Rachel Weaver Die Stille unter dem Eis

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Inhaltsangabe zu „Die Stille unter dem Eis“ von Rachel Weaver

Anna trampt durch Alaska, als der junge Fischer Kyle sie auf der Straße aufsammelt und in seinem Pick-up mitnimmt. Sie werden ein Liebespaar. Als man ihnen anbietet, den Winter in einem abgelegenen Leuchtturm auf einem kleinen Felsen vor der Küste Alaskas zu verbringen, stimmen sie zu. Das perfekte Abenteuer für das junge Paar. Doch in der Einsamkeit der Wildnis und dem immer gandenloser hereinbrechenden Winter Alaskas wird klar, dass beide ihre Geheimnisse haben ...

Spannendes Psychodrama mit authentischen Charakteren über Einsamkeit, Schuld, Vergebung und der Auseinandersetzung mit sich selbst

— schnaeppchenjaegerin

Ein großartiger Roman, der eine unterschwellige Spannung aufbaut und erst nach und nach seine einzelnen Schichten freilegt.

— maggie_green

Ein ruhiges Buch mit subtiler Spannung - lesenswert

— Isy2611

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  • Spannendes Psychodrama über Einsamkeit, Schuld, Vergebung und der Auseinandersetzung mit sich selbst

    Die Stille unter dem Eis

    schnaeppchenjaegerin

    11. October 2017 um 18:42

    Die rast- und ruhelose Anna Richards ist begeisterte Kletterin und hat bereits so manchen Gletscher erklommen. In Alaska begegnet sie dem Fischer Kyle McAllin, der die Tramperin in seinem Pickup auf dem Weg nach Süden mitnimmt. Die beiden, die sich bisher mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen haben, verlieben sich ineinander und entscheiden sich dafür, neun Monate auf der unbewohnten Insel Hibler Rock zu verbringen und dort als Leuchtturmwärter zu arbeiten. Bereits in der ersten Nacht nach der Ankunft geht alles schief, als ihr Boot mit sämtlichen Vorräten und persönlichen Gegenständen sinkt und auch der Motor des Bootes daraufhin defekt ist. Kyle schafft es jedoch, einen alten Außenbordmotor aus einem Schuppen wieder flott zu machen, so dass sie sich mühsam auf den Weg in die nächstgelegene Stadt machen, um von ihrem Ersparten ein wenig Kleidung, Lebensmittel und Wasser zu kaufen. Anschließend begeben sie sich voller Elan daran, den seit 1978 unbewohnten Leuchtturm für sich einzurichten, einen Verschlag für Feuerholz und ein Gewächshaus zu bauen, damit sie möglichst autark auf der Insel leben können, denn im Winter wird durch den Wind und starken Wellengang keine Möglichkeit mehr bestehen, auf das Festland zu gelangen. Das Paar, das sich noch nicht lange kennt, gelangt bald körperlich und emotional an seine Grenzen und merken, dass jeder für sich Geheimnisse verbirgt, die er dem anderen nicht Preis geben möchte und dass sie den Aufenthalt auf der Insel und die Einsamkeit nutzen, um vor der Vergangenheit wegzulaufen und sich zu verstecken. Der Roman in der Ich-Form aus der Sicht von Anna geschrieben und vermittelt eine durchweg melancholische Stimmung. Der Schreibstil der Autorin hat mich an die Romane von Lucy Clarke erinnert, deren Bücher auch immer (traurige) Schicksale von jungen Frauen zum Thema haben. Anna und Kyle sind beide Abenteurer und Einzelgänger, die in der Vergangenheit etwas erlebt haben, das sie nicht ganz verarbeitet haben, vor dem sie weglaufen und über das sie mit dem anderen nicht reden möchten. Als Paar ziehen sie  sich gemeinsam auf die Insel zurück, halten sich aber gegenseitig auf Distanz und gehen dort getrennter Wege oder üben Kritik am anderen. Während Anna mit dem mangelnden Komfort gut zurecht kommt, ist es vor allem Kyle, der das einsame Dasein nicht erträgt. Nach einem Vorfall auf dem Meer kehrt Kyle nicht mehr auf die Insel zurück und Anna ist ohne zu wissen weshalb, auf sich allein gestellt. "Die Stille unter dem Eis" ist ein leises, aber durchweg spannendes Psychodrama, das von zwei Menschen handelt, die beide mit einem unverarbeiteten Trauma leben, sich zufällig begegnen und zusammentun. Während man bei Anna durch ihre Erinnerungen in Rückblenden erfährt, woran sie leidet, ist der Leser so wie Anna auch im Unklaren, was mit Kyle los ist. Darüber hinaus ist es spannend zu erfahren, welche Verbindung es zu dem letzten Leuchtturmwärter William Harris gibt, auf den sie im Leuchtturm Hinweise finden und der im Jahr 1978 spurlos verschwunden ist.  Es ist ein atmosphärischer Roman, bei dem man sich unmittelbar nach Alaska und Hibler Rock versetzt fühlt, die Kälte des Windes und die raue See spürt, eine Geschichte mit authentischen Charakteren über Einsamkeit, Schuld, Vergebung und der Auseinandersetzung mit sich selbst. 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Rachel Weaver „Die Stille unter dem Eis“

