Raik Thorstad

 4.7 Sterne bei 127 Bewertungen
Autor von Leben im Käfig, Zenjanischer Lotus und weiteren Büchern.
Raik Thorstad

Lebenslauf von Raik Thorstad

Raik Thorstad, geboren 1980 in Osnabrück, aufgewachsen im Osnabrücker Land, durch einige Unwegsamkeiten gestolpert und daran hoffentlich gereift. Der Leidenschaft Musik verfallen, die lange Zeit Hobby und Beruf gleichermaßen war. Zeit, der zweiten Leidenschaft in meinem Leben Platz zuzugestehen: dem Schreiben. Aktuell arbeite ich mit dem Incubus Verlag und dem Cursed Side Verlag an weiteren Veröffentlichungen. Was als Hobby begann, mausert sich zum Fulltime-Job. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich auf homoerotische Romane bzw. Geschichten mit homosexuellem Hintergrund spezialisiert. Dabei durchlaufe ich verschiedene Genres angefangen in der harten Realität psychischer Erkrankungen über Historie und Fantasy bis zur Endzeit-Erotik. Was später einmal auf mich wartet, wer weiß? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Alle Bücher von Raik Thorstad

Sortieren:
Buchformat:
Raik ThorstadLeben im Käfig
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Leben im Käfig
Leben im Käfig
 (34)
Erschienen am 30.06.2017
Raik ThorstadZenjanischer Lotus
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Zenjanischer Lotus
Zenjanischer Lotus
 (30)
Erschienen am 07.04.2017
Raik ThorstadZerrspiegel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Zerrspiegel
Zerrspiegel
 (20)
Erschienen am 27.11.2014
Raik ThorstadNach der Hölle links
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Nach der Hölle links
Nach der Hölle links
 (15)
Erschienen am 18.09.2017
Raik Thorstad3517 Anno Domini: Wir waren Götter
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
3517 Anno Domini: Wir waren Götter
3517 Anno Domini: Wir waren Götter
 (10)
Erschienen am 15.11.2014
Raik ThorstadKräuter-Code
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kräuter-Code
Kräuter-Code
 (5)
Erschienen am 15.11.2012
Raik ThorstadVon Eisregen und fahrendem Volk: Bonussammlung
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Von Eisregen und fahrendem Volk: Bonussammlung
Raik Thorstad3517 Anno Domini
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
3517 Anno Domini
3517 Anno Domini
 (3)
Erschienen am 22.01.2018

Neue Rezensionen zu Raik Thorstad

Neu
D

Rezension zu "Wildfang" von Raik Thorstad

Hin- und hergerissen
DieKranichTamivor 3 Monaten

Mark ist Tierpfleger und mir sehr sympathisch. Er ist ein richtig netter Kerl und dass er stottert, ist eine Schwäche, die ich so im GayRomance Bereich noch nicht gelesen habe. Es macht ihn sehr menschlich. Er kümmert sich aufopferungsvoll um einen Bären, der sich dann als Gestaltwandler entpuppt. Das ist die spannendste Stelle im Buch. Davor und danach hatte ich irgendwie das Gefühl, das nicht allzu viel passiert und dann hört die Geschichte einfach auf und ich habe erst da kapiert, dass es der 1. Band einer Reihe ist. Das war ein wenig ärgerlich.

Der Schreibtstil ist flüssig und wie gesagt ist mir Mark sehr sympathisch, also bin ich geneigt, ihm im nächsten Band noch eine Chance zu geben. Aber dieser erste Band hier hat mich nicht ganz überzeugen können.

Kommentieren0
0
Teilen
marstravellers avatar

Rezension zu "Opiumschwaden: Der Mörder von St. Audrey" von Raik Thorstad

Schauerromantik des 19. Jahrhunderts mit außergewöhnlichen Zügen
marstravellervor einem Jahr

Die Geschichte des Londoner Rechtsgelehrten Benjamin L. Underwood, der 1832 auf einer dienstlichen Reise im Dartmoor strandet und sich dort gezwungen sieht, die scheinbar von einem Wahnsinnigen begangenen Morde aufzuklären, liest sich wie ein Schauerroman des 19. Jahrhunderts. Dem Autor gelingt es, Handlung, Form und Sprache des Romans genau so wirken zu lassen, als lese man ein Werk dieser Zeit.

