Die Schulter des Riesen

von Raffael Rauhenberg 
4,6 Sterne bei25 Bewertungen
Die Schulter des Riesen
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Positiv (23):
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Das Leben auf der Straße und wie man dorthin gelangen kann, wird mit einer drastischen Handlung geschildert.

Kritisch (1):
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Wichtiges Thema in meinen Augen stilistisch nicht gut umgesetzt

Alle 25 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Schulter des Riesen"

"Eine Reise ins Herz der Finsternis. Schon lange hat mich kein Buch mehr so berührt."
- Christine2000, LovelyBooks-Rezensentin
Gregor Bach empfindet nur Verachtung für jene, die es im Leben nicht geschafft haben. Als er in seiner Wohnung eine verwahrloste Frau antrifft, die sich das Vertrauen der Kinder erschlichen hat, reagiert er gewalttätig und löst damit eine Kettenreaktion aus, der er nichts entgegenzusetzen hat: unaufhaltsam frisst sich von diesem Tag an ein zerstörerisches Feuer in seine Beziehungen und seine materielle Existenz. Zuletzt findet sich Gregor in den Kellergewölben der Wohlstandsgesellschaft wieder, wo er in ein Geflecht von undurchsichtigen Beziehungen und persönlichen Geheimnissen verwickelt wird. Er trifft eine radikale Entscheidung, um der Situation zu entkommen ...
"Die Schulter des Riesen" ist ein spannender Roman aus dem Deutschland der Gegenwart, der mit einem schonungslosen Gesellschaftsporträt beginnt, um schließlich mit ungewöhnlichen Einsichten in die menschliche Natur und das Wesen des Glücks zu überraschen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783744893435
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:392 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:24.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    dicketillas avatar
    dicketillavor 2 Monaten
    Der Sturz ins Leere

    Gregor Bach, Silberschmied,34 Jahre.

    Eine einzige Unbeherrschtheit gab den Auslöser, der nichts mehr mit seinem unbeschwerten, sorglosen Leben gemein hatte. Doch wenig später musste er dieses Vorgehen teuer bezahlen - und jetzt durchlebte er das Leben derjenigen, die er doch einst so verachtete.

    "Sein altes Leben... Damals hatte er für seinen Wohlstand gearbeitet, nun arbeitete er an seiner Armut." (S.139)

    Es ist schon verstörend, wie schnell ein Mensch in eine ausweglose Situation, teilweise unverschuldet, gelangen kann. Wie das Labyrinth der behördlichen Unbegreiflichkeiten, ein Entkommen unmöglich machen. Sicher hat Gregor in manchen Momenten falsch gehandelt, aber wie sollte man ihm einen Vorwurf machen, in dieser surrealen Welt.
    Der Leser begibt sich mit ihm auf den Weg nach einem warmen Schlafplatz, landet in der Gruft, die ihren Namen zurecht trägt. Bettelt um einige Münzen, um sich sein Schließfach und einen Bissen leisten zu können. Sieht die verachtenden Blicke, die Scham, wie er sich vor seinen Kindern verbirgt.
    Aber dennoch verlor Gregor nicht seinen Blick für das Böse, den Dealern, die den Verfall von Menschen in Kauf nahmen, die Perversen, die sich an Jugendlichen, Kindern vergingen.
    So sieht er ein Ziel, dem jungen Ricky beizustehen, ihm einen Ausweg zu zeigen.

    Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt in Deutschland, wird als eine Geschichte der Gegenwart geschildert.Und diese Gegenwart lauert bereits vor unseren Türen, ist in unseren Städten präsent. Mich hat diese Geschichte sehr erschüttert, ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der die Kluften mehr und mehr auseinander driften.
    Raffael Rauhenberg baut seine Gesellschaftskritik geschickt in die Handlung ein. Seine Wortwahl präzise, mit einer Genauigkeit, die Bilder entstehen läßt, die man eigentlich nicht sehen mag, Gerüche denen man entfliehen möchte. Menschen formt, die selbst in ihrer abgrundtiefen Verachtung, dennoch ein wichtiger Teil der Handlung werden. Selbst in dieser Trostlosigkeit etwas wie Sorge, Freundschaft erblühen läßt. Er fordert den Leser auf sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, hinzusehen, was da so schief läuft. Eine Hand, die sich uns entgegenstreckt, oftmals keine andere Wahl hat, geschweige bekommt.
    Die Aroganz derer, die sich  im Schoße des Wohlstands befinden, sich dessen ganzen Ausmasses des Elends nicht bewusst sind, ihre Verachtung nach außen tragen.

