Raffaella Belli

 4,5 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Raffaella Belli

Die Liebe zum Wort: Raffaella Belli ist das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Roberta Gregorio. Sie wurde in Bayern geboren und besuchte dort die Schule. Sie absolvierte dort eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und entdeckte so ihre Liebe zum Wort.

 Kurze Zeit später fing sie dann an eigene Geschichten zu schreiben und zu veröffentlichen. Heute sind ihre Werke auf den Bestsellerlisten zu finden und sprühen nur so von ihrer Liebe zum Dolce far niente. Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrer Familie in Kampanien.

Alle Bücher von Raffaella Belli

Cover des Buches Sommer in Mareblu (ISBN: 9783404178353)

Sommer in Mareblu

 (17)
Erschienen am 28.06.2019
Cover des Buches Sommer in Mareblu (ISBN: 9783963980763)

Sommer in Mareblu

 (0)
Erschienen am 06.08.2019

Neue Rezensionen zu Raffaella Belli

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Cover des Buches Sommer in Mareblu (ISBN: 9783404178353)SuEdelmanns avatar

Rezension zu "Sommer in Mareblu" von Raffaella Belli

Wunderbarer Sommerroman
SuEdelmannvor einem Jahr

https://www.susanne-edelmann.de/2019/07/sommer-in-mareblu/

Mareblu ist ein fiktiver Ort irgendwo im Süden Italiens, mit einem abgeschiedenen, einsamen Strand. Hier lebt Tosca mit ihrer Tochter Iolanda, die sie alleine groß zieht. Tosca sammelt Muscheln und Treibgut am Strand und verarbeitet ihre Funde zu Schmuck und Dekogegenständen, die sie übers Internet verkauft. Davon können sie und Iolanda gut leben und Tosca ist glücklich und zufrieden mit ihrem Leben, so wie es ist.

Doch eines Tages steht Toscas Mutter Annalisa vor der Tür, zu der Tosca schon seit Jahren kaum noch Kontakt hat. Zu tief sitzen die Verletzungen, die Tosca aus ihrer Kindheit in Erinnerung hat. Doch nun ist Annalisas Lebensgefährte gestorben, sie fühlt sich einsam und besinnt sich auf die einzige Familie, die sie noch hat: ihre Tochter und ihre Enkelin. Während Tosca zurückhaltend bleibt, geht die 15-jährige Iolanda offen auf ihre Großmutter zu, was bei Tosca wiederum zu Eifersucht führt.

Iolanda aber beschäftigt noch etwas ganz anderes: Sie will endlich ihren Vater kennenlernen, den Tosca nur den „Erzeuger“ nennt. Schließlich hatte sie mit Ivo damals nur einen kurzen Sommerflirt und Ivo weiß nicht einmal, dass er eine Tochter hat. Doch nun stellt Iolanda Nachforschungen an und nimmt eigenmächtig Kontakt zu Ivo auf, was Tosca dazu zwingt, in irgendeiner Form zu reagieren, damit sie nicht die gleichen Fehler macht wie einst ihre Mutter.

Dabei ist Tosca mit den Gedanken doch eigentlich ganz woanders, nämlich bei ihrem neuen Nachbarn Moreno. Der hat das einzige andere Haus am Strand gemietet und recht schnell kommen er und Tosca sich näher. Doch Moreno ist in mancher Hinsicht verschlossen, ganz offensichtlich quält ihn etwas aus seiner Vergangenheit. So arbeitet er eine ominöse Liste ab, die ihm beispielsweise befiehlt, sich an den Strand zu legen und in den nächtlichen Himmel zu schauen, bis die Sterne zu tanzen beginnen. Oder im Regen zu singen und zu schwimmen. Sehr schön: Die einzelnen Kapitel dieses Romans sind nach den Punkten auf dieser Liste benannt.

