Rafael Haslauer 23312

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Inhaltsangabe zu „23312“ von Rafael Haslauer

Als sich Rafael Haslauer dazu entschloss, 15 Kilogramm Marihuana aus dem Kosovo nach Österreich zu schmuggeln, war er am Tiefpunkt seines Lebens angelangt. Nicht in der Lage klar zu denken, weil Alkohol und andere Substanzen beizeiten seinen Verstand lahmlegten, schraubte er sein Leben kontinuierlich nach unten, bis er sich in einer serbischen Gefängniszelle wiederfand. Von da an änderte sich alles. An einem Ort, an dem das Wort „Menschlichkeit“ mit Füßen getreten wurde, rappelte er sich auf und kämpfte sich durch den Gefängnisalltag bis hin zu den tiefsten Ecken seiner Seele und arbeitete sich langsam zurück ins Leben – ein Weg, der steiniger nicht hätte sein können.

Eine sehr eindrückliche Rezi

— Mrs_E

Interessanter Lebensabschnitt in einem serbischen Gefängnis !!!

— noita

spannend, ehrlich und aufmunternd

— Anneja

Mutige Lebensbeichte

— jutscha

Ein toller autobiographischer Roman. Das Leben in einem Gefängnis.

— rewareni

Gefängnisaufenthalt zum Mitfühlen

— emma3210

Interessant, kurzweilig, erschreckend!

— Nelebooks

Lesenswerte Autobiografie!

— AyLa36

Ich bin begeistert.

— Melli274

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Buchperlentaucher

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  • 23312

    23312

    noita

    24. January 2017 um 08:40

    Dieses Buch hat mir gut gefallen. Es liest sich angenehm und schnell weg. Keine unnötigen Längen, eher manchmal ein bisl zu wenig Info um ein Thema. Eigentlich hatte ich eine ganz andere Vorstellung von der Geschichte nach dem Klappentext. Schwere Jungs, Machtkämpfe usw... !!! Zwischenmenschlich lief hier alles sehr harmonisch. Für mich schien es doch eher um die Wandlung in dieser Zeit zu gehen. Ein Häftling, der die Zeit nutzt sich Gedanken um sich zu machen und sich zu verändern. Hat mir gefallen !!!

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  • Leserunde zu "23312" von Rafael Haslauer

    23312

    RafaelH

    Liebe Freunde autobiografischer Romane,ich möchte Euch gerne mein erstes Buch vorstellen und zu einer Leserunde einladen. Dass das Leben nicht immer so läuft, wie man es sich vorstellt, ist allseits bekannt. Manchmal passiert es aber, aus Gründen, die nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, dass man vom rechten Weg abkommt und in einer serbischen Gefängniszelle landet. Gut, so oft wird das nicht passieren, jedoch kann man "Zusammenbrüche" jeglicher Art als Beispiel anführen, die zunächst zwar unüberbrückbar erscheinen, später aber, sobald sich der Nebel gelichtet hat, unzählige Möglichkeiten bieten, um sich selbst aus dem Dreck zu ziehen und um sich ernsthaft Gedanken über das Leben und vor allem über sich selbst zu machen.   Es werden hierzu 10 Exemplare verlost!

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    • 198
  • Wenn ein Unglück dein Glück ist

