Rachel Macy Stafford Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

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Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen“ von Rachel Macy Stafford

»Dafür haben wir jetzt keine Zeit«, war lange der Satz, den die Töchter von Rachel Macy Stafford am häufigsten von ihrer Mutter hörten. Die junge Frau verlor sich geradezu in ihrem hektischen Alltag, während sie versuchte, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Bis es schließlich nicht mehr weiterging.Nicht für sie, nicht für ihren Partner und vor allem nicht für ihre Kinder. Rachel Macy Stafford zog daraufhin die Reißleine und beschloss, ihr Leben zu ändern. Sie entwickelte ein Programm für mehr Achtsamkeit und Gelassenheit und lernte so auch selbst, endlich wieder bewusst Zeit mit ihrer
Familie zu verbringen.

ein Ratgeber für jeden, der zuwenig Zeit hat

— zitroenchen76

Das Buch hält einige Tipps bereit um das Leben auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Aber es gibt viele Wiederholungen im Buch.

— Mariposa93

Wenn auch auf Dauer etwas eintönig, vermittelt das Buch eine sehr wichtige Botschaft!

— DisasterRecovery

Die Grundbotschaft ist wichtig, aber die sehr amerikanische Verpackung wirkt mit den stetigen Wiederholungen und Übertreibungen ermüdend.

— JuliaB

Elternsein das Schönste auf der Welt. Trotzdem macht es manchmal keinen Spaß.

— RubyKairo

regt zum Nachdenken an, steckt viel wahres drinnen, was jeder von uns schon einmal erlebt hat.

— natti_ Lesemaus

Für alle gestressten und durch technische Errungenschaften bestimmten Mütter die etwas an ihrem Leben ändern wollen.

— claudi-1963

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  • Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    natti_ Lesemaus

    20. January 2016 um 20:01

    Ein wirklich sehr gutes Buch, meine Neugierde auf das Buch wurde wirklich belohnt .Das Cover hat mir sofort gefallen und auch der Klapptext. Die Leseprobe war auch sehr interessant, so dass ich mich gefragt habe, wie geht es wohl weiter? Mal etwas anderes und bestimmt auch seehr lehrreich. Ich habe auch sofort das Buch zur Hand genommen, als es dann bei mir war, obwohl ich zur Zeit eigenlich etwas anderes lese Die Einleitung, in der die Autorin erzählt wie sie einen Nervenzusammenbruch hatte, fand ich besonders gut. In 12 Kapiteln geht es darum, was man ändern kann in seinem Leben, um mehr Zeit zu haben für wirklich wichtigere Dinge. Ich war, wie einige andere bestimmt auch, auf die Tipps neugierig, die die Autorin geben würde. Einiges ist zwar nichts neues, aber dennoch aufschlussreich und gut zum ausprobieren. Das Werk regt einen zum Nachdenken an und ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen konnte. An manchen stellen wurde ich wirklich traurig, da ich mich echt darin wieder fand, mir wurde bewußt, das erst einmal etwas passieren muss, daamit man weiß, wie Wertvoll die Zeit, die Familie, die Feunde sind. Jeder von uns sollte sich mal ein Auszeit nehmen und die kleinen Dinge im Leben schätzen lernen. Das Buch ist sehr zu empfehlen und wirklich lesenswert. Meines hat jetzt unzählige Knicke und stellen die ich mir unbedingt merken will. Volle Punktzahl!!!!

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  • Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil Dich" zu sagen

