Rafael Yglesias Glückliche Ehe

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Inhaltsangabe zu „Glückliche Ehe“ von Rafael Yglesias

„Glückliche Ehe“ ist die Geschichte einer fast dreißigjährigen Ehe, von ihren beschwingten Anfängen bis zu ihrem durch Krebs erzwungenen Ende. Die Leichtigkeit und Komik des Kennenlernens in den ersten Wochen wechselt dabei ab mit den bitteren, aber auch erfüllten letzten Monaten von Margarets Leben, als sie sich von Familie und Freunden verabschiedet – und von ihrem Mann Enrique.

Obwohl es nicht unbedingt meins war und ich mich zummlesen zwingen musste, war es doch ein gutes Buch und ich bin froh,es gelesen zu haben.

— Kleines91
Kleines91

Ein tolles eindrucksvolles Buch über die Liebe und die Höhen und Tiefen einer Ehe.

— schokoloko29
schokoloko29

für mich ein sehr besonderes buch

— dicketilla
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    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Glückliche Ehe von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Alexandra_Luchs

    Alexandra_Luchs

    20. May 2014 um 19:10

    Margaret und Enrique sind seit knapp dreißig Jahren verheiratet, als Margaret den Kampf gegen den Krebs verliert, an dem sie vor zwei Jahren erkrankte. In wechselnden Kapiteln erzählt das Buch die Geschichte vom Beginn und dem Ende einer Ehe. Die Geschichten vom Anfang der Ehe berichten vom ersten Treffen, über die ersten Dates und das Auf und Ab der jungen Beziehung. Die Kapitel des Endes der Ehe erzählen eine Geschichte von einem schweren Abschied nach einem Leben, dass man Großteils gemeinsam verbracht hat, von Aufopferung und Liebe am Ende einer glücklichen Ehe. „Selbst im Sterben, tröstete er sich, gab sie ihm etwas Kostbares: die Zeit, sich anständig voneinander zu verabschieden.“ (S. 73) Diese Wechsel haben mich beim Lesen sehr mitgenommen. Der Beginn der Ehe so romantisch und zart, dass ich kaum damit aufhören konnte zu Lesen, steht im harten Kontrast zu den Kapiteln über das Ende der Ehe. Margarets Krankheit hat mich mitten ins Herz getroffen und obwohl ich manchmal Pausen einlegen musste, weil ich nicht lesen wollte wie es ihr Seite für Seite immer schlechter geht, steckt auch in diesen Kapiteln eine Menge Trost und Kraft. Wie Enrique seinem eigenen Schmerz zum Trotz liebevoll für seine Frau sorgt, war auf seine Art wunderschön. „Vielleicht hatten sie ja nicht begriffen, dass sie für ihn schon lange an erster Stelle gestanden hatte, dass sie die Heimat seines Herzens und der Anker seines Denkens war und dass der Kampf darum, sie am Leben zu erhalten, unerlässlich für die Erhaltung seiner eigenen Seele war.“ (S. 138) Cover und Titel von „Glückliche Ehe“ wirken locker, leicht und sprechen von Glück und Zufriedenheit. Doch auch in einem an sich glücklichen Leben gibt es natürlich Schatten und manchmal auch Leid. So gibt es auch in der Geschichte von „Glückliche Ehe“ Probleme und Streits. Margaret und Enrique waren in einiger Hinsicht ein perfektes Paar und dennoch gab es auch eine Menge Reibungspunkte in ihrem Leben. Diese waren für mich beim Lesen nicht immer leicht hinzunehmen, doch im Verlauf der Handlung wird einem immer deutlicher bewusst, dass der Titel „Glückliche Ehe“ dennoch sehr ehrlich ist. Das Überwinden von Problemen macht eine Beziehung doch um einiges stärker. „In den neunundzwanzig Jahren seit seinem ersten desaströsen Geschenk war so viel passiert. Waren so viele Illusionen zerplatzt. Hatten sie beide sich als so stark erwiesen. Sie hatte die grausamsten Dinge zu ihm gesagt, die man ihm nur hätte sagen können, und er war zu ihr mehr als einmal noch grausamer gewesen. Sie hatten sich Liebe geschworen, hatten Hass ausgehalten. Als Kinder hatten sie Kinder hervorgebracht, von denen jetzt eins schon ein Mann war und das andere nur zu schnell einer wurde.“ (S. 192) Glückliche Ehe hat mich ursprünglich wegen seines Titels angezogen. Ich hatte mir eine perfekte Geschichte über eine perfekte Beziehung gewünscht, gewürzt vielleicht mit einem Hauch Melancholie. Bekommen habe ich viel mehr: ich weine so gut wie nie, bei „Glückliche Ehe“ konnte ich es nicht verhindern, die Geschichte hat mich zu sehr mitgenommen. Ich habe geweint vor Glück bei den Liebeserklärungen im Buch und geweint vor Trauer um Margaret. Zusätzlich hat mich der wunderschöne Schreibstil ständig dazu gebracht, einzelne Passagen mehrmals lesen zu wollen und mich in der Sprache des Buches zu verlieren. Diese erzählerischen und sprachlichen Qualitäten, zusammen mit einer für jede Beziehung wertvollen Botschaft machen für mich die Bedeutung dieses Buches aus. Ich vergebe 5 von 5 Sternen für „Glückliche Ehe“.

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  • In ihrem Ozean

    Glückliche Ehe
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 12:50

    Dieses Buch hat mich 14 Tage beschäftigt , und löste bei mir eine Leseblockade aus . Aber ich konnte das Buch nicht unbeachtet lassen , es käme mir wie ein Verrat vor . Ich wollte als Leser an Margarets Seite bleiben . Es ist die Geschichte von Margaret und Enrique . Wie er einst von ihren großen blauen Augen angezogen , und jetzt mit ansehen musste wie sie immer mehr verschwand . Dem grausamsten aller Krebserkrankungen ausgesetzt . Rückblickend erleben wir die Zeit der Verliebtheit , Ehe , Kinder , ihrer Schwierigkeiten und immer wieder dem Verlauf ihrer Krankheit .Hoffnungen und immer wieder Niederlagen . Bis Margaret nicht mehr will und die Vorbereitungen für ihr Sterben beginnen . Am Ende des Buches hatte ich kalte Hände und ich fror . Emotional hat mich lange kein Buch mehr so sehr betroffen gemacht . Konnte mit Tränen in den Augen oft nicht folgen . Yglesias Schreibstil ist so spannungsgeladen , schonungslos und doch wieder liebevoll . Er schafft wunderbare Übergänge von gedachten und zeitgleichen Momenten in einem einzigen Satz . Musste deshalb manchmal Sätze zweimal lesen , da ich sie so gelungen empfand . Die vielen medizinischen Fachausdrücke mussten sein , so wurde das Ausmaß der Krankheit bildhaft . Ich kann das Buch sehr empfehlen , auch wenn es den richtigen Moment zum lesen finden muss .

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. October 2012 um 13:30

    Das Buch handelt von Hoffnung, Liebe, Angst, Mut und Tod. Sehr emotional wird hier die Geschichte von Enrique und Margret beschrieben. Von ihrem kennenlernen bis zum Tod von Magret. Eine Ehe mit all ihren Höhen und Tiefen. Die einzelnen Kapitel wechseln immer zwischen der Zeit vor der Krankheit und dem langen und schweren Weg der Krankheit die Magret befallen hat. Eine sehr anrührende Geschichte, dir einem zeigt, das Trauer viele Gesichter hat. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, nur fand ich den Schreibstil mitunter etwas langatmig. Auch war es hin und wieder sehr anstrengend immer wieder von dem mangelnden Selbstbewusstsein von Enrique zu lesen. Aber...wie im Leben ja so oft....Viele Dinge werden einem erst bewußt, wenn es meistens fast oder sogar schon zu spät ist. Sehr schön zu lesen fand ich die letzten Seiten, in den Enriques Liebe zu Magret sehr deutlich zu spüren war. Wie könnte er sonst so warmherzige Pflege leisten???