    Die Stille unter dem Eis

    maggie_green

    26. February 2017 um 16:48

    Die Eiskletterin Anna lernt den Fischer Kyle beim Trampen kennen, als er sie auf der Alcan, einer zweispurigen Straße, die von Kanada nach Alaska führt, in seinem blauen Truck mitnimmt. Anna hat nur ihren Backpack und einen Haufen Alpträume im Gepäck. Sie werden ein Paar, verbringen den Winter in Mexiko und den Sommer in einem kleinen Ort an Alaskas Küste. Beide lieben die Natur, das Abenteuer und die raue Landschaft Alaskas. Als sich die Gelegenheit ergibt einen Winter in einem Leuchtturm zu verbringen, steht die Beziehung der beiden vor einer harten Probe. Beide haben ihre eigenen Dämonen, vor denen sie sich auf dieser kleinen Insel, abgeschieden von der Zivilisation und den Naturgewalten ausgeliefert, nicht länger verstecken können. Was hat es mit dem mysteriösen Verschwinden des letzten Leuchtturmwächters auf sich? Können Anna und Kyle einander vertrauen? Reicht Liebe und Nähe aus, um seine eigenen Ängste zu bewältigen? Bleibt man lieber alleine oder gibt man der Zweisamkeit eine Chance und teilt seine Geheimnisse? Anna hat eine schreckliche Erfahrung beim Eisklettern gemacht, über die man immer nur Stück für Stück mehr erfährt. Sie ist sehr davon geprägt und hat jede Nacht Alpträume. Erst als sie die Nächte mit Kyle verbringt wird es besser. Aber aus Angst sich ihm zu öffnen und von ihrer Vergangenheit zu erzählen, driftet das Paar auseinander. Kyle merkt, dass Anna ihm etwas verschweigt. Aber auch er gibt nicht alles von sich preis. Trotz ihrer starken Abhängigkeit voneinander können sie nicht offen über ihre inneren Gefühle sprechen. Als sie dann zusammen in der Enge des Leuchtturms und der kleinen Insel sind, brechen alte Wunden auf und ein Weglaufen ist nicht mehr möglich. „Die Stille unter dem Eis“ ist ein großartiger Roman, der eine unterschwellige Spannung aufbaut und erst nach und nach seine einzelnen Schichten freilegt.

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  • Vor der Küste Alaskas...

