Rachel Ward Drowning - Tödliches Element

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Inhaltsangabe zu „Drowning - Tödliches Element“ von Rachel Ward

Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.

Rasante Suche nach der Wahrheit

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Von vorne bis hinten super spannend, aber auch verstörend. Was ist Real, was ist Einbildung? Wasser, Wasser, das dir Böses antun will.

— Federzauber
Federzauber

Zu viel Wasser.... zu unglaubwürdig. Keine Überraschungen. Für mich ein Flop!

— Miia
Miia

Nicht so spannend wie erhofft.

— hulahairbabe
hulahairbabe

In meinen Augen wollte das Buch einiges vermitteln, konnte es dann aber leider nicht.

— Somaya
Somaya

Spannend, doch mit unbefriedigendem Ende

— gesil
gesil

Bin dabei es zu lesen. Gefällt mir echt sehr! Ich liebe den Schreibstil von Rachel Ward.

— Carino_
Carino_

Wenn atemberaubende Spannung die Handlung erdrückt ... leider wurden meine Erwartungen enttäuscht und ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht.

— SinjeB
SinjeB

Rachel Ward hat mit „Drowning - Tödliches Element“ eine sehr spannende und mysteriöse Geschichte in einem sehr schnellen Tempo erzählt, die

— kathrineverdeen
kathrineverdeen

Die grausame Kraft des Wassers - und der Kampf gegen den übermächtigen Bruder - spannend und mitreißend!

— MissStrawberry
MissStrawberry

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  • Drowning

    Drowning - Tödliches Element
    vormi

    vormi

    15. August 2017 um 00:45

    Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.Inhaltsangabe auf amazonIch kannte die Autorin schon von "Numbers",-Trilogie, da bin ich leider auch noch nicht sehr weit gekommen, und mochte da ihren Schreibstil und ihren Einfallsreichtum.Und da "Drowning" mir schon vom Cober her sehr gut gefallen hatte, wollte ich es gerne lesen.Das Buch hat mir grjndsätzlich aehr gut gefallen, es ging spannend los. Nur im Mittelteil war es mir an manchen Stellen etwas zu langatmig.Trotzdem werde ich die "Numbers"-Reihe irgendwann mal zu Ende lesen...

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  • Rasante Suche nach der Wahrheit

    Drowning - Tödliches Element
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 21:21

