Blindes Eis

von Ragnar Jónasson 
3,8 Sterne bei5 Bewertungen
Blindes Eis
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Für einen Thriller fehlte es mir an Spannung, dennoch hat mich das Buch gut unterhalten.

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Nette Unterhaltung für zwischendurch. Thrillerelemente fehlen leider gänzlich.

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Inhaltsangabe zu "Blindes Eis"

Erstklassige Spannung aus Island: Nach "Schneebraut" und "Todesnacht" folgt jetzt der dritte Band der Dark-Iceland-Serie des isländischen Erfolgsautors Ragnar Jónasson.

Im Norden Islands, einem Nachbarort von Siglufjördur, ziehen in den Fünfzigerjahren zwei junge Ehepaare auf einen verlassenen, abgelegenen Bauernhof. Doch ihr gemeinsames Leben dort endet jäh, als eine der beiden Frauen unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt.

Sechzig Jahre später taucht ein Foto auf, das zeigt: Die vier waren damals nicht alleine dort draußen in der Wildnis… Ari Thór Arason, Polizist in Siglufjördur, rollt diesen alten Fall noch einmal auf und findet viele Ungereimtheiten. Mit Hilfe von Isrún, einer befreundeten Journalistin in Reykjavík, die selbst in einem komplizierten Fall von Kindesentführung und Mord recherchiert, deckt er die wahren Hintergründe hinter den tragischen Geschehnissen von damals auf.

Eindringlich, packend und komplex: „Blindes Eis“ ist ein dunkler und atmosphärischer Thriller, in dem mysteriöse Ereignisse aus Vergangenheit und Gegenwart völlig überraschende Wendungen nehmen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596297528
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:21.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    sChiLdKroEtes avatar
    sChiLdKroEtevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Für einen Thriller fehlte es mir an Spannung, dennoch hat mich das Buch gut unterhalten.
    Unterhaltsam, aber nicht sonderlich spannend

    In den fünfziger Jahren ziehen zwei Ehepaare auf einen abgelegenen Bauernhof in einem unzugänglichen Seitental von Siglufjörður. Nach wenigen Monaten stirbt eine der Frauen unter seltsamen Umständen. Sechzig Jahre später erhält der Neffe der Verstorbenen ein Foto, das zeigt, dass die beiden Ehepaare damals nicht alleine dort draußen in der Einsamkeit waren. Er wendet sich an den Siglufjörðer Polizisten Ari Pór Arason. Dieser beginnt Nachforschungen anzustellen. Die Journalistin Isrún aus Reykjavík, die selbst mit einer Kindesentführung und einem Mord zu tun hat, hilft ihm bei der Suche. Was geschah damals auf dem Bauernhof wirklich und wer ist der mysteriöse Junge auf dem Bild?


    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Als Leser befindet man sich sofort mitten im Geschehen. Der Handlungsstrang um die Aufklärung der Vorkommnisse auf dem Bauernhof vor sechzig Jahren hat mir gut gefallen. Er war interessant, spannend und weckte meine Neugier. Die Kindesentführung und der Mord, mit denen Isrún zu tun hatte, waren für mich eher Nebenhandlung, weit weniger interessant und vielleicht sogar überflüssig.

    Der Polizist Ari Pór Arason und die Journalistin Isrún sind sympathische Charaktere, die ich gern bei ihren Nachforschungen begleitet habe. Beide gehen ihre jeweiligen Recherchen kompetent und nachvollziehbar an.

     

    Dies war mein erstes Buch von Ragnar Jónasson. Sein Schreib- und Erzählstil haben mir gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich flott lesen.

     

    Gut gefallen hat mir, dass es am Anfang des Buches eine Anleitung zur korrekten Aussprache isländischer Namen gab. Ich bin zwar trotzdem über den ein oder anderen gestolpert, aber das Problem war geringer als sonst, wenn ich Bücher isländischer Autoren lese. Ebenfalls musste ich mich erst wieder daran gewöhnen, dass sich die Menschen in den nördlichen Ländern Europas alle duzen. Das ist mir als Deutsche doch sehr fremd.

     

    Die Aussage von Lee Child, die auf dem Buchrücken abgedruckt ist, „Erstklassig und wärmstens empfohlen“, kann ich nicht unbedingt bestätigen. Für einen Thriller fehlte es mir eindeutig an Spannung. Die Handlung fesselte mich zu keiner Zeit. Einzig die Aufklärung der Geschichte um die tote Frau auf dem Bauernhof hat mir gut gefallen und ließ mich zur Stange halten. Alles in allem hat mich „Blindes Eis“ aber dennoch gut unterhalten. Deshalb gibt es trotz aller Kritik 3,5 Sterne.

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    MelEs avatar
    MelEvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Unterhaltung für zwischendurch. Thrillerelemente fehlen leider gänzlich.
    Gegenwart und Vergangenheit großzügig vermischt