    Ich kann dieses Buch nur jedem Leser empfehlen, sich dem Umstand seines eigenen Lebens bewusst zu sein. In einer Welt, in der Konsum immer mehr im Vordergrund zu stehen scheint, Altersarmut droht, Mieten unerschwinglich werden, man sich nie um seiner Sicherheit sicher sein kann, seine Werte zu überdenken, Menschlichkeit zu bewahren, auch denen gegenüber, die schon ganz unten angekommen zu scheinen.

    Es ist nur ein Buch, ein Buch mit einer Geschichte, aber die dennoch weiß den Leser zu erreichen, ihn nie in solch eine Situation gelangen läßt. Im wahren Leben ein Netzt gespannt wird, dass uns davor bewahren möge.

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    NorbertSs avatar
    NorbertSvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das Leben auf der Straße und wie man dorthin gelangen kann, wird mit einer drastischen Handlung geschildert.
    Breite Schilderung eines Absturzes

    Die Schulter des Riesen

    Danke an den Autor für das Rezensionsexemplar!

    Teils war es gut verständlich geschrieben, teils schwierig, mit vielen Längen und Wiederholungen.

    Nett beschrieben ist zunächst Gregors Umgang mit seinen Söhnen, was für Namen er sich dabei ausdenkt.

    Sein erster Kontakt mit der Arbeitsagentur hingegen wird ziemlich heruntergeleiert, auch ist dabei nicht alles glaubhaft, etwa wenn ein Sachbearbeiter über Vermittlung wie auch Leistungen so schnell eine Einschätzung abgibt; und was für „Vermögen“ sollte hier vorhanden sein?

    Gut geschildert wird der Alltag im Restaurant, obwohl hier viele Banalitäten vorkommen. Aber diese werden unterhaltsam beschrieben. Nicht ganz glaubhaft ist allerdings Gregors Verhalten am Ende dieses Abschnitts, in einer Situation, die zum einen eine Stresssituation gewesen sein muss und in der er doch nichts zu verlieren hatte.

    Danach ist es größtenteils gut geschrieben, mit einigen neuen Begegnungen und einigen Enthüllungen. Aber manchmal wird es etwas zu längig, auch wiederholt sich manches.

    Das Ende hat mich dann wieder überrascht, mit einer unerwarteten Wendung, hat mich mit manchen Längen kurz zuvor versöhnt.

    Rechtschreib- und Grammatikfehler sind kaum vorhanden. Zu einem Kapitel möchte ich aber anmerken:

    Kapitel 23, Kindle-Positionen 3765-3766: „Es schien, als hätten ein paar unerlöste Geister aus der Frühzeit des Kapitalismus Gestalt angenommen hatten:“
    Auch bringt der Autor hier „derselbe“ und „der gleiche“ durcheinander: Zwei Eheleute können nur den gleichen Ehering tragen, während bei „dem gleichen Zug“ wohl eher „derselbe“ gemeint ist.

    Insgesamt nach meiner Einschätzung etwas zu lang, aber gut geeignet vor allem für LeserInnen, die sich mit den Verhältnissen ganz unten befassen möchten.
    Und nochmals danke an den Autor für die Einladung und das Rezensionsexemplar.

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    Woerterfuchss avatar
    Woerterfuchsvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch über den Weg zum Abgrund, dass sich hin und wieder einen Blick zu den Sternen gönnt
    Auf diesen Schultern liegt eine schwere Last

    Das erste was ich erwähnen möchte, ist die raffinierte Sprache, mit der Rauhenberg Gregors Geschichte erzählt. Er zaubert herrliche Analogien und weiss, wann er sie einzusetzen hat. Er schafft es beeindruckende Wortgemälde zu kreieren, ohne sich in seitenlangen Szenenbeschrieben zu verirren, die den Lesefluss stören würden. Der Anfang des Buches zeigt Gregor am Rande einer Klippe und bereit zum Selbstmord, nur ein paar Seiten entfernt von Gregor der (einige Monate früher) glücklich und wild mit seinen Kindern im Wald spielt. Das ist ein vielversprechender Einstieg und weckte bei mir zweifellos das Bedürfnis «das Dazwischen» zu füllen. Gleichzeitig hatte ich Angst vor einem passiven Protagonisten, der einfach von den Umständen niedergeknüppelt wird und sich wehrlos ergibt - diese Klippe hat Rauhenberg aber geschickt umschifft. Meine Erwartungen wurden erfüllt und übertroffen.