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    zitroenchen76

    06. September 2015 um 15:41

    Rachel Macy Stafford hat irgendwann erkannt, daß sie Geisel der Technik ist, Computer, Tablett und Handy sind wichtiger als ihre Kinder. Jedes Piepsen in der Wohnung sorgt dafür, daß wir reagieren und plötzlich haben wir Burn Out und das Leben ist schneller vorbei, als wir denken. Sie hat das Konzept "Hands free" für sich erfunden. Jeden Tag ein paar Minuten die Technik aus der Hand legen und das Leben LEBEN. Das Buch ist in einzelne Kapitel eingeteilt. 12 Stück, pro Monat eines, und innerhalb der Kapitel sind nochmal drei - für jede Woche eine Aufgabe. Es ist ein richtiges Arbeitsbuch - wobei jeder selber seine Strategie und seine Schwachstelle finden muß. Das Buch ist nicht nur was für gestresste Mütter - sondern wirklich für jeden. Ich persönlich (keine Kinder - "nur" Vollzeit Arbeit ;-)) dachte, daß ich schon recht gut bin mit Zeit genießen, Stopp sagen, aber beim lesen des Buches wurde mir doch noch bewußt, wie oft ich zur Familie sage: ich habe keine Zeit, die Woche ist viel zu schnell vorbei, das schaffe ich jetzt nicht. Dann piept die Waschmaschine, die Spülmaschine, das Handy, der Kaffeeautomat schreit - ich folge auf Pfiff - von irgendeinem Gerät. Leute, nehmt euch Zeit, das Leben zu leben. Habt Augen für unsere tolle Natur, eine Stunde für die Eltern (wer weiß, wie lange sie uns noch mit Geschichten von früher "nerven" können), den Mann, die Kinder, die Tiere, ein Buch, egal WAS. Das Buch gehört auf den Nachtisch und immer mal wieder ein Kapitel lesen und über sich nachdenken.

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  • Multitasking ist nicht alles

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    DisasterRecovery

    26. June 2015 um 11:59

    "Während ich so dalag, zu ausgelaugt zum Weinen und zu beschämt, um um Hilfe zu bitten, wurde mir klar, wie schlimm es wirklich um mich stand. Ich war begraben - begraben unter der Last meiner Ablenkungen." (S. 10)  Lenkt uns unser Alltag davon ab, wirklich zu leben und unser Leben zu genießen? Wir ertrinken in ToDo-Listen, hängen ständig am Smartphone, vorm Tablet, am Laptop, am Rechner oder vorm TV. Manchmal auch irgendwie alles gleichzeitig. Wir checken beruflich und private Mails sowie Instagram, Twitter, Facebook und sonstige Social Network Accounts.  Ich selbst habe mich schon oft dabei ertappt wie ich meine Tochter zweimal oder sogar dreimal auffodern musste, zu wiederholen, was sie mir gerade erklärt hatte, weil ich gedanklich von meiner inneren ToDo-Liste oder irgendeiner geschäftlichen E-Mail abgelenkt wurde. Ich war zwar anwesend, aber nur körperlich und das reicht einfach nicht. Ich will weg von diesem extremen Multitasking-Gedanke. Und genau darum geht es in "Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil dich zu sagen". In ihrem Buch beschreibt die Autorin in 12 Schritten wie man seine Hände endlich wieder frei bekommt. Schluss damit, wichtige Dinge aufzuschieben. Denn wann ist eigentlich später? Schluss mit Ablenkung! Es kommt darauf an, bewusst Zeit zu schaffen und zu genießen. Rachel Macy Stafford greift hier ein Thema auf, dass so aktuell wie nie zuvor ist und mit dem wir sicher in den nächsten Jahren noch sehr zu kämpfen haben. Diese ganzen technischen Geräte und die Digitalisierung sind wirklich ein Segen, aber auch gleichzeitig ein Fluch. Wir hängen ständig an diesen Geräten, versuchen unablässig die Balance zwischen Beruf, Familie und uns selbst zu finden, aber irgendwie bleibt immer irgendwas auf der Strecke. Als erstes sind das wir selbst und zweitens die Zeit für unsere Kinder. Jedenfalls kann ich das als vollzeit-berufstätige Mutter einer kleinen Tochter genau so unterschreiben. Manchmal bin ich abends so kaputt, dass ich noch vor meiner Tochter einschlafe. Die Woche über habe ich manchmal das Gefühl, nur durchzuhalten anstatt wirklich zu leben. Im Buch, lässt uns die Autorin daran teilhaben wie sie versucht ihre Prioritäten anders zu setzen und einfach auch mal alle Fünfe gerade sein lässt. Weil es einfach viel zu schwer und völlig unnötig ist, immer auf jedem Schlachtfeld perfekt abzuschneiden. Keiner von uns ist so ein kleiner Duracel-Hase, der  ohne Pause trommeln kann. "Dieses Innehalten, während die ganze Welt sich weiterdreht - bedeutet Leben." (S. 21) Fazit:  Auch wenn das Buch auf Dauer etwas eintönig wird und die Hälfte der Seiten sicherlich auch gereicht hätte, vermittelt die Autorin eine sehr wichtige Botschaft: Lasst euch nicht ständig von irgendwas ablenken, versucht bewusst zu leben und lasst auch mal alle Fünfe gerade sein. Denn ein später gibt es nicht. Bei einigen Absätzen hatte ich wirklich Tränen in den Augen.