    "Blindes Eis" ist der dritte Band einer Thrillerreihe, der unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann. Mir persönlich ist kein Bezug zu den vorherigen Büchern aufgefallen, sodass ich nicht durch Rückblicke auf andere aufzuklärende Fälle in meinem Lesefluss gestört worden wäre. Auffällig ist der Schauplatz Island, der trotz seiner Schönheit dennoch gewahr werden lässt, dass die fehlenden Sonnentage Menschen schwermütig oder regelrecht depressiv werden lässt. Dieses Phänomen wird sehr deutlich dargestellt und hat auch einen leichten Anteil daran, dass der Thriller um einiges kälter wirkt. Faszinierend ist, dass Gegenwart und Vergangenheit, die immerhin 60 Jahre zurück liegt miteinander verknüpft wird. Als Leserin blieb ich lange im Dunkeln und hatte keine Vorstellung davon, wohin mich der Autor führen möchte. Sehr gelungen ist die Spannung, die ab der ersten Seite spürbar ist und sich mehr und mehr aufbaut. Thrillerelemente fehlen zwar komplett, sodass ich das Buch eher in die Genre Krimi einordnen würde, dennoch empfand ich "Blindes Eis" als interessant und bezeichnend. Ungewöhnliche Protagonisten, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden und es deutlich wird, dass Lügen oder Verdrängung dazu führen können, alles zu verlieren.  Der Fall in der Gegenwart ist zwar recht interessant, aber den Todesfall in der Vergangenheit aufzuklären ist viel mysteriöser und gibt der Story das gewisse Etwas. Den aktuellen Fall alleine dargestellt hätte mich nicht zufriedengestellt, da es fast schon zu offensichtlich ist, was sich abgespielt hat und was sich noch abspielen wird. Anhand eines alten Fotos auf Spurensuche zu gehen belebte sehr und erhielt die Spannung aufrecht.

    Fazit: "Blindes Eis" bietet eine gewisse Spannung die sich nach und nach aufbaut, um dann zum Ende hin zufriedenstellend eine Lösung, bzw. eine Aufklärung zu bieten. Thrillerelemente sind nicht vorhanden, was der Story aber nicht zum Nachteil dient. Mir hat "Blindes Eis" sehr gefallen, denn eine gewisse Düsternis ist vorhanden, was natürlich auch ein klein wenig auf Island zurückzuführen ist. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus, da mir der Schreibstil zusagen konnte und die 336 Seiten sehr zügig gelesen waren, da der Spannungsaufbau wirklich gelungen ist.

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    Manu2106s avatar
    Manu2106vor einem Jahr
    Blindes Eis

    "Blindes Eis" ist schon der Dritte Band mit dem Polizisten Ari im ländlichen Siglufjördur. Ich kenne die Vorgänger "Schneebraut" und "Todesnacht" noch nicht, das machte aber nichts, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, es ist nur das Privatleben welches natürlich weiterläuft.

    Im Norden Islands, einem Nachbarort von Siglufjördur, ziehen in den Fünfzigerjahren zwei junge Ehepaare auf einen verlassenen, abgelegenen Bauernhof. Doch ihr gemeinsames Leben dort endet jäh, als eine der beiden Frauen unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt.
    Sechzig Jahre später taucht ein Foto auf, das zeigt: Die vier waren damals nicht alleine dort draußen in der Wildnis... Ari Thór Arason, Polizist in Siglufjördur, rollt diesen alten Fall noch einmal auf und findet viele Ungereimtheiten. Mit Hilfe von Isrún, einer befreundeten Journalistin in Reykjavík, die selbst in einem komplizierten Fall von Kindesentführung und Mord recherchiert, deckt er die wahren Hintergründe hinter den tragischen Geschehnissen von damals auf.


    Auf dem Cover steht es sei ein Thriller, als Thriller würde ich dieses Buch aber nicht einstufen, dazu fehlt die Spannung und der Thrill. Spannend ist die Geschichte rund um Ari, aber zum Thriller reicht es meiner Meinung nach nicht.

    Wie gesagt findet man sich auch ganz gut zurecht ohne die Vorgänger zu kennen, der Einstieg gelingt sehr schnell, Spannung wird langsam aufgebaut, flaut aber leider auch wieder ab. 

    Spannend fand ich die Geschichte der Ari nachgeht, wurde Jorunn damals umgebracht, oder war es wirklich Selbstmord? Garnicht so einfach das rauszufinden, wenn nur noch einer lebt der damals dabei war, und dieser damals aber viel zu jung war um etwas mitzubekommen. Ein Glück hilft Isrún ihm und findet einiges heraus was Licht ins Dunkel bringt. Man selber macht sich natürlich auch so seine Gedanken, ich muss sagen das ich mit meinen garnicht sooo falsch lag ;)
    Isrún selber recherchiert nicht nur für Ari, sondern noch in einem anderen Fall,  wo ein Mord und eine Kindesentführung zusammenhängen. Dieser Fall ist interessant, aber ich habe mich mehr für den anderen interessiert, der gab mehr rätsel auf.

    Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschrieben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können.
    Ari und Isrún lernen wir Privat etwas näher kennen, bei beiden hakt es im Privaten gerade ein wenig, vorallem Isrún hat's gerade nicht leicht.

    Die 332 Seiten wurden in 50 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Am Anfang des Buches gibt es noch eine kleine Übersicht über Island, und eine kleine Anleitung der richtigen Aussprache Isländischer Namen.

    Mich hat "Blindes Eis" gut unterhalten, ich hatte ein paar schöne Lesestunden, und kann das selber lesen empfehlen, man darf nur keinen Thriller erwarten.

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    K
    Kisuvor 3 Monaten
    B
    BlueOcean8519vor 10 Monaten

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    Der düstere Thriller ›Blindes Eis‹ erzählt von geheimnisvollen Geschehnissen aus Gegenwart und Vergangenheit mit unvorhergesehenen Wendungen.

    Auf meisterliche Weise verbindet Ragnar Jónasson die eindrucksvolle Schönheit der sub-arktischen Landschaft mit einem außergewöhnlichen Mordfall.

    fünf Sterne für den ausgesprochen mitreißenden Krimi, der die Bezeichnung ›Island-Thriller‹ wirklich verdient

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