    Die Stille unter dem Eis

    Isy2611

    16. February 2017 um 21:02

    Anna ist per Anhalter auf dem Weg in den Norden Alaskas. Sie schläft im Zelt und hat nicht viel Gepäck dabei. Seelisch scheint sie aber etwas zu belasten. Sie hat jede Nacht Albträume. Als sie der Fischer Kyle ein Stück mit dem Auto mitnimmt und sie die Nacht in seiner Nähe verbringt, kann sie es selbst kaum glauben - kein schlechter Traum! Schon bald wird aus beiden ein Paar. Monate später, sie leben an der Küste Alaskas, hören sie, dass ein Leuchtturm mitten im Meer für nur $1 vermietet werden soll. Sie entscheiden gemeinsam, dass das ein tolles Abenteuer wäre, und unterschreiben den Vertrag. Das Leben auf der Insel bringt aber nicht nur aufregendes Neuland, sondern fördert auch alten Ballast zu Tage. Werden Anna und Kyle die Zeit in der Abgeschiedenheit gemeinsam bewältigen? Die Natur Alaskas wird auf beeindruckende Weise beschrieben. Auch wenn ich noch nie dort war, hatte ich keine Probleme, mir die Landschaft vor meinem inneren Auge vorzustellen. Auch Anna, die die die Ereignisse aus der Ich-Perspektive schildert, war mir auf Anhieb sympathisch.  Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Plot ist keinesfalls gehetzt, sondern entfaltet sich gemächlich. Leider hat mir an einigen Stellen dann doch etwas packende Spannung gefehlt. Wer einen eher ruhigen Roman über die malerische Schönheit Alaskas sucht, der wird hier auf jeden Fall fündig!

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Alaska hautnah

    Die Stille unter dem Eis

    tinstamp

    19. March 2016 um 15:28

    Meine Meinung: Den Klappentext fand ich zwar interessant, jedoch so richig weit oben auf meiner Wunschliste befand sich der Roman von Rachel Weaver nie. Die guten Bewertungen und der Tipp einer Bloggerfreundin ließen mich "Die Stille unter dem Eis" aus der Bücherei mitnehmen und ich kann sagen, ich habe es nicht bereut. Hinter diesen 288 Seiten steckt eine wunderbare Geschichte voller Intensivität. Ein Debütroman - kaum zu glauben! Durch den Klappentext konnte ich das Buch nicht klar zuordnen und erwartete mir mehr einen Spannungsroman oder Krimi, was jedoch nicht ganz der Fall ist. Hier geht es um Abenteuer, Vergangenheitsbewältigung und man erlebt "hautnah" die rauhe Wildnis von Alaska. Anna ist trampend auf dem Weg nach Alaska, als sie Kyle, ein Fischer, in seinem Pick-up mitnimmt. Aus der zuerst etwas distanzierten Haltung zueinander wird bald Sympathie. Beide Menschen sind Abenteurer und leben im Einklang mit der Natur. Anna als Eiskletterin und Kyle als Fischer. So entsteht zwischen den Beiden eine Freundschaft und in  der Folge so etwas wie Liebe. Nur langsam nähern sich die Beiden an, die sich durch ihre inneren Verletzungen nur schwer anderen gegenüber öffnen. Da kommt ihnen das Angebot für neun Monate im Leuchturm von Hibbler Rock, der seit Jahren nicht mehr bewohnt wurde, zu leben und diesen zu warten, gerade recht. Dies soll der geeignete Platz sein, um unabhängig voneinander ihre eigenen Traumata aufzuarbeiten. In dieser Zeit erleben Anna und Kyle, wie die vollkommene Einsamkeit und ein auf sich selbst gestelltes Leben abgeschnitten von jeglicher Zivilisation, sich in ihre Seele einnistet. Es ist ein Leben, bei dem sie nur auf sich selbst gestellt sind. Menschlichen Kontakt gibt es nur über ein Funkgerät und alle zwei Wochen fährt die Wasserpolizei  als Routinecheck einmal an der Insel vorbei. Während sich Anna anfangs gut einlebt und besser mit der Einsamkeit umgehen kann, wird Kyle immmer seltsamer und Anna erkennt, wie wenig sie eigentlich voneinander wissen. Als immer wieder ein fremder Mann in einem Boot vor dem Leuchtturm auftaucht, eskaliert die Situation eines Tages.... Dieser Roman ist sehr leise, hat aber eine stille Dramatik. Durch die isolierten Lebensumstände holt das Unausgesprochenen die Beiden bald ein. Während Anna's Alptraum sich im Laufe der Geschichte mit Rückblenden in die Vergangenheit für den Leser schneller erschließt, bleibt Kayle's Geheimnis für längere Zeit undurchschaubar. Erst im letzten Drittel wird dieses gelüftet. Der Roman hat aber keinerlei kriminellen Komponente, sondern hier geht es vorallem um den Kampf gegen Schuldgefühle und Einsamkeit. Es geht um Liebe und Freundschaft, um menschliche Gefühle und den Kampf gegen die Natur und Verletzungen der Seele. Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna in der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist eher nüchtern und sachlich, trotzdem sehr atmosphärisch und dramatisch. Die Autorin versteht es sehr gut die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen gekonnt mit der Geschichte zu verknüpfen. Man erkennt ihre Liebe zu diesem rauhen Fleckchen Erde und der Fischerei. Die Natur Alaskas spielt eine große Rolle, denn Anna und Kyle müssen sich dieser komplett ausliefern, sowohl in den Abschnitten aus Annas Vergangenheit, als auch in der Gegenwart auf Hibblers Rock. Fazit: Eine stille, aber eindringliche und atmosphärische Geschichte über Freundschaft, Schuld, Einsamkeit und Verletzungen der Seele. In der Mitte gab es für mich ein paar Längen, deshalb gibt es keine fünf Sterne, aber trotzdem eine Leseempfehlung.