Die gesamte Handlung wird in Form eines Briefes erzählt, den Benjamin an seinen Jugendfreund verfasst und in dem er die Ereignisse aus der Rückschau, elf Jahre später, nicht nur berichtet, sondern auch reflektiert und kommentiert. Die Art, wie Benjamin seinem Freund die Geschehnisse schildert, trägt Züge eines Kriminalromans, verbindet diese aber vor allem mit Elementen einer Schauergeschichte und mit philosophischen sowie psychologischen Reflexionen. Alles zusammen wird sprachlich und erzähltechnisch so präsentiert, dass es ins 19. Jahrhundert passt und man als Leser stets das Gefühl hat, wirklich den Text eines Menschen aus dieser Zeit vor sich zu haben. Bis in die kleinsten Nuancen der Wortwahl hinein wirkt dieser Briefroman stimmig und der Epoche, in der er angesiedelt ist, angemessen. Vor allem die sprachliche Gestaltung, aber auch die Zeichnung der Figuren vermitteln das Gefühl, als lese man das Werk eines Autors dieser Zeit. Aus heutiger Sicht wirkt Raik Thorstads Roman sowohl erfrischend exotisch (weil sprachlich ungewöhnlich) als auch außerordentlich ausgefeilt und niveauvoll, was ein Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite garantiert.

Die Handlung, die im Dartmoor angesiedelt ist, besticht durch den mit Gruselfaktor durchsetzten Spannungsbogen, der den Leser – ähnlich wie die Hauptfigur - immer wieder auf falsche Fährten lockt oder das, was zuvor als verlässliche Gewissheit erschien, brüchig werden oder sich vollständig auflösen lässt. Untermalt wird die Erzählung durch die eingeschobenen Reflexionen des Briefautors Benjamin, die teilweise wunderbar selbstkritisch oder ironisch sind, teilweise aber auch zutiefst philosophische Gedanken offenbaren und dabei stets dem Bewusstsein eines Menschen des 19. Jahrhunderts angemessen erscheinen.

Die winterliche Moorlandschaft, deren Bewohner so undurchsichtig wirken wie der immer präsente Nebel, der alles umhüllt, prägt die Atmosphäre der Erzählung genauso wie die verzweifelten Versuche Benjamins, mit seinem Verstand Licht in den Nebel der Ereignisse zu bringen. Dass dabei die Ratio immer wieder von diversen Anfeindungen heimgesucht wird, seien es nun die Opiumschwaden des so verrückt wie anziehend wirkenden Einsiedlers am See oder die Kräutertränke der Heilerin des Dorfes, erschwert es dem Protagonisten zunehmend, einen klaren Blick auf die Ereignisse zu behalten.

Im letzten Drittel des Romans wandelt sich der Kampf gegen die äußeren Gefahren, die Benjamins Leben während seines Aufenthalts im Dartmoor bedrohen, zunehmend in einen Kampf mit den eigenen, inneren Dämonen, denen die Hauptfigur sich nach der Rückkehr nach London stellen muss. Benjamin muss sich mit der Frage nach der eigenen Identität auseinandersetzen. Er muss lernen, sich von den verinnerlichten Werten zu emanzipieren, seine homosexuellen Neigungen zu akzeptieren und Wege zu beschreiten, die ein Leben abseits gesellschaftlicher Konventionen erlauben. Die Art, wie die Hauptfigur sich mit dem Thema Homosexualität auseinandersetzt, wirkt stets zeitgemäß, historisch gründlich recherchiert und in jedem Detail überzeugend, - aus meiner Sicht eine besondere Qualität dieses Romans, die ihn positiv von anderen Werken dieses Genres abhebt.


„Opiumschwaden“ bietet nicht nur eine spannende Geschichte mit einer besonders liebenswerten Hauptfigur, sondern auch eine außergewöhnliche Darstellungsweise, die sich an literarische Formen des 19. Jahrhunderts anlehnt. Ein Roman, der mich in vielfacher Weise in Staunen und Begeisterung versetzt hat.

