Rafel Nadal Das Vermächtnis der Familie Palmisano

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Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis der Familie Palmisano“ von Rafel Nadal

Ein Dorf in Süditalien wird zum Schauplatz eines halben Jahrhunderts europäischer Geschichte - eine großartige Familiensaga.

Einundzwanzig Tote, alle im Ersten Weltkrieg gefallen. Das ist die traurige Bilanz der Familie Palmisano, die seitdem als verflucht gilt. Als die Witwe Donata Palmisano kurz nach Kriegsende einen Sohn zur Welt bringt, fasst sie einen folgenschweren Entschluss: Sie gibt Vitantonio als Sohn ihrer Cousine aus, um ihn zu schützen. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ist Vitantonio ein kräftiger junger Mann, der in die Schlacht ziehen soll - genau wie seine Vorfahren. Kann er sein Schicksal besiegen und dem Fluch der Familie entrinnen?

Rafel Nadals Erfolgsroman stand zwanzig Wochen in Folge auf der spanischen Bestsellerliste und wird in zahlreiche Sprachen übersetzt.

ich mochte es nicht, zuviele Namen, Orte, und Details. Erzählstil sehr anstrengend

— sabrinchen

Leider wurde das Potenzial des Buches nicht komplett ausgeschöpft und es ist etwas flach.

— live_between_the_lines

gut

— KRLeserin

Ein Fluch als Ausgangspunkt einer Familiengeschichte voller Schicksalsschläge in Zeiten des italienischen Faschismus.

— melo0289

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  • Nicht so ganz so furchtbar wie erwartet

    Das Vermächtnis der Familie Palmisano

    Aurora

    10. September 2017 um 19:54

    Eigentlich sind Bücher, die in oder um die Kriegszeit gar nicht mein Fall. Daher hat es diesmal auch wieder etwas länger gedauert, bis ich das Buch beendet habe. Ich hatte auch erhebliche Schwierigkeiten, überhaupt in das Buch reinzukommen, weil die verstorbenen Palmisano am Anfang hintereinander weg abgehandelt wurden und ich schon befürchtet hatte, dass es keinen richtigen Erzählungsstil hat, sondern eher eine Berichterstattung wird. Das änderte sich dann zum Glück bald und der Schreibstil wurde deutlich besser.Allerdings fand ich die Handlung nur mäßig spannend, auch wenn mir die Hauptcharaktere allesamt sympathisch waren und ich natürlich dennoch neugierig war, wie es letztendlich ausgeht, ob auch der letzte männliche Palmisano im zweiten Weltkrieg stirbt oder ob er es dank der "Überlistung" schafft.Ich denke, dass es für Leser ein gutes Buch sein kann, die gern Bücher rund um das Kriegsthema lesen. Für mich war es eher mittelprächtig, aber nicht ganz so schlimm, wie ich anfangs gedacht habe.

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  • ich mochte es nicht, zuviele Namen, Orte, und Details. Erzählstil sehr anstrengend

    Das Vermächtnis der Familie Palmisano

    sabrinchen

    23. August 2017 um 23:50

    Das vielversprechende Cover und der Klappentext hat mich mit einer geheimnisvollen Familiengeschichte gelockt.Mir hat dieses Buch dann leider nicht gefallen. Ich fand den Erzählstil sehr anstrengend. Zuviele Aufzählungen auch Unmengen an Orte, Namen und Details. Pflanzenliebe zu arg übertrieben und ausgeschmückt teilweise seitenlang. Blumen Obst ect. Wenn es mal spannend war, wurde der Bogen zerredet. Die Charaktere waren interessant hatten bei mir aber keine Chance und gingen in der Geschichte unter. Habs zuende gelesen und fand es schade denn das Thema des Plots hatte Potenzial.     Meine Gedanken schweiften immer wieder ab da mich die Handlung nicht fesseln konnte.Natürlich vertrete ich hier nur meine ganz persönliche Meinung macht euch gern selbst ein Bild von dieser Geschichte.Von mir leider nur 2 Sterne.

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  • Leider wurde das Potenzial des Buches nicht komplett ausgeschöpft und es ist etwas flach.

