fischer baumler

Ragnar Jónasson Schneebraut

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Inhaltsangabe zu „Schneebraut“ von Ragnar Jónasson

Erstklassige Spannung aus Island: Die Dark-Iceland-Serie des isländischen Erfolgsautors Ragnar Jónasson.

Band 2: "Todesnacht" und Band 3: "Blindes Eis"

Schön wie ein Engel lag sie da - und so tot

Winter in einem kleinen, abgelegenen Fischerdörfchen im Norden von Island, das nur durch einen Bergtunnel zu erreichen ist. Eine junge, halbnackte Frau liegt blutend und bewusstlos im Schnee. Ein alter Schriftsteller stürzt im Theater zu Tode. Ari, der neue Polizist am Ort, erkennt rasch, dass er erst die Verbrechen der Vergangenheit aufklären muss, um die Fälle der Gegenwart lösen zu können. Und das in einem Dorf, wo er niemandem trauen kann und ihm auch niemand helfen will.

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  • "Schneebraut" von Ragnar Jònasson

    Schneebraut

    Sayuri

    06. April 2013 um 20:38

    So, damit versuche auch ich mich mal an meiner ersten Rezension. Allerdings beruht sie auf meiner eigenen Meinung. Dennoch hoffe ich, dass sie euch weiter hilft.   Zuerst komme ich zu einer kleinen Zusammenfassung:   Der junge Polizist Ari wird in das kleine Dorf Siglufjördur versetzt. Das verschlafene Dorf, befindet sich an dem abgelegensten Fjord in Island. Es ist nur über eine einzige Straße, die auch noch durch einen kleinen Tunnel führt, zu erreichen. Es gibt keinerlei Besonderheiten und Verbrechen schon gar nicht, da sich alle in dem Dorf kennen und respektieren. Zumindest scheint es zu Beginn des Romans so zu sein. Doch der schein trügt. Denn an einem Wintertag findet Ari eine Frau in einem Vorgarten vor. Ihr rotes Blut hebt sich von dem weißen Schnee ab. Und nun ist es an ihm, dem jungen Ari, den Mörder zu finden.   Ich finde den Schreibstil des Autoren sehr gelungen. Es ist ein angenehmer Stil, der sich gut lesen lässt. Hier ein Beispiel: „Sie lag in der Mitte des Gartens, wie ein Schneeengel. Aus der Ferne sah sie friedlich aus. Die Arme waren zu beiden Seiten ausgestreckt. Das lange Haar lag wie eine Krone im Schnee. Nur hätte der Schnee nicht so rot sein dürfen… Die Haut wurde gefährlich schnell blass, als ob sie ein Gegengewicht zum Rot bilden wollte, das so sehr ins Auge stach. Die Lippen wurden blau. Sie atmete stoßartig. Die Augen waren noch offen. Sie schien in den dunklen Himmel zu blicken. Und dann, plötzlich, fielen die Augen zu.“   Ob euch der Schreibstil ebenfalls gefällt, könnt ihr anhand dieses Abschnittes selber entscheiden. Vielleicht mag es Menschen geben, denen der Stil nicht gehoben genug ist, jedoch finde ich ihn, dadurch das er durch seine Einfachheit erstrahlt, wunderbar. Er sorgt dafür, dass man das Buch in einem schnellen rutsch durchlesen kann.   Was mir am Inhalt gut gefällt, sind die vielen Wendungen, die man nicht voraussehen kann. Auch die Art und Weise, wie der Autor das Leben in Island beschreibt, finde ich gelungen, da man einen guten Einblick in das Leben dort bekommt. Er beschreibt die Einsamkeit, die die Hauptfigur überkommt, da diese seine Freundin in Reykjavík zurück lassen muss.   Alles in allem halte ich es für ein gelungenes Buch. Ich kann es euch ans Herz legen, zumal es immer gut ist, auch mal Romane aus anderen, Kulturen zu lesen.

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  • Rezension zu "Schneebraut" von Ragnar Jonasson

