Rachel Urquhart Das zweite Gesicht

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Inhaltsangabe zu „Das zweite Gesicht“ von Rachel Urquhart

Massachusetts 1842: Die 15-jährige Polly zündet die heimische Farm an, ihr brutaler Vater kommt in den Flammen um. Polly und ihr Bruder müssen fliehen und finden Zuflucht in einer Shaker Gruppe. In dieser religiösen Gemeinschaft mit strengen Regeln wähnt sich Polly sicher vor den Nachstellungen des Privatdetektivs Simon Pryor, der den Fall aufklären soll. In der jungen Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin und Verbündete. Doch als Polly sich in den Augen der Gemeinschaft als „Seherin“ erweist, als eine Auserwählte mit mystischen Visionen, beobachtet man sie auch hier mehr als genau. Wird Polly unter diesen Umständen weiter ihre wahre Geschichte verheimlichen können?

Mich konnte die Geschichte nicht überzeugen. Sie hat aber durchaus einige Pluspunkte zu bieten und ist gut recherchiert.

— NicoleP
NicoleP

Nicht so mein Fall, hatte viele Längen.

— XxNuriyaxX
XxNuriyaxX

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  • Das zweite Gesicht

    Das zweite Gesicht
    Rena1986

    Rena1986

    24. May 2017 um 20:14

    Die eigentliche Handlung ist eingebettet in Beschreibungen über eine Shaker Gemeinde und deren Alltag. Diesen Teil fand ich äußerst spannend und ansprechend. Wahrscheinlich hat man irgendwann schon einmal den Begriff Shaker gehört oder gelesen, aber kaum jemand wird heute noch wissen, wie diese Gemeinden gelebt haben. Befremdlich, aber spannend! Außerdem gibt es da noch den Handlungsstrang des Brandermittlers. Es ist wirklich faszinierend was ohne die heutige Technik damals schon alleine durch genaue Beobachtungen möglich war. Brandinspektor Simon Pryor hat mit gut gefallen und war mir sehr sympathisch. Ein wirklich kluger und mitfühlender junger Mann. Auch die anderen Charaktere sind sehr tiefgründig und real ausgearbeitet. Am besten ist mir die Eldress in Erinnerung geblieben. Eine der Älteste in der Shaker Gemeinde, die ihr Leben lang an diesem Ort verbracht hat und der oberflächlich das Wohl des kleinen Benjamin am Herzen liegt. Im Grunde besticht sie aber, finde ich, durch ihre eher weltlichen Züge wie Habgier. Alles in allem kann ich „Das zweite Gesicht“ empfehlen obwohl die Geschichte einige Längen aufweist in der kaum etwas die Handlung brauchbar weiter treibt. Warum ich das Buch trotzdem empfehlen kann? Die Geschichte hat einfach was und punktet mit ein paar geschickt eingebauten historischen Fakten.

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  • Das zweite Gesicht

    Das zweite Gesicht
    NicoleP

    NicoleP

    14. May 2017 um 19:59

    Nachdem ihr tyrannischer Vater bei einem Brand ums Leben kommt, finden die 15-jährige Polly und ihr kleiner Bruder im Jahre 1842 bei den Shakern eine neue Bleibe. Die Shaker sind eine religiöse Gemeinschaft, die nach ihren eigenen Regeln lebt. In Charity, einer jungen Shaker-Schwester, findet Polly eine Vertraute. Doch die schlimmsten Geschehnisse aus der Vergangenheit kann sie Charity nicht anvertrauen.Dann wird aus Polly eine sogenannte „Seherin“ – eine Auserwählte. Somit hat sie viel Aufmerksamkeit und wird von vielen Augen beobachtet. Kommen jetzt ihre Geheimnisse ans Licht? Dann findet Brandinspektor Simon Pryor heraus, dass der Brand kein Unfall war.Was nach einer spannenden Geschichte klingt, enttäuschte mich doch sehr. Es gibt drei Arten, in denen die Geschichte erzählt wird. Polly in der dritten Person, Charity als „Ich-Erzählerin“, ebenso wie Pryor. Dieser wendet sich dabei auch mal direkt an den Leser. Die Geschichte ist gut strukturiert, und man merkt, dass sich Autorin Rachel Urquhart vor dem Roman ausführlich mit der Gemeinschaft der Shaker befasst hat. Pollys Zeit in dieser Gemeinschaft ist der Schwerpunkt in diesem Roman. Als Leser erfährt man so einiges über diese Außenseiter in Amerika.Jedoch bleibt die Geschichte an sich flach. Pollys Zeit vor den Shakern ist voller Leid, wie der Leser zu Beginn erfährt. Aber richtig in die Tiefe geht es nicht. Leider ist es mir nicht gelungen, eine Beziehung zu Polly oder einer anderen Figur aufzubauen.Beim Lesen der Beschreibung zu Beginn des Buches hatte ich die Vorstellung, dass der Brandinspektor und die Ermittlungen ein wichtiger Teil der Geschichte wären. Leider rücken diese Ermittlungen zugunsten der Beschreibung und Vergangenheit Pryors zu sehr in den Hintergrund.Auch hatte ich eine gewisse Spannung in der Handlung erwartet, doch kaum war mal ein Hauch Spannung zu spüren, war sie schon wieder vorbei. „Das zweite Gesicht“ konnte mich leider nicht fesseln. Die Seiten zogen sich trotz eines guten Schreibstils während des Lesens nur so dahin.Es war ein interessanter Einblick in das Leben von Shakern, ihrer Gemeinschaft mit den doch sehr speziellen Riten und Regeln, die es heute wohl nicht mehr gibt. Wenn ihr das Buch lesen möchtet, erwartet kein Familiendrama oder einen hochspannenden Roman mit Aufklärung des Falles durch Pryor.Mich konnte die Geschichte nicht überzeugen. Sie hat aber durchaus einige Pluspunkte zu bieten und ist gut recherchiert. Daher ist dieser Roman für mich eindeutig Geschmackssache.Ich danke dem Bloggerportal und dem btb-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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