Rachel Ward Numbers

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Inhaltsangabe zu „Numbers“ von Rachel Ward

Since her mother's death, fifteen-year-old Jem has kept a secret. When her eyes meet someone else's, a number pops into her head the date on which they will die. Knowing that nothing lasts forver, Jem avoids relationships, but when she meets a boy called Spider, and they plan a day out together, her life takes a new twist and turn.

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  • ...stell Dir vor, Du siehst ein Datum in den Augen anderer Menschen... das Datum ihres Todes...

    Numbers
    danischwarz

    danischwarz

    03. November 2014 um 12:30

    Kurzbeschreibung: Seit dem Tod ihrer Mutter weiß Jem, dass sie die furchtbare Gabe besitzt, den Todestag ihres Gegenübers in dessen Augen zu sehen. Deshalb meidet sie Menschen, ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt und mit ihm das Leben. Zum ersten Mal ist Jem glücklich. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es: Um sie herum haben alle dieselbe Zahl - das heutige Datum. Jem ist sich sicher, dass etwas Furchtbares passieren wird. Jetzt. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Sie werden zu gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Die prekäre Ausnahmesituation schweißt die beiden immer mehr zusammen, bis sie sich schließlich Hals über Kopf verlieben - ein Umstand, der Jem zum Verzweifeln bringt. Denn sie kennt auch den Todestag von Spinne und weiß: Er hat nur noch eine Woche zu leben... Die Autorin: Rachel Ward, 1964 geboren, wuchs in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben und landete auf Anhieb mit ihrem Debüt »Numbers« auf zahlreichen Nominierungslisten englischer Jugendbuchpreise. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England. Meine Meinung: Mit dem ersten Teil der Numbers Trilogie hat die Autorin Rachel Ward einen ungewöhnlichen aber faszinierenden Roman geschaffen. Eine Geschichte über zwei Jugendliche weitab aller Perfektion. Sie sind keine Superhelden, keine Schönheiten, keine Ideale. Sie sind einfach sie selbst, mit all ihren Problemen und Macken. Eine Geschichte über Vertrauen, Freundschaft, Liebe und Tod.  Eine Geschichte, teilweise witzig, beklemmend und traurig. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Der Schreibstil der Autorin ist ungewöhnlich. Sie schreibt in der Umganssprache der Jugenlichen, womit ich Anfangs meine Probleme hatte, aber mit jeder Seite habe ich gemerkt, dass es einfach viel besser zu Jem und Spinne passt wie die förmliche Schreibart. Sie schreibt aus der Sicht von Jem. Es ist, als ob sie in einem Stuhl gegebüber Platz genommen hätte um uns Ihre Geschichte zu erzählen. Der Leser wird immer wieder direkt mit Phrasen wie "weißt Du" oder "Kannst Du Dir vorstellen" direkt angesprochen, was mich persönlich dazu gebracht hat, mich zurückzulehnen und einfach "zuzuhören". Die 15-jährige Jemma, genannt Jem wurde nach dem frühen Tod ihrer Mutter von einer Pflegefamilie zur nächsten geschoben. Sie kennt das Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Freundschaft nicht. Schon im Kinderwagen sah sie Zahlen, was es damit auf sich hatte, begriff sie erst, als ihre Mutter sich mit einer Überdosis das Leben genommen hatte. Genau an dem Datum, dessen Zahl sie schon als dreijährige vor sich hinbrabbelte. Sie zieht sich zurück, meidet andere Menschen und den Blick in deren Augen. Redet mit niemandem darüber. Versteckt sich unter der Kapuze ihres Pullovers. Eines Tages lernt sie Terry Dawson, von allen nur Spinne genannt kennen. Spinne ist riesig , schlaksig, ruhelos unf großmäulig. Er ist schwarz und er riecht ziemlich unangenehm. Er verdient sich nebenher Taschengeld, indem er Drogenbote spielt. In der Schule ist er ständig in irgendwelche Schlägereien verwickelt. Auch er ist ein Waisenkind, und wächst bei seiner kettenrauchenden Oma Val auf. Jem will ihn nicht an sich heranlassen, versucht ihn immer wieder wegzuschicken. Spinne will davon nichts wissen, rückt ihr ständig auf die Pelle. Aber er ist auch der einzige, der sie zu verstehen scheint und dem sie sich anvertraut, obwohl sie sich nicht darauf einlassen will, weiß sie doch, dass er in ein paar Wochen sowieso tot sein wird. Als sie an einem Tag einen Ausflug zum Londoner Riesenrad, dem London Eye machen, sieht Jem bei den Menschen in der Warteschlange überall die gleiche Zahl. Die von heute. Sie weiß, dass etwas schreckliches passieren wird und überredet Spinne abzuhauen. Kurz darauf fliegt das Riesenrad in die Luft und die Menschen erinnern sich an zwei Jugendliche, die kurz davor fluchtartig das Gelände verließen. Ab diesem Zeitpunkt werden die zwei zu gesuchten Terroristen. Ihnen bleibt nur die Flucht. Jem und Spinne kommen sich einander näher. Wäre da doch nur nicht diese Zahl, Spinnes Todestag. Fazit: Numbers hat mich von der ersten Seite an gefesselt und überrascht. Ein ungewöhnliches Buch, dass mir zum Schluß sogar ein paar Tränchen entlockte. Die letzte Seite bescherte mir eine regelrechte Gänsehaut. Witzig, traurig und beklemmend, ein Roman über Freundschaft, Vertrauen, Liebe und Tod. Nicht nur für Jugenliche! 5 von 5 Sternen

