Ragni Maria Gschwend Der schiefe Turm von Babel

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Inhaltsangabe zu „Der schiefe Turm von Babel“ von Ragni Maria Gschwend

Mit Erzählungen und literarischen Texten u.a. von Ilse Aichinger, Carl Jacob Burckhardt, Ernesto Cardenal, Richard Ford, Zsuzsanna Gahse, Robert Gernhardt, Peter Handke, Wilhelm Hauff, Johann Peter Hebel, Reinhard Kaiser, Deszö Kosztolányi, August von Kotzebue, Javier Marías, Péter Nádas, Robert Neumann, Cees Nooteboom, Sigismund von Radecki, Roda Roda, Kurt Tucholsky, Mark Twain.
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  • Rezension zu "Der schiefe Turm von Babel" von Ragni M Gschwend

    Der schiefe Turm von Babel

    SV

    21. November 2007 um 13:33

    Vom Verstehen. Schon immer habe ich den größten Respekt vor der Übersetzerzunft. Wir wären ja völlig verloren, verdummt und vereinsamt, hätten wir nicht die Tapferen, die, sich selbst ganz zurücknehmend (das sind die Besten!), klug und vielwissend, in den Dienst ihrer Aufgabe stellen, einer der wunderbarsten die es geben kann: Übersetzen. Vor sehr vielen Jahren war ich im Kino, mit ein paar Bekannten und in dem anschließenden Gespräch habe ich von der „Botschaft“ gesprochen, die der Film hat. Einer der Jungs, nur hundert Kilometer von mir aufgewachsen, ebenfalls bayerisch sprechend, hat mich eine Weile sehr fragend angesehen, sich plötzlich mit der Hand auf die Stirn geschlagen und „Message moanst, jetzt! Die Message!“ Genau, da haben wir uns dann doch noch verständigen können, und ich hab nie mehr vergessen wie wichtig Übersetzungen sind – selbst vom einen Bayrisch ins andere. Vermutlich war die Bibel das erste übersetzte Buch von dem ich gehört hab, aber bald wird wohl Mark Twain dazugekommen sein – er ist auch in „Der schiefe Turm von Babel - Geschichten vom Übersetzen, Dolmetschen und Verstehen“ vertreten, mit einem Text in dem er sich über die deutsche Sprache Gedanken macht, ihr Schwierigkeit und Unverständlichkeiten und praktisch wie er ist, gibt’s auch noch eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen. Unvorstellbar, ich hätte nicht Mark Twain lesen können, noch ganz jung damals – also meine Dankbarkeit den Übersetzern und eine heftige Empfehlung diesem Buch – unterhaltsam, lehrreich und bestimmt findet jeder Leser eine „Message“ darin.

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