    Die Schulter des Riesen zeigt einen Teil unserer Welt, dem viele von uns instinktiv mit gerümpfter Nase aus dem Weg gehen; das Leben jener Menschen, die wir gerne mit abschätzigem Blick und wegwischender Handbewegung als «Unterschicht» jeglicher Relevanz berauben. Die Schritte, die Gregor von seinem stabilen Leben zum Rand der Klippe führen, sind erschreckend nachvollziehbar, auch wenn einige Stellen möglicherweise ab und zu für den kafkaesken Effekt etwas überspitzt dargestellt wurden. Dennoch: Ein unglücklicher Zufall hier, eine kleine Fehlentscheidung, deren Folgen unmöglich abzusehen sind, da, und schon steht ein Leben am Rand des Abgrunds.

    Was mich besonders an der Geschichte begeistert hat, waren die philosophischen Gespräche und Momente, und davon gibt es einige. Sei es Rado, der Koch, der gegen das Kapitalistische System wettert oder Nirwana, der betrunkene Möchtegernbuddhist, es fehlt nicht an Momenten, wo über die grossen und kleinen Fragen des Lebens sinniert wird. Dabei nimmt das Buch aber keine predigende Haltung ein und lässt den Leser zu eigenen Schlüssen kommen. Die Schulter des Riesen lässt sich durchaus als reiner Unterhaltungsroman lesen und wird auch da den Erwartungen gerecht, trotzdem empfehle ich das Buch hin und wieder aus der Hand zu legen und über das Geschriebene nachzudenken.

    Auch wenn der grobe Handlungsverlauf vorweggenommen wird, bietet die Geschichte einige Überraschungen und Wendungen, strotzt vor Menschlichkeit und überzeugt mit Charakteren, die eine Echtheit und Lebendigkeit, eine Tiefe und Vielschichtigkeit aufweisen, die dafür sorgt, dass sie mich noch eine ganze Weile begleiten werden. 5 Sterne.

    Vielen Dank an den Autor, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, was meine Bewertung jedoch in keinster Weise beinflusst hat.

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    Nicky123s avatar
    Nicky123vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kritisch zu lesen - in vielerlei Hinsicht
    Hinterfrage dich selbst, hinterfrage aber auch das Buch

    Inhalt:

    Gregor ist ein Mann, der mitten im Leben steht: eine kleine Familie, ein solider Beruf, genügend Geld, um im Wohlstand zu leben und sich mit schönen Dingen zu umgeben. Als seine kleinen Kinder jedoch eines Tages eine Obdachlose in ihre Wohnung bringen, ist dies wie ein Fehler in seinem System, eine Zecke in der Haut, die es zu beseitigen und zu vernichten gilt. Indem er die Heimatlose brutal aus seiner Wohnung schleift, stößt er den ersten Stein der Dominokette seines Lebens an, die sich nacheinander gegenseitig in den Abgrund reißen.

     

    Meine Meinung:

    Die in meiner Inhaltsangabe verwendeten Vergleiche (Zecke in der Haut, Fallen von Dominosteinen) sind stellvertretend für den Schreibstil des Autors, der in seinem Werk mit vielen sehr originellen Gegenüberstellungen aufwarten kann. Sein Sprachstil ist beeindruckend und wortgewaltig – gerade zu Anfang hat mich diese Vielfalt an Adjektiven jedoch fast erschlagen und ich musste mit hoher Konzentration lesen, um all die pfiffigen und detailreichen Beschreibungen und Handlungen in ihrer Gänze aufnehmen und begreifen zu können.

    Die Geschichte wird aus der personalen Perspektive des Gregor Bach erzählt, den wir durch das Buch begleiten und bei der Vernichtung seiner eigenen Existenz über die Schulter blicken dürfen. Denn in diesem Roman gibt es keinen eigentlichen Gegenspieler – hier ist der Protagonist sein eigener Antagonist, was ich an sich sehr spannend zu lesen fand.

    Gregors Handeln und Denken wird nachvollziehbar dargestellt – wenn man Gregor ist. Für mich wäre vielerlei von dem, wie der Protagonist agiert undenkbar, aber der Charakter ist so gut ausgearbeitet, dass man sich nicht fragt: „Oh Gott, warum tut er DAS?“ Es ist einfach sein Typus und auch wenn mich sein Handeln oft mehr geärgert als erfreut hat, habe ich es dennoch nicht in Frage gestellt.