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  • Gute Fantasy mal anders

    Numbers
    ColourfulMind

    ColourfulMind

    05. March 2014 um 15:02

    "You're dying [...] You're all alive too. Right now, today, you're alive and kicking. You've been given another day. We all have. [...] We know it's all going to come to an end one day. But we shouldn't let that weigh us down. We shouldn't let it stop us living. "  - S.261-262 Inhalt: Jem sieht die Zahlen seit sie denken kann. Die Daten, wann ein Mensch stirbt, sobald sie ihn ansieht. Deswegen hält sie sich von jedem fern. Aber Spider kann sie nicht abschütteln, und gegen ihren Willen schleicht er sich in ihr Leben. Doch seine Zahlen schweben drohend über ihnen, und sie rücken immer näher. Meine Meinung: Das Cover der englischen Version ist einfach - Wow! Und das war es auch schlussendlich, was mich dazu bewegt hat "Numbers - Time to run" von Rachel Ward bei Rebuy zu kaufen. Vorneweg sei gesagt: Es hat mir gefallen. Aber irgendwie, hatte ich doch etwas anderes erwartet, bevor ich mit dem Lesen begonnen hatte. Denn Jem war mir nicht sympathisch. Das hat dem Lesefluss und -vergnügen keinen Abbruch getan, aber ihre kühle Außenseiterart war von Beginn an irgendwie nichts, womit ich mich gut identifizieren oder einfühlen konnte.  Und doch war sie für diese Art von Geschichte eine gute Protagonistin. Denn sie erzählt von dieser kalten und einsamen Welt, ihrer Welt, ohne Beschönigungen oder ein Blatt vor dem Mund. Selbst die Liebesgeschichte orientiert sich an dieser trostlosen und unbeschönigten Welt, welche die Autorin geschaffen hat. Denn die Beziehung zwischen Jem und Spider war so ziemlich das, was mich an meisten überzeugt hat. Das Love-Interest ist hier kein unglaublich gut aussehender und charmanter Prinz Charming. Im Gegenteil. Mehr als einmal beschreibt Jem Spider als stinkend und wenig gut aussehend. Dazu ist er so weit entfernt von charmant wie "Numbers" von einem Happy End. Auch wenn die beiden Anfangs so gar nichts gemein hatten, entwickelt sich die Beziehung der beiden langsam, zuerst von Abneigung zu Freundschaft, und dann von Freundschaft zu Liebe. Ich habe es sehr genossen bei diesem Wandel dabei zu sein. Man fühlt richtig mit den beiden und ich war richtig in der Geschichte mit den beiden drin. Deswegen hat mir das Ende wahrscheinlich umso mehr das Herz gebrochen. Ich werde nichts verraten, aber eine WARNUNG möchte ich dann doch aussprechen: Wer nach einem durch und durch romantischen Buch mit Happy End sucht ist bei "Numbers" definitiv falsch. Der übernatürliche Aspekt hat der Geschichte die nötige Spannung verliehen. Überzeugt haben mich auch Jems gelegentliche Gedanken zum Thema Tod und Leben allgemein, was mich oft zum Nachdenken gebracht hat. Dennoch hat mir ein wenig die Erklärung gefehlt, wie es zu dem ganzen kam und woher Jem ihre Gabe hat. Vielleicht soll dies in der Fortsetzung geklärt werden, an der ich jedoch leider kein Interesse hat, da der Plot für mich irgendwie nur eine Wiederholung des ersten Teils wäre.

