Rachel Ward Numbers, Den Tod im Blick

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Inhaltsangabe zu „Numbers, Den Tod im Blick“ von Rachel Ward

Jem weiß, dass nichts ewig dauert. Und seit dem Tod ihrer Mutter weiß sie auch, was die Zahlen bedeuten, die vor ihrem inneren Auge auftauchen, sobald Jem jemanden ansieht. Es ist das Todesdatum ihres Gegenübers. Das mit den Zahlen ist ihre Sache, findet Jem und behält ihr Geheimnis für sich. Und geht anderen lieber aus dem Weg. Das ändert sich, als der hyperaktive Spinne in Jems Leben platzt und gar nicht daran denkt, sie wieder in Ruhe zu lassen. Gemeinsam machen sie einen Ausflug zum London Eye. Doch dann entdeckt Jem in den Gesichtern der Touristen in der Warteschlange die immer gleiche Zahlenfolge ...

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Aspekte wie der Wert von Freundschaft, Vertrauen und Liebe!

— Livres
Livres

Gutes Buch, aber in den Zwischenteilen zieht es sich ein wenig.Die Gabe den Todestag sehen zu können,kommt zu kurz, aber ansonsten ok

— Paula-Storm
Paula-Storm

Eigentlich hätte das Buch die besondere Fähigkeit der Hauptperson nicht gebraucht - es ist einfach nur eine bittere, dreckige, Jugend-Fluchtgeschichte. :-/

— Rebekka_NP
Rebekka_NP

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  • Tolles Jugendbuch!

    Numbers, Den Tod im Blick
    Livres

    Livres

    10. January 2017 um 12:42

    Jem ist ein 15jähriges Mädchen, das im Leben schon einiges durchmachen musste: Ihr Mutter war drogenabhängig und ist vor einigen Jahren an ihrer Sucht gestorben. Seither lebt sie in Pflegefamilien. Doch ihre Vergangenheit ist nicht das einzig außergewöhnlichen an Jem: Sie hat die angsteinflößende Fähigkeit, in den Augen der anderen Menschen ein Datum zu sehen. Dieses Datum ist der Todestag der jeweiligen Person. Jem hat noch nie jemandem davon erzählt und lebt generell sehr zurückgezogen und ohne Freunde. Bis sie auf Spinne trifft, einen Jungen aus ihrer Klasse. Er schafft es, ihren Panzer zu durchdringen und ein wenig an sie ranzukommen. Doch als die beiden einen Ausflug in das nahe gelegene London zum London Eye machen, erkennt Jem plötzlich, dass alle Menschen um sie herum das gleiche Datum haben: das heutige Datum! Hals über Kopf kann Jem mit dem ahnungslosen Spinne vor der Katastrophe entkommen. Doch nun sind die beiden auf der Flucht, denn die Polizei sucht sie…„Numbers – Den Tod im Blick“ ist ein sehr gelungenes und packendes Jugendbuch, das ich als Hörbuch genossen habe.Die Geschichte wird aus der Perspektive von Jem erzählt. Sie ist keine „klassische Heldin“, sondern hat ihre Eigenarten und ihren eigenen Willen. Der gleichaltrige Spinne lässt sich jedoch von ihrer ruppigen Art nicht abschrecken und schafft es, hinter ihre Fassade zu blicken.Die Sprecherin Laura Maire hat eine sehr angenehme Stimme, mit der sie einfühlsam und emotionsgeladen die verschiedensten Situationen sehr gelungen vertont. Ihre Stimmlage ist dabei sehr variabel und abwechslungsreich, wodurch die verschiedenen Charaktere „sichtbarer“ werden.Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Aspekte wie der Wert von Freundschaft, Vertrauen und Liebe, wobei diese Punkte nicht klischeehaft abgearbeitet, sondern unterhaltsam herausgearbeitet werden.Eine klare Hörempfehlung für Jugendliche und Erwachsene!

