Rafael Eigner Palmen und Phantomschmerz

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Inhaltsangabe zu „Palmen und Phantomschmerz“ von Rafael Eigner

Benny Brandstätter ist zurück. Noch immer ist der gutaussehende Mediziner auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Nach einem Schicksalsschlag kündigt er seinen anspruchsvollen Job als Oberarzt, gönnt sich eine Auszeit, begibt sich auf Reisen und strandet in Costa Rica. In seiner neuen Heimat gilt seine ganze Leidenschaft dem Surfen und dem gechillten Pura Vida an der Karibikküste. Nicht ganz freiwillig hilft er an der örtlichen Klinik aus und findet schnell wieder Spaß an seinem Beruf als Arzt. Alles könnte so einfach sein, gäbe es nicht auch in diesem Paradies die größte und schönste Herausforderung für einen Mann, die Frauen. Nach dem Bestseller »Kammerflimmern und Klabusterbeeren« erscheint jetzt der zweite Roman über Bennys amouröse Abenteuer. Ein neues Fest für Fans romantischer Komödien – auch, wenn man den Vorgänger nicht kennt.

Nicht ganz so spannend wie der Vorgänger, aber durchaus unterhaltsam.

— Mondfrau

Eine leichte Sommerlektüre.

— coffeetimelady

Dieses Buch ist so intensiv, voller Emotionen, die das Leben nicht besser schreiben würde.

— Mandy_Kalous

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    Palmen und Phantomschmerz

    Mandy_Kalous

    21. March 2017 um 17:10

    CoverDas Cover mit seinem Bezug auf den Protagonisten und seiner Begleiter ist wieder in einer leichten witzigen Art dargestellt, deren Bedeutung im Buch ersichtlich wird. Es reiht sich somit optisch wie auch farblich passend zu seinem Vorgänger ein.ProtasBenny Brandstätter, Ben, gewährt uns einen Einblick, in seine neue Heimat, Costa Rica. Er nimmt uns mit, wie er seinen Tag verlebt, vom Hängemattenchilling über die perfekte Welle oder einen Streifzug durch die verschiedensten Whiskys Schottland. Doch was er uns am meisten mitteilt, ist sein gebrochenes Herz, seine verletzte Seele, die sich oft auf das Gemüt des jungen Arztes schlägt.Genauso lernen wir seine Perle kennen, seine Küchenhexe liebevoll Yoani genannt, die in diesem Buch eine wichtige Rolle einnimmt, ihm „Feuer unterm Arsch“ macht und in gewisser Weise auf ihn aufpasst. Ebenso auch aus seinen Tiefs herausholt, ohne ihn damit direkt zu konfrontieren. So, wie es eigentlich nur Mütter können, auf ihre indirekte subtile Art.Zum Glück schleichen sich auch immer wieder neue Bekanntschaften-Freunde-in sein Leben, die wir als Leser in einer humoristischen Art und Weise beschrieben bekommen, dass man einfach nur das Gefühl hat, sich im gleichen Raum zu befinden und diesen Gesprächen zu lauschen. Doch es herrscht nicht nur eitel Sonnenschein im Paradies. Um ein weiteres Mal wird Ben das Herz gebrochen. Mein erster Gedanke, diese Bitch.Aber Ben wäre nicht er, wenn er nicht das Beste daraus machen würde. Pura Vida!SchreibeDieses Buch hat Tiefe. Das merkt man auch am Schreibstil. Es kommt zwar mit einer lockeren leichten Art daher, ist wieder mit super Dialogen gespickt, jedoch schwebt immer eine Schwermut mit, die mich ums eine oder andere Mal sehr mitgenommen hat.Besonders gut gelungen sind die Rückblendungen, die dem Ganzen eine noch größere emotionale Tiefe geben.Genauso faszinierend sind die tollen Beschreibungen seiner neuen Heimat. Fernweh garantiert.SpannungsbogenDieses Buch ist wie ein Gummiband unter ständiger Spannung. Es packt einem von der ersten Zeile und das hält bis zum Ende an. Es unterhält mit seiner eigenen Melodie, die im Nachklang noch summt.TaschentuchfaktorJa, die habe ich definitiv gebraucht. Nicht nur musste ich den Anfang zweimal lesen, nein, auch im Buch wurde mir mein Herz des Öfteren sehr schwer. Auch der Schluss versetzte mir den finalen Stoß. Ja, Wolke 7 gibt es bestimmt nur einmal im Leben, passen wir sehr gut darauf auf, solange wir mit ihr schweben.RomantikfaktorBezogen, dass sein Chico nicht immer ruhig gestellt werden kann, Backpacker oft ein gutes Mittel zum Zweck sind, lebt das Buch von anderen Werten. Es ist dieser Tiefgang, diese Emotionen, die das Buch ausmachen. Einige Fantasien erfahren wir jedoch als Gedankengut, was mir aber ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Ben ist halt auch nur ein Mann, in der vollsten Blüte seines Lebens.FazitEin für mich wahnsinnig berührendes Buch. Witzige Dialoge, die wirklich eine eigene Art des Humors haben, der so trocken daher kommt, dass man unwillkürlich lauthals loslacht. Aber auch die feinen leisen Töne, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderes machen, überzeugen. Pura Vida!Ich finde mit Band 2 hat Herr Eigner noch eins drauf gesetzt. Es ist gereifter, erwachsener.Verdiente 5 Sterne.

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