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  • Die Stille unter dem Eis

    Die Stille unter dem Eis

    JuliB

    17. March 2016 um 12:02

    Als Kyle zusammen mit Anna hinaus auf den alten Leuchtturm zieht, weiß keiner von beiden, was sie eigentlich voreinander zu verbergen haben. Ihre Liebe ist jung, getrieben von Abenteuer und einer Sehnsucht nach Leben, die ihnen unter der Macht der Gezeiten und dem Druck der eigenen Vergangenheit beinahe zum Verhängnis zu werden droht..."Die Stille unter dem Eis" ist kein Thriller und wartet in aller gut geschriebenen Bescheidenheit nur mit einem feinen, dramatischen Spannungsbogen auf, der sich fast bis zum Ende der Geschichte Zeit lässt, um erzählt zu werden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade weil hier nicht ein Klischee nach dem anderen abgespult wird, sondern in aller Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit erzählt wird. In ruhigen, fließenden Tönen, die das Eis der Gletscher, den Wind am Leuchtturm und das peitschende Wasser der rauen See gut vor Augen führte und wunderbares Kopfkino bescherte, ohne einen an irgendeiner Stelle aus der Haut oder dem gemütlichen Leseplatz fahren zu lassen. 4 von 5 Sternen

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  • Ein ganz außerordentlich gelungenes literarisches Debüt aus Amerika

    Die Stille unter dem Eis

    WinfriedStanzick

    22. February 2016 um 11:06

    Ein ganz außerordentlich gelungenes literarisches Debüt aus Amerika ist hier anzuzeigen. In ihrem Roman „Die Stille unter dem Eis“ erzählt Rachel Weaver, die lange in Alaska für den Alaska Forest Serice gearbeitet und geforscht hat, die Geschichte zweier zunächst sehr unterschiedlicher Menschen und der Beziehung, die sich zwischen  ihnen entwickelt. Anna ist per Autostop auf dem Weg nach Alaska. Als sie der junge Kyle zufällig mitnimmt, ist Anna zunächst sehr reserviert und misstrauisch, Doch bald knüpft sich durch ihren Austausch und ihre Gespräche ein zartes Band der Freundschaft, aus der so etwas wie Liebe wird. Denn es stellt sich heraus, dass beide eine schwere Vergangenheit mit sich herum schleppen, die tiefe und schmerzhafte Wunden in ihre jeweiligen Seelen geschlagen hat. Die gegenseitige Heilung macht Fortschritte, als sie die Entscheidung treffen, gemeinsam im Leuchturm von Hibler Rock zu wohnen, zunächst für neun Monate. Rachel Weaver nimmt ihre Leser mit auf eine bewegende emotionale Reise in die innere Welt ihrer Protagonisten und in die Geheimnisse ihrer Lebensgeschichte, denen sie sich langsam und behutsam stellen. Anna und Kyle lernen langsam miteinander das Leben zu bejahen und trotz aller Trauer über das Vergangene und die damit verbundene Schuld wieder Lebensmut und Hoffnung zu schöpfen. Vor dem Hintergrund wunderbarer Landschaftsbeschreibungen der Natur Alaskas geht es in diesem gelungenen Debüt um Liebe und Freundschaft, um Einsamkeit und ihre Durchdringung und immer wieder um die große Macht menschlicher Gefühle. Auf den zweiten Roman dieser vielversprechenden Schriftstellerin darf man gespannt sein.