    Schneebraut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2013 um 20:47

    Dieser sogenannte Thriller des isländischen Autors Ragnar Jónasson fokussiert die, beim Leser anfänglich tatsächlich noch vorhandene, große Erregungserwartung auf ein Tatortbild und entwickelt den Roman zeitlich sowohl rückwärts, als auch über das Datum dieses Szenarios in die nähere Zukunft hinaus. Das geschieht in Journalform mit dem ersten Eintrag im Dezember 2008, bis zum unvermeidlichen Cliffhanger am 24. Januar des Folgejahres. Nebenher läuft noch ein feiner, undatierter Nebenschauplatzfaden, der natürlich irgendwann eine aktuelle Verbindung findet. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto häufiger fühlt sich der Leser vielleicht an jenes Vintage-Charme-Gefühls der Grand Old Lady des Kriminalromanes Agatha Christie, Meisterin des Who-done-it-Genres, erinnert. Warum das so ist, klärt der Klappentext zur Vita des Autors. Er übersetzte zahlreiche ihrer Bücher ins Isländische. Meine böse Zunge würde gerne kritisch anmerken, dass es im Interesse der Leser wäre, hätte er auch ein paar "neuzeitlichere" Thriller übersetzt, um dem heutigen Anspruch nach Spannung gerecht werden zu können, denn daran hapert es für meinen persönlichen Geschmack! Da gibt es die mantraartigen Wiederholungen der Wetterlage, die gefühlt den halben Text ausmachen und mich alsbald schrecklich nervten. Ja, wer hätte es wohl gedacht? Im Winter schneitŽs auf Island vielen, vielen, vielen, schneeweißen Schnee! Tja, und wir lernen den klaustrophobisch veranlagten Ari Arason, den neuen, wohl künftig öfter ermittelnden Jungpolizisten in Islands Norden kennen. Während der Leser nun auf einen fulminanten Spannungsaufbau wartet, überschwemmt uns der Autor im Schnelldurchlauf mit zig Personen, alle mit (für unsere Augen und Ohren) schwierigen Namen und unterschiedlichsten Biografien und stiftet unnötig Verwirrung. Inzwischen beginnt Ari mit Befragungen und Denkmodellen, an denen wir erst wieder teilhaben dürfen, als er, dem Zauberer, der das berühmte Kaninchen aus dem Zylinder zieht, gleich, die Lösung mundgerecht präsentiert und seine Kollegen dabei vorführt. WOW - DAS in seinem ERSTEN Job! Das unglaubwürdige Konstrukt (mit äußerst unbefriedigender Strafverfolgung am Schluss) wird bedauerlicherweise auch durch einen wenig raffinierten, fantasielosen Sprachstil nicht stabiler. Der Klappentext und das Rückcoveranfütterhäppchen stellen für mich schon die Spannungshöhepunkte des gesamten Werkes dar. THRILL, den anhaltenden Erregungszustand, das Entgegenzittern zum nächsten Spannungsberg, fehlte mir (bis auf ein paar Mikromomente des Nebenschauplatzgeschehens) vollkommen. Vielleicht bin ich aber auch mit "Schneeblindheit" geschlagen - dem Originaltitel. Wer diesen Krimi durchhalten will, sollte sich dazu eine Kanne starken Kaffees bereit stellen. (T)

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  • Rezension zu "Schneebraut" von Ragnar Jonasson

    Schneebraut

    NiliBine70

    07. January 2012 um 18:47

    Inhalt: Ari, ein junger Polizist, hat seine erste feste Anstellung bekommen. Ausgerechnet in Siglufjördur, einem nur durch einen Tunnel zu erreichendem Fischerdörfchen. Er tritt diese Stelle an, obwohl seine Freundin mehr als dagegen ist. Doch er will sich dort verwirklichen, selbst beweisen. Zunächst scheint alles auf eine langweilige, ruhige Zeit dort hinzudeuten. Nichts passiert, nur der übliche Quatsch und Ari hat es schwer, er wird von allen misstrauisch beäugt, er ist ein Fremder und befürchtet, auch immer ein Fremder zu bleiben, egal, wie lange er dort bleiben wird. Doch dann passieren gleich zwei merkwürdige Dinge. Im Theater stürzt der Vorsitzende des Theatervereins, ein bekannter Schriftsteller, eine lokale Berühmtheit, den aber anscheinend kaum jemand so richtig leiden konnte. Er stürzt und stirbt auch sogleich. Und so gibt es eine Menge Verdächtiger, doch alle scheinen ein Alibi zu haben. Kurz darauf liegt die Frau eines der Mitglieder des Theatervereins blutend und halbnackt im Garten ihres Hauses. Ein Verdächtiger ist auch hier sogleich gefunden, doch auch er, ihr Mann, oder besser gesagt Lebensgefährte, hat ein bombensicheres Alibi. Ari steht vor der schwierigen Aufgabe, in dieses ganze Gewirr aus Schuldigen und Unschuldigen etwas klare Linien hineinzubringen, seine Kollegen von der Polizeistelle machen es ihm da nicht gerade leichter. Doch Ari gibt entgegen aller Widrigkeiten nicht auf und deckt somit vieles auf, was einige lieber im ewigen Eis vergessen geglaubt hätten. Meine Meinung: Isländisch kühl Was mir zuallererst zu diesem Buch einfällt ist: Typisch isländisch. Warum? Das dunkle, erdrückend deprimierende, allein schon, wenn man das Cover sieht und weiß, dass genau dieser Tunnel der einzige Weg in das Dorf ist, wo sich alles abspielt. Ich finde, isländische Geschichten sind vom Grundtenor ganz oft so. Aussichtslos, die Stimmung niederdrückend. Und oftmals sind die Figuren auch so, deprimiert, am Scheideweg…. So auch hier, aber mir hat es Spaß gemacht zu lesen, wie Ari sich aus dieser ganzen Situation hinausmanövriert, nicht aufgibt, auch, was sein Liebesleben angeht. Von daher hat mir die Geschichte schon sehr gefallen und ich empfinde das so, dass mir das Buch sagen soll, man darf nie aufgeben, immer dran bleiben, auch wenn noch so große Brocken im Weg liegen, man kriegt sie bewegt, man muss nur wollen! Und eben auch mal den Mut haben, ein Wagnis einzugehen, was zunächst unmöglich zu bewältigen scheint. Stück für Stück kann man sich seinen Weg erarbeiten. Danke Ari! Fazit: „Schneebraut“ ist kein großes Stück Literatur, das will ich nicht sagen, auch kein lauter „Krimi“, der mit kräftigen Effekten daherkommt. Nein, es ist ein leises Buch, ein Buch, das man mit ernstem Gesicht liest, man leidet mit dem armen Ari, dem „Auswärtigen“ mit, wie er sich in der eingefleischten Gemeinschaft versucht zu behaupten und wie eine junge Frau ihm die Kraft gibt, gegen alle Widerstände zu agieren. Es ist ein isländischer Krimi, der durch die Hintertür zu seinem Erfolg kommt, wie ich finde und dem Leser so einige schöne Stunden beschert.

