Rahel Meister Nach Hause: Eine Halloween-Story

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Inhaltsangabe zu „Nach Hause: Eine Halloween-Story“ von Rahel Meister

»Nach Hause« von Rahel Meister - eine nervenzerrende Halloween-Story zur gruseligsten Nacht des Jahres. Zwei Brüder, die nach den Wirren des Infektionskrieges das Haus ihrer verstorbenen Eltern ein letztes Mal besuchen wollen, werden auf dem Weg dorthin von einem Einsiedler aufgegriffen… Außerdem in der Reihe erschienen: »Der kleine Vogel des Todes« von M.P. Anderfeldt und »Séance« von Christine Bendik.

Gruselig und lässt einem nie mehr los... Wenn man die Mischung mag, sehr empfehlenswert.

— AHoepflinger

„Nach Hause“ von Rahel Meister ist spannender Zombie-Grusel-Schocker, der nicht nur zur Halloween-Zeit für Gänsehaut sorgt.

— Kerstin-Scheuer

Ein spannender Halloweenstreifen, welcher ganz wunderbar in die derzeitige Herbstatmosphäre passt.

— LieLu
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  • Nicht nur nervenfressend...

    Nach Hause: Eine Halloween-Story

    juergenalbers

    19. October 2016 um 17:40

    ..auch auf ihre Körper müssen die beiden Helden der Geschichte ständig aufpassen. Es ist eine dunkle, postapokalyptische und gefährliche Welt, in der die beiden Brüder unterwegs sind. Warum sie sich aus der Sicherheit ihrer abgeschirmten Wohngebiete in das nahezu unkalkulierbare Risiko begeben und was sie dort erwartet, das soll hier nicht verraten werden. Wichtiger ist der Inhalt und die Art und Weise, in der Rahel Meister ihn serviert, ja zelebriert. Ich muss gestehen: Am Anfang dachte ich "Oh, nur 120 Seiten? Da ist der Spaß ja schnell vorbei." Aber schon nach den ersten zehn Seiten fühlte ich: Das sind mehr als genug Seiten, um Nerven komplett blank zu legen und diese typische Art von kaltem Schweißfilm zu erzeugen, der Panik, nackte Angst begleitet. Beständig möchte man den Reader beiseite legen. Nur um die Nerven zu beruhigen und durchzuatmen. Sich zu versichern, dass Fenster und Haustüre verschlossen sind, die Beretta geladen... nein, Moment, soweit nun doch nicht... Also kurzum, man möchte der wohlig gequälten Seele einen Moment Ruhe gönnen. Denkt man. Und dann stellt man fest: Man hat den Reader schon wieder in der Hand und dringt wieder tief in die Schwärze ein, die Rahel Meister gekonnt für ihre Leser bereitet hat. Sie wissen eine Zeit reinen, puren Horrors zuschätzen? Kaufen Sie. Jetzt.