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  • Absolut empfehlenswert! Tolle Story, toller Schreibstil - unbdeingt lesen

    Die Stille unter dem Eis

    reading-books

    14. February 2016 um 12:25

    Dieses Buch habe ich ebenfalls auf der Buchmesse vergangenes Jahr entdeckt. Ich liebe Dokumentationen  über Alaska und das Leben dort, da weckte dieses Buch natürlich direkt mein Interesse. Ich hatte keine großen Erwartungen an die Story sondern hoffte einfach einen weiteren Blickwinkel auf das Land zu erhalten. Der Einstieg ins Buch und die Handlung ist relativ nüchtern. Gerade das hatte ich auch erwartet und tatsächlich musste ich aufgrund der direkt zu merkenden Hartnäckigkeit von Anna etwas schmunzeln. Ihr starker Charakter und ihre vielleicht etwas eigenwillige Art und Weise manches anzugehen, verlangt anderen Personen Respekt ab und hilft ihr auf ihrem Weg durchs Leben. Anna ist eine Protagonistin, die mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Kyle dagegen war ein guter Nebencharakter, der zwar ab und an für interessante Momente sorgte, mich im Vergleiich allerdings weniger ans Buch fesselte. Anna ist der Charakter, der das Leben wie auch die Lebensweise in Alaska liegt. Mit dem Umzug auf eine kleine Leuchtturminsel wird für sie ein neuer Abschnitt ihres Lebens gestartet. Dieses Buch überzeugt neben seiner Protagonistin auch mit seinem Schreibstil. Dank der nüchternen Erzählung bleibt stets eine Distanz zum Buch und den Figuren gewahrt, die das Lesevergnügen allerdings in keiner Weise beeinträchtigt. Ganz im Gegenteil, durch den Schreibstil wird die Atmosphäre des Buches noch zusätzlich unterstützt. Anna und Kyle wählen bewusst eine klein, abgeschiedene Leuchtturminsel. Damit schaffen sie eine räumliche Distanz zu den nahegelegenen Orten aber zu anderen Menschen im Allgemeinen. Alle zwei Wochen kommt die Wasserpolizei einmal an der Insel vorbei gefahren und winkt kurz. Weiteren menschlichen Kontakt gibt es nur über ein Funkgerät oder aber wenn sie ins Boot steigen und in die nächste Stadt fahren. Ich hatte einen ruhigen Roman erwartet und genau das bekommen. Der Schreibstil ist sehr ruhig und leicht distanziert. Dadurch wird die idyllische Landschaft aber auch die Abgeschiedenheit beim Lesen fast greifbar. “Die Stille unter dem Eis” ist ein großartiger Roman, der den Leser mit traumhaften Landschaften und ruhigen Momenten begeistert. Dafür vergebe ich sehr gute 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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  • 'Ich fühlte mich auf dem Eis [...] einfach mehr zu Hause.'