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  • Langer Atem vorrausgesetzt

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    BadWolf

    26. June 2015 um 10:45

    Das Buch hat sich dermaßen gezogen und war langatmig und oft langweilig, dass ich wirklich eine längere Zeit braucht es zu Ende zu lesen. Zugegeben, ab der Mitte habe ich es Stellenweise nur noch überflogen oder habe es quer gelesen. Viel zu komplex und viel zu viele Wiederholungen auf gnadenlose 300 Seiten. Im Mittelpunkt steht die Autorin und Mutter Rachel Macy Stafford. Sie, eine überforderte Pädagogin, Autorin und Bloggerin steht im Dauerstress mit To-Do Liste, Smartphone und Terminkalender. Mit den Gedanken ist sie beim nächsten Meeting, die ganzen Termine, Veranstaltungen, Aufführungen, Kuchen backen, Mails etc.. Eine typische amerikanische Vorstadt-Mutter - Kinder und Mann kommen zu kurz. mag sein das es ein Schubladendenken ist oder man durch diverse Filme und Serien schon so geprägt ist, aber das Buch bestätigt das eigene Denken allemal. Das amerikanische merkt man dem Buch auch deutlich an. Ständig hatte die Frau das Smartphone beim wickel, oder surfte auf diversen Internetseiten. Selbstverständlich sieht man hier bei uns auch an jeder Ecke Frauen mit ihren Wischhandys rumfummeln. Selbst beim Kinderwagenschieben achten sie lieber auf ihre Whatsapp Nachrichten als auf das brabbeln ihres Babys. Hier ist nur der Unterschied, das diese Frauen keinesfalls gestresst sind, sondern viel mehr genervt von ihren Kindern, Leben, Situation oder dergleichen. Das kann man irgendwie gar nicht vergleichen. Obgleich stellenweise dieses Buch für jene Frauen auch eine Hilfestellung wäre um ihre Augen zu öffnen. Stellenweise nur, weil die Autorin nun mal keine Durchschnittsmutter ist, da sie vollkommen abhängig von den digitalen Medien ist. Irgendwann kam die Erleuchtung und als sie das schrieb, musste ich sofort an eine Esoterisch orientierte Mutter denken. Unglaublich wie sie "abging" als sie einen Sonnenuntergang bewunderte, oder einfach nur Regen wahr nahm. Achtsamkeit kam dann im Buch schnell zur Sprache. Denn es geht darum mehr Achtsamkeit in den Alltag zu legen, genau wie das Handy, den Laptop, die To-Do Liste und co. einfach weg zu legen oder links liegen zu lassen und sich um die Kinder zu kümmern oder dem eigenen Leben, dem Sinn für die Natur und seiner Umgebung. Hands Free, heißt das entwickelte Konzept von Stafford. Auf 12 Abschnitten wird dem Leser Näher gebracht wie man mehr Ruhe und mehr Gelassenheit in den Alltag einfließen lässt - Tipps für alle Lebenslagen garantiert. Lebenslagen einer amerikanischen Mutter die Medien abhängig ist. Ich dachte wirklich bei dem Titel "Der Tag an dem ich aufhörte beeil dich zu sagen" geht es in erster Linie um liebevolle Kindererziehung. Das Thema kommt jedoch recht kurz bis gar nicht vor. Sicherlich, auch wir Durchschnittsmütter kennen diesen Satz zu gut. Wie oft habe ich diese Worte gesagt weil wir rechtzeitig in den Kindergarten mussten, einen Termin hatten, es bald anfängt mit regnen und wir schnell vom Spielplatz nach Hause kommen wollten, ich mich auf einen ruhigen Abend gefreut hatte und mein Kind sich doch bitte einfach mal schneller den Schlafanzug anziehen sollte. Da fehlt mir wirklich so manches mal die Ruhe, aber das ist überhaupt nicht Medien abhängig. So kann ich mich also mit der Autorin und dem Buch so gar nicht identifizieren. Wenngleich es mich nachdenklich gestimmt hat, einiges zu verpassen was mein Kind betrifft. So habe ich mich nach Kapitel eins, wirklich die Zeit genommen und meinen Sohn einfach nur angesehen und sein kleines zartes Gesicht bewundert oder die Mimik beim spielen. Da geht einem schon das Mutterherz auf. Aber auch die Erkenntnis das ich keine Unachtsame Mutter bin, denn auch wenn ich den Satz "Beeil dich" vielleicht zu oft sage, so kann ich doch durchaus behaupten genug Zeit und Aufmerksamkeit meinem Kind zu schenken. Denn mit der Abhängig einer digitalen Welt hat das überhaupt nichts zu tun. Und deswegen ist dieses Buch, was ja genauer Betrachtet nicht ganz verkehrt ist eher was für hochrangig gestresste und Terminplan, Laptop, Smartphone abhängige Mütter denen alles andere wichtiger ist, als das eigene leben, die Kinder oder der Mann. Denen fällt der simple Schreibstil dann vielleicht auch nicht auf, den die Autorin gewählt hat. Und vielleicht entdecken sie dann auch das Phänomen Regenbogen. Apropos Regenbogen...liebe Rachel Macy Stafford, sie haben da keine zwei Regenbögen gesehen sondern nur einen, der andere war einfach nur sein Schatten. Hätten sie doch mal gegoogelt. ;)