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Chrischan

    Chrischan

    08. July 2012 um 15:28

    30 Jahre dauert nunmehr die Ehe von Margaret und Enrique. War und ist sie glücklich? Eine gute Frage, die sich der Leser letztlich selbst beantworten muss. Aber der Reihe nach. Rafael Yglesias beginnt seine Geschichte mit einem Schock: Margaret ist totkrank, sie leidet an Krebs. Schon mehrerer Therapien hat sie über sich ergehen lassen, alle ohne Erfolg. Nun hat sie keine Kraft mehr und blickt tapfer, aber traurig dem unausweichlichen Ende nicht nur ihres Lebens, sondern auch des Zusammenlebens mit Enrique entgegen. Auch ihm macht diese Phase schwer zu schaffen, jene Zeit des Abschied Nehmens von dem Menschen, den man am meisten liebt. Und während er alles tut, um seiner Frau - und auch der Familie - die letzten Momente so angenehm wie möglich zu machen, blickt er auf ein bewegtes Eheleben zurück, mit all seinen Höhen und Tiefen. Angefangen bei der Komik und Tragik des Kennenlernens über das Glück der Geburt bis hin zur Versuchung durch eine Sirene. Und mit einem Mal stellt Enrique fest, dass paradoxerweise in den Momenten der Trauer um seine geliebte Margaret auch das vollendete Glück ihrer Beziehung liegt. Rafael Yglesias gelingt etwas, dass nur wenige schaffen. Er schreibt eine Liebesgeschichte fernab von Kitsch, Klischee und Schmalz. Es ist eine zutiefst ehrliche, einfühlsame und bewegende Geschichte, in der er verschmitzt, besorgt, erzürnt über die Gefühle zweier Menschen fabuliert, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein können. Und die dennoch über alle Hindernisse hinweg in schwersten Zeiten die erfülltesten Momente erleben. Das faszinierendste an seiner Erzählweise ist jedoch das Springen zwischen den Gefühlen. Beginnt er den Roman mit der Schwermut und Erschütterung über die Nachricht der tödlichen Krankheit, wechselt er im nächsten Kapitel zur Komik, Spontaneität und der Schüchternheit Enriques beim ersten Kennenlernen. Nur, um im Anschluss auf Traurigkeit oder Verärgerung über das Fremdgehen umzuschalten. Rafael Yglesias gelingen diese Wechsel mit Leichtigkeit und sie kommen immer genau dann, wenn man kurz davor ist, dem gerade vorherrschenden Gefühl des Kapitels überdrüssig zu werden. (c) Christian Hesse Juli 2012

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    06. July 2012 um 22:07

    Dieser wunderbare Roman ist eines der schönsten Bücher über das Zusammenleben von Mann und Frau, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Nach einer Schreibpause von über 13 Jahren hat der in New York lebende Autor Rafael Iglesias mit "Glückliche Ehe" ein Buch geschrieben, das ehrlich und kritisch, liebevoll und manchmal bitter, mit viel Humor und noch mehr Trauer im Herzen die sicher auch vom Tod seiner Frau Margaret Joskow 2004 geprägte Geschichte der Ehe von Enrique Sabas und Margaret Cohen erzählt. Als Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts der gerade einmal 21-jährige Enrique auf die drei Jahre ältere Margaret trifft, erkennt er in ihr auf der Stelle die Liebe seines Lebens. Sie überwinden die zunächst fast unüberbrückbaren Unterschiede in ihren Herkunftsfamilien und ihren Persönlichkeitsstrukturen. Als nach über dreißigjähriger Ehe Margaret erfährt, dass sie Krebs im Endstadium hat, kämpft sie zunächst erbittert gegen die Krankheit, bevor sie sich dann ihrem Schicksal beugt und ihr nahes Ende akzeptiert. Enrique ist an ihrer Seite und während ihr gemeinsames Leben mit zwei Kindern zu Ende geht, was von Iglesias mit tiefem, weil selbst erlebtem Mitgefühl erzählt wird, gehen die Erinnerungen zurück an ein langes gemeinsames Leben. An die Zeit des Kennenlernens, die Zeit der Krisen und drohenden Untreue, an viele schöne und viele schwere Erlebnisse und Erfahrungen. Enrique, der immer nach Beweisen für ihm entgegengebrachte Liebe sucht, und seine Schwierigkeiten als Schriftsteller sind ein immer wiederkehrender Unruheherd, den Margaret mit ihrer energischen und zielstrebigen Art auszugleichen bemüht ist. Indem Enrique einen klaren Zeitplan aufstellt, wie sich alle Freunde und Verwandte von der noch lebenden Margaret verabschieden können, mischen sich ihm andauernd Gedanken an den Tod und an ein Weiterleben nach dem Tod in die Seele und in das Herz. Und immer wieder kommen die Erinnerungen an die Phasen ihres Lebens, ihrer trotz aller Krisen "glücklichen Ehe", wie sie Iglesias aufrichtiger nicht hätte erzählen können. In Zeiten, wo kaum noch jemand willens oder in der Lage zu sein scheint, eine über Jahrzehnte dauernde Ehe zu führen, in Zeiten, wo bei jeder kleinen Krise der Scheidungsrichter bemüht wird, ist dieses Buch an ermutigendes Zeugnis. Das Leben in einer Ehe ist voller Widersprüche, vielschichtig, mit Zweifeln und Versuchungen gespickt, doch es lohnt sich. Rafael Iglesias hat es mit viel eigenen Erfahrungen angereicherter in wundervoller Weise beschrieben. Die Erfahrung von Glück braucht all diese weniger glücklichen Erlebnisse, um als dauerhaftes Glück identifiziert und dann auch gelebt zu werden. Menschen, die schon lange verheiratet sind, und die Beziehungsarbeit nie aufgegeben haben, werden das bestätigen.