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Carl erzählt, der zunächst keine Erinnerung an sein Leben hat. Nur ganz langsam kehren Erinnerungen zurück, die nicht selten für ihn keinen Sinn ergeben und ihn zu falschen Rückschlüssen verleiten. Ist er möglicherweise Schuld am Tod seines Bruders? Hat er ihn umgebracht? Das würde zumindest erklären, warum Neisha, Robs Freundin, plötzlich solche Angst vor ihm hat. Als wäre das nicht genug, hört er seinen Bruder, wann immer er in Kontakt mit Wasser gerät. Beim Waschen, im Regen, allein die feuchte Luft in seinem Zimmer reicht aus. Bald schon hört er ihn nicht nur, sondern sieht ihn sogar. Wird er verrückt? Ist er es vielleicht schon? Warum geht es nur ihm so? Warum können Neisha und seine Mutter Rob nicht sehen, wie er ihn sieht? Rachel Ward entführt den Leser in ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel auf der Suche nach der Wahrheit. Wann immer man glaubt, endlich eine Lösung gefunden zu haben, entgleitet sie einem wieder, weil Carl etwas Neues über seine Vergangenheit in Erfahrung gebracht hat. Die Hauptfiguren dieser Geschichte haben mir sehr gut gefallen, da sie ziemlich lebendig gestaltet wurden. Als erstes ist da natürlich Carl, den man bei seiner Suche begleitet. Seine Verzweiflung und Angst - vor Rob und der Wahrheit - und gleichzeitig die verstreuten kleinen Lichtblicke, in denen es ihm besser geht, sind so lebhaft gestaltet, dass sie fast schon greifbar wirken. Man kann seine Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen und mir war es dadurch möglich, die Geschichte wirklich durch seine Augen und nicht nur "von außen" zu betrachten. Sein Bruder Rob taucht in unterschiedlichen Formen auf - einerseits in Carls Erinnerungen als großer Bruder, der nur selten wirklich nett zu Carl war, andererseits als rachsüchtiger Geist, der wie eine Leiche aus dem See aussieht und möglicherweise nur Carls Fantasie entspringt und doch für ihn vollkommen real erscheint. Die dritte wichtige Person ist Neisha, Robs Freundin, zu der sich Carl hingezogen fühlt. In gewisser Weise sind sie und ihre Beziehungen zu den beiden Brüdern der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte. Dass es daher wichtig ist, sie lebendig darzustellen, dürfte, denke ich, klar sein. Leider blieb sie für mich um Vergleich zu Carl und Rob etwas blass. Zwar hatte auch sie ihre Stärken und Schwächen, Höhen und Tiefen, aber hundertprozentig überzeugen konnte sie mich leider nicht. Womit wir dann auch bei der Kritik angekommen wären, die bei diesem Buch allerdings nicht sonderlich groß ausfällt. Ein kleines Manko ist für mich neben Neishas Darstellung nur noch das Cover gewesen. Im Vergleich zur Geschichte wirkt es langweilig. Man sieht zwar Wasser, das eine zentrale Rolle spielt, aber mehr auch nicht. Von der Spannung der Geschichte wird auf dem Cover nichts deutlich, obwohl das doch eigentlich schon ein Blickfang sein sollte und ein Cover nicht selten ausschlaggebend ist, sich ein Buch genauer anzusehen. FAZIT Alles in allem ist "Drowning" ein spannendes Leseabenteuer, das ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Aufgrund der kleinen Schwächen reicht es jedoch nur für 4 Sterne.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Buchverlosung zu "Drowning - Tödliches Element" von Rachel Ward

    Drowning - Tödliches Element
    Litis

    Litis

    14. October 2015 um 17:36

    Anlässlich meines 2. Blog-Geburtstags verlose ich spannende Bücher. So auch "Drowning" von Rachel Ward. Wenn eines der Bücher ein neues Zuhause findet, würde ich mich sehr freuen. :D Über diesen Link: http://litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de/2015/10/buchverlosung-nachtraglich-alles-gute.html kommt ihr zu meinem Blog-Post. Bitte nehmt NUR über das dortige Anmeldeformular (also nicht hier bei LB) an der Verlosung teil. Viel Glück! :)

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  • Zu viel Wasser...

    Drowning - Tödliches Element
    Miia

    Miia

    Inhalt: Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann. Meine Meinung:  Ich habe die Numbers Trilogie noch nicht gelesen, hatte aber viel Gutes von der Autorin gehört und hab mich deshalb auf dieses Buch gefreut. Ich wurde aber stark enttäuscht.  Die Geschichte an sich ist wirklich traurig. Carl, Neisha und Rob sind im See fast ertrunken, Carl und Neisha haben überlebt. Aber warum waren sie eigentlich am See? Und warum hat Neisha Angst vor Carl? Und warum kann Carl Rob immer noch hören? Diese Fragen werden alle beantwortet und ich gehe ohne Fragezeichen aus der Geschichte raus, aber die Geschichte ist dennoch einfach nicht gelungen. Alle Fragen werden eigentlich schon ab der Hälfte des Buches beantwortet und danach hätte ich das Buch weglegen können, weil ichs danach eigentlich nicht mehr spannend fand.   Man muss halt mit Fantasyanteilen rechnen, da Geister hier eine zentrale Rolle spielen. Ich finde Geistergeschichten auch okay und teilweise war es hier wirklich gruselig und glaubwürdig umgesetzt. Unglaubwürdig ist aber einfach, dass es in dieser Stadt andauernd regnet und Carl immer und immer wieder nass wird. Und seine Angst vor Wasser und Nässe wird auf jeder Seite immer und immer wieder beschrieben und immer und immer wieder erklärt. Es ist wahrscheinlich so, dass Menschen, die mal fast ertrunken sind, wirklich panische Angst vor Wasser haben - das möchte ich mir auch nicht vorstellen und das ist auch sicherlich keine schöne Art zu leben. In dieser Geschichte wird das Ganze aber etwas überreizt, weil es halt immer wieder wiederholt wird. Außerdem passiert meiner Meinung nach in der Geschichte immer das gleiche und nie was Neues oder Unerwartetes. Das Ende ist damit vorhersehbar und man wird nicht überrascht, da alle wichtigen Fragen halt schon vorher beantwortet wurden. Dazu bleiben die Charaktere blass und verhalten sich widernatürlich.  Fazit: Dieses Buch hat mich kein bisschen überrascht. Carls Angst vor Wasser und Nässe wird zu oft wiederholt und damit überreizt. Vieles ist einfach unglaubwürdig, auch wenn die Fantasyanteile okay sind. Ich hätte nach der Hälfte aufhören können, weil ab da meine Fragen beantwortet waren. Keine Leseempfehlung und für mich ein Flop - 1 Stern!