Doch eines Tages nennt Moreno Tosca versehentlich Dafne – wer ist diese Dafne? Tosca fordert Moreno auf, seine Angelegenheiten in Ordnung zu bringen und sich darüber klar zu werden, was – oder vielmehr wen – er eigentlich will. Daraufhin reist Moreno ab und nur wenig später steht plötzlich Ivo vor Toscas Tür, um endlich seine Tochter kennenzulernen. Iolanda wünscht sich nichts mehr als eine richtige Familie – und auch Tosca spürt wieder die alte Anziehungskraft. Kann es für sie und Ivo doch noch eine Zukunft geben? Wie geht es weiter mit ihr und Annalisa? Und meldet sich Moreno noch einmal? So einige Fragen müssen geklärt werden, bevor es endlich ein unbeschwerter Sommer in Mareblu werden kann…

Raffaella Belli ist ein Pseudonym der Autorin Roberta Gregorio, von der ich bereits den Roman „Ein Halleluja für die Liebe“ gelesen habe. Da die Autorin Italienerin ist, spielen auch ihre Bücher vorzugsweise in Kampanien, wo sie zu Hause ist. Schon das Cover macht definitiv Lust auf einen Urlaub am Meer und viele der Szenen im Buch, die am Strand spielen, sind so anschaulich, dass ich am liebsten sofort einen Eimer packen und Muscheln sammeln möchte. Oder zumindest die Fenster ganz weit öffnen und direkt aufs Meer hinausschauen – herrlich!

Fazit: Ein wunderbarer Sommerroman, die perfekte Lektüre für einen Urlaub am Meer oder daheim auf Balkonien.

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Cover des Buches Sommer in Mareblu (ISBN: 9783404178353)Ascoras avatar

Rezension zu "Sommer in Mareblu" von Raffaella Belli

Ein Sommer an der Küste
Ascoravor einem Jahr

Der Klappentext: „Tosca liebt ihr Leben in Mareblu, einem alten Fischerdorf. Jeden Morgen sammelt sie am Strand die schönsten Beutestücke für ihre kleinen Kunstwerke, die sie in die ganze Welt verschickt. Ihr Häuschen am Meer ist dafür einfach perfekt gelegen. Und was könnte schöner sein, als ihrer wunderbaren Tochter Ioio beim Aufwachsen zuzusehen? Doch dann beschließt Ioio aus heiterem Himmel, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen, und nebenan zieht auch noch der attraktive Moreno ein, der ein einziges großes Rätsel ist. Mit Toscas Idylle ist es also schlagartig vorbei. Und dabei hat der Sommer gerade erst angefangen ...“

Zum Inhalt: Eigentlich ist Toscas Leben perfekt, ein Häuschen am Meer, wunderschöne Gegend, eine glückliche Kindheit für ihre Tochter – könnte es idyllischer sein? Doch die Ruhe wird gestört, als ihre Teenager-Tochter beschließt nach ihrem Vater zu suchen. Und als wäre die Konfrontation mit den Jugendsünden und der Vergangenheit nicht Aufregung genug, zieht auch noch der geheimnisvolle und verwirrende Moreno ins Nachbarhaus. 

Der Stil: Die Autorin Raffaella Belli hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der sehr bildlich die italienische Küstenlandschaft und das Alltagsleben von Tosca beschreibt. Die Charaktere entwickeln sich schnell zu realistischen und durchaus sympathischen Personen, deren Geschichte so nach und nach enthüllt wird. Dadurch bleibt eine gewisse Spannung oder Neugierde beim Lesen erhalten. Erzählt wird übrigens in der 3. Person.

Mein Fazit: Eine kurzweilige Liebesgeschichte mit Urlaubsfeeling gewürzt mit ein wenig Drama und einer Prise Humor.

Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.


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Cover des Buches Sommer in Mareblu (ISBN: 9783404178353)NataschaSuennens avatar

Rezension zu "Sommer in Mareblu" von Raffaella Belli

Sommer in Mareblu
NataschaSuennenvor einem Jahr

Eine Geschichte übers Loslassen und Wiederfinden, über die Sehnsucht und die Liebe. Man kann den Sand quasi schon unter den Füßen spüren und das Meer rauschen hören. Tosca ist eine ungewöhnliche Frau und unglaublich interessant. Sie hat eine sichere Welt für ihre Tochter geschaffen, aber weiß selbst nicht genau, wo ihr Platz ist. Ist sie auf der Suche nach einem Mann oder doch vielleicht eher nach sich selbst? Hat sie die richtigen Entscheidungen getroffen und gibt es überhaupt nur einen einzigen „richtigen“ Weg? Tosca, ihre Tochter, ihre Mutter, ihre Freundin und Moreno sind alle einzigartig und bilden zusammen ein spannendes Gespann, dem man gerne folgt. Eine Geschichte, die den Leser an einen einsamen Strand versetzt, zum Nachdenken und Schwärmen bringt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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