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    killerprincess

    killerprincess

    22. May 2012 um 17:13

    "Glückliche Ehe Inhalt Enrique ist ein literarisches Wunderkind -aber nur, bis zu seinem zweiten Roman, danach geht es schleppend weiter. Im Manhattan der 70er Jahre lernt er Margarete kennen und sofort verliebt er sich in sie. Auch wenn sie anfänglich kleinere Schwierigkeiten haben, so kommen sie doch zusammen, denn abwechselnd erlebt der Leser das Paar in der Vergangenheit und dann in einer traurigen Gegenwart. Mit Mitte 50 ist Margaret unheilbar krank und möchte sterben. Meinung Nicht immer glaubt man das, was auf den Covern der Bücher steht. Klar, denn das Buch soll ja auch verkauft werden. Doch die New York Times Sunday Book Review liegt richtig: "Das ist wirkliche, tief empfundene Intimität." Das stimmt und ich würde auch noch auf die Emotionalität eingehen, denn ich hatte so einige mal Tränen in den Augen, vor allem gegen Ende des Buches. Es ist einfach wunderbar, wie der Autor diese Geschicht so zart spinnt. Anfänglich hat es noch etwas verwirrt, das sich die beiden doch gerade erst kennenglernt haben und nun sind sie seit vielen Jahren verheiratet? Doch diese Sequenzen der Vergangenheit passen perfekt. Es sind mal schöne und mal ein wenig dramatische Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit, ein gemeinsam gelebtes Leben. Dadurch ist die Intensität noch viel größer: In einem Kapitel die lachende, aktive Margaret. Im nächsten eine kranke, hilfebedürftige Frau. Protagonist Enrique ist ein toller Charakter. Er kümmert sich so rührend um seine Frau, solche Menschen verdienen ganz viel Respekt. Sowohl Enrique als auch Margarte sind runde Charaktere. Sie haben ihre Eigenarten, nicht alles an ihnen findet man gut, aber man verbringt gerne Zeit mit ihnen und ihrem Leben. Ich habe sie so gerne begeleitet, weshalb mich das Ende doppelt traurig machte. Der Autor hat einen ganz eigenen, ruhigen Schreibstil, der manchmal mit umgangssprachlichen Ausdrücken gesät ist, an denen man kurz stocken muss, aber dann denkt man: "Irgendwie passt das zu Enrique..." und dann musste ich schmunzeln. Auch ein unterschwelliger Humor ist zu finden, sodass das Buch nicht nur melancholisch und ernst ist. Rafael Yglesias hat einen Roman über eine Ehe geschrieben, die er als "Glücklich" bezeichnet. Und das sind Margaret und Enrique in ihrem Buch-Universum ohne Zweifel. Sehr schön finde ich, dass der Autor seinen Lesern keine Moralpredigt hält und Richtlinien für eine gelungene Ehe aufdrücken will, wie man es beim Titel vermuten könnte. Fazit Ein absolut lohnenswerter Roman. Die Krankheit von Maragaret ist schrecklich, aber noch schlimmer ist, dass es Menschen gibt, die tatsächlich mit ihren Familien so leiden müssen. Wer es gerne gefühlvoll mag und auch nicht vor der Traurigkeit zurückschreckt, sollte dieses Buch lesen. Von mir gibt es einen halben Punkt Abzug, denn der Autor ließ sich so viel Zeit mit seiner Geschichte und ganz plötzlich ist sie dann vorbei. Zu schnell, zu abgehackt, das fand ich schade.

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  • Frage zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham

    Bevor ich sterbe
    Stevie-Rae

    Stevie-Rae

    Ich hab das Buch Bevor ich Sterbe gelesen und fand es Unheimlich gut, kennt vielleicht einer ein Buch das ähnlich wie dieses hier ist?

    • 6
  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Tialda

    Tialda

    12. January 2011 um 12:59

    x Autor: Rafael Yglesias x Titel: Glückliche Ehe x Originaltitel: A Happy Marrieage x Genre: Liebesroman x Erscheinungsdatum: 15. Februar 2010 x 430 Seiten x Klett-Cotta Verlag x ISBN: 3608937072 x Erste Sätze: Er hatte sie sich bestellt. Während er darauf wartete, dass auf seinem neuen Trinitron (diese Farben, dieses klare Bild, welch Wunder der Technik!) Saturday Night Live anfing, erschien auf seine Bestellung die Traumfrau, von der er gar nicht gewusst hatte, dass er von ihr träumte, bis ihn ihre großen blauen Augen, von der Dezemberkälte tränend, erstaunt und amüsiert musterten. Klappentext (und worum es geht): Als der 21-jährige Enrique Sabas im wildromantischen Manhattan der Siebzigerjahre auf die drei Jahre ältere Margaret Cohen trifft, weiß er, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Doch die familiären Gegensätze könnten größer nicht sein: Er ist ein literarisches Wunderkind, ein eigenbrötlerischer Schulabbrecher, der sich ganz dem Leben der Boheme hingibt, wohingegen die lebhafte, attraktive Margaret aus einem bürgerlichen Haushalt kommt und die kontrollierte Emotionalität ihrer Mutter geerbt hat. Die erotischen Abenteuer und Missgeschicke in den ersten Wochen ihres Kennenlernens sind verwoben mit Szenen ihrer Ehe – die Erziehung der Kinder, der Verlust eines Elternteils, die Versuchungen eines allzu leichten Seitensprungs -, bevor Margaret mit Mitte fünfzig ihrer Krebserkrankung erliegt. Eine wahrhaftige Geschichte über ein gemeinsames Leben – und darüber, was eine glückliche Ehe ausmacht. Rezeption: „Glückliche Ehe“ ist wirklich ein ganz besonderes Buch, das über die Ehe von Enrique und Margaret von ihrem Kennenlernen bis zum Ende der Ehe durch Margarets Tod berichtet. Mich hat das Buch derart berührt und nachdenklich gestimmt, dass ich es zwischen den Kapiteln immer wieder weglegen musste, um das gelesene erst mal sacken zu lassen und mich mit meinen Gedanken dazu auseinanderzusetzen. Der Aufbau des Buches ist so konzipiert, dass einem schmerzlich bewusst wird, wie nah Leben und Tod doch beieinanderliegen. Das erste Kapitel beginnt damit, wie sich die beiden Protagonisten zum ersten Mal sahen und das zweite Kapitel springt in die Gegenwart, wo Enrique am Krankenbett seiner Margaret steht und es klar ist, dass sie am Krebs sterben wird – und das schon in wenigen Wochen. Das nächste Kapitel spielt dann wieder in der Vergangenheit und erzählt die Geschichte der beiden weiter um im 4. Kapitel wieder in der Gegenwart zu sein, die so schmerzlich beschrieben wird, dass einem beinahe selbst das Herz daran zerbricht. Zum Schreibstil ist zu sagen, dass dieser ziemlich anspruchsvoll ist und sich am Anfang des Buches etwas zieht. Nach den ersten 3 Kapiteln kommt man aber rein und gewöhnt sich dran, weil das Buch an Fahrt gewinnt, man sich tiefer in die Geschichte hineinliest und mehr wissen will, sei es auch noch so schmerzvoll. Man wird bei diesem Roman definitiv zum nachdenken angeregt und sollte sich Zeit dafür nehmen… Fazit: Eine anspruchsvolle und emotionale Liebesgeschichte bei der einem vor Augen geführt wird, wie vergänglich doch das Leben ist.