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    • 3
  • Tödliches Element

    Drowning - Tödliches Element
    badwoman

    badwoman

    16. August 2015 um 15:37

    Carl kommt an einem See zu sich, neben ihm liegt die Leiche seines Bruders. Er scheint ertrunken zu sein. Doch Carl kann sich nicht erinnern, was passiert ist und wie Neisha, ein Mädchen, das ebenfalls im See war, dazu passt. Nur langsam kehren in den darauffolgenden Tagen verstörende Bruchstücke seiner Erinnerung zurück. Doch nicht nur das kehrt zurück... Ich finde dieses Buch toll, manchmal mysteriös und verstörend, manchmal einfach spannend! Die Autorin schlägt den Leser mit dieser atemlosen Geschichte in ihren Bann, man kann das Buch kaum weglegen, zumindest, wenn man sich auf das Geschehen einlassen kann. Der Schreibstil ist dementsprechend: kurze, prägnante Sätze, in einer klaren Sprache ohne Schnörkel geschrieben. Das düstere Cover mit der auffallenden roten Schrift passt gut dazu.

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  • Mittelmäßig

    Drowning - Tödliches Element
    Somaya

    Somaya

    15. April 2015 um 16:32

    Ich weiß gar nicht so richtig, was ich über dieses Buch sagen soll. Erwartet hatte ich einen fesselnden Jugendthriller. Dass es das (für mich) nicht werden würde, wurde mir recht schnell klar. Dann rechnete ich mit einer spannenden Geschichte über die Bewältigung eines Schicksalsschlags mit allen Höhen und Tiefen ... und vor allem Tiefe. Doch auch das wurde dann nicht wirklich geboten. Was dann? Nun, das weiß ich eigentlich immer noch nicht so genau. Denn irgendwie habe ich, obwohl das Buch sich ruck zuck lesen lässt gar keinen richtigen Zugang gefunden. Weder zur Geschichte, noch zu Carl, dem Protagonisten. Stellenweise gab es Situationen, in denen ich kurzzeitig gefesselt war, weil ich mir vorkam, als würde ich einen "Horrorfilm lesen". Doch diese Passagen gingen leider auch genauso schnell wieder vorbei. Habe ich anfangs noch mit einer überraschenden Geschichte gerechnet, musste ich leider sehr schnell fest stellen, dass es sich doch irgendwie alles im Kreis drehte und wiederholte. Noch dazu war das Ende doch recht absehbar.Das Buch war zwar ganz nette Unterhaltung und las sich flüssig und temporeich runter, mehr aber leider auch nicht. In meinen Augen absolutes Mittelmaß.

