Goodbye Gender

von Rae Spoon und Ivan E. Coyote
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Goodbye Gender
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

KymLucas avatar

Dieses Buch zeigt eindeutig, dass unser uns bekanntes binäres Geschlechtersystem nicht ausreichend ist und andere Geschlechter existieren.

Alle 1 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Goodbye Gender"

geht das – ein leben ohne gender? geschichten vom versuchen und scheitern, heiter und sehr traurig, von
verbindungen mit menschen und ihren irritationen und einem für viele vielleicht neuen lösungsansatz: sich von gender als kategorie zu verabschieden. „Goodbye Gender“ macht den anfang.

was bedeutet es, nie im richtigen geschlecht zu sein – nicht in dem, was bei der geburt zugeschrieben wurde, nicht in den vorstellungen von sexueller identität, die später im leben ausprobiert wurden, nicht nach einem geschlechtswechsel von "frau" zu "mann"? und kann es das geben, geschlecht einfach ganz aufzugeben?

die beiden kanadischen weißen künstlxs rae spoon und ivan e. coyote erzählen in kurzen, sich abwechselnden berichten von ihrer reise durch unterschiedliche phasen eines geschlechtlichen und sexuellen lebens – bis hin zu dem punkt, an dem sie geschlecht als identifikation für sich ganz aufgeben und sich stattdessen von gender „berenten“ lassen.

wie reagieren freundinne_n, kolleg_innen, verwandte? wie verhalte ich mich in der kneipe, beim vorstellungsgespräch, nachts an einer tankstelle und was sage ich meiner oma? welche wortformen gibt es überhaupt noch, um mich anzusprechen und von mir zu erzählen? und sehe ich anderen ihr geschlecht eigentlich an?

ivan und rae erzählen leicht und doch auch ernst anekdoten aus ihrer kindheit und jugend, von ersten lieben und dem erwachsenwerden, ihrem leben auf und hinter bühnen. sie nehmen re_aktionen auf und bringen die les_erinnen zum lachen und weinen, zum nachdenken und wiedererkennen – vielleicht zum ersten mal zum hören von fragen zu schwuler identität und pronomenlosigkeit. die kurzen erzählungen
berühren und öffnen neue perspektiven und fragen.

unkompliziert und nah schildert das buch, wie die idee von geschlecht als eindeutiger norm an einer wirklichkeit scheitert, in der aussehen, auftreten und begehren nicht immer eindeutig sind.

"Ich bin nicht im falschen Körper geboren. Ich bin in der falschen Welt geboren." RAE SPOON

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945644027
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:w_orten & meer
Erscheinungsdatum:18.05.2015

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    KymLucas avatar
    KymLucavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch zeigt eindeutig, dass unser uns bekanntes binäres Geschlechtersystem nicht ausreichend ist und andere Geschlechter existieren.
    Goodbye Gender

    Ein Buch über das Versagen unseres binären Geschlechterdenken, geschrieben von zwei Trans * Menschen.
    Rae Spoon und Ivan Coyote berichten, wie sie herausgefunden haben, dass es mehr als nur Männer und Frauen gibt und wie das tägliche Leben als Trans * Mensch ist. Seien es so alltägliche Probleme wie öffentliche Toiletten, Restaurantbesuche oder in Raes Fall die Musikindustrie und bei Ivan die Literatur und die für beide damit verbundenen öffentlichen Auftritte. Überall trifft man auf Unwissen, Diskriminierung oder Hass - aber ab und zu auch auf Verständnis und Gleichgesinnte.

    Inhaltlich gefällt mir dieses Buch sehr gut und es ist sehr schön ein Buch von anderen nicht-binären Trans * Menschen zu lesen - ich habe mich sehr viel mehr verstanden gefühlt als das cis Menschen in der Regel schaffen.
    Allerdings hat mir die Übersetzung an manchen Stellen nicht sehr gut gefallen, da ich keinen Sinn in gewissen Entscheidungen sehen konnte. Die Gendergap- Schreibweise, die ich an sich sehr gut finde, wurde zwar verwendet, aber in diesem Buch wurde die Gendergap nicht wie üblich gesetzt(z.B. Schüler_innen, Arbeiter_in, etc.), sondern einfach willkürlich irgendwo im Wort, was für mich keinen sinnvollen Grund hat und nur den Lesefluss gestört hat.
    Jedoch wurden statt "jemand" und "man",  "jemensch" und "mensch" verwendet, was mir wiederum sehr gut gefallen hat.

    Auf jeden Fall ein sehr wichtiges Buch und Thema!

    Kommentieren0
    24
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks