Rachel McIntyre Sternschnuppenstunden

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Inhaltsangabe zu „Sternschnuppenstunden“ von Rachel McIntyre

Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der ganzen Misere. Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben ist Laras Lehrer.

Ein absoluter versteckter Juwel!

— Leni_
Leni_

Ergreifende, aufwühlende und schockierende Bearbeitung von zwei wichtigen Themen. Regt zum Nachdenken an - leider mit enttäuschendem Ende.

— somnialee
somnialee

Das Thema an sich ist ein sehr wichtiges und wurde gut umgesetzt. Aber ich fand Lara sehr nervig und dieses Lehrer-Schüler-Ding zu viel.

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Ich fand es sehr spannend & erschreckend, regt zum Nachdenken an. Das Ende hat mich aber leider enttäuscht

— killerprincess
killerprincess

Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat,

— LeseratteJana
LeseratteJana

Ein berührendes und schockierendes Buch...

— Sternschnuppi15
Sternschnuppi15

Sehr gut geschrieben und das Ende ist herzzerreißend.

— iamMarii
iamMarii

Ich mochte es sehr, auch wenn mich das Ende etwas enttäuscht hat

— riris_buecher
riris_buecher

Spannende Geschichte. Hat mir sehr gut gefallen.

— Pinkbumblebee
Pinkbumblebee

Sehr berührend und spannend.

— Nachtschwärmer
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  • Wenn alles den Bach runter geht, dann bleibt einem noch immer die Liebe oder nicht?

    Sternschnuppenstunden
    Leni_

    Leni_

    27. July 2017 um 20:20

    Kurz zum InhaltLara ist eine Außenseiterin. Sie hat keine Freunde und wird gemobbt. Zu allem Übel hängt auch noch zuhause der Haussegen schief. Alles ändert sich als Lara Ben begegnet. Es gibt aber ein Problem: Ben alias Mr Jagger ist Lara's Lehrer.Zitat》Wenn man klein ist, hält man seine Eltern für allwissend, bis einem eines Tages klar wird, dass sie genauso planlos und verletzlich sind wie man selbst. Eine Familie ist so ein zerbrechliches Konstrukt. Vielleicht ist der Moment, in dem einem das klar wird, der, in dem man wirklich erwachsen wird.《Meine Meinung'Sternschnuppenstunden' ist ein wirklich tolles Buch und einfach nur absolut weiter zu empfehlen! Ich wundere mich wirklich wieso ich nicht so viel von dem Roman gehört habe oder es auch nicht mal in der Buchhandlung ausliegen gesehen habe. Rachel McIntyre thematisiert Probleme, die viele Heranwachsende und auch Erwachsene kennen könnten: Mobbing, die erste erwiderte Liebe, Familienkriesen und das erwachsen und reifer bzw. selbstbewusster Werden. Auch ein sehr kritisches, aber selten angesprochenes Thema wird dargestellt: Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern.Mit dem Roman lesen wir Lara's Tagebuch und damit all ihre Gedanken. Sie ist sehr gewitzt und ironisch, was mir des Öfteren ein Lächeln auf die Lippen gebracht hat. Es muss gar nicht diskutiert werden, ob der Roman realistisch war. Das kann mit einem klaren 'JA' bestätigt werden. Ich bin gerade noch ein wenig überwältigt von 'Sternschnuppenstunden'. Es war so tiefgründig, traurig und schön. Danke für diese Erfahrung!Was ich außerdem sehr schön fand war die Seitengestaltung. In den Ecke sind kleine Verzierungen angebracht.Ich kann gar nicht anders als dem Roman ★★★★★ von 5 Sternen zu geben.EckdatenGenre: JugendromanSeitenanzahl: 304 SeitenPreis: 16,95 €Verlag: MagellanKlappentextGanz ehrlich:Manchmal wäre er doch ganz praktisch, dieser Ritter in strahlender Rüstung, der mit seinem weißen Ross um die Ecke kommt, wenn es mal wieder brenzlig wird.Bei mir hätte der Kerl jedenfalls täglich Gelegenheit, sich nützlich zu machen, so oft, wie Molly mir mit ihren Lästerschwestern auflauert. Aber wer hätte gedacht, dass der Ritter in Gestalt meines Englischlehrers bei mir auftaucht?Gut, das Pferd hatte er nicht dabei, aber Mollys dämliches Gesicht werde ich nie vergessen, als er mir zugelächelt hat.Mir, Lara, Königin der Unberührbaren!Danke, Mr Jagger! Hätte nie geglaubt, dass ich das mal sage: Ich freue mich richtig auf die Schule morgen...Hier geht's zu meinem Blog :) ♥

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  • sehr interessantes Thema!

    Sternschnuppenstunden
    kathi_booksta

    kathi_booksta

    14. December 2016 um 10:45

    Sternschnuppenstunden Verlag : Magellan ISBN: 9783734850073 Seitenanzahl: 304 Seiten Preis: € 16,95 (D) HC "Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. " Die Geschichte handelt von der 16-jährigen Schülerin Lara, die in ihrer Schule von anderen Mitschülern schlimm gemobbt wird. Die Versuche sich zu wehren, haben die Situationen oft nur schlimmer gemacht, deshalb versucht sie einfach die Attacken der Schüler zu ignorieren. Selbst ihre einst beste Freundin hat sich von ihr abgewandt um mit den coolen Kids abhängen zu können. Doch eines Tages taucht Ben in ihrem Leben auf und ändert alles. Wer Ben ist und was noch passiert, müsst ihr natürlich selber lessen :) Das Thema fand ich total interessant. In dem Buch sind die Mobbingattacken wirklich sehr schlimm. Lara ist jung und zieht sich zurück und versucht es zu ignorieren und vor ihrer Familie zu verheimlichen, was leider nicht der richtige Weg ist. Leider war die Geschichte etwas zu lang gezogen und manchmal konnte ich die Protagonistin und ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehen. Aber trotzdem eine sehr emotionale Geschichte, die einem zeigt wie schlimm sich Mobbing auf das Leben der Betroffenen auswirkt.