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  • Wasser, so viel Wasser

    Drowning - Tödliches Element
    gesil

    gesil

    05. January 2015 um 12:08

    Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann. Rachel Ward ist mit „Drowning – Tödliches Element“ ein durchaus lesenswerter Jugendthriller gelungen. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Carls Sicht erzählt. Dadurch ist der Leser dem Protagonisten einerseits sehr nahe, weiß andererseits aber auch nicht mehr als Carl. Bedingt durch seinen Gedächtnisverlust wirken alle anderen Personen jedoch distanziert und es lässt sich keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen. Carl ist ein 15-jähriger Junge, der – wie es den Anschein hat – bei einem Badeunfall seinen älteren Bruder und selbst das Gedächtnis verloren hat. Nur mühsam gelingt es ihm, die Geschehnisse an jenem Tag zu rekonstruieren, zumal auch Neisha anfangs nicht mit ihm reden will. Nach und nach kehren Carls Erinnerungen an sein Leben mit Rob zurück, doch seine Angst vor Wasser – wobei schon ein Wassertropfen ausreicht – lindern sie nicht und sie erklären auch nicht, warum Carl Rob noch immer hören und sehen kann. Dies alles beschreibt Rachel Ward in einem knappen und doch fesselnden Schreibstil, sodass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Carls Furcht vor Wasser ist verständlich, obwohl dieser Part auch ein wenig arg ausgereizt wurde, da es anscheinend die ganze Zeit über im Ort regnet. Andere Protagonisten, wie die biertrinkende Mutter und die überfürsorgliche Tante, bleiben eher blass und ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Doch die Frage, was wirklich am See geschehen ist, ob Carl verrückt wird, oder was hinter der Erscheinung seines Bruders steckt, lässt einen immer weiter lesen. Leider – und das ist dann auch der schwächste Punkt in der Geschichte – lässt einen Frau Ward im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen, als es an die Auflösung geht. Denn auch nach der letzten Seite bin zumindest ich mir nicht sicher, ob hier die Naturgewalten ihren Weg gefunden haben oder ein rachsüchtiger Geist seine Finger im Spiel hatte. Das ließ mich das Buch doch etwas enttäuscht zur Seite legen. Fazit: Ein spannendes, wenngleich manchmal etwas langatmiges Buch mit einem unbefriedigenden Ende.

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  • Wenn Wasser Tote zum Leben erweckt

    Drowning - Tödliches Element
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2014 um 14:14

    Nach einem Ausflug an den See mit seinem älteren Bruder Rob und dessen Freundin Neisha erwacht Carl in einem Krankenwagen. Er sieht gerade noch, wie neben sich eine Gestalt, deren bleiche Haut dreckverschmiert ist, die Haare wie dünne Schlangen auf der Stirn kleben und aus deren Mundwinkel Wasser rinnt, in einen grauen Sack eingepackt wird. Carl erinnert sich an nichts, weder was genau an jenem Tag am See passiert ist, noch weshalb Neisha Todesangst vor ihm hat. Er versucht, Neisha, in die er schon lange verliebt ist, vom Gegenteil zu überzeugen, doch es gibt jemanden, der das mit aller Gewalt zu verhindern versucht. Dieser Jemand ist niemand anderes als sein toter Bruder Rob. Denn immer wenn Carl nass wird, erscheint er, und  zwingt ihn dazu, zu vollenden, was an dem Tag des Unfalls geschehen ist. Nachdem ich die "Numbers-Trilogie" von Rachel Ward verschlungen habe, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Leider wurden diese nicht erfüllt, im Gegenteil, "Drowning - Tödliches Element" war eine Enttäuschung, die meiner Meinung nach nicht mehr als zwei Sterne verdient. Allein die Idee, dass Carl von seinem toten Bruder Rob heimgesucht wird, der ihm befiehlt Neisha umzubringen, war für mich befremdlich. Auch Neisha hat sich oftmals seltsam benommen, denn in der einen Sekunde hat sie Todesangst vor Carl und in der nächsten Sekunde ist sie mit ihm zusammen. Dieses Buch ist wirklich nicht empfehlenswert, außer man liest gerne Geschichten, in denen die Toten wieder zum Leben erwachen und sich an den Lebenden rächen wollen.

