Rafik Schami , Root Leeb Die Sehnsucht fährt schwarz

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Inhaltsangabe zu „Die Sehnsucht fährt schwarz“ von Rafik Schami

Er ist ein Meister im Aufspüren kleiner Alltagsgeschichten und entlarvt in ihnen die gewöhnliche Absurdität unserer deutschen Realität. Da ist Mschiha, der direkt vom Himmel ins Büro eines Beamten gerät; Burhan, dessen Familienausflug mit einer Strafanzeige endet; oder Mehmed, der in einen deutschen Dia-Abend über einen Urlaub in der Türkei platzt. Immer wieder erzählt Rafik Schami von der Ablehnung, die einem Fremden bei uns entgegenschlägt, aber niemals so, daß der erhobene Zeigefinger sichtbar wird.

Es ist interessant die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und diesen Winkel den Rafik Schami gewählt hat gefällt mir gut.

— Scheherazade
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    Die Sehnsucht fährt schwarz
    Scheherazade

    Scheherazade

    06. September 2014 um 14:35

    Rafik Schami schreibt in „Die Sehnsucht fährt schwarz“ über das Los als Ausländer in Deutschland. Dabei geht er auf die Alltäglichkeiten genauso ein wie auf Diskriminierung, Heimweh, Einsamkeit und die für Ausländer schwer zu verstehende Bürokratie in Deutschland. Aber auch das Thema Missverständnisse und die sprachlichen Schwierigkeiten spielen eine Rolle. Und über jeden kleinen Sieg über den grauen Alltag in Deutschland kann er sich freuen. In diesem Buch gibt es insgesamt 18 kurze Geschichte, die sich alle mit dem Thema „Leben in der Fremde“ beschäftigen. Denn es ist auf keinen Fall einfach aus einem anderen Land zu kommen und in Deutschland zu leben. Ein Zitat seigt das sehr schön: „Als ich dort angefangen habe, war ich der erste Ausländer im Betrieb. Später kamen Jugoslawen und Türken dazu, aber am ersten Tag haben mich die Leute angeglotzt, als wäre ich von einem anderen Stern...“ Jede Geschichte ist am Anfang sehr schön illustriert, was das Lesen sehr schön auflockert. Die Themen die angesprochen werden sind sehr unterschiedlich. So gibt es eine Geschichte über die Mühen beim Ausländeramt, um einen Aufenthalt zu bekommen. Aber auch vor deutschen Märchen macht Rafik Schami nicht halt und hat eine Verteidigungsrede für den Wolf aus dem Märchen Rotkäppchen geschrieben. Insgesamt ist es wirklich eine gekonnte Mischung aus Themen die das Leben in der Fremde sehr gut beleuchten und einen anderen Blick auf die Dinge zulassen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, mit sehr viel Ironie und manchmal sehr überspitzt. Es ist wirklich interessant die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und diesen Winkel den Rafik Schami gewählt hat gefällt mir gut. Auch die Themen haben mich angesprochen, deshalb gibt es von mir 4 Sterne für diese Geschichtensammlung aus der Fremde.

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  • Rezension zu "Die Sehnsucht fährt schwarz" von Rafik Schami

    Die Sehnsucht fährt schwarz
    Daphne1962

    Daphne1962

    02. November 2012 um 10:45

    Die Sehnsucht fährt schwarz – Geschichten aus der Fremde Rafik Schami beschreibt in verschiedenen Geschichten die Alltagsgeschichten von Gastarbeitern und Einwanderern, Geschichten des Lebens, wie man sich in der Fremde fühlt. Die Eintönigkeit des Lebens, der Resignation und Enttäuschungen und Ängste. Es ist ein frühes Werk des Schriftstellers und ich vermisse hier noch so seinen bekannten Humor. Die Deutschen, das Gastgeberland sozusagen, werden hier sehr typisiert. Situationen auf dem Amt oder im Supermarkt überspitzt dargestellt. Zum Nachdenken regt dieses Buch auf jeden Fall an.

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