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  • Sternschnuppenstunden

    Sternschnuppenstunden
    LeseratteJana

    LeseratteJana

    02. September 2016 um 18:32

    Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der ganzen Misere. Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben ist Laras Lehrer.Sternschnuppenstunden konnte mich mit der tollen Protagonistin und dem wunderschönem Schreibstil begeistern. Es gibt einem viel mit und zeigt einem, was (Cyber-)mobbing mit einem Menschen machen kann. Die Geschichte ist solide und konnte mich vor allem mit dem Ende überzeugen, welches mich durch ein unerwartetes Ende und viel Emotionen begeistern konnte. Obwohl mir der Lehrer am Anfang ein wenig suspekt vorkam wurde er mit jeder Seite sympathischer und am Ende hatte ich ihn in mein Herz geschlossen.Abschließend lässt sich sagen, dass Sternschnuppenstunden eine gute Geschichte ist, die viel Spaß bereitet. Deswegen würde ich ihr 4,5 Sterne geben.

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  • Unbedingt lesen!!!

    Sternschnuppenstunden
    Sternschnuppi15

    Sternschnuppi15

    INHALT: Lara ist 15 Jahre alt und Außenseiterin an ihrer Schule... Sie wird von üblen Mobbingattacken verfolgt, welche ihr das Leben zur Hölle machen. Darüber hinaus, machen ihr die vielen Geldsorgen und somit auch Streitigkeiten in ihrer Familie das Leben noch schwerer und unangenehmer, sodass sie mit niemanden über ihre Probleme und Sorgen reden kann. Doch als sie auf Ben trifft verändert sich ihr Leben. Er wird zunehmend zu ihrer Vertrauensperson und die Gefühle zueinander werden immer intensiver. Doch Ben ist Laras Lehrer... MEINE MEINUNG: Allein schon durch dieses wunderschöne Cover verdient das Buch 5 Sterne. Dieses wurde als Tagebuch gestaltet und passt somit perfekt zum Inhalt des Buches, da dies in Tagebuchform geschrieben wurde. Auch die kleinen Verzierungen in den Ecken, das abgenutzte Aussehen und der Aufkleber auf dem Cover machen das Buch zu einem echten Hingucker... Gerade durch die Tagebuchform konnte man sich wirklich super in die Gedanken und Gefühlswelt von Lara hineinversetzen. Der Schreibstil ist sehr modern gehalten und passend zu der Situation und ihrem Alter. Man konnte so die extreme Entwicklung von der Protagonistin Lara mitverfolgen und eine gewisse Bindung zu ihr aufbauen. Es hat mir besonders gut gefallen, dass Lara immer weiter gekämpft hat, egal wie schrecklich alles war. Ebenfalls fand ich die beschriebenen Mobbingattaken sehr authentisch und (leider) auch realistisch dargestellt, sodass diese mich immer wieder geschockt und zum Nachdenken angeregt haben. FAZIT: Sternschnuppenstunden ist einfach ein unglaublich trauriges und schockierendes Buch, in welchem aber auch viel Hoffnung steckt. Sollte man auf jeden Fall gelesen haben! Ich vergebe 5 von 5 Sternschnuppen!

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    • 3
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    03. May 2016 um 20:13
  • {Rezension} Sternschnuppenstunden

    Sternschnuppenstunden
    neahsbuecherstube

    neahsbuecherstube

    18. October 2015 um 17:03

    Klappentext Ganz ehrlich: Manchmal wäre er doch ganz praktisch, dieser Ritter in strahlender Rüstung, der mit seinem weißen Ross um die Ecke kommt, wenn es malwieder brenzlig wird. Bei mir hätte der Kerl jedenfalls täglich Gelegenheit, sich nützlich zu machen, so oft, wie Molly mir mit ihren Lästerschwestern auflauert. Aber wer hätte gedacht, dass der Ritter, in Gestalt meines Englischlehrers bei mir auftaucht? Gut, das Pferd hatte er nicht dabei, aber Mollys dämliches Gesicht werde ich nie vergessen, als er mir zugelächelt hat. Mir, Lara, Königin der Unberührbaren! Danke, Mr Jagger! Hätte nie geglaubt, dass ich das mal sage: Ich freue mich richtig auf die Schule morgen … Meine Meinung Der Einstieg ins Buch war leicht. Da es in Tagebuchform geschrieben ist, kann man sich in Laras Lage sehr gut einfühlen. Und die ist mies. Mehr als mies. In der Schule wird sie von ihren Mitschülerinnen und den Schülern der Jungenschulen gemobbt und zuhause streiten sich ihre Eltern dauernd um Geld. Laras Familie musst in eine Sozialsiedlung umziehen. Lara ist sechzehn Jahre jung und schreibt, wie bereits gesagt, aus ihrer Sicht der Dinge. Ich mag Laras Art, wie sie ihren Tag darstellt, wie sie einzelne Dinge ausführlicher schreibt und manche nicht. Am Anfang ist ihr Tagesablauf so gut immer gleich. Zeitungen austragen, dann die Hänseleien in der Schule und zu guter Letzt auch noch der Streit zwischen und mit ihren Eltern. Im Verlauf der Geschichte wird aber klar, dass das nunmal Laras Tagesablauf ist. Jeder, der schonmal Tagebuch geführt hat, weiß, dass sich die Tage mehr oder weniger gleichen. Dies ist keineswegs schlimm oder negativ. Meiner Meinung nach lernt man Lara so sehr gut kennen. Zwischendurch wollte ich ihr auch mal sagen: „Wehr dich!“ Das musste ich dann nicht mehr, denn ihr Englischlehrer kam mir zuvor. Die Charaktere haben sehr gut zu der Geschichte gepasst. Lara, die wegen ihrer roten Haare, ihrer nicht vorhandene Oberweite und ihrer dünnen Figur gemobbt worden ist, ist ein typisches Mobbingopfer. Dazu kommen noch die anderen Mädchen und Jungs. Auch die Mädchenclique war dem Klischee entsprechend dargestellt. Auch Mr Jagger, Laras Englischlehrer, hat mir richtig gut gefallen (nicht nur durch sein AussehenJ). Er hilft Lara sehr. Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es werden viele Fragen geklärt, zwar nicht sehr ausführlich, aber dennoch ausreichend. Das Ende finde auch gut gelungen, da Lara die Geschichte in ihr Tagebuch geschrieben hat. So hat man am Ende einen Cut; ein Lebensabschnitt ist sozusagen vorbei. Fazit Es ist ein sehr schönes Buch über Mobbing. Man kann mitfühlen, wie sich jemand fühlt, wenn er gemobbt wird. Ich würde gerne auch mal ein Buch aus der Sicht eines Täters lesen, da es mich interessiert, wie Menschen zu so etwas fähig sind. Die Charaktere sind top, genauso auch der Verlauf der Geschichte und das Ende. Alles in allem ein wunderschönes Buch. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Innerhalb weniger Tage hatte ich es ausgelesen.