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  • Eine Geschichte mit Suchtfaktor

    Drowning - Tödliches Element
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2014 um 10:03

    Ein 15-jähriger Junge , der einfach nur ums Überleben kämpf . Gegen die Kraft des Wassers und die schreckliche Angst des Ertrinkens . Ein älterer Junge , der ebenfalls versucht zukämpfen , doch dieser verliert den Kampf . Und stirbt ....! Als Carl aufwacht , ist ihm das Ausmaß der Situation noch nicht bewusst . Völlig orientierungslos liegt er einfach nur da . Nass und kraftlos . Als ihm bewusst wird was geschehen ist , ist alles zuspät . Denn zwar konnte er geretten werden , doch sein älterer Bruder Rob , wie ihm später im Krankenhaus klar wird , ist tot . Wieso scheinen einige Leute aus seinem und Robs Leben vor ihm Angst zuhaben . Was hat er in der Vergangenheit so schreckliches getan . War alles ein Unfall oder war einer der Beiden Brüder etwa ein Mörder . Hat Carl seinen Bruder Rob brutal umgebracht ? Eine sehr tolle und ansprechende Geschichtevoller Spannung und großartig erzählter Atmosphäre ! Die Autorin schreibt einfach großartig , spannend , und zugleich leicht und in ihren Bann ziehend Ein Buch was wirklich aus der Menge hervorsticht . Ganz große Klasse . Spannung pur ,. eine Geschichte mit Suchtfaktor !!!

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  • Drowning ...

    Drowning - Tödliches Element
    Brine

    Brine

    01. July 2014 um 22:16

    Allgemeine Informationen: • Taschenbuch: 304 Seiten • Verlag: Carlsen (22. November 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-13: 978-3551520524 • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 18 Jahre Inhalt: Carl ist 15 Jahre alt und hat sein Gedächtnis verloren. Die Handlung beginnt damit, dass Carl gerade vor dem Ertrinken gerettet wurde. Er kann sich jedoch absolut nicht daran erinnern, wer er ist, wo er her kommt, wer seine Familie ist oder wie zum Teufel es soweit kommen konnte, dass er fast ertrunken wäre. Zu allem Überfluss teilt man ihm auch noch mit, dass sein Bruder Rob nicht überlebt hat, sondern in dem See in dem sie zusammen schwimmen waren, ertrunken ist. Carl erkennt weder seine Mutter noch sein Zuhause wieder. Nur ganz langsam kehren kleine Erinnerungen wieder, wie z.B. das noch jemand mit ihnen im See war. Ein Mädchen, Neisha! Carl erinnert sich das Neisha Rob’s Freundin war. Doch warum fühlt es sich so an, als ob Carl in Neisha verliebt wäre? Und warum will Neisha nichts mit ihm zu tun haben und hat sogar Angst vor Carl? Und als wäre Carl nicht bereits verwirrt genug, hört dieser auch noch ständig Rob’s Stimme und sieht diesen auch irgendwann als Wasserleiche vor sich. Carl glaubt nach und nach den Verstand zu verlieren. Wird Carl tatsächlich verrückt oder hat sich das Wasser gegen ihn verschworen??? Meine Meinung: Der Roman Drowning ist mein erster Roman der Autorin, den ich gelesen habe. Die Leseprobe hatte mich schnell überzeugt und hat hohe Erwartungen bei mir hinterlassen. Vorneweg kann ich sagen, dass ich mir eigentlich was anderes unter dem Buch vorgestellt hatte. Trotzdem hat mir die Handlung gefallen. Vor allem die Angst vor dem Wasser und dem Ertrinken wird immer wieder sehr plastisch und schaurig beschrieben. Man kann sich sehr gut in Carl hineinversetzen und kann seine Furcht nachempfinden. Auch die Erscheinungen von Rob werden gespenstisch dargestellt. Bei den Beschreibungen der Personen fehlte mir persönlich jedoch ein wenig die Tiefe. Gerade bezüglich der Beziehung zwischen Carl und Rob fehlten mir noch zu viele Details. Ich hätte mir gewünscht, dass hier ein wenig mehr aus der Vergangenheit der beiden ans Licht kommt. Ebenfalls wären hier auch mehr Details zur Beziehung zwischen Carl und Neisha wünschenswert gewesen. Auch das Ende kam für mich ein wenig überraschend bzw. unaufgeklärt. Hier fehlten mir eindeutig Informationen. Nach dem Lesen hab ich jedoch herausgefunden, dass dies wohl nur der erste Teil einer Reihe war, was erklären würde, warum hier gegen Ende nicht alle Fragen beantwortet wurden. In der Geschichte steckt auf jeden Fall noch Potential für mehr. Insgesamt kann ich sagen, dass sich die Handlung flüssig und schnell lesen ließ. Die Spannung wurde durch kurze Sätze und schnelle Gedankensprünge aufrechterhalten. Als Lesevergnügen für zwischendurch war dieses Buch auf jeden Fall geeignet.