Kommentieren0
0
Teilen
Pergamentfalters avatar

Rezension zu "Zenjanischer Lotus" von Raik Thorstad

Immer wieder für eine Überraschung gut!
Pergamentfaltervor 2 Jahren

"Zenjanischer Lotus" beginnt recht erschreckend: Sothorn löscht eine gesamte Familie aus. Unter den Toten sind auch Kinder. Obgleich diese Szene sehr grausam ist, repräsentiert sie äußerst gut Sothorns Arbeit. Er ist ein Assassine, das Töten ist sein Beruf. Raik Thorstad hätte auch einen Mord an einem einzelnen Mann oder einer einzelnen Frau beschreiben können, doch ich bezweifle, dass diese Szene ebenso repräsentativ gewesen wäre.
In meinen Augen war dieser Abschnitt, abgesehen von einem weiteren Mord, die grausamste Szene. Danach rücken zumindest die Aufträge der Assassines ein klein wenig in den Hintergrund und neben Sothorns Leben wird der Zenjanische Lotus zu einem zentralen Thema. Dennoch beeinflusste dieses erste Kapitel mein Bild von Sothorn nachhaltig und verdeutlichte die Gewissenlosigkeit, mit der jeder Assassine zu leben hat und für die er bestraft wird, sobald er den Klauen des Lotus für einige Zeit entkommen kann, denn niemand, nicht einmal ein Auftragsmörder, kann seine Taten gänzlich verdrängen oder vergessen. Die Vergangenheit holt jeden ein, der einmal nicht unter dem betäubenden Schleier des Zenjanischen Lotus steht.
Eindrucksvoll stellt Raik Thorstad Sothorns Weg dar. Vom Gefangenen des Lotus, über die grausame Zeit der Abstinenz zum Mitglied einer verborgenen Bruderschaft. Gemeinsam mit ihm entdeckt man die Welt, in der er lebt mit ihrer Kultur, ihrer Natur, ihren Menschen und Eigenheiten. Eine Welt, die unserer des Öfteren gar nicht so unähnlich ist.
Während der gesamten Geschichte kommt aufgrund unerwarteter Wendungen keine Langeweile auf. Selbst gegen Ende des Buches - wenn man glaubt, zu wissen, wie es enden wird, nachdem man immer wieder überrascht wurde - muss man doch feststellen, dass alles anders kommt. Das Ende kann man erahnen und dennoch wird es gänzlich anders, als man glaubte.
Den Sprachstil in diesem Buch ist einfach nur beeindruckend. Detailreich wird Sothorns Gefühlswelt beschrieben, ohne dabei abgegriffene Standardformulierungen zu verwenden. Vielmehr ist die Sprache äußerst bildlich, selbst verworrene Gefühle und unklare Gedanken sind nachvollziehbar dargestellt. Dadurch war es mir sehr leicht möglich, Sothorn zu verstehen und sein Handeln nachzuvollziehen. Er war mir von Anfang an sympathisch, Auftragsmörder hin oder her.
Insgesamt erscheinen die Figuren sehr lebendig. Insbesondere bedeutende Personen wie Sothorn, Geryim, Janis, Theasa und Enes haben eine ihnen eigene Persönlichkeit mit Stärken, Schwächen und charakteristischen Besonderheiten, die mir sehr gut gefallen haben. Selbst weniger ereignisreiche Perioden dieser Geschichte verlieren aufgrund dieser lebendigen Charaktere nicht ihre Spannung.
In diesem Bezug sollte auch die zentrale Beziehung - wenn man es so nennen möchte - zwischen Sothorn und Geryim Erwähnung finden. Während Sothorn sie anfangs nur auf Hass reduziert, offenbart diese Beziehung im Laufe der Geschichte immer neue Facetten. Manches Mal wollte ich die beiden am liebsten in einen kleinen Raum sperren und sie erst wieder rauslassen, bis sie ihre Differenzen und Sturheit überwunden haben und miteinander reden. Bedauerlicherweise war das natürlich nicht möglich und so musste ich mich gedulden, bis sie es selbst an diesen Punkt geschafft haben. Teilweise erschien es wie ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden, welches die Geschichte immer wieder von Neuem antrieb, sodass es bei weitem nie eintönig wurde.
Einen einzigen winzigen Kritikpunkt habe ich: Manches Mal fehlte ein Buchstabe oder ein Wort war statt im Singular im Plural oder es gab einen Buchstabendreher. Aber das war nicht weiter dramatisch und man konnte problemlos darüber hinweglesen.