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  • Klare Leseempfehlung, mit einer sehr ernsten Thematik und überzeugenden Charakteren

    Sternschnuppenstunden
    126sternchen

    126sternchen

    Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach nur toll. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich durch die Art und Weise wie es geschrieben ist von der ersten Seite an direkt so fesselt, das ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Rachel McIntyre versteht es, den Leser durch ihre Schreibweise besonders emotional an ein Buch zu binden. Ihr Schreibstil ist klar und flüssig und auch der Altersangabe entsprechend schön jugendlich, so dass auch die jüngeren Leser sich mit der Geschichte identifizieren können. Fazit: Das Cover finde ich einfach nur schön. Es erinnert mich an Bücher von früher, die man oft und gerne benutzt hat. Schon beim Aufschlagen des Buches merkte ich, das es auch genau so etwas sein sollte... Das Buch ist als Tagebuch aufgebaut. Es gehört Lara, der Hauptprotagonistin und das Buch wird somit auch aus ihrer Sicht erzählt. Aber auch die Seiten im Buch sind besonders... Jede Seite hat in den Ecken eine Verzierung, so dass es auch einen Tagebuchcharakter ausstrahlt. In diesem Tagebuch schreibt Lara ihre ganzen Gefühle, Gedanken und Geheimnisse. Dadurch ist man direkt in ihrem Leben und ich fühlte mich wirklich als Teil dieser Geschichte und konnte sehr gut die Situation von Lara nachempfinden. Lara ist eine Außenseiterin, was ich überhaupt nicht verstehen konnte. Ich mochte sie sehr und empfand sie schon als eine sehr liebenswerte Persönlichkeit, die aber durch das Verhalten ihrer Mitschüler auch eine Mauer aufgebaut hat und dadurch oft kühl rüber kommt. Sie geht ziemlich auf Abstand, was völlig verständlich ist, da sie sehr extrem gemobbt und auch beschimpft und beleidigt wird. Sie tat mir wirklich leid. Teilweise hatte ich sogar ein wenig Angst um sie und auch so meine Sorge wegen des Ausganges des Buches. Dann kam Ben in ihr Leben, der Lehrer an der Schule ist. Er war der Lichtblick für Lara, aber auch hier gab es genug Schwierigkeiten, da niemand etwas wissen durfte.... Und auch ihm gegenüber war sie, was das Mobbing anging nicht ehrlich genug... Sie verlor sich immer mehr in einer Traumwelt, da sie endlich das Gefühl hatte, geliebt zu werden. Alle Hauptprotagonisten waren sehr authentisch beschrieben. Ich habe in alle Personen einen guten Einblick bekommen. Auch Molly und Sam, die Lara wirklich sehr extrem durch verschiedene Aktionen gemobbt haben, waren gut ausgearbeitet. Doch diese beiden mochte ich aufgrund ihres Verhaltens überhaupt nicht und ich habe wirklich angefangen, auf sie wütend zu werden. Doch ihre Charaktere kamen in der Geschichte sehr gut zur Geltung und sie wurden nicht nur oberflächlich aufgegriffen, sondern sie waren während der ganzen Geschichte sehr präsent. Das Ende des Buches ist sehr überzeugend, wenn auch anders als erwartet. Die Geschichte und die Thematik wurde dadurch nicht unnötig in die Länge gezogen und der Spannungsbogen blieb das ganze Buch über erhalten. Sternschnuppenstunden ist wirklich ein Buch voller Emotionen. Mobbing ist gerade in der heutigen Zeit ein ernst zunehmendes Thema, dass leider viel zu wenig Aufmerksamkeit findet. Durch Lara habe ich einen sehr guten Eindruck bekommen, was in betroffenen Personen vorgeht... Ich finde es einfach nur schlimm, wie manche mit anderen Menschen umspringen. Ich fühlte mich so machtlos in dieser Geschichte und sie stimmte mich wirklich traurig. Nicht selten war die Stimmung so bedrückend, das ich die ein oder andere Träne nicht verkneifen konnte. Auch wenn es manchmal so einige Lichtblicke gab, wurden auch diese Momente durch das drumherum getrübt. Rachel McIntyre hat es geschafft dieses Thema gekonnt umzusetzen und die emotionale Seite der Betroffenen auf sensible Weise dem Leser näher zu bringen, so dass gerade junge Leser die vielleicht in der Situation sind, sich mit der Geschichte zu identifizieren und merken es gibt Menschen die mir helfen können und nicht alle Menschen sind gegen mich. Ich muss nur lernen darüber zu reden und nicht mich zu verstecken!!! Denn hier liegt oft das Hauptproblem. Denn auch Lara verliert sich in ihrem Tagebuch, welches ihr einziger Halt ist. Aber offen aussprechen will sie es nicht, aus Angst das alles nur noch schlimmer wird. Für mich eine absolute Leseempfehlung mit einer sehr ernsten Thematik, gut ausgearbeiteten und überzeugenden Charakteren. Mobbing ist ein Thema, das man nicht unterschätzen und mit dem sich jeder auch beschäftigen sollte. Dieses Buch gibt wirklich einen guten Einblick in die emotionale Gefühlswelt eines Mädchens, das dem Mobbing zum Opfer gefallen ist. Ein Jugendbuch, das nicht nur von Jugendlichen gelesen werden sollte, sondern auch sehr gut für Erwachsene geeignet ist. Für dieses Buch sollte man sich aber wirklich Zeit nehmen. Es ist kein Buch für zwischendurch und es hat mich noch lange danach beschäftigt und emotional berührt. Es ist eine Achterbahn der Gefühle, die noch lange danach anhalten.... Von mir gibt es hier volle 5 von 5 Federn!!!

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    • 2
  • "Sternschnuppenstunden" von Rachel McIntyre

    Sternschnuppenstunden
    xPolarizedx

    xPolarizedx

    30. June 2015 um 13:32

    Zur äußerlichen Erscheinung des Buches:  Das Cover ist recht schlicht mit verspielten Details gestaltet. Es wirkt ansprechend und man kann vielleicht sogar erahnen, dass es Tagebuchartig geschrieben ist.  Die Tagebucheinträge an sich sind nicht zu lang und dezent verziert. Zum Inhalt: Das Thema Mobbing wurde hier aufgegriffen und gut rübergebracht. Lara hat in jedem Eintrag darüber erzählt und auch, was sie damit umgeht und wie sie sich dabei fühlt. In jedem Eintrag hat das Thema neue Dimensionen bekommen und man konnte sich diese Szenen ziemlich gut vorstellen, wie auch die Motive der Beteiligten. Ich konnte jede Handlung absolut nachvollziehen (objektiv betrachtet) und trotzdessen, dass sich das Thema durch das ganze Buch gewunden hat, wurde es nie ausgelutscht oder gar langweilig. Die Spannung, wie es mit Lara weitergehen würde, blieb konstant und hat noch mal einen neuen Kick durch das Erscheinen von Ben bekommen.  Wirklich Wendepunkte gab es in der Geschichte nicht, sie war recht geradlinig, was jedoch überhaupt nicht schlimm war, weil sie spannend blieb und schon das Thema an sich mich in Atem gehalten hat.  Die Schauplätze haben kaum gewechselt, der Fokus war wirklich nur auf dem Thema Mobbing und der verbotenen Liebe in der Schule. Trotzdem hätte man meiner Meinung nach das ganze ein wenig ausweiten können, nicht inhaltlich, aber möglicherweise von den Schauplätzen her; das ist aber auch nicht zwingend nötig, denn Cambridge hat in der Sache zunächst ja erstmal Genüge getan.  Die Liebesgeschichte von Ben und Lara fand ich sehr romantisch und ziemlich spannungsgeladen, wegen der Risiken, die beide damit eingehen.  Aber es war irgendwie abzusehen, dass sie doch jemand entdeckt hat, auch wenn ich gehofft habe, dass es keiner tut.  Das Ende war okay. Die Beziehung von Lara und Ben ist zuende und Lara führt ein besseres Leben nach ihrem Umzug. Das Ende ist aber kein kompletter Schlussstrich, denn es entlässt den Leser mit seinen eigenen Spekulationen und Gedanken zu dem Thema, ob sich Lara und Ben noch einmal wiedersehen werden. Das gefällt mir, denn so ist das dramatische Liebesaus nicht mehr ganz so tragisch.  Zu den Charakteren:  Lara fand ich ziemlich gut ausgearbeitet. Sie hat sich entwickelt über das Buch. Und nicht nur das. Sie war schon zu Beginn recht vielseitig, fand ich. Aber sie hat nie so gehandelt, dass ich es nicht verstehen würde auf der Basis, was ich von ihrem Charakter kennengelernt habe. Ich fand es gut, dass sie sich immer wieder hochgekämpft hat und nie aufgegeben hat. Als die Beziehung zu Ben angefangen hat, war es natürlich klar, dass sie sich das erste Mal so richtig geliebt gefühlt hat. Trotzdem fand ich sie etwas naiv gegen Ende des Buches, kurz vor dem Ende ihrer Beziehung mit Ben. Wo sie in ihn verliebt war, habe ich das auch schon bemerkt. Ich hatte das Gefühl, sie ist ihm auf Schritt und Tritt hintergelaufen, einerseits verständlich wegen ihren Umständen, aber andererseits auch etwas schade, weil ich sie so nicht eingeschätzt habe.  Ben fand ich leider auch etwas naiv im Hinblick darauf, dass er relativ unvorsichtig war. Trotzdem mochte ich ihn. Er ist mutig und willensstark und ein echter Gentleman. Die Mobber waren alle recht transparent, meiner Meinung nach auch Molly und Sam. Ich hatte das Gefühl, sie machen das alle nur, weil sie Lust drauf haben. Und nicht, weil da was dahintersteckt. Vielleicht hat die Autorin das so gewollt, vielleicht aber auch nicht. Jedenfalls waren sie ziemlich substanzlos. Ich hätte gerne nachvollzogen, warum sie das alles tun und was sie fühlen und denken, abgesehen von der Mobberei, um sie besser einschätzen zu können. Falls das so gewollt war, dann war es dazu gut, dass es die charakterstarke Lara noch mehr hervorgehoben hat. Und die Mobber spiegelten ja mehr oder weniger auch den Prototyp eines Mobbers wider.  Zum Schreibstil: Sehr flüssig und locker, er hat gut mit dem Schreibstil einer Teenagerin harmoniert. Zum Teil, v.a am Anfang war der Schreibstil auch recht amüsant, weil lustige Umschreibungen benutzt wurden. Nach und Nach hat die Autorin ihn aber angepasst. Der Stil blieb aber recht erfrischend und nie zu emotional, wozu die Szenen auch völlig ausgereicht haben.  Alles in allem ein super Buch! Guter Schreibstil, gute Charaktere und das wichtigste: Eine sehr durchdachte und gut ausgebaute Story, mit konstanter Spannung und vielen Gefühlen.  Absolut empfehlenswert für diejenigen, die das Thema Mobbing mal aus einer persönlicheren Perspektive kennenlernen möchten, jedoch ohne eine zu hohe Emotionslastigkeit.