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Gracey_V

    Gracey_V

    04. January 2011 um 13:39

    Glückliche Ehe...der Titel verrät nicht wirklich wie es in dem Buch später weitergeht, Yglesias ein jüdischer Schriftsteller aus New York, lebt "glücklich" mit seiner Frau zusammen. Eine Ehe die schon seit über 20 Jahren anhält. Als seine Frau dann an Krebs erkrankt, ist nichts mehr wie es einmal war. Durch kleine Rückblicke in die Vergangenheit, wird einem mit der Zeit alles klarer und lässt einen diese Verbindung verstehen. Rafael Yglesias beschreibt hier eigentlioch recht schön, was eine Ehe durch all diese Jahre durchmachen muss und wie sie es schafft das alles zu überstehen.Sein autobiographischer Roman lässt ihn nicht immer in einem guten Licht da stehen. Seine Affäre, nachdem seine Frau schon an Krebs erkrankt war, haben mir persönlich den Charakter richtig unsympathisch gemacht. Ich fragte mich nur wie man seiner krebskranken Frau so etwas antun kann. Das er sich später um sie kümmert als die Krankheit immer mehr ihren Körper zerfrisst macht dies auch nicht gerade besser, es ist das mideste was er noch für sie tun kann, nach all den Jahren. Die egoistische Sichtweise des Autors, hat mir hier bei die Sympathie der Geschichte genommen.

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 18:59

    Enrique, ein schon früh erfolgreicher Schriftsteller, der die Schule angebrochen hat und alleine nach New York zog, hat stets mit seinen Selbstzweifeln und den Ansprüchen seiner Eltern zu kämpfen. Nach einer dreijährigen Beziehung mit einer etwas älteren Frau, besteht sein Alltag nun darin sich mit seinen Freunden zu treffen und zu philosophieren. Unter diesen Freunden befindet sich auch Bernard. Einnoch erfolgloser Schriftsteller, der gerne damit angibt Enrique zu kennen. Bernard erzählt häufifer von einer jungen faszinierenden Frau. Enrique möchte sie unbedingt kennen lernen.Einige Diskussionen später bringt Bernard sie mit in Enriques Wohnung. Dieser ist sofort fasziniert von Margaret und bekommt sie nicht mehr aus sienem Kopf. Enriques Freund versucht weitere Treffen der beiden zu verhindern. Dies gelingt ihm jedoch nicht. Größere Schwierigkeiten entstehen aus der Unsicherheiit Enriques und seiner Angst sexuelle zu versagen. Letztendlich schaffen es die beiden aber zueinander zu finden und werden ein Paar. Sie heiraten, bekommen zwei Söhne und starten beruflich mehr oder weniger durch. Nach fast dreißig Ehejahren gehören sie zur New Yorker Oberschicht und haben schon die eine oder andere private Krise überstanden. Doch Margaret erkrankt an Krebs. Nachdem sie die verschiedensten Therapien ausprobiert hat, scheint der Tod unausweichbar. Daher hat sie nur noch einen Wunsch: Sie möchte nach Hause gehen, sich von allen verabschieden und in Frieden sterben. Dieses Buch ist nicht nur die Geschichte von Enrique und Maragaret, es ist sehr viel mehr. In diesem Werk verbinden sich Biografie, Eheratgeber, Zeitgeschichte und Sterbebegleitung. Und diese ganz unterschieldichen Dinge sind zu einer hervorragenden Komposition vereint worden. Stilistisch ragt besonders der Sprung der Kapitel zwischen Kennenlernphase und Sterbeprozess hervor. Bei beiden Erzählsträngen kennt der Leser zwar den Ausgang, giert aber geradezu darauf den Weg dorthin zu verfolgen. Zudem werden die Ereignisse und Personen sowie ihr Handeln und Denken liebevoll beschrieben. Es tauchen Fachbegriffe ebenso wie umgamgssprachliche Wörter auf. Dabei wird der Text aber, aus meiner Sicht, nie obzön oder abwertend. Und er bleibt leicht verständlich ohne dabei langweilig zu werden. Fazit: Ein wundervolles Buch, das auch für Menschen empfehlenwert ist, die sonst an der Nicolas-Sparks-Ecke vorbeigehen. Es vebreitet Trauer und Wut, aber auch Freude und Zuversicht.