    23312

    Anneja

    18. January 2017 um 10:39

    Die Festnahme in einem fremden Land stellt sich wohl niemand berauschend vor. Zu oft sieht man Bilder aus deren Gefängnissen oder erfährt wie es in jenen zu geht. Doch ist dies wahr oder nur aufgepusht? Rafael Haslauer durfte am eigenen Leib erfahren was es heißt in einem serbischen Gefängnis unterzukommen und erzählt im Buch seine Geschichte.Was macht man wenn man am Ende ist und mit sich selbst nicht mehr weiß wohin? Man macht Dummheiten und man lässt sich, wie im Buch, zum Drogenschmuggel ein. Doch auch so ein Unternehmen kann einmal schief gehen und schnell heißt es "Willkommen in einem serbischen Gefängnis". Wir dürfen erleben wie der Alltag in so einem Gefängnis aussieht und welche Zustände dort herrschen. Dies erleben wir bis zur Entlassung nach über 2 Jahren.Eine wahre Geschichte ist für mich immer noch ein Highlight da ich Biografien nicht besonders mag. Und doch faszinierte mich die Geschichte vom ersten Wort an. Dies lag wahrscheinlich am Wahrheitsgehalt. Trotz alledem vermisste ich ich einiges. Zum einen hätte ich mir mehr Details gewünscht. Wir erfahren zwar wie die Zellen in serbischen Gefängnissen ausgestattet sind und welche Makel sie haben, eine richtige Vorstellung im Kopf blieb jedoch aus da es zu wenige Informationen gab bzw die Beschreibungen zu schnell zur Seite gekehrt wurden.Ich bekam das Gefühl das es mehr um die Menschen geht, die in einem solchen Knast sitzen als um ihn selbst.Was mir komplett fehlte war die Verhaftung. Dies wird öfters erwähnt aber nie in allen Einzelheiten erzählt. Somit fehlte schon ein großer Teil der Geschichte. Die Emotion die mich am häufigsten beim lesen bemerkte war Verblüffung. Denn ich hätte erwartet das ich sehr viel über Banden, Schlägereien, Erpressung usw im Gefängnis lese, doch dies traf nicht zu. Es wird zwar gesagt das in Serbien ein Menschenleben nicht viel Wert hat, konnte aber während des Lesens diesen Eindruck nicht bejahen, da es allen gut zu gehen schien.Was natürlich zur Spannung beitrug war die Schreibweise und die war sehr angenehm. Das Buch bescherte mir ein flüssiges Lesen und eine gegen Null gehende Fehlerzahl. So gefällt mir das. Zusammenfassend muss ich sagen, das mir das Buch sehr gut gefallen hat. Und trotzdem hätte ich mir gewünscht das man dem Autor eine höhere Seitenzahl eingeräumt hätte, um die Geschichte noch detailreicher zu erzählen. Wie bereits oben beschrieben fehlte z.B. die Verhaftung. Ansonsten eine tolle Geschichte, die ich wahrscheinlich nicht durchgehalten hätte.

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  • Leserunde zu "23312" von Rafael Haslauer

    23312

    RafaelH

    Liebe Freunde autobiografischer Romane,ich möchte Euch gerne mein erstes Buch vorstellen und zu einer Leserunde einladen. Dass das Leben nicht immer so läuft, wie man es sich vorstellt, ist allseits bekannt. Manchmal passiert es aber, aus Gründen, die nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, dass man vom rechten Weg abkommt und in einer serbischen Gefängniszelle landet. Gut, so oft wird das nicht passieren, jedoch kann man "Zusammenbrüche" jeglicher Art als Beispiel anführen, die zunächst zwar unüberbrückbar erscheinen, später aber, sobald sich der Nebel gelichtet hat, unzählige Möglichkeiten bieten, um sich selbst aus dem Dreck zu ziehen und um sich ernsthaft Gedanken über das Leben und vor allem über sich selbst zu machen.   Es werden hierzu 10 e-books (PDF)  verlost!

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    • 15
  • "Alles im Leben hat zwei Seiten"

