Rafael Ábalos

 3,3 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor*in von Grimpow - Das Geheimnis der Weisen, Die Formel des Bösen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Rafael Ábalos

Cover des Buches Grimpow - Das Geheimnis der Weisen (ISBN: 9783570305126)

Grimpow - Das Geheimnis der Weisen

(22)
Erschienen am 04.09.2008
Cover des Buches Die Formel des Bösen (ISBN: 9783570306468)

Die Formel des Bösen

(4)
Erschienen am 03.02.2010
Cover des Buches Grimpow, Das Geheimnis der Weisen (ISBN: 9783833721090)

Grimpow, Das Geheimnis der Weisen

(1)
Erschienen am 27.03.2008

Neue Rezensionen zu Rafael Ábalos

Cover des Buches Die Formel des Bösen (ISBN: 9783570306468)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Die Formel des Bösen" von Rafael Ábalos

lucatrkis
Rezension zu „Formel des Bösen“

„Formel des Bösen“ war in drei Teile gegliedert, welche wiederum drei verschiedene Handlungsstränge abwechselnd verfolgten: die fünfzehnjährigen Astronautenanwärter Beth und Nicholas der EEJA beim Erkunden eines in London angesetzten Videospiels, das ihnen im Internet zugespielt wurde und seltsam eng mit der Realität verknüpft war, den Ermittler Aldous Fowler mit seiner Partnerin Lieutenant Taylor vom FBI auf der Suche nach dem als „Zauberkünstler“ betitelten Mörder, welcher mehrere renommierte Wissenschaftler umgebracht und ihnen das Gehirn entnommen hatte, sowie die Gegenseite. (SPOILER) Deren Perspektive gestaltete sich zunächst in Form eines von der hinter den Morden steckenden Geheimgesellschaft in einem dunklen Verlies gefangen gehaltenen Mann, ab Teil zwei als Sicht des Anführers des seit dem Mittelalter bestehenden Bundes, welcher Aldous Fowlers Schwester näher war, als es ihm lieb sein konnte. (SPOILER ENDE)

So sehr ich mich auf die Geschichte gefreut hatte, war mein Einstieg zunächst holprig: Beth und Nicholas boten mir wenig Möglichkeit zur Identifizierung, weil sie einerseits total intelligent und computeraffin (unnahbar für mich), andererseits aber fast schon zu kindlich-naiv waren. Auch mit den Kapiteln des in der Kammer gefangenen Mannes konnte ich erst einmal nicht viel anfangen, obgleich sich die drei Handlungsstränge gottlob rasch abwechselten, weshalb es zu keinen unangenehmen Längen kam.

Mit der Zeit, vor allem ab Teil zwei, der nach rund hundert Seiten folgte, kamen mir Beth und Nicholas näher, desgleichen fand ich die Sicht des Geheimbundführers deutlich interessanter als die redundanten Gräuelbeschreibungen im Verlies. Die Spannung wurde zunehmend angezogen, wodurch ich eigentlich bis zum Ende gefesselt war.

Sehr nett fand ich, dass Hinweise, die die Charaktere fanden, häufig als Symbole oder Illustrationen/Gemäldeabdrucke auf den Buchseiten zu finden waren. Nicholas und Beth wurden im Computerspiel zwar ständig angegriffen, ohne sonderlich häufig verwundet zu werden oder gar zu sterben und teilweise wirkte die digitale Welt zu realistisch (ich glaube, einmal schilderten die Kinder sogar Gerüche), aber das störte mich nicht sonderlich. Vielleicht erklärt das die Einordnung als Fantasy auf dem Cover, welche ich mir sonst nicht erklären kann.

Als Deutscher wird man bei dem Plot zwangsläufig an Ursula Poznanskis „Erebos“ denken, abgesehen von dem in das echte Leben übergreifenden Videospiel gab es trotz London als gleiches Setting indes kaum Parallelen.

Mehrmals wurde der junge Gelehrte Grimpow aus dem Mittelalter erwähnt, welcher (SPOILER) das „Manuskript der kosmischen Wunder“ geschrieben haben soll, ferner war die Quelle des Mysteriums, um die sich die Suche der Kinder und der Geheimgesellschaft drehte, anscheinend nichts anderes als der Stein der Weisen. (SPOILER ENDE) Daher frage ich mich, inwieweit sich die Handlung mit dem anderen auf Deutsch erschienen Buch des Autors – tatsächlich genau „Grimpow“ betitelt – überschneidet. Leider ist davon der zweite Teil nicht übersetzt worden.