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  • eher enttäuschend

    Numbers, Den Tod im Blick
    Letanna

    Letanna

    17. January 2014 um 19:17

    Seit Jem sich erinnern kann, sieht sie Zahlen, wenn sie anderen Menschen in die Augen sieht. Als ihre Mutter an einer Überdosis stirbt, erkennt sie, dass die Zahlen der Todestag der Personen sind. Von diesem Tag an, zieht sich Jem immer mehr in sich zurück. Dann lernt sie in der Schule den hyperaktiven Spinne kennen, der sich einfach so in ihr Leben drängt. Anfangs fühlt sie sich gar nicht wohl dabei, aber nach und nach entsteht eine Freundschaft zwischen den beide. Als die beiden eines Tages einen Ausflug zum London Eye machen, sieht Jem bei allen Besuchern den gleichen Todes, nämlich heute. Jem gerät in Panik und drängt Spinne, mit ihr zu verschwinden. Kurz danach wird das London Eye in die Luft gesprengt. Jem und Spinne hauen nach den Ereignissen ab, immer mit der Polizei auf den Versen. Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe, aber ehrlich gesagt nicht so etwas. Die Grundidee fand ich eigentlich sehr interessant, nur schöpft die Autorin diese fast gar nicht aus. Es geht hier vor allem um die beiden Teeanger und ihre Probleme. Beide kommen aus einfachen Verhältnissen. Jem musste einiges durchmachen und ist völlig verschlossen. Spinne bzw. Terrie ist hyperaktiv und dreht so manche krummen Geschäfte. Insgesamt wird die Handlung von diesen beiden Teenager geprägt. Normalerweise habe ich kein Problem mit etwas schwierigen Charakteren, aber das hier war mir einfach zu viel. Anfangs war Jem mir sehr unsympathisch, sie ist wirklich sehr eigensinnig. Beide Charaktere verhalten sich die meiste Zeit über sehr unvernünftig, ich hätte sie die ganze Zeit über nur schütteln können. Hauptaugenmerk lag auf der Flucht der beiden und nicht auf der besonderen Gabe von Jem, was ich sehr schade fand. Erst im letzten Abschnitt wird es dann noch einmal richtig spannend, wobei das Ende so gar nicht nach meinem Geschmack. Ich denke nicht, dass ich diese Serie weiter verfolgen werden, obwohl ich den 2. Teil bereits als Hörbuch hier liegen habe.

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  • Numbers, Den Tod im Blick, Rachel Ward

    Numbers, Den Tod im Blick
    wandablue

    wandablue

    10. August 2013 um 00:56

    Fantasy-Ausreißerstory! Von klein auf sieht Jem die besondere Zahl der Menschen, deren Todesdatum. Diese erschreckende Fähigkeit treibt sie in die Isolation, bis sie Spinne trifft, dessen Zahl ihr leider sagt, dass sein Tod nahe bevorsteht. Wider bessere Einsicht erliegt sie seinem Charme und seiner Lebendigkeit. Von da an überschlagen sich die Ereignisse. Numbers ist völlig anders als ich es mir vorgestellt habe. Zuerst war ich enttäuscht, weil meinen Erwartungen nicht entsprochen wurde. Dann habe ich mich auf das etwas andere Roadmovie eingelassen. Die eingängige Erzählweise hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die liebevollen Skizzen der Nebenfiguren reichen völlig aus, man erinnert sich an Picasso, da reichen ein paar Striche auch aus für Kunst. Nicht immer ist es epische Breite, die eine gute Darstellung auszeichnet. Die Protagonistin ist dagegen detailreich und trotzdem lässig hingestrichelt. Ich habe sie leben und atmen gefühlt. Fazit: „Numbers, den Tod im Blick“ ist sehr gute Unterhaltung für Teenies und fesselnder Zeitvertreib für Erwachsene, nicht mehr, aber auch nicht weniger; jedoch merkt man für meinen Geschmack allzu aufdringlich, wie kaufmännisch auf einen zweiten Band hingearbeitet worden ist und das kann nicht meinen Beifall finden. Wahrscheinlich hätte man die volle Story gut in einem Band untergebracht.

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  • Rezension zu "Numbers, Den Tod im Blick" von Rachel Ward

    Numbers, Den Tod im Blick
    Reneesemee

    Reneesemee

    15. March 2013 um 16:47

    Naja Ich weiß ja nicht kann jemand wirklich Zahlen sehen wenn man einen anderen ansieht. Jem ist 7 Jahre alt als sie die Zahlen bei andern im Gesicht sieht und ist der Meinung das wäre was besonderes. Bis sie merkt das es das Todesdatum der Menschen sind und seit dem lebt sie ziemlich abgeschottet. Und als ihre Mutter stirbt muß sie zu einer Ziehmutter. Und dann lernt sie Spinne kennen und es ändert sich so einiges in ihrem Leben. Sie ist zum erstem mal glücklich. Doch dann sieht sie immer ein und das selbe Todesdatum bei Menschen als sie am London Eye beim Riesenrad sind. All diese Menschen werden sterben weil Sie mit dem Riesenrad fahren. Sie verlassen das London Eye auf dem schnellsten Weg und muß so ihr geheimnis offenlegen und das ist eigendlich das was sie nicht wollte. Sie und Spinne sind auf der Flucht sie werden gesucht von der Polizei gejagt und dann rückt Spinnes Todesdatum auch noch immer näher. Doch kann sie ihn retten? Naja mein ding war es jetzt nicht doch für ein Jungendbuch denke ich ist es ganz OK. Mir hat es ein weing an spannung gefehlt.