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  • Nicht überzeugend

    Drowning - Tödliches Element
    Anneblogt

    Anneblogt

    Als Carl aufwacht, ist sein Bruder Rob tot-ertrunken in einem See, in dem sie noch kurz vorher schwimmen waren. War es wirklich ein Unfall? Mit Hilfe von Neisha, Robs Freundin, beginnt er sich zu erinnern und plötzlich erscheint ihm Rob. Dieser will ihn unbedingt dazu zwingen, Neisha zu töten. Warum? Leider war das Buch bei Weitem nicht so spannend wie der Klappentext es vermuten lässt. Teilweise war ich kurz davor, das Buch ab zu brechen. Es konnte mich gar nicht überzeugen, die Personen waren eher oberflächlich und ich bin schlecht in das Buch reingekommen. Dabei finde ich die Idee sehr gut, die Umsetzung lässt aber sehr zu Wünschen übrig. Das einzig Positive ist das Cover, es passt super zum Thema, und der Schreibstil. Leider keine Leseempfehlung von mir, das Buch ist viel zu langweilig und Carls Ängste nerven irgendwann nur noch. Schade:(

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    • 2
  • Zu viel Wasser

    Drowning - Tödliches Element
    buechermaus88

    buechermaus88

    30. March 2014 um 15:42

    Das Buch habe ich wieder von vorablesen.de geschickt bekommen. Ich habe mich sehr gefreut, da ich die Leseprobe schon sehr spannend fand. Ein Junge wacht nass auf, neben ihm sein toter Bruder und er weiß nicht mehr, was passiert ist und wer er ist. Das Cover gefällt mir. Da sich das Buch hauptsächlich um das Element Wasser dreht, ist das Cover sehr gut getroffen. Man sieht Wellen und durch die dunkle Gestaltung wirkt es sehr düster und bedrohlich. Und genauso geheimnisvoll wirkt auch die Inhaltsangabe auf der Rückseite. Sprich: Es passt alles zusammen, Cover und Inhalt. Das kommt nicht immer vor. Die Story selbst handelt von Carl, der nach einem Unfall neben seinem toten Bruder aufwacht und nicht mehr weiß, wer er ist. Nach und nach versucht er alles zusammenzufügen und kommt zu einem Bild von sich selbst, das ihm nicht gefällt. Außerdem sieht er ständig seinen toten Bruder, wenn er mit Wasser in Verbindung kommt.Zunächst fand ich das Buch sehr spannend. Ich muss dazu sagen, dass es sich um ein Jungendbuch handelt. Das empfohlene Lesealter beträgt 14 – 18 Jahre. Die Spannung und die Mysteriösität blieb im Buch bis zum Schluss, jedoch muss ich zugeben, dass mich nach einer gewissen Zeit, die ständige Wiederholung der Beschreibungen über seine Angst vor Wasser langweilte. Zunächst gefielen mir die genauen Beschreibungen, da sie einfach dazu beitragen, dass man sich Carls Situation genauer vorstellen kann und auch mitfühlen kann. Aber das wird mit den Seiten einfach zu viel. Da ich den Schluss nicht vorwegnehmen möchte, nur so viel dazu: Ich war überrascht von dem Verhalten von Rob, dem Bruder Carls. Mein Fazit zu dem Buch: Es ließ sich rasch lesen, es gab spannende Momente, die Idee dahinter ist super und gerade für Jugendliche sehr geeignet. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen. Zusätzlich muss ich noch sagen, dass es mich sehr gefreut hat, dass am Ende des Buches eine Leseprobe zu einem anderen Buch enthalten war. Ebenfalls natürlich von Rachel Ward. Zwar fand ich die Leseprobe selbst nicht sehr interessant, aber diese Idee würde ich in anderen Büchern auch gerne sehen.