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  • Buchtipp

    Nach Hause: Eine Halloween-Story

    Kerstin-Scheuer

    01. January 2016 um 22:54

    Rahel Meister ist eine Hälfte von Cluewriting.de. Dort veröffentlicht sie zusammen mit Sarah einmal in der Woche eine Kurzgeschichte, bei der bestimmte Wort („Clues“) an einem vorgegebenen Setting vertextet werden müssen. Die Ergebnisse sind manchmal aberwitzig, manchmal gruselig und manchmal schlicht albern. Aber lesenswert sind sie eigentlich immer. Deshalb bin ich auch regelmäßig Gast auf ihrer Seite. Als ich im Oktober erfuhr, dass Rahel eine Halloween-Story im Droemer-Knaur Verlag veröffentlich hatte, stand daher sofort fest, dass ich das eBook lesen musste. Worum geht es? Die Brüder Devin und Finn wurden in den Infektionskriegen zu Vollwaisen. Sie schafften es jedoch nicht nur die Zombie-Apokalypse irgendwie zu überleben, sondern erreichten sogar eine der „sicheren Zonen“. Aber die Sehnsucht nach den Eltern ist so groß, dass sie beschließen, ihr ehemaliges Elternhaus ein letztes Mal zu besuchen. Dieses Vorhaben ist jedoch riskant. Bald schon stranden sie mit ihrem Auto mitten im Wald, wo sie zunächst von einem Zombie angegriffen werden und Finn schließlich in eine Bärenfalle tritt. Zum Glück treffen die Brüder auf Michael, einen ehemaligen Arzt, der als Einsiedler im Wald lebt. Er bietet den beiden seine Hilfe an. Viel zu spät erkennt Devin, dass Michael durch seine selbstgewählte Isolation den Bezug zur Realität mehr und mehr zu verlieren beginnt und die Brüder dadurch in ernster Gefahr schweben. Wie fand ich… …den Einstieg? Ich fand sehr schnell in die Geschichte. Rahel Meister beginnt ohne große Einführungen direkt mit der Autopanne im Wald, so dass man als Leser sofort mitten in der Story ist. Dass man zu diesem Zeitpunkt noch nichts genaueres darüber weiß, wie die Welt funktioniert, in der „Nach Hause“ spielt, störte mich dabei nicht. Geschickt baut Rahel Meister diese Informationen an den entscheidenden Stellen an Hand von Flashbacks und Gesprächen in die Handlung ein. Viel Zeit zum Zurechtfinden bleibt ohnehin nicht, denn der erste Zombieangriff lässt nicht lange auf sich warten. Spätestens an diesem Punkt hatte mich „Nach Hause“ dann endgültig gepackt. …die Sprache? Rahel Meister hat einen sehr flüssigen Sprachstil. In „Nach Hause“ nutzt sie viel wörtliche Rede, was die Handlung sehr lebendig werden lässt und einen schnellen Zugang ermöglicht. Ihre Wortwahl ist stark in die Alltagssprache angelehnt, so dass sich die Geschichte leicht lesen lässt. Die grauenhaften Dinge, die in „Nach Hause“ beschrieben werden, wurden für mich gerade durch diese sprachliche Natürlichkeit umso realer und bedrückender. …die Charaktere? Die charakterliche Tiefe der Protagonisten überraschte mich positiv. Da „Nach Hause“ gerade einmal 120 Seiten stark ist, hatte ich damit gerechnet, größtenteils auf Stereotypen zu treffen, bei denen eine ausführliche Charakterbeschreibung nicht erforderlich ist. Rahel Meister stattet ihre Charaktere jedoch mit einer sehr detaillierten Vergangenheit aus, die geschickt in die Handlung eingeflochten ist. Dadurch bekam ich den Eindruck, sehr realere Charaktere vorzufinden, als ich es zunächst erwartet hatte. …den Handlungsverlauf? Den Handlungsverlauf von „Nach Hause“ fand ich ausbaufähig. Vor allem im Mittelteil ließ die Spannung bei mir etwas nach. Nach einem starken, actionreichen Einstieg entwickelt Rahel Meister im Mittelteil ausschließlich aus dem Aufeinandertreffen der beiden unterschiedlichen Charaktere Devin und Michael in einer abgelegenenn Waldhütte feine psychologische Spannungsmomente. Diese entstehen hauptsächlich dadurch, dass Michaels Absichten und Handlungen für Devin kaum vorhersehbar sind und auch kein einheitliches Muster erkennen lassen. Mir imponierte dieser mutige Spannungsaufbau, der viel erzählerisches Geschick erfordert, um den Leser „bei der Stange zu halten“. Ich fand es interessant, Devin bei seinen Versuchen, sich aus den Fängen von Michael zu befreien, zu beobachten. Ganz überzeugen konnte mich dieser Teil hinsichtlich des Spannungsaufbaus jedoch trotz einiger echter Grusel-Schocker-Momente nicht. …den Schluss? Mit dem starken Schluss gelang es Rahel Meister schließlich wieder, mich für „Nach Hause“ zu begeistern. Hier erfährt der Leser endlich, was aus Devins Bruder Finn geworden ist. Obwohl mich das Ende in diesem Punkt nur wenig überraschte, da Rahel Meister es bereits andeutete, war dies ein echter Gänsehautmoment, wie ihn auch Stephen King nicht besser hinbekommen hätte. Auch dass das weitere Schicksal von Devin weitgehend offen bleibt und so Platz für die Fantasie des Lesers lässt, gefiel mir. Wie gefiel mir das Buch insgesamt? „Nach Hause“ von Rahel Meister ist spannender Zombie-Grusel-Schocker, der nicht nur zur Halloween-Zeit für Gänsehaut sorgt. Durch den natürlichen, lebendigen Erzählstil und den actionreichen Einstieg war zog mich das Buch schnell in seinen Bann. Auch wenn ich den Mittelteil für ausbaufähig halte, imponierte mir der mutige, fein psychologische Spannungsaufbau. Erstaunliche reale Protagonisten mit einer gewissen charakterlichen Tiefe und ein überzeugendes Ende à la Stephen King runden den guten Gesamteindruck ab.