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  • Augenöffner für gestresste Mütter - nur bedingt für mich leider...

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    CabotCove

    11. June 2015 um 13:14

    Der „Augenöffner für gestresste Mütter“ hat mich sehr neugierig gemacht, denn der Satz „Dafür haben wir jetzt keine Zeit“ ist mir als Alleinerziehender einer fast dreijährigen Tochter auch nicht fremd... Irgendwas ist doch immer und wie soll das Kind verstehen, dass Mama nicht rund um die Uhr spielen, malen oder toben kann..? Rachel Macy Stafford gliedert ihr Buch in zwölf große Kapitel mit je drei oder vier Unterkapiteln sowie einem Fazit am Ende, wenn man das so nennen will und jedes Kapital endet mit der „Strategie der Woche“. Ich hatte mir ein wenig Hilfe im stressigen Alltag erhofft, gute Tipps von Mutter zu Mutter, doch leider fand ich mich in dem Buch so gar nicht wieder; abgesehen davon, dass ich auch bisweilen recht gestresst bin. Das Buch zielt doch schon sehr auf amerikanische Moms ab, jedenfalls empfand ich die Thematik teilweise doch sehr „amerikanisiert“... Natürlich ist die „Moral von der Geschicht´“, dass wir uns Zeit nehmen sollten für unsere Kinder und vielleicht mal die ach so wichtigen Verpflichtungen hintenan stellen, ganz gut rübergebracht worden, aber viel gebracht hat mir das Buch leider nicht. Schade !

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  • Nicht schlecht, aber sehr amerikanisch:

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    JuliaB

    10. June 2015 um 08:49

    Rachel Macy Staffords Leben ist von ihrem Terminkalender und ihren Ansprüchen, alles perfekt zu machen, bestimmt. Doch immer mehr hat sie dabei das Gefühl, dass dabei nicht nur ihr Mann und ihre Töchter zu kurz kommen, sondern auch sie selbst. Aber erst, als sie kurz vor dem Kollaps stand, realisierte sie, wie viel sie von ihrem Leben verpasst, wenn sie ständig dem nächsten Punkt auf ihrer To-Do-Liste hinterher hetzt. Also zog sie die Notbremse und lernte, mehr Raum für Achtsamkeit und Gelassenheit in ihrem Leben zu schaffen. Da sie bald merkte, dass sie mit ihrem Problem nicht alleine war, stellt sie in diesem Buch Schritt für Schritt die 12 Punkte auf ihrem Weg zu einem entschleunigten Alltag vor. Als frischgebackene Mutter, die bereits spürt, wie sehr Terminstress den Familienalltag belasten kann, fand ich es toll, diesen Ratgeber als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Kinder lassen sich schwer beschleunigen, denn sie leben in ihrer eigenen Welt und sehen die Notwendigkeit, sich zu beeilen, nur selten. Und eigentlich haben sie recht, denn allzu oft lässt sich der Stress vermeiden, wenn wir uns auf jene Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Diese Einsicht will Rachel Macy Stafford den Lesern weitergeben und tut das auf eine sehr amerikanische Art und Weise. Ihren Weg zu einem Leben mit „Hands free“ teilt sie in mundgerechte Häppchen und garniert diese mit Merksätzen, Wochenstrategien und vielen unterhaltsamen Anekdoten. Das liest sich zwar flott, wirkt aber manchmal, als wolle sie ihre Botschaft mit dem Vorschlaghammer vermitteln. Sie wiederholt sich oft, würde man alle Doppelungen rausstreichen, wäre mindestens ein Drittel der Seiten weg. Zudem neigt sie zu Übertreibungen, viele Anekdoten wirken überspitzt, zu dramatisch oder zu zuckersüß dargestellt. Trotzdem lohnt sich die Lektüre, weil es nie schaden kann, sich vor Augen zu halten, dass weniger Stress, weniger Perfektionismus und mehr Spontaneität uns allen gut tun und die Zeit mit unseren Kindern kostbar und begrenzt ist.

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  • Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil Dich" zu sagen

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    MarTina3

    06. June 2015 um 21:25

    Das Buch ist in zwölf Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel beginnt mit kleinen Geschichten aus dem Leben der Autorin. Sie sind alle im selben Stil aufgebaut: - die Autorin erzählt eine Episode aus ihrem „vorherigen Leben“ , in der etwas falsch lief - was ihr dann die Augen geöffnet hat - wie sie es schaffte, die Situation “zum Guten“ zu ändern. Anschließend gibt es die „Strategie der Woche“, in der Tipps gegeben werden, wie man auch im eigenen Leben diese Situationen ändern kann. Am Ende des Kapitels steht die „Betrachtung“, in der jeweils die Hauptaussagen nochmals zusammengefasst sind. Eigentlich steht nichts wirklich Neues in diesem Buch. Die Hauptaussage ist: Wenn ich mit einer Person (z. B. Kind, Partner) rede, spiele usw. hat derjenige meine volle Aufmerksamkeit, ohne mich von meinen Gedanken (z.B. „Was könnte ich jetzt noch erledigen?“) ablenken zu lassen und dass ich den Moment genießen soll, denn diesen bekommt man niemals mehr zurück. Man weiß selbst, dass es wichtiger wäre, sich mit der eigenen Familie zu beschäftigen, anstatt nur an noch anstehende Aufgaben zu denken. Aber solche Gedanken gehen im Alltag oft verloren. Daher finde ich es ein schönes Buch, da es wieder daran erinnert, was im Leben wirklich wichtig ist. Einigen Gedanken kann ich ganz und gar zustimmen, andere sprechen mich persönlich nicht an (da ich z.B. kein Smartphone habe), aber im Großen und Ganzen überwiegt der positive Eindruck. Fazit: Ein schönes Buch, das unterstützt, wieder die wichtigen Dinge im Leben wahrzunehmen und Kleinigkeiten im Leben zu genießen.

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  • Ein Augenöffner für gestresste Mütter

