Mit fremden Augen

von Rafik Schami 
4,4 Sterne bei9 Bewertungen
Mit fremden Augen
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SteffiZis avatar

Ein Buch voller interessanter und kluger Gedanken zu Israel und Palestina. Sehr lesenswert und nach 15 Jahren noch sehr aktuell!

Scheherazades avatar

Insgesamt in wirklich tolles Buch, dass die Ereignisse und Hintergründe des 11. September aus einer interessanten Sicht schildert.

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Inhaltsangabe zu "Mit fremden Augen"

50 Jahre Okkupation – Nahost revisited

Im Juni 2017 jährt sich der Sechstagekrieg, der bis heute die Politik der Region beeinflusst, zum fünfzigsten Mal – Anlass für eine Neuausgabe von Rafik Schamis Tagebuchnotizen, die zwischen Oktober 2001 und Mai 2002 entstanden sind. In seinen sehr persönlichen, kritischen, bisweilen auch humorvollen und noch immer aktuellen Notaten beleuchtet er wichtige Aspekte des Nahostkonflikts und der arabischen Welt, getragen von dem Wunsch nach einer friedlichen Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern.

Mit einem aktuellen Vorwort des Autors

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423145619
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:07.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Scheherazades avatar
    Scheherazadevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Insgesamt in wirklich tolles Buch, dass die Ereignisse und Hintergründe des 11. September aus einer interessanten Sicht schildert.
    Das etwas andere Tagebuch

    »Der Palästinakonflikt ist nicht irgendein Konflikt. Er ist die Wunde, die mein Leben schmerzhaft begleitet und prägt. Und so, wie jeder Araber ein Stück Wüste mit sich trägt, tragen viele Araber und Juden diese Wunde mit sich. Auch wenn ich seit über dreißig Jahren in Deutschland in Sicherheit und Frieden lebe, meldet sich dieser Konflikt Woche für Woche mit Hartnäckigkeit zurück.« Rafik Schami

    Rafik Schami hat mit „Mit fremden Augen“ seine Tagebuchnotizen rund um die Zeit nach dem 11. September 2001 veröffentlicht. Das Buch umfasst die Zeit vom Oktober 2001 bis Mai 2002. Dabei schildert Schami seine Gedanken zur Situation, geht dabei auf sehr viele Aspekte der Terroranschläge ein. Er beschäftigt sich mit dem Palästinakonflikt und der arabischen Welt im Allgemeinen. Allem voran steht bei ihm natürlich der Wunsch einer Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis.

    Gerad im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in der arabischen Welt und dem neuen Krieg im Gazastreifen, ist es wirklich interessant dieses 12 Jahre alte Buch zu lesen. Denn Rafik Schami wirft ihr einen Blick auf die Situationen und reflektiert die Ereignisse, dass man auch jetzt noch etwas daraus lernen kann. Denn er ist sozusagen „Insider“. So gibt er nicht nur seine Meinung wieder, sondern dreht und wendet den Aspekt, damit auch der Leser ihn aus jeder erdenklichen Sicht sehen kann.

    Natürlich geht er auf die verschiedenen Rollen der Großmächte ein und spart auch nicht mit seiner Kritik. Auch seine Heimat Damaskus und seine Erfahrungen dort, werden thematisiert.

    Der Erzählstil ist zwar etwas trockener, als man ihn von seinen Geschichten kennt, aber dem Thema durchaus angemessen. Trotzdem beleuchtet er die Dinge mit viel Witz und Ironie, sodass es auch nie langweilig wird. Rafik Schami schafft es wirklich politische Themen so spannend und abwechslungsreich zu erzählen, dass es Spaß macht dieses Buch zu lesen. Allerdings sollte man schon am Thema interessiert sein, sonst hilft der beste Witz auch nichts.

    Insgesamt in wirklich tolles Buch, dass die Ereignisse und Hintergründe des 11. September aus einer interessanten Sicht schildert. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

    Kommentare: 1
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    FlorianTietgens avatar
    FlorianTietgenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Mit fremden Augen" von Rafik Schami

    Das Buch ist ein Tagebuch Schamis über seine Eindrücke für ein halbes Jahr nach den Anschlägen vom 11. September 2001.
    Als aramäischer Christ sieht er den Nahostkonflikt tatsächlich mit anderen Augen, eröffnet mögliche Sichtweise und steuert fundiertes und empirisches Wissen über Menschen und Region bei. Das Buch liest sich gut, weckt Interesse und ist auf alle Fälle ein gelungener Diskussionsbeitrag. Und auch in seinem Tagebuch beschenkt uns Schami mit gelungenen Vergleichen und Bildern.
    Natürlich ist es immer etwas problematisch, in einem Buch gegen Patentrezepte anzuschreiben, gegen von außen diktierte gute Ratschläge an die Kontrahenten in einem Krisengebiet, gleichzeitig aber selbst gute Ratschläge zu haben und die mit dem Wörtchen "muss" zu garnieren. Und auch Schami konnte das in seinen Betrachtungen nicht vermeiden. Aber er hilft, die eigene Sichtweise zu hinterfragen, allein das macht das Buch lesenswert.
    Und für mich als Autor sind natürlich auch die enthaltenen Anmerkungen zum Schreiben von großem Interesse.

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    SteffiZivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch voller interessanter und kluger Gedanken zu Israel und Palestina. Sehr lesenswert und nach 15 Jahren noch sehr aktuell!
    Kommentieren0
    G
    gruenes_puenktchen
    Jades avatar
    Jade
    billîs avatar
    billîvor 2 Jahren
    Flumis avatar
    Flumivor 8 Jahren
    Tintenelfes avatar
    Tintenelfevor 9 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

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