    Der Roman ist sehr sozialkritisch, regt absolut zum Nachdenken an, lässt einen das eigene Denken hinterfragen und seine Umwelt mit anderen Augen betrachten. Das tut er WIRKLICH. Für mich ist diese Geschichte absolut nachhaltig und ich habe einiges mitgenommen. Aber ACHTUNG: Der Autor versteht es, Szenen authentisch darzustellen, deshalb der eindringliche Hinweis: glaubt nicht alles, was in Büchern steht. Diese Geschichte bedient sich extremer Situationen, die teilweise in der Realität (des deutschen Staates) nicht vorkommen.

     

    Fazit:

    Ich bin ein Mensch, der sehr nah an der Realität lebt, deshalb lese ich auch kein Fantasy. ;-) Der Autor hat offensichtlich in allen Lebensbereichen sehr gut recherchiert, lässt die Realität allerdings mit seiner Kreativität verschwimmen und für mich widerspricht dies der Logik und Glaubwürdigkeit dieses hoch sozialkritischen Werkes. Ich möchte deshalb klarstellen, dass mich das Buch super unterhalten hat – es hat mich nachdenklich gestimmt, mich nervös gemacht, mich hoffen und leiden lassen. Der Schreibstil ist wortgewaltig – zuweilen anstrengend und etwas überladen, aber dennoch beeindruckend und keineswegs ermüdend. 

    Allerdings stört mich, dass der Autor dem Leser eine Realität vorgaukelt, die so nicht existiert. Nennen wir es „schöpferische Freiheit“. Dafür werde ich keinen Stern abziehen, möchte aber dennoch eindringlich darauf hinweisen, dass die Schilderungen in diesem Roman keinesfalls als Crashkurs im Bildungssystem zu betrachten sind! Bildet euch eure eigene Meinung – vom Leben und von dem Buch!

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    Josettas avatar
    Josettavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Jeden von uns kann Gregors Schicksal treffen.
    Wenn die soziale Seifenblase platzt

    „Gutbürgerlich“, genau das symbolisiert Gregor Bach. Verheiratet, Vater von zwei quirligen Buben, mittelmäßiges Jahresgehalt und eine solide Wohnsituation im unspektakulären Viertel von Querra, der fiktiven Kleinstadt dieses Romans.
    Die Dampfwalze, die das normale Leben von Gregor an jenem heißen Septembernachmittag für immer plattmachte, stand in Form einer drogensüchtigen, verwahrlosten Frau im Esszimmer. Ihre Dreistigkeit triggerte Gregors Jähzorn. In einem gewalttätigen Wutanfall zerrte er das junge Mädchen brutal zurück auf die Straße. Ihre anschließende Rache und die daraus resultierenden Folgen sind ein Paradebeispiel, dass jedes vermeintliche Glück wie eine Seifenblase zerplatzen kann.

    Wir Leser erleben schonungslos den sozialen Abstieg Gregors, bis hin zum menschenunwürdigen Dasein als obdachloser Bettler. Seine persönliche Geschichte ist nachvollziehbar und erschreckend. Im behördengeprägten, abgesicherten Deutschland kann man sich eben nicht blind auf Sozialhilfe, Arbeitslosengeld oder juristische Hilfe verlassen. Das führt uns der Autor deutlich vor Augen.

    Meine einzige Kritik: Es geht in Raffaels Rauhenbergs Story um den Fall ins Existenzlose. Ich musste die Reaktionen und Handlungen von Gregors Familie und seinen wenigen Freunden ausblenden. Das Wegschauen und Ausgrenzen empfand ich plump und egoistisch. Die familiäre Entwicklung der Geschichte, der natürlich für den sozialen Abstieg des Familienvaters eine bedeutende Rolle spielte, wurde vielleicht etwas unglaubwürdig gelöst.

    Raffael Rauhenberg beeindruckte mit seinen Porträts der Obdachlosen, Menschen, die man oft meidet. Hinter jedem, der auf der Straße zuhause ist, hinter jedem Junkie und hinter jedem, der seinen Körper für Geld verkauft, steckt ein Schicksal. Der Autor schert nicht alle über einen Kamm. Ich lernte im Buch viele Facetten dieser sozialen Schicht kennen. Es gibt sie alle: Die Selbstverschuldeten, die mit dem bösen Herzen, die Faulenzer, Alkoholiker, diejenigen, die so viel Gutes verdient hätten, und, und, und…

    Ich möchte den Roman, trotz kleiner Kritik, mit 5 Sternen bewerten. Er hat mich aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht. Die Geschichte ist rund. Sie wurde sehr ausführlich erzählt, kein Buch, welches man schnell mal liest. Ich empfehle den Gegenwartsroman allen, die gerne mal einen Blick außerhalb ihrer sozialen Wohlfühlzone werfen möchten. Jeden von uns kann Gregors Schicksal treffen. 

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    Charleas avatar
    Charleavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wortgewaltiges Werk über ein brisantes Thema
    Wortgewaltiges Werk über ein brisantes Thema

    "Was bleibt einem, wenn man alles verloren hat? Gibt es im Leben ein Licht, das der Dunkelheit ihre Schrecken nimmt?"



    Cover / Artwork / Aufbau des Romans 

    Bei „Die Schulter des Riesen“ haben wir es mit einem Roman zu tun, der in mehrfacher Hinsicht Beachtung verdient – bereits das Cover hebt sich doch schon von anderen Büchern ab und wirft zusammen mit dem Titel Fragen in unserem Kopf auf und das ist grundsätzliches erst mal etwas Gutes – Fragen zu haben heißt, wir sind neugierig und wollen mehr von dem Buch wissen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass ich mit der Ebook-Version eine ältere Version des Buches gelesen habe, bei der das Cover vor allem in grauen Tönen gehalten wurde. Inzwischen liegt mir eine neuere Version als Taschenbuchausgabe vor, bei der das Cover noch einmal überarbeitet wurde. Noch immer sehen wir die "Darstellung des Orion" auf dem Cover, doch diese bildet nur eine durchscheinende Facette des Covers, auch der Protagonist Gregor ist zu sehen, der augenscheinlich verloren inmitten einer Straße steht. Diese Veränderung des Covers gefällt mir sehr gut. Mein erster Eindruck bei der alten Fassung war, dass es sich um einen historischen Roman handeln müsse, der in der klassischen Antike spielt. Nun lässt das Cover in meinen Augen viel mehr Möglichkeiten zu und das öffnet das Buch auch einem größeren Publikum. Ganz im Gegenteil behandelt der Autor nämlich ein sehr aktuelles Thema. Das Buch selbst ist in einer teilweise bildgewaltigen Sprache verfasst, daher sollte man das Buch mit der notwendigen Ruhe lesen - es lohnt sich. Zur Taschenbuchausgabe sei noch gesagt, dass sie knappe 400 Seiten umfasst und der Einband von wirklich sehr guter, stabiler Qualität ist. 


    Inhalt  
    "Niemand anders als er selbst hatte die Ereignisse angestoßen. Er selbst hatte den fatalen Fehler begangen [...] So hatte der Absturz begonnen, und dann hatter er, Gregor Bach, keinen Halt mehr gefunden" (aus dem Beginn der Erzählung) 

    Der Inhalt ist relativ schnell zusammengefasst: Gregor, Familienvater mit zwei Söhnen und seiner Frau, lebt ein beschauliches Leben in eine Kleinstadt (die ist übrigens fiktiv) und gerät aus einer Situation heraus in einen ungebremsten sozialen Absturz. Gregor, von Natur aus ein Mann, der gerne mal aneckt mit seiner Art und seiner Sicht auf viele Dinge, kann diesen Absturz nicht aus eigener Kraft aufhalten und muss zusehen, wie sein bisheriges Leben sich in seine Bestandteile auflöst. 


    Fazit 
    Wie eingangs bereits angeklungen, steht bei diesem Buch nicht nur das Thema, sondern auch die Art und Weise des Autors, dieses Thema in seine Geschichte einzubinden, im Fokus meiner Betrachtung. Dass das Thema hochaktuell ist, brisant und auch sehr wichtig, muss ich an dieser Stelle glaube ich nicht erwähnen, auch wenn ich es jetzt ja indirekt dennoch getan habe. Was ich jedoch ehrlich gesagt viel interessanter und erfrischender finde ist die Schreibe von Raffael Rauhenberg, mit der er wieder einmal beweist, dass unbekannte Autoren durchaus durch Ebooks oder über selfpublishing einer breiteren Leserschaft bekannt gemacht werden können. Wortgewaltig, mit beeindruckenden Assoziationen unterlegt schafft es der Autor, den Leser in seine Welt einzuladen und schnell habe ich dabei feststellen können, dass hier jemand schreibt, der sein Handwerk wirklich versteht. Gerade in dem er die Geschichte in einem fiktiven Ort geschehen lässt, wird einem klar, dass dies überall passieren könnte. Stellt sich einem doch die Frage, was dagegen getan werden kann?

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    Glitzerhuhns avatar
    Glitzerhuhnvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannendes Buch, welches zum Nachdenken anregt!
    Ein spannendes Buch, welches zum Nachdenken anregt!