Fazit
Das Buch ist in einem bemerkenswerten Stil geschrieben. Überzeugt hat es mich auf ganzer Linie. Inhaltliche Schwachstellen habe ich nicht entdecken können, stattdessen gibt es umso mehr Stärken. Demzufolge gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung, wobei man sich von Anfang an darüber im Klaren sein sollte, dass es sich hierbei um ein Buch handelt, das Homosexualität thematisiert.
Aber eigentlich sollte das heute ja kein Problem mehr darstellen...

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Hallo liebe Bücherfreunde,

bei wunderbaren Temperaturen bringen wir euch unser neuestes Buch mit: die Neuauflage von Raik Thorstads Leben im Käfig
Ein kleiner Vorgeschmack gefällig? Bitte sehr: 

Die Mäuse tanzten auf dem Dachboden Kasatschok. Wenn es still im Haus war, klang das Trommeln ihrer Pfoten und Schwänze auf den ausgetrockneten Sperrholzplatten durch alle Räume im ersten Stock. Angesichts des Krachs, den die Tierchen an diesem Abend veranstalteten, vermutete Andreas, dass die Mäuse inzwischen ausgezogen waren und gewaltigen Bisamratten das Feld überlassen hatten. Vielleicht kam das Knacken aber auch einfach aus den Stützbalken unter dem Dach.Als Kind machten die unheimlichen Geräusche ihm schreckliche Angst. Die Mäuse-Theorie hatte seine Mutter ihm eines Nachts aufgetischt, nachdem er zum dritten Mal im elterlichen Schlafzimmer gestanden hatte; sein Kuscheltier unter dem Arm und zitternd vor Angst. Vor Mäusen musste man keine Angst haben. Mäuse waren klein, niedlich und hatten putzige Schnauzen mit lustigen Schnurrhaaren. Tanzende Mäuse waren ein guter Grund, wieder in das eigene Bett zu kriechen und sich in der Dunkelheit vorzustellen, wie die Nager über den Dachboden tobten. Fast wie in einem Disney-Film. Nun war Andreas erwachsen und störte sich nicht mehr daran, ob nun Mäuse, Ratten oder ausgewachsene Elefanten den Dachboden heimsuchten. Mittlerweile empfand er die Geräusche der alternden Villa sogar als behaglich. Das Haus schien mit ihm zu atmen und ihn in Sicherheit zu wiegen, wenn seine Nerven zugrunde gerichtet waren. Für ihn war das Gebäude weniger ein unbelebter Gegenstand als viel mehr ein guter Geist, auf dessen Schutz man sich verlassen konnte. Er kannte jedes Seufzen und Stöhnen in den Fußböden. Er wusste, wie man die mittelalterlich anmutenden Fensterriegel zur Kooperation bewegte. Dass durch das gemauerte Kellerfundament von Zeit zu Zeit große Spinnen in seinen Fitnessraum gelangten, störte ihn nicht. Die Villa passte auf ihn auf und ließ ihn nie im Stich.

Wer erfahren möchte, warum Andreas sich so sehr zu einem unbelebten Haus hingezogen fühlt und was es mit seiner Vorliebe für die eigenen vier Wände auf sich hat, kann es herausfinden. Nehmt einfach an unserer Buchverlosung teil. Schließlich kann man gerade im Sommer nie genug Bücher haben. Die Geschichte von Andreas und Sascha ist bittersüß - manchmal sinnlich, manchmal traurig -  und lädt zum Träumen und Mitdenken gleichermaßen ein. 

5 signierte Taschenbücher warten darauf, bei euch ein neues Zuhause zu finden. 
Meldet euch einfach hier, auf Facebook oder unter info@incubusverlag.de. 

Da Raik einen eigenen Lovelybooks-Account hat, besteht auch die Möglichkeit, persönlich Kontakt aufzunehmen. 


Einen wunderbaren Sommer und viel Glück wünscht Euch 
der Incubus Verlag
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Raik Thorstad im Netz:

Community-Statistik

in 131 Bibliotheken

auf 37 Wunschlisten

von 6 Lesern aktuell gelesen

von 24 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks