Rahim Taghizadegan Alles, was Sie über die Österreichische Schule der Nationalökonomie wissen müssen

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Inhaltsangabe zu „Alles, was Sie über die Österreichische Schule der Nationalökonomie wissen müssen“ von Rahim Taghizadegan

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie – endlich verständlich.

Je absurder die Geldpolitik und je panischer die Wirtschaftspolitik, desto drängender wird die Suche nach ökonomischen Alternativen. Die Österreichische Schule der Nationalökonomie oder Austrian Economics – eine konträre Denkrichtung zur Mainstream-Ökonomie – ist eine solche Alternative. Im Wien des späten 19. Jahrhunderts entstanden, brachten es Ökonomen dieser Denkrichtung mit Friedrich August von Hayek sogar bis zum Wirtschaftsnobelpreis.
Rahim Taghizadegan fasst die wesentlichen Einsichten der Österreichischen Schule der Nationalökonomie erstmals bündig zusammen. Er stellt die wichtigsten Vertreter und Grundsätze vor, ordnet ihr Schaffen ein und zeigt, warum eine Neubesinnung auf eine realistische Ökonomie notwendiger denn je ist. Denn die Politik der Wirtschafts-»Experten« hat erst unlängst zu einer der größten Finanzkrisen der letzten hundert Jahre geführt.

Nach der Lektüre dieses Buches kennen Sie
- die Grundlagen und Theorien der Austrian Economics
- die wichtigsten Vertreter wie Carl Menger, Eugen Böhm von Bawerk, Friedrich von Wieser, Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek und Murray Rothbard
- die notwendigen Begrifflichkeiten und Definitionen
- alles, was Sie über die Österreichische Schule der Nationalökonomie wissen müssen

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  • Die Österreicher to go

    Alles, was Sie über die Österreichische Schule der Nationalökonomie wissen müssen

    R_Manthey

    02. February 2017 um 10:17

    Wenn man sich für die Österreichische Schule der Nationalökonomie interessiert und noch nie etwas von ihr gehört hat, obwohl man vielleicht der Volkswirtschaftlehre im Studium nicht aus dem Weg ging, dann ist es sicher kein guter Anfang für eine fruchtbare Beziehung, wenn man von einem Autor dieser Schule mit "Systemtrotteln" in Verbindung gebracht wird. Ob solche  Beschimpfungen nun aus Frust über die eigene universitäre Bedeutungslosigkeit oder aus elitärer Arroganz erwachsen, ist völlig nebensächlich. Von Souveränität zeugen sie jedenfalls nicht. Und dafür gibt es überhaupt keinen Grund. Die Österreichische Schule  erläutert ökonomische Zusammenhänge immer noch am schlüssigsten von allen ökonomischen Denkrichtungen.  Schließlich entstehen wirtschaftliche Zusammenhänge nur durch das Handeln von Menschen. Und nur so sind sie deshalb auch erklärbar. Das ist die Grundannahme dieser Schule. Es wird kein ausschließlich rational handelnden Modellmensch vorausgesetzt, der nur für realitätsfremde mathematische Modelle gebraucht wird, sondern der Mensch, wie er nun einmal ist. Aus dieser Grundannahme erwächst letztendlich die starke Prognosekraft, die dieser Schule seit ihrer Gründung eigen ist.  Als ich den Titel dieses Buches das erste Mal sah, schwante mir schon nichts Gutes, weil er völlig unnötig jede weitere tiefere Beschäftigung mit den Erkenntnissen dieser Schule als  überflüssig definiert. Am Ende dieser Broschüre verrät einem der Autor dann auch noch, dass es sich um ein Auftragswerk des Verlages handelt. Geschrieben wurde es, weil der rastlose Mensch der Gegenwart angeblich als Folge seiner Dauerbeschäftigung mit seinen elektronischen Lebenshilfen an Konzentrationsschwäche leidet und ihm längere Texte nicht mehr zugemutet werden können. Die Österreicher werden hier also gewissermaßen  “to go” im Vorbeigehen angepriesen.  In Anbetracht dieser leicht grenzwertigen Herangehensweise muss man das Ergebnis sogar ein wenig loben, ohne allerdings in Begeisterungsstürme auszubrechen. Ich hatte Schlimmeres erwartet. Man könnte sich fragen, für wen dieses Büchlein eigentlich geschrieben wurde. Menschen, die sich mit der Wiener Schule schon befasst haben, werden an diesem Text inhaltlich wenig auszusetzen haben. In Fragen und Antworten wird kurz und bündig die Essenz der Lehren dieser Schule dargeboten. Doch solche Leser brauchen dieses Buch nicht wirklich. Und deshalb kann es für sie auch nicht konzipiert worden sein. Es hätte nur einen Sinn für Interessierte, die sich erstmalig mit den Österreichern auseinandersetzen möchten.  Abgesehen von der unfreundlichen Ansprache treffen solche Leser dann aber auf eine absichtlich gewählte Kürze, die nicht immer zielführend ist. Wenn man beispielsweise verstehen möchte, warum ein Mindestlohn gesamtgesellschaftlich gesehen mehr schadet als nützt, dann sind die drei Sätze dazu in diesem Buch eher nicht verständlich.  Um es also kurz auf den Punkt zu bringen: Zwar erklärt dieser Text die Grundlehren der Österreichischen Schule kurz und knapp, doch auf Begeisterung wird er nur bei den Lesern treffen, für die dieses Buch nicht verfasst wurde. Für die anderen kann er bestenfalls das Bedürfnis erzeugen, sich tiefer mit dieser Lehre zu beschäftigen, wenn sie sich nicht durch den gelegentlichen arroganten Unterton  unnötig vor den Kopf gestoßen fühlen. Drei Sterne bedeuten "nicht schlecht" für diesen Text und stellen selbstverständlich keine Wertung der Wiener Schule dar. 

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