    Gregor, die Hauptperson des Buches führt ein “normales“ Leben mit Job, Frau und zwei Kindern. Die Familie hat genug Geld und lebt zufrieden und glücklich, Gregor ist zeitweise jedoch sehr aufbrausend. Dieses wird ihm eines Tages zum Verhängnis und eine Abwärtsspirale beginnt.


    Der Autor Raffael Rauhenberg hat einen sehr bildreichen Schreibstil. Das Buch liest sich sehr flüssig, jedoch ist der Inhalt nicht immer leicht verdaulich.


    Es ist ein gesellschaftskritischer Roman, der uns die Abgründe unserer Gesellschaft aufzeigt.

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    krimielses avatar
    krimielsevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wichtiges Thema in meinen Augen stilistisch nicht gut umgesetzt
    Gesellschaftsportrait mit Schwächen

    Der Roman „Die Schulter des Riesen“ ist ein gesellschaftskritischer Gegenwartsroman, angesiedelt in einer fiktiven deutschen Stadt, der das Schicksal eines unverschuldet in die Obdachlosigkeit abgeglittenen Mannes thematisiert.

    Gregor, ein bisschen überheblich, ein bisschen aggressiv und aufbrausend, glaubt mitten im Leben zu stehen mit seinem Job als Silberschmied, seiner Frau Beatrice und den beiden geliebten kleinen Jungen Robert und Alex. Er reagiert mit Gewalt, als er überraschend in seiner Wohnung bei seinen Kindern eine völlig heruntergekommene Drogensüchtige erwischt. Mit dieser Tat ist sein Schicksal besiegelt - aufgrund einer Kette zufälliger Ereignisse, die in der Folge des aggressiven Hinauswurfs der jungen Frau eintreten, gerät Gregor massiv zunächst in finanzielle, später in emotionale und berufliche Schwierigkeiten, aus denen es für ihn keinen Ausweg gibt. Er landet in Untersuchungshaft, seine Ehe geht in die Brüche, er verliert seinen Job und die Schuldenfalle schlägt so gnadenlos zu, dass er letztlich obdachlos wird. Gregor findet sich auf der Straße wieder, hat nach einem kurzen schrecklichen Intermezzo als gepeinigter Küchenhelfer eines Edelrestaurants nichts zum Leben und muss sich damit zurechtfinden, die bürgerliche Gesellschaft, die er bisher mit blasiertem schöngeistigem Blick betrachtete, nun von unten in der Haltung eines Bittstellers und Bettlers anzuschauen.
    Einmal ohne Wohnung ist er abgeschrieben bei potenziellen Arbeitgebern genauso wie bei sämtlichen Ämtern und Behörden, und auch der gerichtliche Freispruch nutzt ihm nichts mehr. Er gehört zum ungeliebten gesellschaftlichen Bodensatz, chancenlos und verachtet, übersehen und unbeachtet. Nur für sich selbst kann sich Georg ein bisschen Menschlichkeit bewahren, indem er versucht, nicht wie andere Obdachlose saufend zu verlottern oder indem er sich die Liebe zu seinen beiden Söhnen zu bewahren versucht.

    Georg ist ein Grenzgänger und Wanderer zwischen den gesellschaftlichen Schichten. Er versucht nicht, sich als Obdachloser anzupassen, sondern will kämpfen, eckt überall an und scheint alles irgendwie falsch zu machen, wo andere scheinbar leichtfüßig mit ihrer Situation klar kommen. Sein Lebensmut droht zu verlöschen, weil er immer und immer wieder Rückschläge einstecken muss. Dennoch wird er nicht zum Dulder, er wehrt sich vehement weiter und versucht, sich seine Ideale zu erhalten. Selbst in der völligen Ausweglosigkeit beschreitet Georg einen ungewöhnlichen Weg, abseits der ausgetretenen Pfade.

    Womit ich mich nicht anfreunden konnte ist der Stil, in dem die Geschichte umgesetzt ist. Zu viele gewollte Bilder einerseits und das geradlinige chronologische Abspulen ohne Wechsel von Blickrichtung oder Zeit andererseits haben meinen Genuss beim Lesen manchmal sehr geschmälert. Es gibt zudem zu viele Wiederholungen und Zusammenfassungen, die den Fluss der Geschichte bremsen, auf mich ein wenig langweilig wirken. Manchmal waren die Bilder, die zur Erklärung von Stimmungen herangezogen wurden, übertrieben und einfach zu oft benutzt.
    Es ist ein bisschen schade um wirklich gute Ideen, die in die Geschichte eingebaut wurden, zum Beispiel die des gesellschaftskritisch philosophierenden obdachlosen Säufers Nirwana, der mit seinem Wesen und seinen buddhistischen Geschichten die positive Basis von Gregors Wesenart mit Mitleid, Liebe und Lebensmut darstellt. Allerdings wird für mich überstrapaziert, dass er nur im Rausch erträglich für sich selbst und seine Umwelt ist, hingegen nüchtern klare und kluge Gedanken zu fassen vermag. Im Gegensatz dazu steht übrigens der Gegenspieler Nietzsche, dessen boshaftes und menschenverachtendes Nazitum an Gregor klebt wie Hundekacke an einem Schuh, das schwarze Spiegel-Bild seiner Seele.