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  • Rezension zu "Numbers" von Rachel Ward

    Numbers
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2013 um 18:08

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele So sehr mich die Idee hinter der Geschichte von Numbers auch fasziniert hat, das Endergebnis hat mich nur mäßig begeistern können. Rachel Wards Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, nicht allzu anspruchsvoll und alles in allem ziemlich flüssig zu lesen, gutes, solides Mittelmaß also. Die Erzählperspektive, die, die Autorin gewählt hat, hat mich hingegen nicht ganz so überzeugt, denn auch wenn ich Ich-Erzählungen normalerweise sehr angenehm finde, war es mir hier einfach etwas zu viel des Guten, denn so wirklich sympathisch fand ich Protagonistin Jem nicht. Generell sind Wards Charaktere in diesem Buch nicht unbedingt meine Lieblinge. Von der Konstruktion her sind sie zwar durchaus überzeugend, ihre Motive und Handlungen realistisch und angemessen im Vergleich zu dem, was bisher so mit ihnen passiert ist, bzw. im Laufe der Geschichte mit ihnen passiert, aber sie waren mir einfach nicht sympathisch, zu düster und teils depressiv waren mir ihre Stimmungen. Überhaupt liegt über dieser gesamten Geschichte eine gewisse düstere, teils regelrecht erdrückende Atmosphäre, die beim behandelten Thema zwar durchaus verständlich und auch angemessen ist, mir aber zu oft ins depressive abgedriftet ist. Mit einer gewissen Schwermütigkeit kann ich bei Büchern gut leben, gerade wenn es zum Thema der Geschichte passt, aber Numbers hat mich regelrecht runter gezogen und das war mir dann doch zu viel des Guten. Dazu kam, dass die Story, die zu Beginn eigentlich wirklich spannend war, sehr schnell nachgelassen hat und eigentlich nur noch zwischen etwas nervtötendem Hin und Her zwischen Jem und Spinne bestand sowie Jems Gegrübelt, ob sich an den Zahlen, die sie sieht, eigentlich irgendetwas ändern lässt. Zum Ende hin ist zwar noch mal deutlich Spannung aufgekommen, dazwischen ist die Geschichte allerdings nur sachte vor sich hin geplänkelt. Alles in allem ist Rachel Wards Debütroman “Numbers” daher leider nicht so wirklich mein Fall gewesen, auch wenn die Grüundidee wirklich gut ist. Vielleicht lese ich ja noch den zweiten Band, denn da dieser einen anderen Protagonisten haben wird, kann ich mir gut vorstellen, dass ich nicht mehr so große Probleme damit haben werde.