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    24. August 2010 um 19:30

    A186 Glückliche Ehe von Rafael Yglesias Kategorie: Allgemein Das Lesejahr 2010 brachte mir bisher ein ganz besonderes Highlight. Rafael Yglesias schildert das Kennenlernen und die wachsende Liebe Enriques und Margarets, die aus vollkommen verschiedenen Gesellschaftsschichten stammen. Fast 30 Jahre später -die Beiden gehören inzwischen der oberen Mittelschicht New Yorks an- erkrankt Margaret an Krebs. Die stets energiegeladene, sportliche und unternehmungslustige Frau kämpft gegen ihre Krankheit an, doch leider erfolglos. Enrique steht ihr in dieser schweren Zeit zur Seite, unterstützt Margaret in jeder Hinsicht, auch als es darum geht, ihr Sterben zu akzeptieren und sie auf diesem letzten Weg zu begleiten. Die Vita des in New York lebende Autors lässt vermuten, dass der Roman zumindest autobiografische Züge trägt. Rafael Yglesias schildert keine unglaubwürdige "Friede-Freude-Eierkuchen-Ehe", sondern eine glückliche und auf mich realistisch wirkende jahrzehntelange Beziehung mit Höhen und Tiefen, Problemen, Fehltritten und Zweifeln. Yglesias verlangt seinen Lesern einiges ab. Der Roman ist schonungslos und schildert die Brutalität des Endstadiums dieser schlimmen Krankheit ohne jedes Tabu. Obwohl der Autor zu keiner Zeit pathetisch oder rührselig wird, hat mich das Schicksal dieses Paares tief bewegt. Ein unbedingt lesenswertes Buch für alle, für die eine glückliche Ehe nicht zwingend mit "Es war einmal..." beginnen und mit einem "Und wenn sie nicht gestorben sind..." enden muss.

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    23. August 2010 um 12:26

    A103 Glückliche Ehe von Rafael Yglesias Kategorie: Allgemein Jetzt nach der Lektüre von "Glückliche(r) Ehe" stellt sich mich unweigerlich die Frage was es mit dem Titel des Buches auf sich hat. Empfand Rafael Yglesias diese Ehe tatsächlich als "glücklich" oder ist es reiner Zynismus? Dass, das Buch autobiografisch ist, habe ich bereits vor der Lektüre geahnt. Später durch Recherche mehrere Artikel dazu in New York Times und anderen Online Plattformen gefunden, die mein Gefühl bestätigen. Zu viele wichtige Details scheinen sich zu überlappen. Aber erst der Inhalt: Das Buch beginnt mit dem Sterben. Eine Frau mittleren Alters hat Krebst und keine Chance auf Heilung. Detailliert beschreibt Yglesias die Therapie, die einem schon beim Zuhören schmerzt. Wir erfahren etwas über ihre Familie, ihren Mann Enrique und die beiden Söhne. Das zweite Kapitel ist eine Reise in die Vergangenheit. Das Jahr 1976, in dem Margret - die nun im Sterben liegt - Enrique den jungen Autor kennenlernt. So welchselt sich die Gegenwart mit der Vergangenheit Kapitel zu Kapitel ab. Einmal haben wir den Leidensweg dieser Frau und im nächsten Kapitel die wichtigsten Ereignisse dieser Ehe, die mir um ehrlich zu sein nicht als sehr glücklich erscheint. Am Anfang empfindet man Margret als zu rechthaberisch, zu hart und einfach nur unsympatisch. Die ganze Zeit hat man mit dem Pantoffelhelden Enrique ein wenig Mitleid. Nicht nur, dass er ein paar Jahre jünger ist als sie, er scheint auch noch völlig unsicher. Je weiter man jedoch liest, desto mehr stellt sich die Frage: Wer von beiden ist denn ein Opfer? Vielleicht sogar beide? Oder doch keiner? Letztendlich bringt einen der Roman völlig zum Zweifeln. Lohnt sich eine Ehe überhaupt? Denn das was Enrique durchmacht - leider erfahren wir nur seine Sicht der Dinge - kann für einen außenstehenden nicht wirklich als "gut" und "angenehm" wahrgenommen werden. Es gibt so viel Schmerz in dem Roman, dass man tatsächlich nur auf Zynismus kommt wenn man den Titel des Buches betrachtet. Ist eine Ehe der Verlust des eigenen Ichs ? Heißt "heiraten" alles aufgeben was einem lieb ist und nur noch von Kompromissen leben? Dieser Roman ist ein Meisterwerk, nicht zuletzt weil es sehr autobiografisch ist und nur dadurch so authentisch und ehrlich erzählt, was eine Ehe eigentlich ausmacht. Es ist kein 08/15 Roman über die Liebe gefolgt von einem Happy End. Es ist ein Beispiel aus dem Leben wie es jeden treffen kann und deswegen ist dieses Buch so erschreckend.