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  • Ein Bericht über Mobbing und eine verbotene Liebe

    Sternschnuppenstunden
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    Inhalt: Fiese Sprüche und gemeine Angriffe - für Lara ist das bitterer Alltag. Egal was sie versucht hat, es hat ihr Lage nur schlimmer gemacht. Also versucht sie möglichst unauffällig zu sein... bis sie Ben trifft. Er wird bald ihr Lichtblick und hilft ihr, mehr Selbstbewusstsein zu bekommen. Doch da gibt es ein Problem, Ben ist Laras Lehrer...    Der Story-Stapel Das Buch behandelt zwei brisante und schwierige Themen. Wir haben da zum einen das Thema Mobbing und zum anderen das Thema der Liebe zwischen einem Lehrer und einer Schülerin. Mich hat das Buch wegen des Themas Mobbing neugierig gemacht und es wird in dem Buch in aller Härte beschrieben und dargestellt. Es ist unglaublich, wie grausam Jugendliche sein können. Gleichzeitig verwebt sich darin das Thema dieser verbotenen Liebe und verstrickt sich immer weiter, so dass man mit jeder weiteren Seite nur noch den Kopf schütteln kann zwecks der aussichtslosen Situation für Lara. Der Charakter-Stapel Lara ist ein vielschichtiger Charakter, der durch das Mobben sehr stark zu leiden hat. Ihr Selbstbewusstsein ist dadurch absolut im Keller und sie zieht sich immer mehr in sich selber zurück. Bis auf die letzten Kapitel entwickelt sie sich kaum weiter, was aber in der Situation als Mobbing-Opfer auch unglaublich schwer ist. Andere Charaktere lernt man nur aus Laras Perspektive kennen, so dass man leider kaum erfährt, was die genauen Beweggründe sind und wie die Charaktere sonst so sind. Besonders Ben, Laras Lehrer, hätte auch mal ein Kapitel bedürft, um ihn besser verstehen zu können. Der Stil-Stapel Das gesamte Buch ist in Tagebuchform geschrieben und es liest sich wirklich wie ein typisches Tagebuch mit all den extremen Ausdrücken und ehrlichen Gedanken, die es nur in einem Tagebuch gibt. Dies ist einer der Gründe, warum die Charaktere wenig vielschichtig sind bzw. sehr einseitig beschrieben werden und auch Laras Entwicklung eher weniger zu erkennen ist. Ansonsten liest es sich wie ein typisches Jugendbuch, welches den Sprachstil authentisch widerspiegelt, ohne, dass es zu plump wirkt. Der Kritik-Stapel Die Aufarbeitung der Themen ist mir etwas zu kurz gekommen, besonders wenn ich auf das Thema Mobbing eingehe. Das Thema Lehrer-Schüler-Beziehung hingegen wurde gut aufgelöst und macht für mich Sinn und wirkt auch greifbar. Das Thema Mobbing hingegen hat wenig Entwicklung und Rat geboten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, sich gegen Mobbing zu wehren und genau deswegen erwarte ich in einem Buch mit diesem Thema hier ein wenig mehr Inhalt bzw. Hilfe. Natürlich gibt es keine Ideal-Anleitung mit der man sich wehren kann und gewisse Punkte wurden ja auch angesprochen, aber unterm Strich fehlt mir hier eine Lösung, die Jugendlichen in dieser Situation helfen könnte.   Auf den Lesen-Stapel? Jain, hier sage ich ganz klar – man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. Ich habe erwartet, dass das Thema Mobbing aufgearbeitet wird und es Jugendlichen in der gleichen Situation vielleicht helfen oder zumindest Mut machen  kann. Das ist aber leider nicht der Fall. Stattdessen hat sich der Fokus verschoben und das Mobbing fiel unter den Tisch. Dadurch fehlt mir hier der Lesewert für das Buch, da es zwar gut zu lesen war, es aber für das Thema Mobbing keinen Mehrwert bietet. Ich vergebe aus diesem Grund deswegen nur 3 Karlys und muss somit leider tiefstapeln.

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    • 2
  • emotional geladen, frisch, realistisch

    Sternschnuppenstunden
    -Favola-

    -Favola-

    07. June 2015 um 22:58

    Obwohl das Buch ja schlicht gestaltet ist, gefällt es mir optisch richtig gut. Vom Inhalt her hat es mich stark an"Atemnot" von Ilsa J. Bick erinnert, doch es liest sich ganz anders. Wir bekommen hier nämlich das Tagebuch der fünfzehnjährigen Lara Tittle in die Hände. Vor zwei Jahren musste ihr Vater Konkurs anmelden und ist seither arbeitslos. Die Familie musste ihr Haus verkaufen und die Mutter geht putzen, damit wenigsten etwas in die Kasse kommt. Lara ist gross, dünn, rothaarig und vor allem sehr intelligent, so dass sie eine private Mädchenschule besucht. Doch mit dem finanziellen Absturz , wird sie zum Mobbingopfer Nummer 1. Dann kommt jedoch ein junger Vertretungslehrer an die Schule und der erkennt Laras Talent und ergreift vor allem auch Partei für sie .... Laras Tagebucheinträge sind natürlich sehr salopp formuliert, emotional aufgeladen, strotzen nur so vor Sarkasmus und sind zum Teil bitterböse - kein Wunder, wenn man bedenkt, was ihr alles widerfährt .... Ich fand die Texte sehr authentisch. Genau so stelle ich mir ein Teenager-Tagebuch vor, doch zum Teil war mir persönlich die Schwärmerei für den Lehrer ein bisschen zu viel des Guten. Auch muss ich zugeben, dass die Liebesgeschichte für mich nicht so ganz glaubwürdig war. Irgendwie hat mir da etwas gefehlt. Dadurch dass der Text in kurze Abschnitte eingeteilt ist und auch mit Listen oder SMS aufgemischt wird, liest sich "Sternschnuppenstunden" sehr abwechslungsreich und rasch. Nach dem Klappentext könnte man vermuten, dass diese verbotene Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht. Klar drehen sich sehr viele Gedanken und Textstellen um Laras Lieblingslehrer, doch Rachel McIntyre hat das Gewicht doch noch etwas mehr auf das Thema Mobbing und die schwierige Familiensituation gelegt. Beides Dinge, die es tagtäglich gibt und unter denen wohl mehr Menschen leiden als wir vermuten. Wenn die Familie an Geldmangel und Arbeitslosigkeit zerbricht und genau diese Punkte auch der Auslöser für Mobbing in der Schule ist, schlägt das Schicksal gleich doppelt zu. Und diese Echtheit macht "Sternschnuppenstunden" zu einem eindrücklichen und wichtigen Buch. Fazit: In ihr Debüt "Sternschnuppenstunden" packt Rachel McIntyre einige nicht ganz einfach Themen: Familienprobleme, Mobbing und eine verbotene Liebe. Durch die Tagebuchform ist die Geschichte für einmal ganz anders aufgegliedert - emotional geladen, frisch, realistisch Eine lesenswerte Geschichte, nicht nur für Jugendliche.

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  • "Sternschnuppenstunden" von Rachel McIntyre

    Sternschnuppenstunden
    juliiilie

    juliiilie

    04. June 2015 um 11:41

    Lara ist eine überaus kluge Schülerin, die es trotz allem nicht leicht hat im Leben. Ihre Eltern haben Geldsorgen, sie hat keine Freunde und wird zu allem Überschuss auch noch so richtig fies gemobbt. Erst als ein neuer Vertretungslehrer an ihre Schule kommt, ändert sich für sie einiges. Lara verliebt sich schnell und auch sie scheint Mr Jagger am Herzen zu liegen. Schon als ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Bereits die ersten Seiten haben mich so zum Lachen gebracht, dass ich es auch gar nicht mehr weglegen konnte. Es ist geschrieben wie ein Tagebuch aus der Sicht der Schülerin Lara, die aufgrund ihres Nachnamens und Aussehens ziemlich heftig gemobbt wird. Sie kann sich weder ihren Eltern anvertrauen, die selber ziemlich Stress haben, noch irgendwelchen Freunden, denn die sind alle zur anderen Seite gewechselt. Trotzdem muss man ihren Peinigern eins lassen - sie haben immer wieder neue fiese, aber auch irgendwie aufregende Ideen, Lara zu ärgern. Man fühlt immer mit ihr, auch wenn sie die Erlebniss in sehr viel Ironie und Sarkasmus steckt, was das Ganze schon wieder etwas mildert. Diese Art von Humor aber gefällt mir sehr gut. Als Lara dann Mr Jagger begegnet und sich zwischen den beiden etwas anbahnt, wurde mir sehr warm ums Herz, da die beiden in meinen Augen gut zusammenpassen. Beide Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben, genau wie die Story insgesamt. Plot und Charaktere passen perfekt zusammen und man spielt auf sehr spannende Weise mit Klischees und Vorurteilen. Diese Ausgabe des Buches ist außerdem sehr detailliert gestaltet. Es finden sich hübsche Schmuckelemente auf den Seiten und die Schriftart ist angenehm für die Augen. Wieso ich allerdings einen Punkt abziehen muss, ist das Ende, was mir ganz und gar nicht gefällt. Ohne zu spoilern, kann ich nur sagen, dass ich es für etwas übertrieben und teilweise unrealistisch halte. Der Abschluss war in meinen Augen etwas traurig, aber dennoch muss man sagen, dass er zu dem Buch passt und auf gewisse Weise die logische Konsequenz ist.

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  • Schwierige Themen

    Sternschnuppenstunden
    Toirse

    Toirse

    17. May 2015 um 17:04

    Erster Eindruck:  Ein Tagebuch. Der Titelschriftzug ist sogar ein Aufkleber. Wie bei einem richtigen Tagebuch! Und die Seiten haben so Verzierungen am Rand… Inhalt:  Lara wird in der Schule gemobbt und ihre Eltern streiten sich andauernd seid ihr Vater pleite gegangen ist. Kurz gesagt: Ihr Leben ist die Hölle. Doch dann trifft sie Ben. Und Ben ist einfach nur der Wahnsinn. Das Problem: Ben ist ihr Lehrer… Meine Meinung:  Ein starkes Buch über ein Thema, das mehr behandelt werden sollte. Also nicht das mit den Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern sondern Mobbing. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und die Art und Weise wie Lara schreibt erinnert mich an die Plötzlich Prinzessin-Bücher. Nur ohne To-Do-Listen und Englisch-Hausaufgaben im Tagebuch :D Auf jeden Fall liest es sich sehr authentisch. Für mich war es am Anfang etwas schwer zu verstehen warum es so wichtig ist das Lara trotz der Geldsorgen zu Hause auf der Privatschule bleibt. Naja, einige Artikel auf dem Guardian haben das Problem gelöst und da das Buch ja in England spielt ist das jetzt nicht so wichtig. Insgesamt kann man Lara jedoch die ganze Zeit über gut verstehen und sich in die einfühlen. Bei dieser Art Buch ein unheimlicher Pluspunkt, denn das gelingt nicht immer… Bis zum Ende habe ich dieses Buch auch deshalb geliebt und war schon am überlegen ob ich eine 6 Sterne Wertung einführen würde müssen. Aber dann kam das Ende und damit der pädagogische Zeigefinger. Ich möchte nicht spoilern, deswegen belasse ich es bei dieser Aussage. Fazit:  Ein wunderbares Buch über gleich mehrere schwierige Themen, das glücklicherweise die meiste Zeit ohne pädagogischen Zeigefinger auskommt. Leider fand ich das Ende etwas überflüssig, etwas zu viel: "Wir müssen jetzt zeigen, das das nicht richtig ist was passiert ist". Deswegen 4 Sterne.