    Insgesamt konnte mich die Idee zur Geschichte zwar begeistern, ich habe Passagen mit Interesse gelesen, aber stilistisch hätte ich mir mehr Ausgereiftheit und weniger gewolltes Gefallen gewünscht, plastischere Figuren und einen weniger geradlinig-einfachen Schreibstil.

    Ich danke dem Autor, dass ich das Buch zum Lesen bereitgestellt bekam, ebenso danke für die wirklich gut betreute Leserunde.

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    Tine13s avatar
    Tine13vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Schockierender Gegenwartsroman mit Blick über den Tellerrand
    Ein Absturz ins Bodenlose

    Gregor Bach, Mr. Normalo führt ein durchweg durchschnittliches nettes Leben mit Frau und zwei Kindern. Er mag die schönen Dinge und lebt ohne größere Sorgen und Nöte. Seine Frau und er verdienen gut und haben es zu etwas Wohlstand gebracht. Allein seine aufbrausende Art macht Gregor zu schaffen. Durch zwei unglückselige Begegnungen mit Junkies und seiner Unbeherrschtheit gerät Gregor plötzlich unter polizeilichen Verdacht und landet unschuldig  in Untersuchungshaft. Dummerweise wendet sich auch seine Frau von ihm ab, denn sie findet merkwürdige Liebesbriefe. Gregors Leben gerät aus den Fugen….


    Der Autor Raffael Rauhenberg beschreibt in seinem sozialkritischen Gegenwartsroman „Die Schulter des Riesen“ eine gnadenlose Gesellschaft, in der man, einmal durchs Raster gefallen keinen Fuß mehr vor den anderen setzen kann.

    Ohne Aussicht auf ein Licht am Horizont stolpert sein Protagonist Gregor Bach von einem Fettnapf in den Nächsten. Schockiert und fassungslos muss man ihn begleiten in die tiefsten Niederungen der Gesellschaft und möchte Gregor oft schütteln oder zurufen „Stop“ siehst du nicht das funktioniert so nicht….. Ganz schwierig oder doch so einfach!?

    Aber auch in düsterster Stunde vergisst der Autor die Schönheit der Welt nicht, ein Sternenhimmel, ein Sonnenuntergang ein Kinderlachen…mit vollendeten Worten beschreibt er die Welt um Gregor und seine Empfindungen. Doch auch das Gegenteil ist der Fall, auch vor üblen Gerüchen und perversen Abgründen wird der Leser nicht verschont. Der flüssige und emphatische Schreibstil ist zwar stellenweise ein wenig langatmig aber doch sehr berührend.


    Ein Buch das fesselt, schockiert, erschüttert und nachdenklich macht. Nach der Lektüre tauchen auch viele Fragen auf! Wie weit entfernt vom Abgrund stehen wir eigentlich!? Tanzen wir alle nur noch um das goldene Kalb!?

    Überlegen wir noch bevor wir Handeln!?

    Empfehlenswerte Lektüre für alle die einmal über ihren Tellerrand schauen wollen.



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    AnnaMagaretas avatar
    AnnaMagaretavor 10 Monaten
    Emotional, fesselnd, bedrückend

    „Die Schulter des Riesen“ ist ein sozialkritischer, absolut lesenswerter Roman von Raffael Rauhenberg, den man nicht so schnell wieder vergisst und das einem das wahre Leben direkt vor Augen führt.

     

    Protagonist des Buches ist Gregor, ein Mann, der die schönen Dinge des Lebens mag, leicht überheblich denen gegenüber ist, die es im Leben nicht ganz so weit gebracht haben und mit einem Hang zur Unbeherrschtheit, der ihm zum Verhängnis wird.

    Als er eine junge verwahrloste Frau in seiner Wohnung bei seinen beiden Kindern antrifft, reagiert er aggressiv und löst damit eine Kettenreaktion aus, die er nicht mehr stoppen kann….  