    Die Stille unter dem Eis

    sabatayn76

    19. December 2015 um 21:16

    'Ich fühlte mich auf dem Eis, wo es den richtigen und den falschen Tritt gab, den sicheren und den gefährlichen Weg, das Eis und den Himmel und sonst nichts, einfach mehr zu Hause.' Inhalt: Anna und Kyle sind ein Liebespaar und haben sich vor einem Jahr kennengelernt, als Anna durch Alaska getrampt ist und von Kyle mitgenommen wurde. Eines Tages entdecken sie eine Anzeige für die Vermietung eines Leuchtturms und entscheiden sich, dort für neun Monate zu leben. Was als aufregendes Abenteuer beginnt, entwickelt sich bald zu einem schwierigen Unterfangen für beide, denn sowohl Kyle als auch Anna haben Geheimnisse, die sie mit dem anderen nicht teilen, was mehr und mehr für Probleme sowie für unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse sorgt. Mein Eindruck: Mir hat die Geschichte um Anna und Kyle sehr gut gefallen. Der Roman liest sich sehr flüssig, lebt von vielen Dialogen und der stimmigen und realistischen Beschreibung der Personen und der Handlungsorte. Von der ersten Seite an war ich vom Roman gefesselt, und von Anfang an ahnt man, dass es noch einen unheilvollen Teil der Geschichte gibt, was sehr viel Spannung erzeugt. Schön fand ich zudem, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt hat, wie sie die Vergangenheit von Kyle bzw. Anna mit der Geschichte des verschollenen Leuchtturmwärters sowie mit der Geschichte von Kyles und Annas Zeit im Leuchtturm verwoben hat. Mein Resümee: Man sieht den Leuchtturm vor sich, hört das Meer rauschen und riecht den Seetang. Eine unterhaltsame und stimmungsvolle Geschichte!

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  • Point of Direction

    Die Stille unter dem Eis

    R_Manthey

    04. December 2015 um 10:40

    So heißt das Buch im Original. Und dieser Titel trifft den Inhalt wesentlich besser als der deutsche, bei dem man vielleicht einen Psycho-Thriller vermuten könnte, zumal der Klappentext geheimnisvolle Andeutungen macht. Aber der Erstling der Autorin befasst sich lediglich mit den inneren Dramen zweier Menschen, die sich zufällig trafen, Gefallen aneinander fanden und ein Paar wurden. Jeder der beiden behielt das Geheimnis seiner angeknacksten Seele erst einmal wohlweislich für sich. Und beide sind sich darüber im Klaren, dass mit dem anderen etwas nicht stimmt. Einen Weg, um darüber zu sprechen, finden Anna und Kyle zunächst nicht. Dann kommt Kyle auf die Idee, für ein Jahr mit Anna auf eine kleine unbewohnte Insel vor der Küste Alaskas zu ziehen und den dortigen Leuchtturm zu warten. Mal was Neues machen, nennt Kyle diese seltsame Idee. Anna stimmt zu, obwohl ihr nicht wirklich klar ist, warum sie das eigentlich mitmachen sollte. Die Einsamkeit an diesem "Point of Direction" verstärkt das seelische Unheil, unter dem beide aus unterschiedlichen Gründen leiden. Während der Leser bei Anna recht schnell in ihren Albtraum einbezogen wird, bleibt Kyles Problem im Dunkeln, wenngleich man beim Lesen bald einen Verdacht bekommt, der sich dann auch bestätigt. Die Autorin hat offenbar in dem von ihr besuchten Kurs über kreatives Schreiben eine Menge gelernt: Zunächst lässt sie ihre Leser geschickt rätseln, was die abwehrende, aber nicht unsympathische Anna für ein Problem mit sich herumschleppt. Dann tritt Kyle auf, und der romantische Teil scheint zu beginnen. Aber auch Kyle ist ein Einzelgänger, der ganz offensichtlich ebenso ein Geheimnis in sich trägt. Die Einsamkeit der Leuchturminsel, auf der sich beide Seelendramen in einander verknoten, liefert die fällige Zuspitzung des unausgesprochenen Konflikts. Zusätzlich geschehen dramatische Ereignisse, die Anna und Kyle zu trennen scheinen, bevor es dann schließlich zu einem aufklärenden, aber offenen Ende kommt. Eine nahezu perfekte Konstruktion eines Romans. Die Sache besitzt nur einen, oder besser zwei, Haken: Die scheinbaren Seelendramen sind etwas weit hergeholt und nicht besonders glaubwürdig. Annas Schuldgefühle wirken aufgesetzt, weil nicht so recht zu begreifen ist, worin eigentlich ihre Schuld bestehen soll. Und Kyles inneres Drama scheint erst recht auf dem Boden unrealistischer Vorstellungen der Autorin gewachsen zu sein. Das lässt sich jedoch nicht ohne die völlige Aufdeckung des Inhalts dieses Buches erklären. Kurz gesagt: Das Buch liest sich gut und unterhält bis kurz vor seinem Ende ganz passabel. Aber auch eine gute Konstruktion eines Buches und ein leichter Stil können nicht überdecken, das die beiden Konflikte, die in ihm mit einander verwoben werden, nicht völlig glaubhaft erscheinen.