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  • Rezension zu "Numbers, Den Tod im Blick" von Rachel Ward

    Numbers, Den Tod im Blick
    nike_tdt

    nike_tdt

    03. March 2013 um 15:51

    Mein Blog: www.believe-in-books.de Die 15-jährige Jem sieht das Todesdatum eines Menschen in seinen Augen. Das fand sie auf die harte Tour heraus als ihre Mum an einer Überdosis Drogen starb. Seitdem meidet sie Menschen und wandert in verschiedenen Pflegefamilien herum. Jem ist im allgemeinen ziemlich frech und patzig. Ihre Einstellung gegenüber der Schule und ihrem Leben ist ziemlich mies und sie fühlt sich missverstanden und im Stich gelassen; besonders von ihrer Mutter. Sie weist automatisch jeden ab der ihr näherkommen und lässt niemanden an sich heran aus Angst später verletzt zu werden und das gleiche durchmachen zu müssen wie bei ihrer Mutter früher. Als dann schließlich Spinne auftaucht, will sie auch mit ihm nichts zu tun haben. Es lässt sich nicht vermeiden dass ihr seine Zahl ins Auge sticht und sie erschrickt. Er hat nur noch 3 Wochen zu leben. Doch Spinne lässt nicht locker und schließlich gibt Jem nach die Beiden freunden sich an. Als sie durch die Stadt streifen landen Jem und Spinne zufällig beim London Eye. Jem weiß dass etwas merkwürdiges vor sich geht denn auf einmal haben alle Leute um sie herum dieselbe Zahl. Sie weiß heute wird hier etwas schreckliches passieren und drängt Spinne mit ihr zu verschwinden. Wenige Minuten später sehen sie wie das London Eye in die Luft fliegt. Ein Terroranschlag. Und von nun an sind die beiden auf der Flucht, denn sie werden von der Polizei verdächtigt etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben da sie kurz davor wie die Besessenen weggerannt waren. Doch die Zeit bleibt nicht stehen, Spinnes Todestag rückt immer näher und Jem beginnt sich zu fragen ob sie das Schicksal von ihm abwenden kann, denn sie hat sich bereits verliebt... Da mir die Grundidee der Geschichte sehr gut gefiel hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Leider war ich dann doch etwas enttäuscht. Nach dem Ereignis beim Riesenrad geht es nur noch um die Flucht von Jem und Spinne vor der Polizei und den Menschen. Es ist wenig abwechslungsreich und die Spannung geht zwischendurch komplett flöten. Ganz am Ende gibt es dann noch einmal einen Spannungshochpunkt als sich die Frage stellt ob Spinne nun stirbt oder nicht. Das Ende ist ganz gut gelungen und lässt Raum für einen zweiten Teil, in dem es dann aber nicht um Jem sondern um Adam, ihren Sohn, geht. Alles zwischen dem Anfang und dem Ende ist ein ewiges hin und her geplänkel zwischen Jem und Spinne. Immer wieder stellt Jem sich die Frage ob sich die Zahlen ändern können, ob sie sie ändern könnte, und und wie sie Spinne beschützen soll. Insgesamt ist die Stimmung im Buch eher düster und melancholisch, weshalb ich mich an manchen Stellen schwer getan habe weiterzulesen. Sprachstil: Die Geschichte wird aus Jems Perspektive geschildert (Ich-Erzählerin). Das Buch ist nicht besonders anspruchsvoll geschrieben und von der Sprache her hauptsächlich in Jugend- und Fäkalsprache verfasst. Ich konnte mich zwar gut in Jems Situation hineinversetzen, fand ihre Sprache und auch die Sprache der anderen Protagonisten aber ein bisschen zu krass. Das nahm mir auch beim Lesen ein bisschen den Spaß. Fazit: Gute Idee; es hat allerdings ein bisschen an der Umsetzung geharpert. Sprachlich ist es auch nicht gerade anspruchsvoll und insgesamt eher mittelmäßig. Vollständige Rezension auf meinem Blog: www.believe-in-books.de