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  • Rezension zu "Schneebraut" von Ragnar Jonasson

    Schneebraut

    ginnykatze

    04. December 2011 um 18:28

    Wo ist hier die Spannung? Zum Inhalt: In dem völlig verschlafenen Siglufjördur passiert nie irgendetwas. Es ist ein völlig verschlafenes Dorf in einem abgelegenen Fjord. Man kann dort nur hingelangen, indem man durch einen Tunnel fährt. Ari, ein junger Polizeischüler kurz vor der Prüfung bekommt nun das Angebot, dort einen festen Job zu bekommen. Er fackelt nicht lange und nimmt das Jobangebot an. Seine Freundin Kristin, mit der er gerade zusammengezogen ist, wird gar nicht erst gefragt und vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie ist völlig aufgebracht und begleitet Ari deshalb auch nicht zu seiner Antrittsreise. Als Ari nun in dem leicht winterlichen Siglufjördur eintrifft, ist von dem nahenden Wintereinfall nichts zu bemerken. Autos gibt es dort so gut wie gar nicht und sein Kollege bringt ihn auch sogleich in sein neues Heim. Schlüssel braucht man nicht in diesem Örtchen, denn es passiert ja schließlich nie auch nur ein Unfall dort. Dies aber ändert sich nun plötzlich, als der Autor des erfolgreichen Romans „Nördlich der Heide“, der in die Jahre gekommene Hrolfur tödlich verunglückt. Er fällt bei einer Theaterprobe die Treppe hinunter und stirbt. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse, denn nur Ari glaubt, dass dies kein Unfall war. Mehrere Ereignisse geschehen gleichzeitig und alles scheint auf dem Kopf zu stehen. Mehr werde ich jetzt vom Inhalt nicht preisgeben. Fazit: Wenn man den Inhalt liest, kommt man schnell auf die Idee, dass hier ein superspannender Thriller auf einen wartet, aber weit gefehlt. Thriller würde ich dieses Buch wirklich nicht nennen, doch eher einen Krimi, selbst diese Bezeichnung bezweifele ich ein wenig. Richtige Spannung kommt überhaupt gar nicht auf, nein eher plätschert die Geschichte so vor sich hin und man ist oft geneigt, das Buch einfach zur Seite zu legen. So erging es mir doch häufig, so dass ich mich immer wieder antreiben musste, weiter zu lesen. Die Protagonisten strahlen auch nicht gerade vor Überzeugung. Was mich besonders gestört hat war, dass Ari von seinem Kollegen immer wieder mit Meister angesprochen wurde, das ging mir dann doch schon sehr gegen den Strich. Irgendwann sollte auch der älteste Kollege doch begriffen haben, wie der Neue heißt, vor allem, wo die Wache nur mit drei Polizisten besetzt ist. Alles in allem eine nette Geschichte, aber mehr auch nicht. Den Täter hatte ich allerdings nicht entlarven können, weil so viele andere Dinge immer wieder in den Mittelpunkt rückten, die von den eigentlichen Geschehnissen kilometerweit entfernt lagen. Eine Leseempfehlung kommt von mir hier nicht, was nicht heißen soll, dass es Euch viel besser gefallen könnte als mir. Bedanken möchte ich mich noch einmal bei meiner Glücksfee, Lovelybooks und bei dem Scherz-Verlag.

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