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  • Sehr gutes Debüt...

    Die Stille unter dem Eis

    Daniel_Allertseder

    30. November 2015 um 15:11

    Meine Meinung Ein wirklich sehr schönes Cover; der Klappentext lädt zum Lesen ein und eine Autorin, dessen Bild mir im Buch sehr gefällt :D Das alles kombiniert, ergab dies ein wunderschönes Buch…Der Anfang dieses vielversprechenden Buches war toll! Gut fließend, exzellenter Schreibstil und ein sehr interessanter Plot. Die Kapitellängen waren etwas strittig, aber darüber kann man hinwegsehen. Das Buch beginnt bereits mit Anna und Kyle, wo sie schon zusammen sind. Sehr lange schon. Ich dachte mir, dass man das, wie man es im Klappentext lesen kann, erst mit der Zeit erfährt. Doch nichts da. Es geht gleich los. Besonders gefallen haben mir die Alaska-Beschreibungen. Alaska gefällt mir persönlich ja sehr: Die Rauheit des Landes, ein kalter, eisiger Wind und das schimmernd blaue Wasser … wow! Sehr sehr schön und die Atmosphäre war einmalig. Die Protagonisten waren sehr authentisch; wie jeder andere Protagonist eines Buches haben auch sie Geheimnisse. Besonders aber hat mich das Geheimnis um diesen William interessiert, welches sich aber dann aufgelöst hat. Und Anna kam mir am Schluss etwas hart vor. Aber egal…Fazit Sehr leichtes, interessantes Buch mit einem tollen Plot und exzellenten Beschreibungen. Ich finde es sehr schön, die Aufmachung ebenfalls positiv und der Schreibstil sowie die Protagonisten einmalig. Einen Punkt abziehen aber muss ich wegen den langen Kapiteln und auch etwas fahlen Szenen, die hier und da mal vorkamen. Aber im Großen und Ganzen ein gelungenes Debüt!4 von 5 SterneDas Buch Titel: Die Stille unter dem Eis Autor: Rachel Weaver Verlag: Pendo Format: Hardcover mit Einband Seitenzahl: 287 ISBN: 978-3-86612-397-7 Preis: 16.99 € Vielen Dank nochmals an Pendo für dieses einzigartige Rezensionsexemplar! von Daniel

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  • atmosphärisch und spannend

    Die Stille unter dem Eis

    robbylesegern

    25. November 2015 um 17:01

          " Die Stille unter dem Eis " ist das Debüt der Schriftstellerin Rachel Weaver und so wie sie schreibt, hätte ich nicht angenommen, dass es das erste Buch dieser Autorin ist. Zwei Menschen treffen aufeinander, Anna, die immer wieder die Einsamkeit, aber auch die Herausforderung sucht und der Fischer Kyle, der auf seinen letzten Fangzügen schlechte Beute gemacht hat und etwas anderes ausprobieren will. Als sie die Anzeige der Regierung von Alaska sehen, dass auf einem kleinen, einsamen Eiland ein Leuchtturmwärter gesucht wird , beschließen sie es zu versuchen. Doch beide tragen ein Geheimnis mit sich herum, dass in der Einsamkeit der kleinen Insel zu Zerreißprobe wird. Rachel Weawer schreibt sehr spannend und atmosphärisch. Man kann sich diese einsame Insel sehr gut vorstellen und der Leser begleitet Kyle und Anna, die sich auf dieser Insel und im Leuchtturm einrichten . Abhängig von den Gewalten der Natur ist dies immer wieder ein spannendes Unterfangen, doch die beiden lassen sich nicht unterkriegen. Rückblickend bekommt der Leser vor allem die Geschichte von Anna zu lesen, die sie in die Einsamkeit getrieben hat. Aber auch Kyles Vergangenheit spielt eine Rolle im Beziehungsgefüge der beiden. Vergebung ist ein zentrales Thema in diesem Roman, das nach und nach herauskristallisiert. Sehr anschaulich, mit sehr viel Gefühl fürs Detail liest sich dieses Buch teilweise wie ein Krimi und man vergisst bei manchen Szenen schon manchmal das Atmen. Was mir auch sehr gut gefallen hat , war das ungewöhnliche Setting , das schon von Anfang an einen Hauch von Abenteuer hatte. Ich hoffe, man wird noch viel von dieser Autorin zu lesen bekommen , denn mit ihrem Debüt hat sie einen Volltreffer gelandet , der nach mehr schreit.