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  • Nach Hause: Eine Halloweenstory (Rahel Meister)

    Nach Hause: Eine Halloween-Story

    LieLu

    21. November 2015 um 13:04

    Droemer Knaur Verlag Die Autorin Zusammen mit ihrer langjährigen Leidensgenossin, Gesprächskameradin und besten Freundin betreibt Rahel seit 2012 die Literaturseite »Clue Writing«. Dort publiziert sie wöchentlich eine Kurzgeschichte, in der jeweils fünf Stichworte vertextet werden und die an einem vorgegebenen Handlungsort spielen muss. Rahel lebt und arbeitet in der Schweizer Bergwelt und findet sich langsam damit ab, dass man Schnee nicht mit reiner Willenskraft wegschmelzen kann. Nach Hause Die beiden Brüder Devin und Finn sind nach einer weiträumigen Infektion kehren nach den Wirrendes Krieges ins Haus ihrer verstorbenen Eltern zurück. Sie wollen es noch ein letztes Mal besuchen. Doch auf dem Weg in ihr Heimathaus werden sie von einem Einsiedler gefasst, der es zunächst gut mit ihnen zu meinen scheint. Dann tritt Finn in eine Falle und Michael, ein ehemaliger Arzt, versucht ihm zu helfen. Doch dann verschwindet Finn plötzlich und Devin versteht die Welt nicht mehr. Als Michael ihn auch noch Alex und Finn Paul nennt, ist es mit seinem Verständnis gänzlich vorbei. Doch dieser hat längst verlernt die Realität von seinen paranoiden Vorstellungen zu unterscheiden. Doch Devin will Finn unbedingt wiedersehen. Fazit Ein spannender Halloweenstreifen, welcher ganz wunderbar in die derzeitige Herbstatmosphäre passt. Die Horrorstory beginnt in einem typischen Endzeitszenario. Nach einem verheerenden Infektionskrieg wollen die beiden Brüder Devin und Finn noch einmal in ihr Elternhaus zurückkehren. Beide Protagonisten sind sympathisch und gehen miteinander wie typische Brüder um. Sie wirken vertraut, streiten sich, versöhnen sich, helfen sich. Als sie dann auch Michael treffen, sind sie zunächst misstrauisch, doch Michael ist ehemaliger Arzt und will Finn helfen. Dieser hat sich an einer Fußfalle verletzt und kann nicht mehr laufen. Doch dann zeigt Michael sein wahres Gesicht und es beginnt ein Kampf um Leben und Tod. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist sehr angenehm und man kommt als Leser schnell ins Geschehen ein. Die ein oder anderen Geschehnisse waren für mich leider ein wenig vorhersehbar, weshalb ich den Roman an einigen Stellen nicht mehr so spannend fand. Zudem fand ich irgendwann Michaels Verwirrtheit leider ein wenig nervig. Sie ist natürlich bedingt durch den Infektionskrieg und tat mir auch an einigen Stellen wirklich leid, aber ich konnte mit ihm einfach nicht warm werden. Stark fand ich beim Lesen Devin, welcher seinen Bruder, der verschwunden zu sein scheint, einfach nicht aufgeben will. Er begibt sich immer wieder, nach seinen Möglichkeiten, auf die Suche. Das konnte mich wirklich beeindrucken. Alles in allem ein spannender Roman, welcher an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig ausbaufähig ist. Trotzdem gefiel es mir, das Buch vor allem in der Herbst-/Halloweenzeit zu lesen und in das Gruselszenario einzusteigen. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/11/nach-hause-eine-halloweenstory-gruselig.html

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