19:34

    Vorab ein Warnhinweis. Flammenwerfer hat, abzüglich des Nachwortes, 540 Seiten, die Rezensentin, im weiteren Text als ich bezeichnet, kam nur bis Seite 467. Ab da gab ich gelangweilt auf, was schon früher geschehen wäre, hätte ich nicht immer im Hinterkopf gehabt, etliche herausragende amerikanische Schriftsteller sich voll höchstem Lob über Flammenwerfer werbewirksam äußerten.Für mich war es "Warten auf Godot". Anfangs liess sich alles gut an. Junge Motorradrennfahrerin, New Yorker Kunstszene der Siebziger Jahre, zeitliche Rückblenden nach Italien im Faschismus, zweiter Weltkrieg, Kolonialzeit, berühmte Persönlichkeiten der Künstlerszene, etc. Gut angefüttert um weiterzulesen. Stilistisch, sowie sprachlich von hoher Qualität, es las sich dahinplätschernd kurzweilig, mit einigen amüsanten Stellen durchsetzt, um dann immer zäher zu werden. Die Extravaganzen Kunstszene und ihrer Handlungsträger ermüdeten auf die Dauer, die Vermengung der Kunst mit politischen Ambitionen geriet wenig überzeugend, wenn auch authentisch; zumindest mich erreichte sie nicht. Und da lag es dann das Buch anklagend, aber vernachlässigt zugunsten gefälligerer Lektüre. Für mich blieb unklar welche Geschichte die Autorin denn nun erzählen wollte, was die Aussage des Buches sein sollte. Alles las sich recht interessant, aber beliebig. Die wenig herausgearbeiteten Charaktere und die, bis Seite 467 sehr distanziert beobachtende Ich – Erzählerin vermochten trotz immer wieder mit kleinen Highlight Häppchen angefüttert, nicht zu packen. Die versprochene Aussicht auf literarischen Hochgenuss verkochte zu Molekularküche. Für mich schaumig geschlagener Pamps mit hochkarätigen Zutaten, was die Angelegenheit noch bedauerlicher macht. Zusammengewürfelt kam es mir vor ohne, dass ich den Sinn, die Relevanz auch nur ansatzweise zu erhaschen vermochte. Das, und die junge, recht clevere, aber unbedarfte, relativ ziellose Protagonistin - auf der Suche nach sich selbst, verlor sie sich zusehends, hemmten jegliche Weiterleselust. Mich interessiert das Ende nicht mehr, aber immerhin, zur Vervollständigung der persönlichen Leseerfahrungs Empirie, wurde wieder einmal ein Hype Buch klar entzaubert. Völlig abraten kann ich daher nicht, immerhin kann man, wie mit jedem Buch grundsätzlich an Erfahrung gewinnen. Wie sich diese gestaltet möge jede/r selbst entscheiden. Fazit: Lesen oder lassen, wer keine zusammengemixte Molekularküche mag, weil er sie für Chichi hält, oder wie ich womöglich nicht sensibel genug ausgebildete Geschmacksnerven hat sollte womöglich Abstand nehmen.Für mich persönlich, da fällt mir der Textteil eines wunderschönen Queen Songs ein "nothing really matters to meeeeeee" https://www.youtube.com/watch?v=3p4MZJsexEs

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