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  • Die Stille unter dem Eis

    Die Stille unter dem Eis

    Klusi

    15. November 2015 um 20:19

    Als Anna durch Alaska trampt, wird sie von dem Fischer Kyle mit dem Auto mitgenommen. Sie haben das gleiche Ziel, und als sie merken, dass sie auch die Leidenschaft zur unberührten Natur und zu Freiheit und Abenteuer teilen, werden sie bald ein Paar. Eines Tages erfahren sie von der Gelegenheit, über den Winter einen abgelegenen Leuchtturm für einen winzigen Betrag zu mieten und den Turm in Gegenleistung dafür instand zu halten. Spontan sind sie sich einig, dass sie dieses Abenteuer wagen wollen. Die kleine Insel, auf der sich der Leuchtturm befindet, ist unbewohnt. Seit vor zwanzig Jahren der damalige Leuchtturmwärter verschwand, fand sich niemand mehr bereit, dorthin zu ziehen und die Wartung zu übernehmen. Mit geringer Ausstattung geht das junge Paar seine neue Aufgabe an und muss mit einigen Schwierigkeiten kämpfen. Der anbrechende Winter macht es oft lange Zeit unmöglich, aufs Festland zu fahren, um neuen Proviant zu holen. Während Anna das Gefühl hat, endlich angekommen zu sein, wird der Aufenthalt in der Einsamkeit für Kyle zur Zerreißprobe. Statt auf der einsamen Insel die Zweisamkeit zu pflegen, entfernen sich Anna und Kyle immer mehr voneinander, und beiden wird klar, dass es vieles gibt, was sie noch nicht voneinander wissen und was sie vor dem Anderen geheim halten. In einer Sache sind die beiden Protagonisten gut, nämlich ihr Innerstes und ihre Geheimnisse voreinander zu verbergen. Diese Heimlichkeiten, bei Anna basierend auf tiefen Schuldgefühlen, bei Kyle auf einer erlebten Enttäuschung, führen dazu, dass sich die Beiden immer weiter auseinander leben und das auf engstem Raum, den die Insel mit dem Leuchtturm ihnen bietet. Ihre Hoffnungen, die sie in diesen Aufenthalt gesetzt haben, erfüllen sich nicht, und in der Stille der Wildnis macht sich auch zwischen den Liebenden Sprachlosigkeit breit. So unterschiedlich die Probleme von Kyle und Anna auch sind, so haben sie doch eines gemeinsam, sie fordern Vergebung. Bis es dazu kommt und beide ihre Vergangenheit aufarbeiten können, muss einiges geschehen. Die Abenteuer und Erlebnisse der beiden jungen Menschen, umhüllt von den eindrucksvollen Schilderungen der Naturgewalten, die um die kleine Insel toben, haben eine ungeheure Sogwirkung. Man kann nicht mehr von dem Buch lassen, so kraftvoll und lebendig sind die Beschreibungen. In eingeblendeten Rückblicken erfährt man nach und nach, was die Protagonisten umtreibt, und man erkennt, das beide ihren eigenen, ganz persönlichen Weg gehen müssen, um ihren inneren Frieden zu finden. Die Autorin legt hier ein brillantes Debüt vor. Ihr eindringlicher und zugleich schön und leicht zu lesender Schreibstil haben mich fasziniert und berührt. Ich werde mir den Namen Rachel Weaver auf jeden Fall merken und hoffen, in Zukunft noch mehr in dieser Art von ihr zu lesen.

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