    23312

    Stranger

    14. November 2016 um 16:29

    "Als sich Rafael Haslauer dazu entschloss, 15 Kilogramm Marihuana aus dem Kosovo nach Österreich zu schmuggeln, war er am Tiefpunkt seines Lebens angelangt. Nicht in der Lage klar zu denken, weil Alkohol und andere Substanzen beizeiten seinen Verstand lahmlegten, schraubte er sein Leben kontinuierlich nach unten, bis er sich in einer serbischen Gefängniszelle wiederfand. Von da an änderte sich alles. An einem Ort, an dem das Wort „Menschlichkeit“ mit Füßen getreten wurde, rappelte er sich auf und kämpfte sich durch den Gefängnisalltag bis hin zu den tiefsten Ecken seiner Seele und arbeitete sich langsam zurück ins Leben – ein Weg, der steiniger nicht hätte sein können."In seiner Autobiografie beschreibt Herr Haslauer seine Jahre in einer serbischen Gefängniszelle. Selbstkritisch und realistisch erzählt er, wie es dazu gekommen ist. Jede Einsicht braucht ihre Zeit und bei dieser Autobiografie erfährt man hautnah, wie langsam aber sicher die Einsicht in Herrn Haslauer eindringt. Während man am Anfang noch eher einer naiven leichtgläubigen Person gegenübersteht, erlebt man beim Lesen die anschleichende Selbsterkenntnis und das Wandeln des Protagonisten zu einer ausgereiften Person. So eine Erkenntnis kommt jedoch nicht von alleine. Es bedarf äußerliche Einflüsse die einem zur Erkenntnis treiben. Herr Haslauer wurde mit einer der vielleicht schlimmsten, jedoch auch effektivsten Einflüsse konfrontiert. Ein Leben, wo das Wort "Menschlichkeit" keinen Wert mehr hat und man das, was man vohrer als Selbstverständlich erachtet hatte, nun als "Geschenk Gottes" ansieht. Anstatt jedoch in Selbstmitleid zu versinken beschließt Herr Haslauer sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und an sich zu arbeiten, um diese Jahre zu überstehen und wieder mit seiner Familie und seinen Freunden vereint zu sein.Mir persönlich gefiel diese Autobiografie sehr gut. Rafael Haslauer erzählt sehr realistisch seine Jahre in einer serbischen Gefängniszelle. Besonders gefiel mir diese Bodenständigkeit die Herr Haslauer beim lesen übermittelt hat. Man hatte beim lesen nicht das Gefühl, dass Herr Haslauer ein armer Mann ist, der Mitleid braucht weil er in einer Zelle sitzt. Noch hatte man das Gefühl, dass Herr Haslauer sich als etwas besonderes sieht, da er diese Zeit überstanden hat und nun als anderer Mensch rauskam. Er hat von Anfang an die Fakten auf den Tisch gelegt. Man konnte von Anfang an seine Selbstbetrachtung miterleben. Man konnte verstehen, was ihn zu dieser Tat getrieben hat und man konnte verstehen, wie er sich langsam aber sicher in der Zelle zu einem besseren Menschen entwickelt hat. Er hat einem gezeigt, wie viel Familie wert ist. Was Ehrlichkeit bedeutet. Und wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten und nicht immer die Fehler bei anderen zu suchen.Der Schreibstil war in meinen Augen recht flüssig. Man konnte alles ohne Probleme verstehen und mir wurde während des Lesens nie langweilig. Im Gegenteil, ich wollte immer weiter wissen, wie sich Herr Haslauer entwickelt und was für eine neue Erfahrung er durch die kommenden Ereignisse gewinnen wird. Diese Erfahrungen waren auch für mich wichtig, denn durch die Erfahrungen anderer kann man auch selbst an Erfahrungen gewinnen. Obwohl mich das Buch sehr gepackt hatte und ich immer mehr wissen wollte, hatte ich nie das Gefühl, dass mir Herr Haslauer seine Erfahrungen und Ideologien aufzwingen möchte. Es war immer eine angenehme Distanz vorhanden, welche auch den Lesefluss gefördert hat.Es gehört viel Mut dazu, so eine Autobiografie zu veröffentlichen und dafür hat Herr Haslauer meinen vollen Respekt.Ich kann dieses Buch jedem herzlichst empfehlen und vergebe 5 Sterne.

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  • Mutige Lebensbeichte

    23312

    jutscha

    04. November 2016 um 21:20

    Rafael Haslauer beschreibt in seinem Buch, wie er nach dem Schmuggel von 15 kg Marihuana in einem serbischen Gefängnis landet und wie es ihm dort bis zu seiner Entlassung ergangen ist. Er schildert sowohl den Gefängnisaufenthalt an sich als auch seinen inneren Kampf, den er mit sich selbst führen musste. Dabei erlebt der Leser, wie es ihm mit seinen Mitgefangenen ging, welche Tiefschläge er erleiden musste und auf welche Menschen er sich verlassen konnte.Mit dem Schreibstil habe ich teilweise etwas gehadert. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Autor in der Zeit hin und her springt. Auch waren mir die Abschnitte einfach zu lang, denn es gibt ganz viele Seiten ohne einen einzigen Absatz. Ein paar mehr hätten dem Aufbau des Buches sicher gut getan. So richtig hinein versetzen konnte ich mich in den Protagonisten auch nicht. Ich fühlte mich eher wie ein Zuschauer von außen. Vielleicht war das aber auch so gewollt.Nichtsdestotrotz bewundere ich den Mut des Autors, seine Geschichte so schonungslos und ehrlich aufzuschreiben. Mich hat seine Lebensbeichte auch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgegangen ist. Sicher hat die Geschichte auch eine abschreckende Wirkung auf potentielle Drogenkuriere, aber sie gibt auch Hoffnung, dass es in schwierigen Situationen Wege in ein besseres Leben gibt.Das Buch ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung wert. Allerdings muss ich für den Schreibstil, der nicht wirklich meiner war, ein Sternchen abziehen. Als Bewertung gebe ich daher 4 von 5 Sternen.

