Rachel Vincent Stray

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    Stray

    78sunny

    28. April 2013 um 17:32

    5+ von 5 Sternen *Inhalt:* Faythe ist eine Werkatze und eine von nur sehr wenigen Frauen. Daher ist sie für ihren Vater/Alpha ganz besonders wichtig. Trotzdem hat er ihrem Wunsch nachgegeben, zum College gehen zu dürfen. Aber es ist nur Freiheit auf Zeit, denn von ihr wird erwartet zu ihrem Rudel/Familie zurückzukehren und ihren Platz darin einzunehmen. Faythe hat aber ganz andere Pläne und fühlt sich von ihrem Vater und ihren Brüdern extrem eingeengt. Eigentlich ist ihre Zeit in Freiheit noch nicht um, aber plötzlich werden Frauen/Werkatzen angegriffen und ihr Vater beruft sie auf seine sehr eigene Art und Weise nach Hause. Ist Faythe wirklich in Gefahr? Was ist mit den verschwundenen Frauen passiert? *Wie kam das Buch zu mir* Ich hatte von diesem Buch noch nie etwas gehört, aber es wurde mir von Goodreads empfohlen, weil ich die Bücher von Patricia Briggs mag. Das Cover fand ich ansprechend und habe mir dann die Bewertungen bei Amazon dazu angesehen. Die waren eher negativ, aber das was dort angekreidet wurde, war voll mein Ding. Ich mag sehr dominante männliche Charaktere und die Idee, dass ein Mädchen nicht nur von ihrem Vater sondern auch von einem Haufen von Brüdern bevormundet wird und man lesen kann wie sie damit umgeht. Sonst hat man das ja eher bei Werwolfbüchern, weil es in die Rudeldynamik passt und so war ich gespannt wie es mit Werkatzen funktioniert. Daher habe ich es mir kurzerhand für 6,10 Euro bei Amazon gekauft und sofort verschlungen. *Aufmachung/Qualität* Also erst einmal muss ich sagen, dass man hier ein unschlagbares Preis-Leistung-Verhältnis geboten bekommt. Das Buch hat 618 Seiten und kostet im Moment nur 6,10 €. Leider gibt es das Buch nur in Englisch. Die Qualität ist leider wie bei allen englischen Taschenbücher eher schlecht im Verhältnis zum deutschen Markt. Es entstehen sehr schnell Knicke. Das Cover finde ich sehr ansprechend und es passte zur Story. *Meinung:* Die Grundidee fand ich klasse – wie für mich geschaffen. Die Familiendynamik war einzigartig und interessant. Das Dominante Verhalten des Vaters und der Brüder muss man natürlich mögen, ansonsten wird einen das Buch eher frustrieren. Mir liegen solche Stories und daher habe ich jede einzelne Seite genossen. Die erste Hälfte führt einen in Faythe's Leben ein und wie sie zu den einzelnen Familienmitgliedern steht. Vor allem aber lernt man Faythe kennen und wie sie zu der Person geworden ist, die sie ist. Ich fand das an keiner Stelle langweilig und hätte noch Stundenlang weiter lesen könne. Danach kam dann der spannende Teil um die Morde und das Verschwinden der weiblichen Werkatzen. Das alles wurde absolut genial und mitreißend geschrieben. Ich habe selten ein Buch gelesen in dem für mich wirklich alles so stimmte, wie hier. Für mich gab es keinen einzigen Punkt, der für mich keine Sonderwertung erhalten hätte. Der Schreibstil ist genial, locker und witzig. Es wird aus Faythe Perspektive erzählt und aus der Vergangenheit. Faythe ist ein extrem sympathischer Charakter und ich mochte sie auf Anhieb. Sie hat herrliche Sprüche drauf. Die Emotionen kamen ebenfalls sehr gut an. Sowohl die Sorge und ein wenig auch die Überheblichkeit der männlichen Charaktere wurden authentisch vermittelt als auch Faythe's streckenweise