Rachel Macy Stafford

 3.5 Sterne bei 17 Bewertungen

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natti_ Lesemauss avatar

Rezension zu "Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen" von Rachel Macy Stafford

Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen
natti_ Lesemausvor 3 Jahren

Ein wirklich sehr gutes Buch, meine Neugierde auf das Buch wurde wirklich belohnt .Das Cover hat mir sofort gefallen und auch der Klapptext.
Die Leseprobe war auch sehr interessant, so dass ich mich gefragt habe, wie geht es wohl weiter?
Mal etwas anderes und bestimmt auch seehr lehrreich.
Ich habe auch sofort das Buch zur Hand genommen, als es dann bei mir war, obwohl ich zur Zeit eigenlich etwas anderes lese
Die Einleitung, in der die Autorin erzählt wie sie einen Nervenzusammenbruch hatte, fand ich besonders gut.
In 12 Kapiteln geht es darum, was man ändern kann in seinem Leben, um mehr Zeit zu haben für wirklich wichtigere Dinge.
Ich war, wie einige andere bestimmt auch, auf die Tipps neugierig, die die Autorin geben würde.
Einiges ist zwar nichts neues, aber dennoch aufschlussreich und gut zum ausprobieren.
Das Werk regt einen zum Nachdenken an und ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen konnte.
An manchen stellen wurde ich wirklich traurig, da ich mich echt darin wieder fand, mir wurde bewußt, das erst einmal etwas passieren muss, daamit man weiß, wie Wertvoll die Zeit, die Familie, die Feunde
sind.
Jeder von uns sollte sich mal ein Auszeit nehmen und die kleinen Dinge im Leben schätzen lernen.
Das Buch ist sehr zu empfehlen und wirklich lesenswert.
Meines hat jetzt unzählige Knicke und stellen die ich mir unbedingt merken will.
Volle Punktzahl!!!!

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Rezension zu "Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen" von Rachel Macy Stafford

Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil Dich" zu sagen
zitroenchen76vor 3 Jahren

Rachel Macy Stafford hat irgendwann erkannt, daß sie Geisel der Technik ist, Computer, Tablett und Handy sind wichtiger als ihre Kinder. Jedes Piepsen in der Wohnung sorgt dafür, daß wir reagieren und plötzlich haben wir Burn Out und das Leben ist schneller vorbei, als wir denken. Sie hat das Konzept "Hands free" für sich erfunden.
Jeden Tag ein paar Minuten die Technik aus der Hand legen und das Leben LEBEN.
Das Buch ist in einzelne Kapitel eingeteilt. 12 Stück, pro Monat eines, und innerhalb der Kapitel sind nochmal drei - für jede Woche eine Aufgabe. Es ist ein richtiges Arbeitsbuch - wobei jeder selber seine Strategie und seine Schwachstelle finden muß.

Das Buch ist nicht nur was für gestresste Mütter - sondern wirklich für jeden. Ich persönlich (keine Kinder - "nur" Vollzeit Arbeit ;-)) dachte, daß ich schon recht gut bin mit Zeit genießen, Stopp sagen, aber beim lesen des Buches wurde mir doch noch bewußt, wie oft ich zur Familie sage: ich habe keine Zeit, die Woche ist viel zu schnell vorbei, das schaffe ich jetzt nicht. Dann piept die Waschmaschine, die Spülmaschine, das Handy, der Kaffeeautomat schreit - ich folge auf Pfiff - von irgendeinem Gerät.

Leute, nehmt euch Zeit, das Leben zu leben. Habt Augen für unsere tolle Natur, eine Stunde für die Eltern (wer weiß, wie lange sie uns noch mit Geschichten von früher "nerven" können), den Mann, die Kinder, die Tiere, ein Buch, egal WAS.

Das Buch gehört auf den Nachtisch und immer mal wieder ein Kapitel lesen und über sich nachdenken.

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DisasterRecoverys avatar

Rezension zu "Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen" von Rachel Macy Stafford

Multitasking ist nicht alles
DisasterRecoveryvor 3 Jahren

"Während ich so dalag, zu ausgelaugt zum Weinen und zu beschämt, um um Hilfe zu bitten, wurde mir klar, wie schlimm es wirklich um mich stand. Ich war begraben - begraben unter der Last meiner Ablenkungen." (S. 10)

 Lenkt uns unser Alltag davon ab, wirklich zu leben und unser Leben zu genießen? Wir ertrinken in ToDo-Listen, hängen ständig am Smartphone, vorm Tablet, am Laptop, am Rechner oder vorm TV. Manchmal auch irgendwie alles gleichzeitig. Wir checken beruflich und private Mails sowie Instagram, Twitter, Facebook und sonstige Social Network Accounts.  Ich selbst habe mich schon oft dabei ertappt wie ich meine Tochter zweimal oder sogar dreimal auffodern musste, zu wiederholen, was sie mir gerade erklärt hatte, weil ich gedanklich von meiner inneren ToDo-Liste oder irgendeiner geschäftlichen E-Mail abgelenkt wurde. Ich war zwar anwesend, aber nur körperlich und das reicht einfach nicht. Ich will weg von diesem extremen Multitasking-Gedanke.
Und genau darum geht es in "Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil dich zu sagen". In ihrem Buch beschreibt die Autorin in 12 Schritten wie man seine Hände endlich wieder frei bekommt. Schluss damit, wichtige Dinge aufzuschieben. Denn wann ist eigentlich später? Schluss mit Ablenkung! Es kommt darauf an, bewusst Zeit zu schaffen und zu genießen. Rachel Macy Stafford greift hier ein Thema auf, dass so aktuell wie nie zuvor ist und mit dem wir sicher in den nächsten Jahren noch sehr zu kämpfen haben. Diese ganzen technischen Geräte und die Digitalisierung sind wirklich ein Segen, aber auch gleichzeitig ein Fluch. Wir hängen ständig an diesen Geräten, versuchen unablässig die Balance zwischen Beruf, Familie und uns selbst zu finden, aber irgendwie bleibt immer irgendwas auf der Strecke. Als erstes sind das wir selbst und zweitens die Zeit für unsere Kinder. Jedenfalls kann ich das als vollzeit-berufstätige Mutter einer kleinen Tochter genau so unterschreiben. Manchmal bin ich abends so kaputt, dass ich noch vor meiner Tochter einschlafe. Die Woche über habe ich manchmal das Gefühl, nur durchzuhalten anstatt wirklich zu leben.
Im Buch, lässt uns die Autorin daran teilhaben wie sie versucht ihre Prioritäten anders zu setzen und einfach auch mal alle Fünfe gerade sein lässt. Weil es einfach viel zu schwer und völlig unnötig ist, immer auf jedem Schlachtfeld perfekt abzuschneiden. Keiner von uns ist so ein kleiner Duracel-Hase, der  ohne Pause trommeln kann.

"Dieses Innehalten, während die ganze Welt sich weiterdreht - bedeutet Leben." (S. 21)

Fazit:  Auch wenn das Buch auf Dauer etwas eintönig wird und die Hälfte der Seiten sicherlich auch gereicht hätte, vermittelt die Autorin eine sehr wichtige Botschaft: Lasst euch nicht ständig von irgendwas ablenken, versucht bewusst zu leben und lasst auch mal alle Fünfe gerade sein. Denn ein später gibt es nicht. Bei einigen Absätzen hatte ich wirklich Tränen in den Augen.

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