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  • Etwas vorhersehbar, aber doch spannend und teilweise auch gruselig

    Drowning - Tödliches Element
    pelznase

    pelznase

    21. March 2014 um 16:33

    Ich hatte damals Band 1 von Rachel Wards “Number”-Reihe gelesen und der hatte mir leider nicht so gut gefallen. Es war also eine gewisse Skepsis im Spiel als ich “Drowning” entdeckte. Weil ich selber ein ziemlicher Angsthase bin was Wasser angeht, klang es aber andererseits wirklich interessant und auch ein wenig gruselig, und sowas mag ich. Also zog “Drowning” doch ins Regal ein. Mit langen Vorreden hält die Geschichte sich nicht auf. Man ist sofort am See mit dabei nachdem sich der Unfall ereignet hat, und im Gegensatz zu Carl ist einem gleich klar, was mit seinem Bruder Rob geschehen ist. Ein sehr ordentlicher Auftakt für eine Geschichte und ganz nach meinem Geschmack. Anschließend wurde mir dann etwas klar, das weniger nach meinem Geschmack ist. Scheinbar hat Rachel Ward eine Vorliebe für Charaktere, die aus sozial schwächeren Familien stammen. Damit habe ich oft meine Schwierigkeiten. Nicht, weil ich so dumm wäre zu glauben, solche Leute gäbe es nicht. Und auch nicht, weil ich es weiß, aber lieber nicht auch noch drüber lesen möchte. Sondern weil es -zum Glück- ziemlich weit weg von meinem Leben ist. Und dann fällt es mir einfach schwer, mich  darin einzufinden und Zugang zu den Figuren zu finden. Aber wahrscheinlich wäre eine liebende und heile Familie in dieser Geschichte völlig fehl am Platze gewesen. Denn dann hätte Carl wohl Unterstützung bekommen und das Geschehen um ihn herum hätte längst nicht so seltsam, gruselig und bedrohlich gewirkt. Seltsam, weil ich beim Lesen einerseits nicht an Spuk glauben wollte, es aber genau danach aussieht. Gruselig, weil es die Szenen, in denen Carl seinem verstorbenen Bruder begegnet, wirklich in sich haben und für eine Gänsehaut gut sind. Das hat mir an der Geschichte am besten gefallen: dass sie wirklich richtig gruselige Momente auf Lager hat. Und bedrohlich, weil Wasser dabei eine immer größere Rolle spielt und bald Carls Leben bedroht. Beispielsweise Regen, der immer heftiger wird, ein Feuchtigkeitsfleck an der Wand, der größer wird und ein ansteigender Fluss. Man kann bei diesem Buch quasi am Wasserstand ablesen, wie schlimm es um Carl und seine Freundin Neisha steht. Wenn man wie ich ohenhin kein Fan dieses Elements ist, dann lässt einen das durchaus schaudern. Und spannend ist es natürlich auch! Ebenso spannend fand ich die Frage, wie diese Geschichte wohl enden würde. Denn einerseits war ich mir schon früh sehr sicher, worüber ich hier lese. Andererseits wird diese Ungewissheit wirklich bis zuletzt ausgereizt, und da kann man dann doch schon mal ins Zweifeln über die eigenen Theorien kommen. Beim dramatischen Ende habe ich sie dann vorübergehend komplett vergessen und mit Grausen gelesen, was Carl da mitmacht. Mein persönliches Albtraum-Szenario. Das ändert aber nichts daran, dass ich mit meiner Vermutung völlig richtig lag. Ich denke, wer bereits den einen oder anderen (Psycho)thriller gelesen hat, für den ist es einfach ein naheliegender Gedanke. Ich hatte das Buch nach zwei (längeren) Leseabenden ausgelesen. Ich musste mich am ersten Abend wirklich zwingen, es nicht in einem Rutsch zu lesen. Carl erzählt schön anschaulich von seinen Erlebnissen und Beobachtungen und mit der nötigen Ernsthaftigkeit, wodurch Spannung und Grusel umso besser wirken. Aber natürlich ist er ein Teenager und so ist sein Ton oft auch ziemlich locker, was sich leicht lesen lässt. Die Kapitel sind appetitlich kurz, da kann man gut mal eines mehr lesen als geplant. Oder zwei, oder drei… ;) Der Look des Buchs gefällt mir außerordentlich gut. Dunkles Wasser, das ist mir automatisch nicht geheuer und flößt mir sofort Unbehagen ein. Passend zum Titel versinken seine Buchstaben in den dunklen Fluten. Das wirkt! Fazit:   Ich habe mit “Drowning” zwei spannende und echt gruselige Leseabende verbracht. Auch wenn ich früh eine Idee hatte, was da vor sich gehen könnte, konnte ich diese Idee doch immer wieder gut vergessen und mich auf das unheimliche Geschehen einlassen. Besonders gefallen hat mir, dass man praktisch an der Masse an Wasser in der Geschichte ablesen konnte, wie dramatisch es um Carl un Neisha steht. Das ist mal eine andere Art, Dramatik zu messen.