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    RubyKairo

    02. June 2015 um 23:06

    Dieses Buch soll ein Produkt der Ermutigung sein für gestresste Mütter. Klar ist Elternsein das Schönste auf der Welt. Trotzdem macht es manchmal keinen Spaß. Mit "Grenzen setzen" allein ist es nicht getan. Die Erleichterung, die Eltern aus dem Mut zum Grenzensetzen erwächst, wird nur vorübergehend sein, wenn nicht zwei Dinge in den Erziehungsprozess einbezogen werden: die Bereitstellung einer "geeigneten Umgebung" für das Heranwachsen der Kinder und der Respekt vor den Lebensprozessen des Kindes. In diesem Buch steht das Thema Freiheit und Grenzen besonders im Mittelpunkt - ein Thema, das immer wieder Anlass zu Fragen, Unsicherheit und Diskussionen gibt. Die Ausführungen und Überlegungen, die sich um Themen wie "Unsicherheiten beim Grenzensetzen", "Leben heißt begrenzt sein", "Liebe" "Respekt" "Entwicklungsprozesse" und "Grenzen in den Prozessen von Erwachsenen" gruppieren, werfen ein völlig neues Licht auf diese Problematik und sind eine wertvolle Unterstützung für alle, die mit Kindern leben und arbeiten. Es zeigt die enorme Hilflosigkeit der Erwachsenen, die im Widerstand gegen traditionelle Erziehungsmuster neue Wege suchen, aber, vom ewigen Herumexperimentieren müde geworden, oft am liebsten wieder zu den alten sicheren Normen zurückkehren würden, die meiner Meinung nach nicht "alle" verbesserungswürdig sind. Die witzigen (und frustrierenden) Alltagsgeschichten die einem als Mutter oder Vater so zustoßen zeigen vor allem, dass der tägliche Wahnsinn mit Kindern ganz stinknormal ist und wirklich kein Hands-Free-Mama-Logo brauchen. Leider spricht mich diese Art von Buch nicht an, die Leseprobe hab ich auch nicht vollständig gelesen....ist leider nicht mein Genre. Auch das Cover wirkt auf mich eher unscheinbar, beinahe langweilig, sodass es mich nicht zum Kauf animieren würde. Schade.....von mir leider "nur" 3 aber gut ausgewogene Sterne.......für die Idee und die Mühe der Autorin.

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  • Achtsamkeit für alle Tage

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    Simi159

    30. May 2015 um 15:03

    Rachel Macy Stafford war eine Geisel der modernen Technik, immer mit dem Handy in der Hand oder Email checkend am Computer. Dabei verpasste sie ihr normales Leben sprich das Leben ihrer Familie und das ihrer Kinder. Eines Tages beschließt sie ihr Leben grundlegend zu ändern, d.h. alle To-Do-Listen zu ignorieren und sich mehr dem Leben ihrer Kinder zu widmen.Denn diese hörten von der Autorin meist den Satz: "Dafür haben wir jetzt keine Zeit". Rachel Macy Stafford will achtsamer mit ihrer Zeit umgehen und die kleinen wunderbaren Momente genießen. In ihrem Buch" Der Tag an dem ich aufhörte beeil dich zu sagen" beschreibt sie ihren Weg und gibt einen Jahresplan vor mit Tipps und Strategien, wie andere Eltern das auch tun können. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, bin ich doch auch eine von diesen arbeitenden Mums, mit vielen To-Do-Listenund irgendwie immer zu wenig Zeit. Und so fand ich vor allem den Jahresplan toll. In ihm stehen Punkte wie: * Achtsamkeit *Verbundenheit *Vorsätze *Gelassenheit *Klarheit *Sei du selbst *Verzeihen *Mitgefühl *Dankbarkeit Jedes Kapitel rückt eines dieser Themen in den Mittelpunkt, die Autorin erzählt von ihren Erfahrungen, die nicht immer positiv waren und gibt Tipps/Ideen/Tricks, wie man das in seinen Alltag integrieren kann. Nach der kompletten Lektüre des Buches habe ich mir für die nächste Zeit erst mal nur zwei Punkte rausgenommen, für den Rest ist ja noch Zeit ;). Schön fand ich, dass die Autorin viele Beispiel aus ihrem Leben in das Buch gepackt hat. Viele sind witzig und kommen einem zum Teil auch bekannt vor. Auch wenn vieles sehr amerikanisch ist, gibt Rachel Macy Stafford doch einige tolle Impulse. Von mir gibt es dafür 3,5 aufgerundet 4 STERNE.

