Rachel Urquhart

 3 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Das zweite Gesicht, The Visionist und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Rachel Urquhart

Das zweite Gesicht

Das zweite Gesicht

 (15)
Erschienen am 10.04.2017
The Visionist

The Visionist

 (0)
Erschienen am 17.03.2015
The Visionist

The Visionist

 (0)
Erschienen am 14.01.2014

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Rezension zu "Das zweite Gesicht" von Rachel Urquhart

Das zweite Gesicht
LeseKatzevor einem Jahr

Inhalt:

Massachusetts 1842: Die 15-jährige Polly zündet die heimische Farm an, ihr brutaler Vater kommt in den Flammen um. Polly und ihr Bruder müssen fliehen und finden Zuflucht in einer Shaker Gruppe. In dieser religiösen Gemeinschaft mit strengen Regeln wähnt sich Polly sicher vor den Nachstellungen des Privatdetektivs Simon Pryor, der den Fall aufklären soll. In der jungen Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin und Verbündete. Doch als Polly sich in den Augen der Gemeinschaft als „Seherin“ erweist, als eine Auserwählte mit mystischen Visionen, beobachtet man sie auch hier mehr als genau. Wird Polly unter diesen Umständen weiter ihre wahre Geschichte verheimlichen können?


Meine Meinung:

Der Visionist zeigt eine umfassendere Ansicht des Shaker-Lebens und die Trennung von Kindern von ihren Eltern und Geschwistern: Diese Thematik an sich finde ich schon sher traurig aber mich hat der Inhalt sehr angesprochen das ich dieses Buch lesen wollte. Schon alleine dieses wunderschöne Cover ist ein Hingucker, trotz der hellen Farben wirkt es sehr düster. Es passt ideal zur Geschichte.

Die junge Polly hat einen Vater, der sie vergewaltigt hat, der Trunkenmann ist, der sie und ihre Mutter schlägt und ihren jüngeren Bruder hirngeschädigt hat. Wenn ihr Haus niederbrennt, sammelt sie ihre Mutter, ihren Bruder und geht. Ihre Mutter legt die Kinder bei der örtlichen Shaker-Siedlung ab. Die Arbeit ähnelt dem, was Polly gewohnt ist, aber das Tanzen in der ersten Besprechung, die sie besucht, macht ihre Rückblende zu ihrem Vater und die Schüttler denken, dass sie ihr erster Visionist ist. Sie sagt ihnen, sie sah Engel.Der Roman findet in der Mitte des 19. Jahrhunderts Neu-England statt und ist in einer fiktiven Shaker-Gemeinschaft zentriert. Polly versehentlich versöhnt sich als Visionist, der die Liebe des Gründers während der Ekstase ihres ersten Gottesdienstes sieht. Die Beschreibungen der Entzückung der Gläubigen und das Vergnügen eines einfachen Lebens greifen den Leser ein, auch wenn Polly in die Siedlung eingewebt ist. Doch die Fissuren im Dorf erscheinen, und das Gift der Welt bleibt im Herzen. In den Herzen ihres einen wahren Freundes und in der Stärkung der Entschlossenheit des Feuerforschers, ihr zu helfen, sehe ich die Spuren des wahren Geistes.Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt und in drei verschiedene Erzählperspektiven erzählt es handelt sich hier um Polly Charity und Simon.Mir hat am besten die Erzählperspektive von Polly gefallen, ich mochte sie als Charakter und man hat mit ihr gefühlt und mitgefiebert.
Schwester Charity fand ich meiner Meinung nach mittelmäßig, was daran lag das ich mich mit ihr nicht ganz anfreunden konnte,Sie ist eine wahre Gläubige. Sie wurde als Baby zu den Shakern.gebracht. Ich fand sie zu Beginn ein wenig hochnäsig die sich für was besseres hält, aber dann passiert auch ihr ein schlimmen Schicksalschlag. 

Simon Pryoer fand ich als Protagonist sympatisch er muss die Pollys Mutter finden und die Frage klären, wem das Land jetzt eigenltich gehört.. Gerade seine Sichtweise hat mir gut gefallen denn dann hat die Geschichte nach und nach Fahrt angenommen.
Jedoch hatte ich am Anfang doch ein wenig meine Schwierigkeiten in die Story reinzu kommen ich fand es tewilweise etwas verwirrende und der Schreibstil fand ich zäh.

Fazit: Es war ein mittelmäßger historischer Roman der meiner Meinung nach mehr potenzial haben konnte, dennoch fand ich ich die Thematik gut.

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Rezension zu "Das zweite Gesicht" von Rachel Urquhart

Düsterer Pageturner!
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Auf diese Geschichte war ich sehr gespannt, weil ich die Zeit und das Setting sehr spannend finde.

Massachusetts 1842: Die 15-jährige Polly zündet die heimische Farm an, ihr brutaler Vater kommt in den Flammen um. Polly und ihr Bruder müssen fliehen und finden Zuflucht in einer Shaker Gruppe. In dieser religiösen Gemeinschaft mit strengen Regeln wähnt sich Polly sicher vor den Nachstellungen des Privatdetektivs Simon Pryor, der den Fall aufklären soll. In der jungen Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin und Verbündete. Doch als Polly sich in den Augen der Gemeinschaft als „Seherin“ erweist, als eine Auserwählte mit mystischen Visionen, beobachtet man sie auch hier mehr als genau. Wird Polly unter diesen Umständen weiter ihre wahre Geschichte verheimlichen können?

Rachel Urquhart ist Journalistin und Autorin, sie schreibt u.a. für The New Yorker, Elle, New York Times und Vogue. "Das zweite Gesicht" ist ihr Romandebüt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Brooklyn.