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  • Rezension zu "Numbers" von Rachel Ward

    Numbers
    nasedo

    nasedo

    17. July 2012 um 18:50

    Ganz anders als erwartet! Der Klappentext machte mich neugierig und ich wurde nicht enttäuscht! Jedes Kapitel überrascht, die Geschichte ist geradezu brutal realistisch und hat mich von Anfang an nicht mehr losgelassen. Rachel Ward schreibt so roh und real, aber nie oberflächlich, natürlich hätte man gerne mehr über die Hauptpersonen erfahren, mehr Tiefgang der Charaktere hätte mir auch gefallen. Ich finde aber, die Geschichte spricht für sich, jede Seite ist aufrüttelnd, voll Action und Spannung, soviele Wendungen, dass man gar nicht anders kann als einfach weiterzulesen. Es gibt nur wenige Augenblicke um zu reflektieren, mich hat das Buch dennoch berührt. Die Autorin hat eine eigene Art ihre Geschichte zu erzählen, ungeschönt und unverblümt - that´s life! Leseempfehlung! :)

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  • Rezension zu "Numbers" von Rachel Ward

    Numbers
    Sineous

    Sineous

    30. June 2011 um 09:58

    Die Idee an sich erinnerte mich stark an Death Note (wers kennt), daher bin ich überhaupt über das Buch gestolpert. Gut und originall fand ich es dennoch. Jem kann den Todestag jedes Menschen sehen, dem sie in die Augen blickt. Das fand sie erstmals heraus, als ihre Mutter an einer Überdosis starb. Daher meidet sie zu engen Kontakt mit Menschen. Spider lässt sie jedoch nicht los und auch wenn er ihr nicht sympathisch ist, ist sie irgendwie doch froh darüber, dass er als Einziger so hartnäckig an ihr festhält. Als sich das Todesdatum gleich mehrerer Personen an einem Ort deckt, überredet sie Spider, den Ort schnellstmöglich zu verlassen, denn sie weiß, dass etwas Schreckliches passieren muss. Als kurz darauf tatsächlich ein Terroranschlag verübt wird, gelten die beiden Jugendlichen deshalb als Hauptverdächtige und werden gesucht. Kurzerhand entschließen die beiden sich zur Flucht vor dem Zuhause und der Polizei. Aber Spider hat nur noch wenige Tage zu leben und in dieser ausweglosen Situation versucht Jem, eine Möglichkeit zu finden, ihn zu retten... Die Hauptperson Jem kam mir bisweilen sehr unsympathisch vor, weil sie kein Mitgefühl zu haben schien und sich wenig um andere schert, aber nach und nach wurde mir klar, dass gerade das die Authentizität des Buches ausmacht. Jem ist ein Teenager, dem man so heutzutage in jeder Stadt begegnet. Dies ist kein aufregendes Abenteuer zweier Jugendlicher, die mal die Welt erkunden wollen. Viel eher zeigt es, wie unselbständig "Stadtkinder" und v.a. Teenager sind, und dass es mächtig schief gehen kann, wenn man von zu Hause ausreißt, ohne sich vorher darüber Gedanken gemacht zu haben. Wer schnulzige Happy Ends mag, dem sei nicht zu diesem Buch geraten. Die harte Realität kann hier doch sehr schmerzen ^_^" Ich persönlich freue mich auf Teil 2 und 3 der Reihe.

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  • Rezension zu "Numbers" von Rachel Ward