    Das Vermächtnis der Familie Palmisano

    live_between_the_lines

    12. August 2017 um 21:41

    Das Buch wurde mir über buecher.de von dem Verlag zur Verfügung gestellt. Ich hatte vorher noch nie von dem Buch gehört und war nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte sehr gespannt auf die Geschichte. Sie hörte sich sehr sehr spannend an. Zum Buch    Zu Beginn sind es einundzwanzig Palmisano Männer, alle sind dazu verpflichtet in den Krieg zu ziehen und einer nach dem Anderen stirbt. Nur einer überlebt so lange, dass er im Heimaturlaub seiner Frau ein Kind schenken kann, doch auch er ist dazu verflucht im krieg zu fallen und sein Kind nicht kennen zu lernen. Als Donata nach der Geburt herausfindet, dass ihr geliebtes Kind, das letzt was sie noch von ihre Mann hat, ein Junge ist, beschließt sie es ihrer Cousine zu geben. Ihr Sohn soll nicht wie alle anderen Palmisano Männer dazu verdammt sein nur zu leben um dann früh zu sterben. Nur sie und ihre Cousine wissen, dass der kleine Vitantonio nicht der Zwilling der kleinen Giovanna, der Tochter ihrer Cosine, ist, sondern ihr Kind. Doch kann das gut gehen?Meine Meinung     Leider muss ich sagen, dass ich von dem Buch etwas enttäuscht bin. Ich hatte mir von der Geschichte etwas mehr Tiefgang gewünscht. Gerade da es um so sensible Themen wie Kriege, den Tod und unglücklich endende Liebe geht. Es wurde meiner Meinung nach zu oft nur an der Oberfläche gekratzt, zudem wurde nur so von einem wichtigen Ereignis zum nächsten gesprungen, was die Tatsache das alles sehr oberflächlich war noch verdeutlichte.zudem wurden für mich die Umgebung und Personen zu eingehend beschrieben, teilweise wurde der Garten einer Faru mit ihren vielen Blumen über vier Seiten hinweg beschrieben und das war dann doch etwas sehr langatmig. Ich mag es eigentlich wenn die Umgebung gut beschrieben wird, so kann man sich alles gut vorstellen, hier war es leider etwas viel.Die Protagonisten jedoch waren unglaublich gut beschrieben, was dann ein großer plus Punkt war, vor allem Giovanna fand ich unglaublich authentisch. Aber auch Vitantonio war ein starker und sympatischer Hautcharakter.Zudem war die Aufteilung des Buches echt gut unterteilt. Es gab einzelne Kapitel die auch alle einzelne NAmen besaßen. Dies wurden jedoch erneut in fünf Teile unterteilt, so dass man gut sehen konnte in welcher Phase des Buches man sich gerade befand.Zitat     Giovanna spürte, wie auch sie strahlte. (S. 153)Fazit       Die Geschichte hat Potenzial, leider wurde sie meiner Meinung nach viel zu lange in die Länge gezogen und alles wird viel zu detailliert beschrieben. Die Liebesgeschichte kommt meiner Meinungs nach ebenfalls zu kurz. Zum Autor         Rafel Nadal kann besser schreiben als Tennis spielen. Der Journalist und Schriftsteller wurde 1954 in Girona geboren und hat schon bei vielen großen Zeitungen in Spanien gearbeitet. Heute schreibt er für La Vanguardia und arbeitet daneben für mehrere Radio- und Fernsehsender. Bislang hat er drei Romane veröffentlicht. Das Vermächtnis der Familie Palmisano ist sein größter internationaler Erfolg. (Quelle Amazon.com)Klappentext       Ein Dorf in Süditalien wird zum Schauplatz eines halben Jahrhunderts europäischer Geschichte - eine großartige Familiensaga.Einundzwanzig Tote, alle im Ersten Weltkrieg gefallen. Das ist die traurige Bilanz der Familie Palmisano, die seitdem als verflucht gilt. Als die Witwe Donata Palmisano kurz nach Kriegsende einen Sohn zur Welt bringt, fasst sie einen folgenschweren Entschluss: Sie gibt Vitantonio als Sohn ihrer Cousine aus, um ihn zu schützen. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ist Vitantonio ein kräftiger junger Mann, der in die Schlacht ziehen soll - genau wie seine Vorfahren. Kann er sein Schicksal besiegen und dem Fluch der Familie entrinnen?Weitere Bücher von Rafel Nadal: -----

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  • Ein spannendes Buch

    Das Vermächtnis der Familie Palmisano

    KRLeserin

    26. July 2017 um 07:50

    Der Roman „Das Vermächtnis der Familie Palisano“ wird unter Frauenunterhaltung gelistet; dabei ist gehört das Buch nicht in diese Kategorie. Frauenunterhaltung zeichnet sich durch eine Identifizierung mit einer oder mehreren weiblichen Hauptfiguren aus, damit einhergehend mit der (gezeigten oder nur behaupteten) Vermittlung bzw. Einblick in ihr Innenleben. Genau das aber versucht Nadel nicht.Wenn man den eher schwierigen Einstieg (immerhin mehr als 1/10 des Textes) über die Abhandlung der 20 Toten geschafft hat, erhofft man sich, nun ganz in die Erzählwelt einzutauchen und in die Haut eben einer Figur zu schlüpfen. Die Geschichte des Fluchs wird jedoch ebenfalls sehr knapp gerafft, man springt von einem für den Plot wichtigen Ereignis zum nächsten, ohne dabei Tiefe zu entwickeln. So leidet die Liebesgeschichte darunter, weil sie sehr einfach gestrickt und vorhersehbar ist. Dabei hat die Geschichte sehr viel Potenzial, bes. die Einbettung in den historischen Kontext des Faschismus in Italien ist sehr interessant, aber eben auch der Versuch, ihr den Mantel des Magischen Realismus überzulegen. In der Tat erinnert nicht nur die Sprache, sondern auch der entrückte Blick und eben der Fluch (an den „aufgeklärte“ Menschen ja nicht glauben) an Marquez et al., ebenso wie die Tatsache, dass kein klares Urteil über Gut und Böse gefällt wird. Erst zum Ende hin gewinnt die Geschichte an Spannung und hinterlässt, trotz der genannten Widrigkeiten, insgesamt einen guten Eindruck.  Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und bedanke mich beim Verlag für die Bereitstellung.