Das Ende von „Formel des Bösen“ war jedenfalls sehr rund. (SPOILER) Das Einzige, was mich störte, war, dass nicht geschildert wurde, wie Beth und Nicholas gefangen genommen wurden, sondern lediglich, wie sie plötzlich in ebenjenem Verlies waren, in dem sich am Anfang der nicht weiter definierte Mann befunden hatte. Für einen kurzen Moment fürchtete ich einen Cliffhanger, weil Nicholas glaubte, die Hirndaten Adam Groslings, des verrückten Kopfes, der hinter allem gesteckt hatte, implantiert bekommen zu haben, doch bei Berührung mit dem Stein der Weisen wurde beschrieben, wie ihn die „Monster des Geistes“ verließen. (SPOILER ENDE)
Ansonsten kann ich lediglich auf das Gewicht des Buches hinweisen, was bei mir am Anfang und Ende des Lesens ein wenig Schmerz im Handgelenk verursachte.

Fazit: „Formel des Bösen“ war für mich ein echtes Highlight: Die Charaktere wuchsen mir ans Herz und die Jagd durch London in Videospiel wie Realität nach einem alten Mysterium boten Hochspannung.

Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 258 wird ein Satz durch eine Leerzeile entzweigespalten, auf Seite 268 ist ein Symbol zwei Zeilen, auf Seite 288 drei nach oben gerutscht und auf Seite 547 steht ein Punkt statt einem Fragezeichen.


Cover des Buches Grimpow - Das Geheimnis der Weisen (ISBN: 9783570305126)
Cleo15s avatar

Rezension zu "Grimpow - Das Geheimnis der Weisen" von Rafael Ábalos

Cleo15
Sehr anstrengend

Leider kann ich diesmal keine gute Rezension zu einem Buch schreiben und über Erzählstil und Charaktere schwärmen, denn es hat mir nicht gefallen. Vor vielen Monaten, vielleicht kommen sogar schon zwei Jahre zusammen, lese ich nun immer mal wieder in das Buch „Grimpow - Das Geheimnis der Weisen“ von Rafael Ábalos hinein. Als ich es das erste Mal angefangen hatte, habe ich mir irgendwann gedacht, dass mir dieses andere Buch im Regal wahrscheinlich mehr Freude bereiten wird und habe es erst mal zur Seite gelegt. Dann ist es zum Lückenfüller avanciert. Ich habe immer mal wieder 20, 30 Seiten gelesen, bis es wieder auf dem SUB gelandet ist. Diesmal hatte ich es wieder mal hervorgekramt und nach zwanzig Seiten aufgegeben, allerdings komplett. Das Buch gibt mir einfach nichts.

Der Inhalt laut Klapptext:

Ein großes fantastisches Abenteuer voller Mystik und Geheimnisse. Als Grimpow im Wald über einen Toten stolpert, ahnt er nicht, dass damit das größte Abenteuer seines Lebens beginnt. Der Unbekannte trägt einen Edelstein bei sich, der den Jungen auf eine gefährliche Odyssee quer durch Frankreich und auf die Spur des legendenumrankten Ritterordens der Templer führt. Grimpow ist wild entschlossen, das Geheimnis des »Steins der Weisen« zu entschlüsseln, auch wenn es sein Leben kosten könnte. Denn die Häscher der Inquisition setzen alles daran, den Stein in ihren Besitz zu bringen. • Eine atemberaubende Jagd durch eine mittelalterliche Welt – auf der Suche nach dem Geheimnis des »Steins der Weisen« • Mit Enigmen und Wortspielen zum Miträtseln

Grimpow an sich empfinde ich als sehr spannenden Charakter. Er hat definitiv Potential und auch die groben Züge des Verlaufs der Geschichte sind vielversprechend. Ich denke, es lag am Schreibstil, weswegen ich mit dem Buch nicht klar gekommen bin. Mitunter kam ich mir vor wie ein kleines Kind, dem man die Geschichte eigentlich vorlesen müsste. Irgendwie hat die Art, wie die Geschichte im Detail geschrieben wurde bei mir Langeweile impliziert.

 Fazit:

Da ich das Buch wie oben schon erwähnt nicht zu Ende lesen konnte, vergebe ich leider nur einen Stern.

Cover des Buches Grimpow - Das Geheimnis der Weisen (ISBN: 9783570131367)
Saristas avatar

Rezension zu "Grimpow - Das Geheimnis der Weisen" von Rafael Ábalos

Sarista
Rezension zu "Grimpow - Das Geheimnis der Weisen" von Rafael Ábalos

interessanter Inhalt, Charaktere bleiben recht fern und unnahbar, viele Wechsel in der Erzählperspektive, nichtssagender Schluss

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