"Das zweite Gesicht" ist der erste Debütroman von Rachel Urquhart und ist erschienen am 10.04.2017. Das Taschenbuch mit 416 Seiten kostet 9,99€, die Kindle Edition 8,99€. Die Geschichte 2014 zuerst auf Englisch 2014 unter dem Namen "The Visionist" erschienen. 

Polly ist ein Teeniemädchen, ihr Bruder ist noch klein, beide werden des Öfteren von ihrem brutalen Vater misshandelt. Dadurch hatte ich sofort Mitleid mit ihr und war ziemlich wütend auf den Vater, mein Beschützerinstinkt war also geweckt. Nach dem Brand und des Todes des Vaters werden Polly und ihr kleiner Bruder zu den Shakern gebracht und verschwindet dann. Polly und Ben werden getrennt, weil es in dem Kulturkreis dort üblich ist, erstmal fühlt sich Polly sicher.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ehrlich, teilweise sogar ziemlich derb, gerade am Anfang, wo der Vater noch lebt und Gewalt an der Tagesordnung ist, ich musste einige Male kräftig schlucken. Wenn man so etwas nicht mag, oder nicht gut lesen kann, ist man hier nicht gut beraten.

In der Geschichte gibt es drei Protagonisten: Polly, die wir ganz zu Anfang kennenlernen, Shaker-Schwester Charity, von der ich anfangs nicht so begeistert war, weil ich sie für arrogant gehalten habe, und zu guter Letzt Simon Pryor, dessen Erzählstil sich von dem der Mädchen sehr unterscheidet. Die Erzählperspektiven fand ich großartig, es hat die Geschichte für mich sehr abwechslungsreich gestaltet. Polly mochte ich jedoch am liebsten, wahrscheinlich, weil ich sie direkt zu Anfang ins Herz geschlossen habe. Die verschiedenen Perspektiven laufen irgendwann zusammen, wie das geplottet war, hat mir gut gefallen.

Ich habe durch die Geschichte auch einige Fakten mitbekommen, die auch zutreffen, ich habe einige davon selbst recherchiert, weil mich fremde Kulturen grundsätzlich sehr interessieren. Die Recherche zu dem kompletten Buch wird also aufwendig gewesen sein, die Autorin hat sich sorgfältig damit auseinander gesetzt, was ich gerade bei historischen Romanen sehr wichtig finde.

Für Fans von historischen Romanen definitiv eine Empfehlung.

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BubuBubus avatar

Rezension zu "Das zweite Gesicht" von Rachel Urquhart

Gute Idee - konnte mich aber leider nicht überzeugen
BubuBubuvor einem Jahr

Massachusetts, Oktober 1842, Polly Kimball zündet nach etlichen Misshandlungen durch ihren Vater die heimische Farm an. Die Mutter und ihr kleiner Bruder fliehen mit ihr, ihr brutaler Vater erliegt den Flammen. In einer Shaker-Gemeinde finden sie Zuflucht, doch die Mutter zieht ohne ihre Kinder weiter und lässt sie in der strenggläubigen Gemeinde zurück.
In der Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin, doch als sich Polly als „Seherin“ herausstellt, beäugt die Gemeinde sie genauer. Dazu kommt, das Simon Pryor, ein Brandschutzinspektor, den Brand der heimischen Farm und den Tod des Vaters Silas Kimball näher untersucht und sich auf die Suche nach den Hinterbliebenen ist um den mysteriösen Fall aufzuklären. So rückt Polly in den Vordergrund der Ermittlungen und ihr altes Leben holt sie ein,

Der Klappentext und das Cover haben mich direkt angesprochen. Ich habe mir eine spannende Geschichte in Amerika des 19.Jahrhunderts erwartet, aber leider nur teilweise geboten bekommen. Da ich nicht wusste was die Shaker sind, habe ich erstmal recherchiert und würde dies auch jedem empfehlen.  Mutter Ann, welche sehr oft in dem Buch genannt wird, hat eine historische Bedeutung in der Geschichte der Shaker und in dem Buch wird dies leider nicht zur Geltung gebracht, was ich sehr schade finde, da man die Anbetung ihre Person sonst nicht nachvollziehen kann.
Die Geschichte wird aus drei sehr unterschiedlichen Perspektiven erzählt, Polly Kimballs Geschichte wird aus der Erzähler-Perspektive geschildert, Schwester Charitys Sicht aus der Ich –Perspektive und ebenfalls aus der Ich-Perspektive  Brandinspektor Pryor, welcher sich direkt an den Leser wendet. Dadurch hat die Geschichte mehr Tiefe erhalten als erwartet. Dennoch konnten mich die Charaktere nicht überzeugen, besonders Polly, die sich sehr schnell in die Shaker Gemeinde eingelebt hat, blieb mir sehr fern. Am liebsten mochte ich tatsächlich den Brandinspektor und die Eldress Agnes, deren Charaktere meiner Meinung nach am besten ausgearbeitet wurden.
Der Schreibstil war teilweise sehr holprig und hat mich im Lesefluss stark beinträchtig. Spannung konnte die Autorin bei mir leider auch nicht erzeugen.
Jedoch hatte die Geschichte teilweise sehr interessante Stellen, jedoch hat mit der größte Teil der Story, der Aufenthalt in der Shaker-Gemeinde, nicht überzeugen können. Hier wird mehr auf die Riten der religiösen Gemeinde eingegangen, als auf die Story selbst.
Die Grundidee finde ich gut, die Umsetzung leider nicht. „Das zweite Gesicht“ ist der Debut-Roman von Rachel Urquhart, welcher definitiv Potenzial hatte. Ich behalte Autorin im Auge, da mir ihr historisches Wissen zugesagt, ebenfalls ihre Idee. 


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