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  • Realistisch

    Sternschnuppenstunden
    Liss

    Liss

    09. May 2015 um 17:59

    Viele ernste Themen wurden schonungslos aufs Papier gebracht. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht, ist Mobbing. Ich finde es toll, dass es nicht so ein Buch ist, bei dem am Anfang alles hoffnungslos scheint und die Protagonistin am Ende von allen geliebt wird. Denn so ist es im wahren Leben nicht. Generell ist die Realitätsnähe extrem wirkungsvoll und ließ mir nach manchen Szenen ein bitteren Nachgeschmack im Mund. Ein großes Lob geht ebenfalls an den Schreibstil. Ja, so schreibt ein jugendliches Mädchen Tagebuch. Mit vielen Ausrufezeichen, Großbuchstaben und mit "Heute war ein scheiß Tag." zu Beginn. Allerdings wird auch auf das erstbeste Klischee zurückgegriffen: Armut. Laras Familie verlor von einen Tag auf den nächsten fast ihr ganzen Geld und muss nun zusammengequetscht in einer kleinen Wohnung mit sehr wenig auskommen. Das hinterließ ebenfalls Spuren auf die Stimmung. Der Haussegen hängt schief und es wird viel gestritten. Als Lara den neuen Lehrer kennen lernt, verdrängt sie vieles und sieht über allerlei Mobbingattacken hinweg, trotzdem werden sie aufgrund einiger Gerüchte stärker und echt grausam. Es gab eine Szene, da sind mir wirklich fast Tränen in die Augen gestiegen. Sowas von unmenschlich und skrupellos; ich konnte es kaum fassen. Da hat die Autoren kein Blatt vor den Mund genommen und aufs Papier geschrieben, wie schlimm Mobbing werden kann. Die Beziehung zwischen Lara und ihrem Lehrer Mr. Jagger entwickelt sich langsam und etappenweise. Das hat mir gut gefallen. Nur fand ich Mr Jagger irgendwie etwas kindisch mit der Zeit. Er war mir manchmal zu enthusiastisch und aufgedreht.  Beim Ende bin ich zwiegespalten. EVTL SPOILER! Einerseits ist es unheimlich realistisch und mein Kopf sagt: Ja! Andererseits sagt mein Herz was anderes. Ich finde nicht, dass es grundlegend falsch war und ich finde auch nicht, dass es nicht so hätte weitergehen können, denn Gefühle sind eine ganz eigene Sache für die es keine Regeln gibt. Es gibt die unterschiedlichsten und auch skurrilsten Dinge in der Liebe. Man darf nicht alles über einen Kamm scheren. Aber darüber lässt sich bestimmt streiten. Fazit                                                           "Sternschnuppenstunden" ist ein Buch, das viele ernste Themen anspricht, behandelt und genau auseinander nimmt. Es zeigt Ursache und Konsequenz auf. Und es zeigt, wie hart das Leben sein, aber auch wie schön es sich entwickeln kann. Aufgrund kleiner Mängel am Ende 4/5 Punkte.

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  • wichtige Thematik, jedoch mittelmäßige Umsetzung

    Sternschnuppenstunden
    Jennis-Lesewelt

    Jennis-Lesewelt

    08. May 2015 um 19:20

    Schon das Cover hat mich bei diesem Buch sehr angesprochen, aber als ich den Klappentext gelesen habe, stand für mich fest, dass ich dieses Buch haben muss, denn das Thema Mobbing liegt mir persönlich sehr am Herzen.  Zunächst muss ich wirklich die Aufmachung dieses Schmuckstücks loben. Ich denke, dass das Buch ein Schulheft oder ein Tagebuch darstellen soll, da das gesamte Buch als Tagebuchform geschrieben worden ist. Auf dem Cover befindet sich ein Aufkleber, auf dem der Titel des Buches steht, das ganze Buch ist außerdem innen mit kleinen Verzierungen geschmückt. Da hat sich der Magellan Verlag mal wieder viel Mühe bei der Gestaltung gegeben. Wie schon erwähnt, ist dieses Buch in Tagebuchform geschrieben, dementsprechend ist auch der Schreibstil keine Hochleistung, sondern eben so, wie eine Jugendliche es schreiben würde: kurz und umgangssprachlich. Dadurch wirkt das ganze sehr realistisch und lebensnaher.  Die Geschichte zeigt, wie hart Laras Alltag in der Schule ist, denn sie ist eine Außenseiterin und wird gemobbt. Es ist Mobbing der übelsten Sorte, denn sie wird nicht nur beschimpft, ihre Mitschüler wenden ihr gegenüber sogar körperliche Gewalt an. Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat, wie ich erwartet habe. Die Geschichte um Lara und dass sie gemobbt wird und die Lehrer/Schülerbeziehung sind zwar interessant, aber mitreißen konnte es mich leider nicht. Mir hat es einfach an Spannung gefehlt, da die Handlung eher vor sich hinplätschert und etwas vorhersehbar ist. Vom Ende war ich allerdings ein wenig schockiert. Insgesamt konnte mich "Sternschnuppenstunden" nur mittelmäßig überzeugen. Das Thema ist zwar sehr wichtig und es ist ein ganz gutes Jugendbuch, aber leider konnte es bei mir nicht mit viel Spannung punkten. Dennoch empfehle ich euch, euch das Buch auf jeden Fall mal genauer anzusehen.

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  • Eine echte Sternschnuppe