    Numbers
    walli007

    walli007

    26. February 2011 um 09:04

    Zahlen, Daten, Daten, Zahlen Schon lange fast seit sie sich erinnern kann, sieht Jem Zahlen, wenn sie andere Menschen anschaut. Zwar weiß sie lange nicht, was die Zahlen bedeuten, doch als ihre Mutter an einer Überdosis stirbt, wird Jem klar, das es sich bei den Zahlen um Daten handelt. Jeweils das Datum, an dem ein Mensch stirbt. Schon lange vermeidet Jem deshalb die Menschen anzuschauen, sie will gar nicht wissen, wie viel Zeit jemand noch hat. Manchmal kann sie es nicht vermeiden, so weiß sie wie lange ihr Lehrer noch zu leben hat oder Nan. Doch Spiders Datum, dem sie trotz aller Zurückhaltung näher gekommen ist, will sie wirklich nicht wissen. Dennoch kommt sie an dem Wissen nicht vorbei. Wird sie irgendetwas tun können, um ihren Liebsten zu retten? Diese verflixten Zahlen, dachte ich beim Lesen. Stehen sie wirklich fest oder kann man an ihnen rütteln? Manchmal kam mir der Gedanke, es schien wie eine sich selbst erfüllende Prophezeihung zu sein, weil das Datum da ist, passiert irgendwas. Wäre die Daten nicht in Jems Kopf, würde überhaupt etwas passieren? Wäre es besser, wenn Jem nicht sehen könnte? Kann sie es irgendwie schaffen, nicht zu sehen? Das Buch ist in dieser Hinsicht sehr geschickt konstruiert, Jem und Spider, die Außenseiter in einer vermeintlich ausweglosen Situation. Haben sie etwa selbst dazu beigetragen? Diese Frage fand ich sehr schwierig zu beantworten. Würde der Apparat so reagieren wie die beiden vermuten, mussten sie sich deshalb in Gefahr begeben? Jedenfalls schaffte es die Autorin, mit einem relativ geringfügigen Auslöser eine große Auswirkung hervorzurufen und große Spannung zu erzeugen. Da muss ich gestehen, dass ich doch neugierig auf den Folgeband „The Chaos“ bin.

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  • Rezension zu "Numbers" von Rachel Ward

    Numbers
    Elisabeth87

    Elisabeth87

    30. January 2011 um 10:45

    Jem ist ein 15-jähriger Teenager, ihre Mutter ist an einer Überdosis gestorben, als sie 7 Jahre alt war. Nun lebt sie mit ihrer Pflegemutter Karen außerhalb von London. Karen wird innerhalb von drei Jahren sterben. Jem weiß dass, weil wenn sie anderen Leuten in die Augen sieht, sieht sie ihren Todestag. Diese Daten erscheinen in ihrem Kopf, irgendwo hinter ihren Augen. Jem versucht mit aller Kraft nicht in die Augen von anderen Personen zu sehen. Sie ist eine depressive Person, die es fast nicht durch den Tag schafft und als Problemkind betrachtet wird und auf eine Schule geschickt wird, wo auch andere Jugendliche sind, die emotionale Probleme haben. Dort trifft sie einen Jungen, der Spider genannt wird. Er ist groß, raucht, gerät immer wieder in Kämpfe, ist nicht zu reinlich und respektiert den persönlichen Raum einer Person absolut nicht. Aus welchem Grund auch immer scheint Spider Jem zu mögen und freundet sich mit ihr an, obwohl sie alles versucht um ihn wegzustoßen. Unglücklicherweise weiß sie wann Spider sterben wird und sagen wir es mal so, er wird seinen nächsten Geburtstag nicht mehr erleben. Jem bemitleidet Spider und glaubt, dass er Drogen nimmt oder sie sogar dealt. Spider ist high auf das Leben, er hat große Träume und will etwas werden im Leben. Und es würde ihn nicht stören, wenn Jem ihn dabei begleiten würde. Spider lebt mit seiner Großmutter Val, die weiß, dass Jem etwas Besonderes ist, nachdem sie sie getroffen hat. Spider versucht Jems Abwehr zu durchbrechen und ist schließlich erfolgreich damit. Sie wird von der Schule verwiesen für einen Monat, nachdem sie einen anderen Schüler mit einem Messer bedroht hat. Eines Tages, als Jem herumwandert, trifft sie sich mit Spider. Die beiden verbringen den Tag draußen und versuchen Trouble fernzubleiben, was auch gut funktioniert bis sie das Londoner Auge betreten. Jem rastet aus, weil jeder um sie herum die gleiche Todesnummer hat: 12082010, dies ist das heutige Datum. Sie schnappt sich Spider und sie verlassen das Auge. Als sie über die Hungerford Brücke über die Thames gehen, beobachten sie, wie das Londoner Auge in die Luft gejagt wird. Spider und Jem laufen weg und die Polizei glaubt, dass die beiden einen Terroristenangriff ausgeführt haben. Und da ein Video die beiden in dunkler Kleidung zeigt, wie sie davon laufen, glaubt sie, dass die beiden wichtige Informationen über den Bomenangriff haben könnten. Die Teenager sind nun in starken Trouble und da sie glauben, dass sie nirgendwo Unterstützung erhalten würden, laufen sie weg. Spider betrachtet es als das Abenteuer seines Lebens, aber Jem fühlt sich miserabel. Der Fakt, das Spider ein Auto stiehlt, durch die Wälder wandert und sie in einem Kuhstall übernachten müssen, ist nicht ihre Idee von Spaß. Bald wird Spider auch von jemand anderem als der Polizei verfolgt, aufgrund des gestohlenen Geldes, dass er bei sich trägt. Und als die Tage vergehen, läuft auch Spiders Lebensspanne ab, jedes Mal wenn Jem in seine Augen blickt, sieht sie sein Sterbedatum und muss sich entscheiden, ob sie es ihm mitteilt oder nicht… Mir persönlich hat „Numbers“ sehr gut gefallen, auch wenn ich zu Beginn nicht wirklich in das Buch reingefunden habe. Ich habe schon lange nicht mehr so lange für ein englisches Buch gebraucht, aber das Thema ist wirklich heftig und es werden abgesehen von Jems Fähigkeit auch noch andere Themen wie Drogenmissbrauch, erste Gefühle, Probleme im Leben und in der Schule und natürlich auch noch Jems Fähigkeit und die Frage, ob es besser ist ihr Wissen für sich zu behalten oder die Personen zu warnen. Der zweite Teil ist bereits erschienen, ich habe mich bisher aber noch nicht getraut ihn zu lesen, da mich dieses Buch wirklich aufgewühlt hat. Alles in allem ein sehr gutes Buch, dass nachdenklich macht und den Leser daran erinnert, dass die Zeit, die wir haben begrenzt ist…