Verzweiflung über die Einengung, die sie erleben muss. Das alles wurde sehr gut mit der Rudeldynamik erklärt und kam daher noch authentischer herüber. Auch Angst und Wut wurden hier auf einzigartig übrzeugende Weise vermittelt. Es gab kaum ein Buch bei dem ich so mitgelitten und mitgefiebert habe. Die emotional anstrengenden/belastenden Szenen zogen sich ganz schön in die Länge, aber kein einziges Wort war zu viel – das alles brachte einen nur dazu noch mehr mitzuleiden und mitzufiebern. Genial und ich könnte hier noch Stunden weiter schwärmen. Das Buch war für mich super spannend. Am Anfang wird es sich für Leser, die sehr viel Wert auf Action und Spannung legen zu sehr hinziehen, aber für mich war es ideal. Im letzten Drittel kommt es zu Szenen, die mir echt unter die Haut gegangen sind (siehe auch unter Warnungen). Es war einfach ein geniales Leseerlebnis für mich und streckenweise war es richtig anstrengend zu lesen, aber im positivem Sinn. Ich fühlte mich als wäre ich mit Faythe in dieser Situation. Wenn man sich darauf einlässt, kann dieses Buch psychisch sehr fordernd sein. Die Charaktere sind der Hammer. Faythe ist mir der liebste weibliche Hauptcharakter geworden, über den ich je gelesen habe. Diese junge Frau ist der Hammer, wie sie immer wieder mit der Dominanz ihrer Familie umgehen muss und trotzdem eine so starke Persönlichkeit geworden ist. Außerdem steht sie für andere Leute ein, was sie noch sympathischer macht. Dann gibt es noch Marc, der gern an Faythe Seite stehen möchte und die beide auch schon eine gemeinsame Vergangenheit haben. Die Pläne von Faythe's Vater, der gleichzeitig auch Marcs Boss ist, machen aber alles eher kompliziert. Marc ist ein toller Typ mit Beschützerinstinkt und sehr sexy. Einer dieser typischen Charaktere für das Genre aber es passt einfach. Dann gibt es noch jede Menge andere Charaktere, jeder einzigartig und gut ausgearbeitet. Faythe ganze Familie wird einem so gut vorgestellt, dass man das Gefühl hat sie selbst zu kennen. Auch die Bösewichter werden extrem gut beschrieben und man hat das Gefühl wirklich in sie hineingucken zu können. Die Liebesgeschichte spielt eine ziemlich große Rolle, was mir persönlich sehr gefiel. Es ist absolut keine einfache Beziehung und man erfährt erst nach und nach was für eine gemeinsame Vergangenheit die Beiden hatten und wie sich das ganze in der Gegenwart entwickeln wird. Das alles hielt mich am Ball und die beiden passen super zusammen. Es gibt hier natürlich auch ein paar Sexszenen, aber das Buch gehört deshalb nicht in die erotische Literatur. Es wird viel mehr wert auf den Urbanfantasy-Aspekt, die Beziehungen an sich und die Actionszenen gesetzt. Das Ende ist gut abgerundet und ich freue mich trotzdem schon total auf die anderen Bände, die ich mir gleich bestellt habe. Warnungen: Dominantes Verhalten, Gewalt, Thematik Vergewaltigung und Misshandlung, Sex Grundidee 5+/5 Schreibstil 5+/5 Emotionen 5+/5 Spannung 5+/5 Charaktere 5+/5 Liebesgeschichte 5+/5 *Fazit:* 5+ von 5 Sternen Dieses Buch ist eines der besten Urban-Fantasy-Bücher, das ich je gelesen habe. Es hatte für mich genau die richtige Mischung aus Humor, Urban-Fantasy, Dominanzgehabe, Spannung, Emotionen und Liebesgeschichte. Die Rudeldynamik in dem Werkatzenrudel/Familie wurde so überzeugend geschildert und die Hauptprotagonistin war der absolute Hammer. Reihe: Stray Rouge Pride Prey Shift Alpha