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  • Rezension zu "Numbers, Den Tod im Blick" von Rachel Ward

    Numbers, Den Tod im Blick
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    26. October 2012 um 19:14

    Zunächst wieder zur Sprecherin, Laura Marie, die ich bislang nicht kannte. Laura Marie hat eine super angenehme Stimme und hat die Geschichte schön vorgetragen. Sie wird wahrscheinlich nie zu meinen Liebslingssprecherinnen gehören, dafür fehlt das gewisse etwas beim vorlesen, aber sie liest sehr angenehm. Zur Geschichte bin ich total zwiegespalten. Irgendwie hat mir die ganze Zeit etwas gefehlt. Die Idee hinter der Geschichte, das Jem die Todesdaten eines jeden Menschen sieht, fand ich Klasse. Die Umsetzung fand ich dann jedoch leider eher mangelhaft, denn so richtig ausgearbeitet wurde sie, in meinen Augen, nicht. Dass sie bei den Touristen, wie im Klappentext beschrieben, die gleiche Zahlenfolge sieht, diente mehr dazu, eine Abenteuergeschichte zu beginnen. Die meiste Zeit spielten die Zahlen dann keine große Rolle mehr. Das fand ich sehr schade. Erst zum Ende hin werden die Zahlen wieder etwas wichtiger und das Buch nimmt nochmal eine Wendung, die man nicht unbedingt vorhersehen konnte. Alles in allem hätte ich mir aber gewünscht, dass dieses Fantasy-Element einen größeren Stellenwert einnimmt. So wirkt es auf mich, als ob auch jede andere Situation hätte konstruiert werden können, um auf die Abenteuergeschichte von Jem und Spinne über zu leiten. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte außer diesem kleinen “Fantasy-Element” komplett im London der Gegenwart spielt. Bei Numbers handelt es sich somit nicht um eine Dystopie. Auch sehr gut gefallen hat mir, dass Jem, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, den Leser ab und zu direkt anspricht. Durch die Stimme von Laura Marie fühlte ich mich dann auch wirklich angesprochen und wurde noch etwas tiefer in die Geschichte hinein gezogen. Insgesamt war die Geschichte leider ab und zu etwas langatmig und sie hat mir keine Lust gemacht den 2. und 3. Band auch noch zu hören, deswegen gibt es von mir nur 2 Federn.

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  • Rezension zu "Numbers, Den Tod im Blick" von Rachel Ward