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  • Drowning

    Drowning - Tödliches Element
    buchleserin

    buchleserin

    Der 15-jährige Carl war mit seinem Bruder Rob und dessen Freundin Neisha schwimmen im See. Es gab ein Unwetter und Rob ist ertrunken. Die Polizei spricht von einem tragischen Unfall. Als Carl aufwacht kann er zunächst nicht sprechen und sich auch nicht bewegen. Sein Bruder Rob ist tot und Carl kann sich an nichts mehr erinnern. Neisha hat panische Angst vor ihm. Nach und nach kommen Carls Erinnerungen zurück. Anfangs erkennt er nicht einmal seine Mutter. Was ist geschehen beim Baden im See? Und warum erscheint ihm plötzlich Rob? Das Buch lies sich ganz zügig lesen. Die Geschichte wird aus Carls Sichtweise erzählt im Präsens. Der Anfang hatte mich schon gleich gefesselt, ich fand ihn sehr spannend und mysteriös. Carl versucht herauszufinden, was am See geschehen ist. Er erkennt zunächst nicht einmal seine Mutter. Sie ist Alkoholikerin und die Wohnung sieht ziemlich verwahrlost aus. Carls Erinnerungen kommen nach und nach zurück und ihn plagen Schuldgefühle. Er hat Gefühle für Neisha, die zunächst Angst vor ihm hatte. Carl hört andauernd Robs Stimme und sieht ihn auch. Carl fragt sich, was hier vorgeht und ob er verrückt wird. Wenn es regnet oder wenn Carl nass ist erscheint Rob, selbst ein tropfender Wasserhahn macht ihm Angst. Die Handlung ist spannend geschildert, hat aber auch zwischendurch ein paar Längen. Die Geschichte ist mysteriös und teilweise aber auch etwas verwirrend. Es herrscht eine durchgehend düstere und deprimierende Stimmung. Zum Ende hin wird die Spannung wieder gesteigert, es kommt zu einem Showdown.

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    buchjunkie

    buchjunkie

    15. March 2014 um 21:43
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