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  • Rezension zu "Stray" von Rachel Vincent

    Stray

    chrisujlo

    15. January 2011 um 12:10

    Inhalt Faythe Sanders ist eine Werkatze, doch sie flüchtet vor dem Verpflichtungen in ihrem Rudel und möchte ein normales Collegeleben führen. Doch als eine andere weibliche Werkatze plötzlich verschwindet, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich auf die Ranch ihres Vaters zu begeben, um dort rund um die Uhr von ihren vier älteren Brüder beschützt zu werden. Die selbständige junge Frau hat aber ihre Probleme damit und schleicht sich schließlich davon, um endlich wieder Zeit für sich zu haben. Doch wie das Schicksal es so will, läuft sie einem brutalen Entführer in die Arme, der die seltenen weiblichen Werkatzen nach Südamerika verkauft. Doch Faythe ist viel zu intelligent und stark, um eine Gefangene zu bleiben... Meinung Schon als ich am Rückentext das erste Mal das Wort „Werkatze“ entdeckte, wusste ich, dass ich dieses Buch lieben werde. Und ich sollte Recht behalten, denn „Stray“ ist ein Buch das geradezu für mich geschaffen ist. Rachel Vincent hat mit den Werkatzen Fantasywesen erschaffen, die mir bis vor kurzem völlig unbekannt waren. Ich bin immer wieder erfreut wenn ich neue Wesen entdecke, die für ein wenig Abwechslung im Genre sorgen und dann auch noch so eindrucksvoll geschildert werden hier. Die Katzen sind dabei keineswegs brave Stubentiger, sondern sind so groß wie Löwen, anmutig, elegant und unglaublich stark. Natürlich besitzen sie auch sonst alle positiven Eigenschaften von Katzen, die ihnen auch in Menschengestalt sehr behilflich sind. Dadurch ergeben sich aber auch einige Problem, zum Beispiel ist ihr Gehör so gut, dass es in Faythes Elternhaus so gut wie unmöglich ist, eine Privatsphäre zu haben. Der gesellschaftliche Aufbau in „Stray“ wurde sehr interessant und glaubhaft geschildert. Die Werkatzen leben in Rudeln, die von einem Alpha geführt werden. Besonders toll finde ich es, dass weibliche Werkatzen selten sind. Das macht sie zu etwas Besonderem. Auch dass versucht wurde für diese Tatsache eine wissenschaftliche Erklärung zu liefern, hat mir sehr gut gefallen. Das absolute Highlight dieses Buches und wahrscheinlich der ganzen Serie ist Faythe. Ich liebe sie seit der ersten Seite, schlicht und ergreifend weil ich starke weibliche Charaktere liebe. Und Faythe ist der Inbegriff einer starken, weiblichen Protagonistin. Sie lässt sich von ihren Brüdern und all den anderen Männer in ihrem Leben, die ihr ständig vorschreiben, wie sie ihr Leben zu leben hat, nichts aufzwingen und tut nur das, was sie will. Sie weiß was sie will und sie hat nicht vor ihr Leben nur damit zu verbringen für Werkatzennachwuchs zu sorgen. Ihre psychische Stärke hängt wahrscheinlich auch mit ihrer physischen Stärke zusammen. In Katzengestalt ist sie nämlich schneller und stärker als jeder ihrer Brüder, was mich auch sehr begeistert hat. Auch dafür wird später eine plausible Erklärung geboten. Die Liebe kommt in "Stray" auch nicht zu kurz, steht aber nicht unbedingt im Mittelpunkt. Der Fokus liegt hier nämlich vor allem auf den grausamen Entführungen und Morden, die sich in der Gemeinschaft der Katzen abspielen. Diese Verbrechen haben auch dafür gesorgt, dass ich die 600 Seiten des Buches geradezu verschlungen habe. Fazit Wieder ein Buch, das mich zu regelrechten Begeisterungsstürmern hinreist! „Stray“ hat alles was meiner Meinung nach ein gutes Buch ausmacht: Starke Charaktere, eine durchdachte, interessante und vor allem spannende Handlung mit Fantasywesen, bei denen man sich wünscht, dass sie wirklich existieren.

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