INHALT
Zu früh hat Lolly ihre Mutter verloren und versucht seither, ihre Schwester großzuziehen, ihren Vater zu unterstützen und das Familien-Restaurant zu führen. Ihre eigenen Träume hat sich dafür aufgegeben und kurz vor ihrem 33. Geburtstag fällt die Bilanz zu ihrem bisherigen Leben eher ernüchternd aus. Ihr eigenes Restaurant eröffnet? Fehlanzeige! In ein anderes Land gezogen? War wohl nichts! Die Liebe gefunden? Hat auch nicht geklappt! Als sie die Chance erhält, zu drei entscheidenden Weggabelungen ihres Lebens zurückzukehren, um alternative Versionen ihrer Zukunft kennenzulernen, erkennt sie schnell, dass jede Entscheidung sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Doch eines scheint sich nie zu ändern: Die Gefühle für ihre Jugendliebe Rory.
MEINUNG
Die Idee mit den alternativen Realitäten erinnert mich etwas an „Die Geister die ich rief“ – nur in positiver und romantischer Ausgestaltung. Genau dieser Ansatz hat mich neugierig gemacht und die Figuren und das Umfeld in Seattle sind wirklich sympathisch und liebenswert gestaltet. Doch schon nach kurzer Zeit war ich es leid, Lolly ständig mit sich selbst hadern zu sehen, zuzusehen, wie sie sich abermals im Kreis dreht und sich ständig selbst im Weg steht. Spätestens bei ihrer dritten „Reise“ in ein alternatives Leben war mir vollkommen klar, worauf die Geschichte hinauslaufen würde – und das kommt bei mir eher selten vor. Leider konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. Vermutlich hätte die Handlung in etwas strafferer Form etwas mehr Dynamik gehabt.
FAZIT
Ein schöner und magischer Grundgedanke, der bei mir leider nicht die erhoffte Wirkung entfalten konnte. Insgesamt eine nette Geschichte mit liebenswerten Figuren, aber zu vorhersehbar und etwas zu langatmig, um mich wirklich zu begeistern.


