    Numbers, Den Tod im Blick
    Lydia255

    Lydia255

    19. January 2012 um 17:01

    Äußere Gestaltung und Titel: Der Titel "Numbers" steht auf schlichtem schwarzem Hintergrund. Der Titel selbst ist alles andere als schlicht. Die einzelnen Buchstaben bestehen aus kleinen Unmengen von Zahlen und die Buchstaben sind sehr groß, unscharf und etwas unförmig. Es scheint so, als würde das Wort in der Schwärze nur aufflackern, statt wirklich da zu sein. Mir gefällt es sehr und finde es schön, dass der Verlag das Buchcover übernommen hat und der Verlag des Buches den englischen Titel übernommen hat. Sprecher: Laura Maire arbeitet als Schauspielerin, Hörbuch- und Synchronsprecherin. Bekannt wurde sie 2001 in der ARD-Serie Verdammt verliebt, seitdem stand sie für diverse TV-Produktionen wie vor der Kamera. Außerdem synchronisiert sie US-Schauspielerin Ashley Greene alias Alice Cullen in den Twilight-Kinohits. Für ihre Leistung als Hörbuchsprecherin von Janne Tellers Nichts wurde sie mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2011 in der Kategorie "Beste Sprecherin" geehrt. Die Sprecherstimme hat mir sehr gefallen. Laura Maires Stimme ist mir schon von vielen Fernseh-Serien bekannt und ich habe nicht das Gefühl gehabt mich erstmal an den Klang gewöhnen zu müssen. Ich finde ihre Stimme hat etwas ganz besonderes, sie hat einen Wiedererkennungswert und ist unglaublich gut zum Zuhören. Gekonnt und flüssig geht die Sprecherin zur wörtlichen Rede über und ich weiß immer, wer gerade spricht, denn sie hat facettenreiche Stimmvarianten, die sie jeweils einer Figur zuordnet. Ich finde sie hat die etwas dunkle Stimmung der Geschichte wirklich gut demonstriert und ich liebe es, wie sie erzählt. Leidenschaftlich und mit ganz viel Gefühl erzählt sie aus Jems Sicht. Sprache und Geschichte: Rachel Ward spricht mit dieser Geschichte ganz klar die Jugendlichen an. Die Sprache ist dementsprechend jugendlich und umgangssprachlich. Ich glaube, es ist die erste Geschichte für mich, in der so oft Fikalsprache vorkommt, aber ich finde das nicht schlimm! Es hat gut zu der eher dunklen Art der Geschichte gepasst und verkörpert einfach auch, dass Jem und die anderen Jugendlichen in der Geschichte einfach nichts anderes kennen, als sich so auszudrücken. Vom Hören her kann ich nur sagen, dass es eine angenehme Sprache ist. Ich finde es super! Jem erzählt die Geschichte in der Ich-Form in Vergangenheit. Jem, klein und unscheinbar, ist ein sonderbares Mädchen. Wenn sie Leuten in die Augen sieht, sieht sie ebenfalls das Todesdatum derjenigen. Es ist also nicht verwunderlich und vollkommen verständlich, dass sie lieber allein ist und nicht gerne unter vielen Leuten sein will. Das ewige Alleinsein und die stetige Gewissheit, dass niemand so ist, wie sie, macht sie aggressiv, fragil und abweisend. Das Mädchen hat es überall schwer, Schule, zu Hause, draußen, drinnen, überall. Es ist nicht einfach ein Leben zu führen, dass allgegenwertig mit dem Tod verbunden zu sein scheint. Jem hat das Gefühl, dass sie einfach niemand versteht und auch wenn sie sich jemandem anvertrauen würde, es einfach niemand verstehen würde. Sie behält es also für sich und trägt ihr Geheimnis überall mit sich herum. Doch dann lernt sie Spinne kennen. Spinne, groß, dunkelhäutig und dürr, ist ein verrückter Spinner, der seine Oma, die einzige Person, die zu Hause auf ihn wartet, über alles liebt. Draufgängig und großmäulig geht er durch sein bescheidenes Leben. Dann entdeckt er das Dealen und lässt sich auf das gefährliche Spiel ein. Und Jem weiß die ganze Zeit, wann der Tag sein wird, an dem er sterben würde... Und trotzdem werden sie irgendwie Freunde. Als sie dann einen Ausflug nach London Eye machen, passiert etwas seltsames. Jem sieht ein Touristenpaar und ihr fällt auf, dass sie beide das gleiche Todesdatum haben. Und es kommt noch schlimmer. Es ist genau an dem Tag, an dem Jem und Spinne dort sind! Und genau da fängt das normale Chaos in Jem's Leben an sich zu einem katastrophalen Chaos zu verwandeln. Meine Meinung: Der Anfang ist schonmal richtig gut, dann wird es erstmal etwas unspektakulärer, als sich Jem und Spinne allmählich kennenlernen. Aber das hält nur wenigen Minuten an, denn dann kommt der Tag in London Eye und die "Achterbahnfahrt" geht los! Ich bin begeistert, es gefällt mir wirkich gut! Die eher dunkle, melancholische, traurige und wütende Stimmung der Geschichte hat mich irgendwie angerührt. Jem hat mir als Figur gefallen, obwohl sie einen ziemlich schwierigen Charakter hatte, nicht so, dass sie nervtötend ist, sondern dass sie einfach ein schwieriges Leben hat und dementsprechend auch vom Charakter her etwas schwieriger ist. Jedenfalls finde ich die Geschichte einfach super gut und empfehle es ganz klar weiter, ob als Buch oder Hörbuch! Noch mal ein Kompliment an die tolle Sprecherin, super vorgelesen! Fazit: 5 von 5 Punkten! :) Einfach super, sollte man nicht verpassen! Geeignet für Jüngere, so ab 15. ;)

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  • Frage zu "Erebos" von Ursula Poznanski

    Erebos
    Safir

    Safir

    Hallo, ich habe neulich damit angefangen, "Erebos" als Hörbuch zu hören, nachdem ich die Rezensionen hier las. Von der Geschichte und dem Sprecher bin ich begeistert. Gern würde ich weitere Hörbücher mal testen, jedoch finde ich keins, das daran kommt. Auch möchte ich keine Reihe hören, sondern Abgeschlossenes. Splitterherz wollte ich erst nehmen, aber ich zweifel. Arkadien wäre auch eine Idee, aber da kommt noch eins, oder? Hat jemand eine Idee?

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