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  • Mein neues Leben

    23312

    rewareni

    03. November 2016 um 17:18

    In dem autobiografischen Roman ,,23312 Alles im Leben hat zwei Seiten´´ von Rafael Haslauer, kann man als Leser tief in die Gedanken und in das Leben des Autors blicken, der als Gefangener in einem serbischen Gefängnis landete, nachdem er 15 kg Marihuana aus dem Kosovo nach Österreich geschmuggelt hatte. Was kann man zu so einem Roman eigentlich sagen? Wenn man ihn gelesen hat, sehr viel. Der Autor lässt einen tief in seine Seele eindringen und lädt den Leser ein auf eine emotionale Reise in seine dunkle Vergangenheit. Intensiv und ohne Effekthascherei  erzählt Rafael Haslauer, wie er in diese verheerende Situation geraten ist. Besonders zu spüren war, wie viel Kraft er von seiner Familie und Freunden bekommen hat, was sicherlich nicht alltäglich ist. Offen und ehrlich kritisiert er sich auch selbst ob seiner Naivität, wie man sich das Leben scheinbar leichter und besser machen kann. Tabu Themen wie Alkohol, Kokain, Drogenkonsum… greift der Autor immer wieder auf und lässt einem als Leser nur erahnen, wie schnell und offensichtlich auch leicht, man vom falschen Weg abkommen kann. Es ist wie ein Teufelskreislauf aus dem viele Menschen nicht heraus können- Job Verlust, familiäre Probleme, mit sich selbst unzufrieden…. und schon scheint ein Ausweg gefunden zu sein. Im Gefängnis hat dann das Leben von Rafael Haslauer einen neuen Stellenwert bekommen. Einfache Hofgänge werden zu einer willkommenen Abwechslung im Alltag. Nachdenken, über das bisherige Leben und die ständige Frage nach dem ,, Warum´´. Menschenunwürdige Bedingungen und die ständige Angst vor dem Ungewissen lassen ihn das Leben von einer anderen Seite sehen. Dass ein Menschenleben nichts wert ist, hat er schmerzhaft mit erleben müssen. Plötzlich auch zu wissen, dass das Leben da ,,draußen´´ ohne ihn weiter geht. Berührend in dem Buch sind die Momente, wo die Familie und Freunde den beschwerlichen Weg auf sich nehmen um ihn zu besuchen. Das Wissen, dass jemand da ist der trotz großer Dummheit, die er begangen hat zu ihm hält, ist ein großer Trost. Aber auch Lebensratgeber spielen für ihn in dieser Zeit eine große Rolle. Das Buch lebt von vielen persönlichen Gedanken des Autors und er spart auch nicht mit Selbstkritik. Interessant sind aber auch die Ausführungen bezüglich Alkohol, Marihuana, Kokain….. wo man sicher noch mehr Aufklärungsarbeit leisten kann. Deshalb war es bei der Leserunde bei lovelybooks.de immer spannend, auch heikle Themen anzusprechen und Fragen zu stellen, die der Autor jederzeit beantwortet hat.  

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  • Gefängnisaufenthalt zum Mitfühlen

    23312

    emma3210

    31. October 2016 um 15:50

    Das Buch "23312" von Rafael Haslauer umfasst 188 Seiten und ist im Windsor Verlag erschienen.Das Cover ist in schwarz/weiß/grau gehalten was sehr gut zum Thema, nämlich dem Aufenthalt in einem serbischen Gefängnis, den der Autor selbst erlebt hat, aus autobiografischer Sicht erzählt.Inhalt:Rafael Haslauer (Österreicher) wurde im serbischen Gefängnis inhaftiert, weil er 15 Kilo Drogen über die Grenze schmuggeln wollte. Er erzählt die Geschichte von der Festnahme bis zur Freilassung aus seiner sicht, mit allen Dingen und Erlebnissen, die ein Gefängnisaufenthalt so mit sich bringt. Auch wenn diese Dinge manchmal sogar den Tod bedeuten.Ich habe in diesem Buch bis zur letzten Sekunde mitgefiebert. Man kann alle Momente, die der Autor aus dem Gefängnis beschreibt so mitfühlen, als wäre man live dabei. Ein grandioser Schreibstil, der mich zu keinem Zeitpunkt von Geschichte losgerissen hat.Für mich gibt es an diesem Buch nichts zu kritisieren, ausser dass es gern länger hätte sein können, weil es nur den Umfang von 188 Seiten hat. Aber auch das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen. Ein ganz klares 5 Sterne Buch.