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. August 2010 um 14:08

    So heißt es ja auf dem Standesamt und in der Kirche, wenn man sich traut. Und da müssen auch Enrique und Margaret durch. Sie erleben ein Leben mit Höhen und mit vielen Tiefen, als bei ihr Krebs diagnostiziert wird. Schon ganz zu Beginn des Buches wird klar, dass sie unheilbar krank ist und sterben wird. In wechselnden Kapiteln erzählt das Buch das Kennenlernen des Paares und Margs Kampf mit ihrer Erkrankung. Der Autor erzählt sehr wortstark und detailiert in seinem Buch. An vielen Stellen hat man den Eindruck direkt neben den Protagonisten zu stehen und ihnen zusehen zu können. Die wechselnden Kapitel aus Vergangenheit und Gegenwart machen das Buch lebendig und man spürt die Freude und das Leiden abwechselnden. Die Geschichte machte auf mich einen sehr realen Eindruck, es könnte auch der Familie von gegenüber genauso ergangen sein. Trotz aller Dramatik und Traurigkeit hatte das Buch "Glückliche Ehe" für mich persönlich ein eher "versöhnliches" Ende und ist mir sehr nah gegangen. An manchen Stellen standen mir die Tränen in den Augen und ich konnte sie nur mühsam zurückhalten!

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  • Rezension zu "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias

    Glückliche Ehe
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    17. August 2010 um 09:11

    A 26 "Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias, Kategorie: Allgemein ISBN 9783608937077 gebundene Ausgabe Klett-Cotta erschienen 01.02.2010 In guten wie in schlechten Zeiten Lassen Sie es auf sich wirken... denn das, was Sie gerade gelesen haben, kann man nicht einfach so hinter sich lassen. Vielleicht tut es weh, aber das ist in Ordnung. So ist nun mal das Leben, wird jetzt jemand denken. Ja, so ist es auch. Aber man darf es nicht verdrängen, das Sterben, denn auch das gehört zum Leben. Im Wechsel beschreibt uns Rafael Yglesias das Leben und das Sterben von Margaret, Enriques Frau. Wir lernen die beiden kennen; Enrique, der Schulabbrecher und Romanschreiber; Margaret, die Frau mit den wundervollsten blauen Augen dieser Welt. Im Laufe ihres gemeinsamen Lebens kommen zwei Söhne hinzu. Und wir erfahren nicht nur die guten Zeiten. Nein, es gibt auch schlechte Zeiten, die es zu bewältigen gilt. Und dann erkrankt Margaret an Blasenkrebs. Zuhause sterben, das ist der letzte Wunsch, den Margaret nun noch hat. Und Enrique erfüllt ihr diesen Wunsch. Es ist nicht einfach, doch er nimmt alle Hürden, organisiert letzte Besuche, kümmert sich um die Beerdigung. Er würde auch gern in Ruhe mit seiner Frau etwas Zeit verbringen, um sich zu verabschieden, doch dazu bleibt ihm leider keine Gelegenheit mehr, zumindest nicht so, wie er es sich gewünscht hätte. Es machte mich traurig, nicht erst am Ende, manches entlockte mir die Tränen einfach so, mittendrin. Einiges ist so gefühlvoll beschrieben, dass mir auch hier die Augen überliefen. Voller Emotionen, mit Liebe zum Detail, realistisch und gut recherchiert, so gibt Yglesias seine eigenen Erfahrungen hier zu Papier. Und es ist ihm gelungen, dass ich dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann.

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