     

    Ich hatte keine Vorstellung, was mit dem Roman von Raffael  Rauhenberg auf mich zukommt und wurde von diesem intensiven Leseerlebnis schlichtweg überwältigt.

     

    Die Handlung beginnt dramatisch, an einer Schlucht, die sich Gregor hinabstürzen will. Lediglich die Atmosphäre, das Flair der Natur bringt ihn dazu innezuhalten und so erfährt man über Rückblicke Details aus den letzten Monaten.    

     

    Gregor hat auch Seiten, die ihn weniger sympathisch machen und trotzdem wünscht man ihm nichts mehr, als dass es ihm gelingen wird aus der Abwärtsspirale herauszukommen. Es ist einfach erschreckend zu lesen, wie schnell die Gesellschaft sich abwendet.

     

    Der Schreibstil des Autors ist angenehm, leicht zu lesen und gleichzeitig poetisch. Seine Sprache ist voller Bilder und Metapher.  Viele seiner Sätze beinhalten weit mehr als die geschriebenen Worte und ich musste sie einfach ein wenig auf mich wirken lassen.  

    Eindringlich wird die soziale Kälte der Gesellschaft geschildert und die detaillierten Beschreibungen der Natur bieten einen starken Kontrast.

     

    Mich hat das Buch wirklich gefesselt. Nicht nur inhaltlich bietet es Stoff zum Nachdenken und zeigt Seiten der Gesellschaft, die wohl jeder kennt, aber keiner wahrhaben möchte, sondern ist sprachlich ebenfalls ein wahres Meisterwerk. Schonungslos, direkt und offen wird unserer Gesellschaft der Spiegel vorgehalten. Dieser gesellschaftskritische Roman wird mich noch einige Zeit gedanklich beschäftigen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Was bleibt einem, wenn man alles verloren hat? Gibt es im Leben ein Licht, das der Dunkelheit ihre Schrecken nimmt?

    Hallo,
    ich möchte euch gerne meinen neuen Roman »Die Schulter des Riesen« vorstellen und zugleich 20 Leseexemplare verlosen. Der Roman hat mich viele Jahre beschäftigt (ich sage jetzt nicht, wie viele), und umso mehr bin ich gespannt auf eure Reaktionen und Meinungen!

    Worum geht es in dem Buch?
    Als Gregor Bach, Silberschmied und Liebhaber schöner Dinge, an einem heißen Septembernachmittag seine Wohnung betritt, trifft er nicht nur seine zwei kleinen Söhne an, sondern auch eine verwahrloste junge Frau, die sich das Vertrauen der Kinder erschlichen hat. Er reagiert jähzornig, ja gewalttätig, und löst damit eine Kettenreaktion aus, der er nichts entgegenzusetzen hat: Unaufhaltsam frisst sich von diesem Tag an ein zerstörerisches Feuer in seine Beziehungen und seine materielle Existenz. ...

    So beginnt die Buchbeschreibung, weiter geht es hier.

    Wie liest sich der Roman?
    Die Schlucht klaffte in der Landschaft wie eine offene Wunde. Direkt vor Gregors Füßen endete der weiche Teppich von Moos und Waldmarbeln abrupt, und jenseits der Kante stürzte die Felswand fast senkrecht ab. Zwanzig, dreißig Meter weiter unten glänzten massige, glattgeschliffene Steine wie urzeitliche Flusspferde. Ein silbergraues Rinnsal wand sich tänzelnd zwischen ihnen hindurch und erreichte schließlich die Ebene, die sich zu Gregors Linken ausbreitete. Auf der anderen Seite der Schlucht eine weitere Felswand, vom Wetter zerfurcht wie von einer gewaltigen Klaue, darüber Wald. ...

    So weit die ersten Sätze. Eine umfangreiche Leseprobe gibt es hier.


    Wie könnt ihr euch bewerben?
    Schreibt doch einfach, was euer Interesse geweckt hat! Titel, Buchumschlag, Inhaltsangabe, Leseprobe ...? Ein Satz genügt - mehr ist immer willkommen.


    Was wird verlost?
    Das Buch ist derzeit nur als E-Book verfügbar, folglich verlose ich 20 Amazon-Gutscheine, die jeweils dem aktuellen Kaufpreis des Buches entsprechen (€ 3,50). Wer keinen Kindle hat, kann das Buch auch auf Smartphone, Tablet oder PC bzw. Mac lesen. Die Gutscheine werde ich unmittelbar nach der Verlosung per Mail versenden.


    Und wie geht’s weiter?
    Jetzt freue ich mich auf eure Bewerbungen - und natürlich werde ich jederzeit gerne auf eure Fragen eingehen.
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