    Sternschnuppenstunden
    tumbleread

    tumbleread

    22. April 2015 um 18:36

    Klappentext: Ganz ehrlich: Manchmal wäre es doch ganz praktisch, dieser Ritter in strahlender Rüstung, der mit seinem weißen Ross um die Ecke kommt, wenn es mal wieder brenzlig wird. Bei mir hätte der Kerl jedenfalls täglich Gelegenheit, sich nützlich zu machen, so oft, wie Molly mir mit ihren Lästerschwestern auflauert. Aber wer hätte gedacht, dass der Ritter in Gestalt meines Englischlehrers bei mir auftauscht? Gut, das Pferd hatte er nicht dabei, aber Mollys dämliches Gesicht werde ich nie vergessen, als er mir zugelächelt hat. Mir, Lara, Königin der Unberührbaren! Danke, Mr. Jagger! Hätte nie geglaubt, dass ich das mal sage: Ich freue mich richtig auf die Schule morgen... Meine Meinung: Lara hatte alles was man sich wünschen kann. Ihr Vater hatte eine gut gehende Firma. Ihre Mutter blieb Zuhause, Geld war ja genug da. Dann war da noch das Haus, der Hund, die teuren Klamotten und Laras Privatschule für Mädchen. Alles nicht billig, aber für die Tittles kein Problem. Doch dann geht die Firma pleite. Von heute auf morgen muss die Familie ihr Haus verkaufen und in eine kleine Sozialwohnung ziehen. Laras Mutter muss einen Putzjob annehmen, da ihr Vater nicht in der Lage ist einen neuen Job zufinden. Der soziale Abstieg zieht tiefe Kreise. Die Familie zerfällt stätig und nicht nur Lara, sondern auch ihr kleiner Bruder leidet darunter. Laras einzig richtige Bezugsperson, ihre Cousine, zieht mit ihren Eltern weg um neu anzufangen. Und in der Schule wird Lara, die als einziges Mädchen mit roten Haaren auffällt wie ein bunter Hund, regelrecht tyrannisiert. Die einzige Hilfe, die Lara bekommt, ist die ihres neuen Englischlehrers Mr. Jagger. Dieser scheint einen feinen Sinn für Laras Probleme zu haben. Er scheint all das zu ahnen, was Lara sich nicht traut zu erzählen. Außerdem scheint er ein echtes Interesse an Lara zu haben. Er hat sie doch nicht ohne Grund gefragt, ob sie nach der Schule noch mit ihm zusammen an einem Projekt arbeitet?! Da funkt es doch zwischen den beiden!? Oder bildet sich Lara das nur ein? Lara ist ein sehr einsames, trauriges Mädchen. Ohne Freunde, wird sie in der Schule auf das Schlimmste bedroht und gedemütigt. Durch die Insolvenz ihres Vaters ist auch noch die familiäre Situation sehr angespannt. Niemand redet mehr miteinander und wenn doch kommt es nur noch zum Streit. Der Vater und die Großmutter kommen nur noch mit Alkohol über den Tag und Laras Mutter ist mit ihrem Putzjob schon mehr als überfordert. Es war sehr bedrückend, diesen Roman in Tagebuchform zulesen. Jedesmal wenn Lara in der Schule wieder gemobbt und bedroht wurde, musste ich wirklich schwer schlucken. Rachel McIntyre versteht es wirklich, einen Draht zu der Protagonisten herzustellen, der einem jede noch zu kleine Demütigung am eigenen Leibe spüren lässt. Jeder Tagebucheinträg hinterließ bei mir einen bitteren Beigeschmack, gerade dann, wenn Mr. Jagger auftaucht und sich endlich wieder jemand für Lara zu interessieren scheint. Mit dem Thema "Mobbing" hat die Autorin meiner Meinung nach einen Nerv getroffen, der leider schon lange nicht mehr richtig Thema ist. In sehr vielen Schulen wird leider nur noch stiefmütterlich mit diesem Thema umgegangen, oder es vollkommen unter den Tisch gekehrt, denn gemobbt wird immer nur an anderen Schulen. Ich glaube das Buch soll jetzt nicht als Lehrbuch gegen Mobbing gesehen werden, aber vielleicht werden ja einige Jugendliche die dieses Buch lesen, ein wenig sensibler mit diesem Thema umgehen. Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass mir dieses Buch unglaublich gut gefallen hat. Nach der Fassungslosigkeit über soviel Gemeinheit und Schicksalsschläge, hat mich das Buch am Ende aber mit einem guten Gefühl zurückgelassen. Ein Ende bei dem ich beruhigt den Deckel zuschlagen konnte, ohne ich zu ärgern. Für mich eine klare Leseempfehlung!

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  • Unglaublich gut geschrieben!

    Sternschnuppenstunden
    Kerime

    Kerime

    16. April 2015 um 19:51

    Inhalt: In Laras' Leben läuft alles drunter und drüber. Ihre Eltern streiten sich andauernd seitdem ihr Vater bankrott gegangen ist. In der Schule ist es die reinste Hölle. Dort wird Lara nämlich von ihren Mitschülern aufs Schlimmste schikaniert. Sie weiß nicht mehr, wie sie alles bewältigen soll. Aber dann kommt Ben. Er versteht sie und sieht alles, was andere an Lara nicht sehen. Lara beginnt sich Ben zu öffnen und verliebt sich in ihn.  Das Problem: Ben ist ihr Lehrer.  Erster Satz: Preisfrage: Was schenkt man einer Fünfzehnjährigen ohne Sozialleben? *Leseprobe?* Meine Meinung: Das Cover von dem Buch ist einfach so wunderschön und passt perfekt zum Inhalt des Buches, denn hier wird die Geschichte in Tagebuchform von Lara berichtet.   Ich habe schon viele Bücher gelesen, die in solcher Form geschrieben worden sind, aber diese Geschichte ist etwas ganz besonderes.   Lara war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihre Art, wie sie alles erzählt, ist einfach so bewundernswert. Sie versucht alles so... gelassen zu nehmen, aber die Sachen, die ihr angetan werden, kann man einfach nicht so hinnehmen. Beim Lesen wollte ich ihr einfach nur helfen und ihren Mitschülern mal so richtig die Meinung sagen. Die Sachen, die Lara angetan werden, gehen unter die Gürtellinie. Ich wäre an ihrer Stelle verrückt geworden. Mitschüler können manchmal echt ätzend sein. Was ist bei den Menschen nur falsch gelaufen?! Mit Ben konnte ich leider nicht warm werden. Lara erzählt zwar in ihrem Tagebuch recht viel von ihm, aber er bleibt dennoch sehr blass. Ich wusste einfach nicht, was ich mit ihm anfangen sollte. Er ist der Lehrer und meiner Meinung nach, hätte er dafür sorgen sollen, dass die Schüler-Lehrer-Beziehung erhalten bleibt, egal was er gegenüber Lara empfindet. Dadurch dass man alles nur aus Lara' Sicht sieht, merkt man auch, wie naiv sie in diesem Zusammenhang ist. Sie ist ja auch erst fünfzehn Jahre alt!   Der Schreibstil der Autorin ist einfach bezaubernd! Das Buch ließ mich an skurrilsten  Stellen schmunzeln und im nächsten Moment war ich einfach nur entsetzt und schockiert, was Lara angetan wurde.  Die Handlung an sich hat mir echt gut gefallen. Die Charakterentwicklung von Lara zeigt wieder einmal, was für ein starkes Mädchen sie ist und dass sie immer versucht aufzustehen, auch wenn es nicht gerade leicht ist.  Fazit: Auf dem ersten Blick scheint das Buch eine leichte Kost zu sein, aber wenn man anfängt sich in der Geschichte treiben zulassen, dann ist man gefangen in ihr. Lasst euch nicht von dem wunderschönem Cover beeinflussen, die Geschichte hat es in sich und bietet weit mehr, als eine Geschichte über eine Schülerin, die sich in ihren Lehrer verliebt! 4 von 5 Sternen!

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