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  • Im Gefängnis in Serbien

    23312

    Nelebooks

    30. October 2016 um 22:13

    Allgemein: Das Cover hätte mich so in der Buchhandlung wahrscheinlich nicht angesprochen, doch es passt zum Inhalt. Der Schreibstil ist locker und ich hatte das Gefühl, dem Autor mit einer Tasse Tee am Tisch gegenüber zu sitzen und er erzählt mir seine Geschichte.Meinung: Der Autor hat mir den Einstieg leicht gemacht. Es ist wirklich sehr interessant, aber auch erschreckend und daher irreal. Es sind Zustände, die man sich kaum vorstellen kann und durch diesen persönlichen Bericht, nimmt aber alles mehr Gestalt an und regt einen auch zum Nachdenken an. Der Autor hat eine bemerkenswerte und gesunde Einstellung an den Tag gelegt, die ihm einiges erleichter hat. Das Ende fand ich sehr schön, doch haben andere bestimmt nicht dieses Glück.Fazit: Eine interessante Autobiographie, bei der die Seiten nur so dahin fliegen.(c) Nelebooks

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  • Tolle Autobiografie!

    23312

    AyLa36

    30. October 2016 um 15:04

    Dies war meine erste Autobiografie und ich bin positiv überrascht. Rafael erzählt seine Geschichte, als er versucht hat Marihuana aus dem Kosovo nach Österreich zu schmuggeln, wofür er im Gefängnis landet. Zu Beginn muss ich erst einmal sagen, dass viel Mut dazu gehört seine Geschichte zu erzählen. Ich habe davor großen Respekt. Auch wenn ich in manchen Dingen nicht mit ihm übereinstimme, gerade was das Thema Drogen angeht, gab es viele Sichtweisen bei denen ich ihm zustimmen musste. Gleich im Vorwort merkt man, dass er aus seiner Situation gelernt hat. Sein Schreibstil war wirklich flüssig zu lesen, dennoch habe ich für die wenigen Seiten relativ lange gebraucht. Ich wollte mir Zeit nehmen und habe daher nicht mehr als vier Kapitel pro Tag gelesen. Das hat mir auch anhand der Eindrücke gereicht. Mir haben seine Schilderungen von seinem Aufenthalt im serbischen Gefängnis gut gefallen. Einerseits war es wirklich schockierend über die Verhältnisse zu lesen. Andererseits war ich was die Mithäftlinge angeht wirklich überrascht. Hätte hier viel mehr Feindseligkeit erwartet. Hier beschreibt er wunderbar seine Empfindungen, sodass man sich gut in ihn hineinversetzen konnte. Es ist schön zu sehen, wie er sich durch den Gefängnisalltag kämpft und wie er sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Sein Schlusswort hat mir gut gefallen. Hier sind viele Einsichten enthalten, die sich Jeder zu Herzen nehmen kann.

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  • 23312 - Alles im Leben hat zwei Seiten

    23312

    Melli274

    30. October 2016 um 10:37

    Buch: Es hat 188 Seiten und ist im Windsor Verlag erschienen.Inhalt: Es geht um Rafael, der tief abrutschte. Er muss aufgrund von Drogenschmuggel in ein serbischen Gefängnis. Man erfährt eine detailliertes Schilderung über das (Über)Leben dort und der Autor beschreibt dabei auch seine Gedanken und Gefühle zu dieser Zeit. Man kann richtig mitfühlen und ihn verstehen. Auch erfährt man wie sein Umfeld, seine Familie und Freunde, mit der Situation umgehen.Meinung: Ich bin total begeistert, mich hat der Roman zum Nachdenken angeregt. Mein größter Respekt geht auch an den Autor, wie er mit der Situation umgegangen ist und was er für sich daraus gezogen hat und sich dementsprechend verändert hat.Danke, dass Sie die Geschichte aufgeschrieben und geteilt haben.

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  • einfach Klasse

    23312

    Siko71

    24. October 2016 um 13:07

    In diesem Buch schildert der Autor seinen unfreiwilligen Aufenthalt in einem Serbischen Gefängnis. Der bildhafte Schreibstil trägt dazu bei, das man als Leser sich die Zellen und den Rest des Gefängnisses besser vorstellen kann. Es ist kaum zu glauben unter welchen Bedingungen die Gefangenen in der Untersuchungshaft hausen müssen bis ihr Anhörungstermin bzw. ihre Verhandlung beginnt. Und doch halten die Insassen, wie hier von Rafael sehr gut geschrieben, zusammen und geben für den Anderen ihr letztes Hemd.Sehr schön sind Rafaels Gefühle gegenüber sich und seinem Umfeld geschildert. Ich denke der junge Mann hat genug mitgemacht und sieeht die Zukunft nun mit anderen Augen.Mir hat dieser Einblick in Rafael Haslauer's Leben seht gut gefallen und ich gebe 5 Sterne und kann dieses Buch jedem empfehlen.

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