Rahim Taghizadegan Wirtschaft wirklich verstehen

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Inhaltsangabe zu „Wirtschaft wirklich verstehen“ von Rahim Taghizadegan

**Old School für ein neues Denken in der Ökonomie** Wenn es etwas Gutes an Krisen gibt, so zumindest, dass man ― posthum ― darüber nachdenkt, ob und wie die Katastrophe hätte verhindert werden können. Die jüngste Wirtschaftskrise wurde zumindest vorhergesehen, und das sehr präzise. Vollbracht hat das kein bekannter Prophet wie George Soros, sondern ein kleiner akademischer Kreis von Volksökonomen in den USA. Diese besinnen sich seit den Siebzigerjahren aus guten Gründen zurück auf die sogenannte Österreichische oder Wiener Schule. In seinem grundlegenden Werk zeigt der Wirtschaftsphilosoph Rahim Taghizadegan, welche Faktoren für eine Fortsetzung der Forschung in der Tradition von Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek sprechen. Der Nutzen einer Wissenschaft, die verlässliche Zukunftsprognosen und Warnsignale für die Gesellschaft liefert, kann nicht hoch genug bewertet werden. Daher ist das Plädoyer des Autors für eine Neuorientierung oder Rückkehr zum Denken der Wiener Schule mehr als verständlich. So verständlich wie sein richtungsweisendes Werk.

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    Wirtschaft wirklich verstehen

    R_Manthey

    02. July 2015 um 11:58

    Eine solche Illusion besteht in der besonders bei Politikern beliebten Annahme, man könne ökonomische Gesetze einfach willkürlich umschreiben. Weil aber jede Art von Wirtschaft auf dem Handeln von Menschen beruht und menschliches Verhalten sich in der Regel kaum ändert, werden sich ökonomische Gesetzmäßigkeiten unter jeder denkbaren Konstellation immer wieder durchsetzen. Nimmt man menschliches Verhalten als Grundlage jeder Ökonomie an, dann kann man solche Gesetzmäßigkeiten auch leicht erklären. Doch merkwürdigerweise beruhen die meisten gängigen Volkswirtschaftstheorien auf realitätsfremden Modellen. Sie gehen nicht von wirklichem menschlichen Handeln im Sinne einer realistischen Verhaltenseinschätzung aus, sondern zum Beispiel vom so genannten homo oeconomicus, einem Scheinmenschen mit einem Verhalten, das zwar in die Modelle passt, aber nicht in die Wirklichkeit. In der Folge waren all diese Theorien auch unfähig die großen Wirtschaftskrisen vorauszusagen. Das jedoch konnte die so genannte österreichische Schule der Nationalökonomie bisher immer, denn sie sieht ihre Grundlage in der Analyse realistischen menschlichen Verhaltens, kommt ohne Modelle und folglich auch ohne Mathematik aus. Das ist kein Nachteil, denn fast alle vorhandenen ökonomischen Modelle sind linear und deshalb unrealistisch. Da Wirtschaft auf Wechselwirkungen von Menschen beruht, können vernünftige mathematische Modelle daher zwangsläufig nur nichtlinear, in der Regel also nicht quantifizierbar und deshalb (jedenfalls gegenwärtig) auch nicht hilfreich sein. In diesem sehr lehrreichen Buch wird die Österreichische Schule der Ökonomie vorgestellt. Glücklicherweise fällt der Autor niemals in den Stil eines Lehrbuches, sondern erklärt Wirtschaft aus der Sicht dieser Schule in der brillanten Einfachheit, die die "Österreicher" schon immer ausgezeichnet hat. Diese sehr lebensnahe Theorie ist ideologiefrei. Doch sie führt natürlich bei jedem, dessen Weltsicht auf einer Ideologie beruht, zu Ärger und Widerspruch. Davon geht auch der Autor aus. Doch wer die Welt so sehen möchte, wie sie ist und nicht so, wie sie nach dieser oder jener Vorstellung sein sollte, muss das ertragen können. Zunächst ordnet der Autor die Österreichische Schule in den historischen Wissenschaftskontext ein. Später wird dem Leser klar werden, warum diese Theorie trotz ihrer offensichtlichen Qualität kaum noch gelehrt wird. Dann erklärt er in einem leicht lesbaren und sehr angenehmen Stil die Sichtweise der alten Österreicher auf Grundkonzepte wie Werte und Kosten, Handel und Märkte, Markversagen und Interventionen, Arbeitsplätze, Wohlstand und Armut, Zinsen, Unternehmer, Geld, Banken und Wirtschaftskrisen, Regulierung und Steuern und den Kapitalismus oder besser die Gesellschaftsform, in der wir zurzeit leben. Es würde leider den Rahmen einer Rezension sprengen, wollte man auf den Inhalt des Buches genauer eingehen. Obwohl das Thema "Geld" nicht im Zentrum der Theorie steht und deshalb relativ weit hinten beleuchtet wird, wird jedem, der die Rolle des Geldes in der Gesellschaft auch aus aktuellen Gründen verstehen möchte, in diesem Buch eine realistische Sichtweise auch auf die gegenwärtige Schuldenkrise vermittelt. Insbesondere verdeutlicht der Autor, dass das Finanzsystem absichtsvoll genau so konstruiert wurde, dass solche Krisen unausweichlich sind. Fazit. Dem Autor ist es hervorragend gelungen, die Österreichische Schule der Ökonomie so zu erklären wie sie ist, nämlich einfach und realitätsnah. Dieses Buch kann man wirklich jedem empfehlen, der volkswirtschaftliche Zusammenhänge (auch ohne Vorkenntnisse) verstehen möchte.

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  • Rezension zu "Wirtschaft wirklich verstehen" von Rahim Taghizadegan

    Wirtschaft wirklich verstehen

    WinfriedStanzick

    10. August 2011 um 15:00

    Schon wieder krachen die Kurse nach unten, schon wieder werden riesige Mengen an Werten vernichtet, davon ein nicht ganz kleiner Teil von kleinen Vermögen von Menschen, die nicht aus der letzten Krise schlau wurden und wieder investiert und spekuliert haben mit hoch riskanten Titeln. Hauptursache ist aber dieses Mal wohl das völlig geschwundene Vertrauen der Märkte in die Fähigkeit der meisten Volkswirtschaften dieser Welt, mit ihrer Schuldenproblematik jemals wieder zurechtzukommen. Niemals vorher war es so schwer, als Laie zu verstehen, was da wirklich vor sich geht, wo doch schon die Fachleute und erst recht die Politiker dastehen wie kleine Kinder, die irgendein Unheil beschwören, es möge doch uns verschonen. Dennoch ist es so notwendig wie selten zuvor, dass mehr Menschen und Zeitgenossen als bisher, das, was da vor sich geht und was bestimmten Regeln durchaus folgt, zu verstehen und zu durchdringen. Das vorliegende Buch „Wirtschaft wirklich verstehen“ bietet dazu die beste Gelegenheit. Indem es die Einsichten der sogenannten „Österreichischen Schule“ vermittelt, will sie nicht nur ein besseres Verständnis wirtschaftlicher Abläufe vermitteln, sondern plädiert für eine „Rückkehr zum gesunden Menschenverstand“. Man muss über eine solide ökonomische Wissensbasis verfügen, um die sich oft widersprechende Aussagen aus Politik und Wirtschaft nicht nur nachvollziehen zu können, sondern sich ein eigenes kritisches Urteil zu bilden. Nicht nur für die eigenen Kapitalanlagen… Sehr empfehlenswert und erhellend.

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