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  • Nicht passend

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    RebekkaT

    "Der Tag an dem ich aufhöre "Beeil Dich" zu sagen": ein Buch, so typisch amerikanisch, dass es mich unglaublich nervt! Es war leider ein Krampf, es zuende zu lesen. Rachel ist Mutter zweier Töchter und merkt, dass in ihrem Leben etwas nicht stimmt. Der digitale Wahnsinn ist eingezogen. Ständig hat sie ihr Smartphone in der Hand, denkt an das nächste Meeting, die nächsten Mails oder eben die ganzen Termine, die man so als erfolgreiche Frau zu meistern hat und dann sieht sie in die Augen ihrer Kinder und merkt, wieviel sie verpasst! Okay, das sehe ich auch immer öfter, Mütter in der Bahn, die ihre Smartphones anstarren, statt ihre Baby/Kinder, die nach Aufmerksamkeit lechtzen, wahrzunehmen, das tut mir so weh und ich finde es schlimm - nur, was bringt das eine Buch, wenn es sonst eben keinen stört?! Cover: ich mag es nicht, es sieht eher nach Backbuch aus, viel zu bunt und auch der Titel ist verwirrend, ich dachte eher an einen Ratgeber mit zwinkerndem Auge. Schreibstil: Oft sehr kurze Sätze - und leider hat mich ihr Stil wirklich aufgeregt, es kam mir zu übertrieben vor. Okay, ich weiß nicht, wie schlimm es in den USA ist, aber wenn ich an mich denke (vier Söhne zwischen fünf und 11 Jahren in einem digitalisiertem Haushalt) kann ich davon nichts annehmen/mitnehmen oder gar weitersagen. "Hands free", das sollen die gestressten Mütter nun lernen. 12 Stationen, was ich schon für viel zu viel erachte, sollen uns dabei unterstützen. Ruhe und Gelassenheit sollen einkehren und Rachel gibt dafür Tipps in allen Lebenslagen - nur denke ich, dass sie nicht weiß, wie es z. B. einer alleinerziehenden Mutter mit drei Kindern geht, die finanziell nicht so gut da steht, arbeiten muss, Kinder "wegorganisieren" muss und kein Geld für den Zoo übrig hat ... Ich habe mir mehr versprochen und kann jetzt sagen, dass ich die richtige Balance zwischen Familie/Job/digitaler Welt schon längst verinnerlicht habe und seit Jahren "Hands free" lebe!

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  • Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil Dich" zu sagen

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    Ela1989

    19. May 2015 um 20:22

    Rachel ist die Mutter zweier Kinder. Sie liebt ihre beiden Töchter über alles und würde für sie sterben. Doch leider hatte sie ein großes Problem. Wie heutzutage viel zu viele Menschen, verbrachte auch sie viel zu viel Zeit mit ihrem Smartphone und ihrem Computer. Doch eines Tages kam der Zusammenbruch. Plötzlich erkannte sie, dass sie viel zu wenig Zeit hat, um alles zu schaffen und das dabei das wirklich Wichtige - nämlich die Menschen, die sie von Herzen liebt - auf der Strecke blieb. In diesem Buch beschreibt sie ihren Weg zu einem Hands Free Leben. Durch kleine Einblicke in ihr eigenes Leben veranschaulicht sie sehr gut, was viele Menschen unbeachtet lassen und sie schafft Anreiße, wie man sich ändern kann, um die Hände frei zu haben für den größten Schatz unseres Lebens - unsere Kinder. Es gibt immer eine Strategie der Woche, mit der man sich langsam seinem Ziel nähern kann. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Teil zum Nachdenken abgeschlossen. Auf den ersten Seiten des Buches denkt man noch "dieses Buch hab ich eigentlich gar nicht nötig - so oft hab ich mein Smartphone ja gar nicht in der Hand und am Computer sitz ich auch kaum", aber schon bald merkt man, dass man sich selbst in einigen der beschriebenen Szenen wiedererkennt und man fängt tatsächlich an, darüber nachzudenken, was man vielleicht verändern oder besser machen kann, um seinen Kindern wirklich gerecht zu werden, damit sie ihre Kindheit genießen und zu einem aufblicken können. Denn sind wir mal ehrlich: Wer wünscht sich nicht, von seinen Kindern angehimmelt zu werden? Ich danke der Autorin für ihre Aufrichtigkeit, die uns zeigt, dass wir alle stets das Wichtige nicht aus den Augen verlieren dürfen. Und ohne eine Leistung wird es schwierig, als die liebende Mutter gesehen zu werden. Also weg mit den Smartphones und dem ganzen anderen technischen Kram und raus auf die Straße in den Regen und nach Regenbogen suchen!