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  • Rezension zu "Numbers" von Rachel Ward

    Numbers
    vielleserin

    vielleserin

    12. August 2009 um 21:22

    Eine spannende, mitreissende Geschichte mit toller Prämisse, aus der man aber mehr hätte machen können. Jedem Leser ist zu raten das Buch auf jeden Fall ganz zuende zu lesen! Jem kann bei jedem Menschen, dem sie in die Augen blickt dessen Todesdatum sehen. Sie ist ein Pflegekind und lässt niemanden an sich ran, Lehrer, Pflegeeltern, Betreuer halten wenig von ihr. Dann tritt der Junge Spider in ihr Leben. Spider kommt selbst aus schlimmen Verhältnissen. Nach einem Diebstahl will er Jem in das London Eye einladen. Direkt davor bemerkt Jem, in den Augen der anderen Passanten dort, dass deren Todesdatum genau jetzt ist, Sie flüchtet mit Spider und so entkommen sie einem Terroranschlag. Sie und Spider werden verdächtigt etwas damit zu tun zu haben und so fliehen sie von zu Hause. Zwischen ihr und Spider entwicklet sich mehr als nur eine Freundschaft... Die Grundidee von "Numbers" ist großartig und vor allem der Anfang ist spannend und gut zu lesen. Den Mittelteil mochte ich nicht so gerne. Es war alles sehr verwirrend und irgendwie war es auch schade, dass Spider und Jem schnell weg vor Menschen flüchten. Denn so liest man weniger über Jems Gabe, was nun mal das Interessanteste der Geschichte ist. Ich fand es auch nicht soo interessant, das die Geschichte in einem ärmlichen britischen Milleu spielt. Aber dieses Jugendbuch ab 13 ist ein schneller Thriller, der aus einfachen Dialogen besteht und so schnell und einfach zu lesen ist. Eine gewisse Tiefe der Charaktere hätte ich mir aber auch gewünscht. Es scheint, als sei der Autorin ihre eigenen Figuren selbst unbekannt und dass sie sich mit ihren ausgesuchten unsicher ist.

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