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  • Rafel Nadal: Das Vermächtnis der Familie Palmisano, Bastei Lübbe 2017, 384 Seiten

    Das Vermächtnis der Familie Palmisano

    melo0289

    20. July 2017 um 16:11

    Rafel Nadal ist kein Tennisspieler. Im Gegensatz zu seinem berühmten Mallorquiner Namensvetter ist der spanische Journalist und Autor unter den deutschen Lesern noch relativ unbekannt. Sein Roman „Das Vermächtnis der Familie Palmisano“ stand zwanzig Wochen in Folge auf der spanischen Bestsellerliste und erschien Ende Juni bei Bastei Lübbe erstmals in deutscher Übersetzung.   Auf 378 Seiten widmet sich der Autor einem Thema, das dem Leser aus seinem Schulunterricht allzu bekannt sein sollte/muss: die beiden Weltkriege zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Neu, und deswegen hoch interessant, ist das gewählte Setting. Nadal platziert die Geschichte zweier schicksalhaft miteinander verbundener Familien in den Süden Italiens, und wählt als Rahmen neben den Gräuel des italienischen Faschismus, Widerstandskämpfe sowie das Bombardement Baris.   Der Prolog startet mit der Ankunft zweier Touristen im fiktiven Ort Bellorotondo unter der Mittagshitze des 24. August 2012. Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs weckt schnell die Aufmerksamkeit der Besucher, die bald eine grauenhafte Entdeckung machen: nahezu jeder eingravierte Name lautet Palmisano. La maledizione dei Palmisano – der Fluch der Familie Palmisano – nennt dies ein anwesender Greis und beginnt zu erzählen.  Nachdem sich der Hauptteil in der ersten Hälfte des 20: Jahrhunderts abspielt, wird der Leser sodann für den Epilog in die Abendstunden des 24. August 2012 zurückgeholt, wodurch ein gelungener erzählerischer Kreis geschlossen wird.   Einundzwanzig tote Männer zählte die Familie Palmisano im Ersten Weltkrieg, die seitdem als verflucht gilt. Um diesen Fluch von ihrem kurz nach Kriegsende geborenen Sohn abzuwenden, fasst die Witwe Donata Palmisano einen folgereichen Entschluss: sie übergibt Vitantonio in die Obhut ihrer Cousine Francesca Convertini. Trotz Schicksalsschlägen und dem vagen Gefühl innerer Zerrissenheit, wächst der letzte Palmisano in der Obhut seiner Zia und unter dem Mantel seiner wohlhabenden Nonna zu einem stattlichen jungen Mann heran. Doch bald droht der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit weiteren Schicksalsschläge, Enthüllungen und Kämpfen.   Die zu Beginn knappe listenartige Abhandlung der Tode zur Erklärung des Fluchs war gewöhnungsbedürftig, was jedoch durch eine schöne Darstellung der Zwischenkriegszeit schnell in Vergessenheit gerät. Nadal gelingt es, ein wohliges Familienleben zu zeichnen, bei dem die vage innere Zerrissenheit des Hauptprotagonisten sachte zur Geltung gebracht wird. Ebenso stimmig sind die weiteren Akteure dargestellt – wobei ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Tiefgang gewünscht hätte. Hier wären vor allem die klare Gegenüberstellung von Gut & Böse und die vorausschaubare Liebesgeschichte zu nennen. Überzeugt hat die Einbettung in den historischen Rahmen des Zweiten Weltkriegs mit einer differenzierten Darstellung der Zeit des italienischen Faschismus. Auch die Zuspitzung am Ende war spannend erzählt und ließ den Leser mit Vitantonio fühlen und um dessen Schicksal fiebern. Nennenswert ist ebenso die Schilderung Apuliens und der Höhlenstadt Materas.   Ein runder Roman, bei dem der Schreibstil des Autors zu einem flüssigen Lesen einlädt, sodass die erzählte Geschichte in Kombination mit einem, für mich, neuen Thema, über punktuell fehlende erzählerische Tiefe hinwegtröstet und schöne Lesestunden beschert.    

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