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  • den Moment bewußt wahrnehmen

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    gusaca

    17. May 2015 um 18:22

    Die Autorin erkennt in diesem Buch wie wichtig es ist, gerade im Umgang mit ihren Kindern bewußt zu leben und sich nicht immer selber unter Zeitdruck zu stellen. Selbst auferlegte VErpflichtungen, berufliche Tätigkeiten und der perfekt geführte HAushalt nehmen immer mehr ZEit in Anspruch, so dass man das Großwerden der eigenen Kinder verpaßt und wichtige Momente in deren Leben einfach nicht wichtig genug nimmt. Handy, PC und die selbstherbeigeführte Erwartungshaltung der MItmenschen immer für alles bereit zu stehen, übernehmen einen viel zu großen Stellenwert. Dabei sind die Personen in der eigenen FAmilie, die Kinder, der Partner, die Eltern und am Ende man selber die Leidtragenden. NAch einem Zsuammenbruch erkennt die Autorin dies alles und beginnt mit ihrer Strategie des HAnds Free. Sie macht sich selber frei, um jetzt mit ihrer Familie ganz bewußt jeden Moment zu leben und zu genießen und das ohne schlechtes GEwissen. Die sehr strukturierte Schreibweise des Buches macht es leicht den Gedankengängen der Autorin zu folgen und sie für sich selber auch als wahr zu erkennen und sie versuchsweise umzusetzen. Jedes Kapitel ist angereichert mit persönlichen Erlebnissen und Beispielen, die so ziemlich jede Mutter bei sich selber auch so erlebt haben kann. Jedes KApitel zeigt am Ende Strategien für eine Woche auf, die mit Betrachtungen und Gedanken zum NAchdenken angereichert werden. Ein Buch, dass man nach dem erstmaligen Durchlesen ruhig noch öfter KApitelweise hervorholen sollte, um das ein oder andere für sich doch nochmal genauer durchzulesen und es in seinem eigenen LEben auch anzuwenden. Ein Ratgeber ,der Entschleunigung bewirken kann, wenn man den Wert des Augenblicks ersteinmal erkannt hat. Ein Augenblick, den man später nie mehr wiederholen kann, aber jetzt bewußt erlebt und wahrnimmt, wenn man denn will.

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  • Die Hands Free Revolution

    Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

    claudi-1963

    13. May 2015 um 17:09

    Mir hat das Buch in sofern sehr gut gefallen, weil es die Zeichen der Zeit aufgreift. Schauen wir doch mal in unserer Umgebung um, es gibt doch fast niemanden mehr der nicht das Handy am Ohr hat, oder? Nach dem man jetzt nachgewissen hat das man sich beim Auto fahren nicht konzentrieren kann,kann man sich doch vorstellen das dies auch nicht bei der Kommunikation mit unseren Kinder funktioniert. Diese Zeichen der Zeit hat die Autorin nach einem Zusammenbruch erkannt und daraufhin die Reißleine gezogen, zum Wohle ihrer Kinder und ihrer Gesundheit. Liebevoll gestaltet in 12 Kapiteln die jeweils nochmals in kleine Abschnitte unterteilt sind. Außerdem gibt es immer wieder die Strategien der Woche, Betrachtungen und etwas zum Nachdenken, somit ist dies ein Buch nicht nur zum einmaligen Gebrauch. Viel mehr sollte man sich bestimmte Kapitel mehrmals lesen damit sie einem wirklich bewußt werden. Es ist auch ein Sachbuch ist das nicht zu theoretisch und trocken ist, viel mehr wirkt es durch die netten Alltagsgeschichten sehr ansprechend. Ich fürchte nur das es mal wieder die Personen kaufen werden die das Buch vielleicht nicht so dringend bräuchten. Ich jedenfalls würde es mir für die heutigen Kinder wünschen das es die Mütter lesen die nur noch von Smartphons,Laptops, Facebook,Twitter usw.bestimmt werden. Damit sie sehen, es gibt Möglichkeiten etwas zu ändern um die wenige kostbare Zeit zu nützen während die Kinder noch ihre Mütter brauchen. Also gestresste technisch bestimmte Mütter kauft dieses Buch,lest es und ändert euch, eure Kinder werden es euch danken !!!!

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