Raik Thorstad 3517 Anno Domini: Wir waren Götter

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Inhaltsangabe zu „3517 Anno Domini: Wir waren Götter“ von Raik Thorstad

1500 Jahre in der Zukunft: Die Erde hat sich verändert. Weite Teile sind unbewohnbar geworden, die Staatenverbände sind zusammengebrochen, die Bevölkerung ist durch Seuchen und Katastrophen dezimiert worden. Die Überlebenden haben sich zu neuen Gesellschaften zusammengeschlossen, und Demokratie und Humanismus sind längst verblasste Visionen. In dieser Zeit wird Aiden, ein Arbeiter auf den Schiffen der Festungsstadt, an den Herrschersohn Ragnar verschenkt. Gefangen zwischen Fasziniation für das luxuriöse Leben und Entsetzen über die Manipulationen, die man an seinem Körper vornimmt, verweigert er sich seinem Herrn. Aber Ragnar ist kein Mann, der leicht aufgibt. Wichtiger als das: Er kann es sich nicht leisten, Aidens Sympathie zu verspielen. Dafür steht er zu nah am Abgrund. Denn während die beiden um Zuneigung, Respekt, Sex und Freundschaft ringen und Ragnar versucht, sich seinem herrischen Vater Takir zu beweisen, findet hinter den Mauern der Festung ein anderer Kampf statt.

Nachdem die Menschen die Erde ausgebeutet haben und das Land unbewohnbar geworden ist, ist ein Leben im Jahr 3517 nur noch auf und unter ...

— Splashbooks

Eine gesellschaftskritische Dystopie, die mit vielen Intrigen und Dramen aufwartet und das Lesen zu einem Hochgenuss macht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Gut durchdachte, spannende Dystopie

    3517 Anno Domini: Wir waren Götter

    Koriko

    04. March 2015 um 12:51

    Story: Nachdem die Menschen die Erde ausgebeutet haben und das Land unbewohnbar geworden ist, ist ein Leben im Jahr 3517 nur noch auf und unter dem Meer möglich. In einer der schwimmenden Festungen lebt Ragnar, Sohn des strengen und gefürchteten Alleinherrschers Takir, der seine Untertanen schindet und für den ein Menschenleben keinerlei Wert hat. Ragnars behütetes, langweiliges Leben, in dem er auf den Zeitpunkt seiner Regentschaft wartet, wird über den Haufen geworfen, als er seinen ersten Lustdiener bekommt – Aiden, einen jungen Mann aus der Unterstadt, der Zeit seines Lebens hart arbeiten musste. Letzterer ist überhaupt nicht bereit nach Ragnars Pfeife zu tanzen und sich einfach so seinem Schicksal zu beugen. Nach und nach lernen sich die beiden ungleichen Männer näher kennen. Während Ragnar sich nach einem Freund und Gefährten sehnt, sich aber nur schwer ausdrücken kann, muss Aiden erkennen, dass Ragnar bei weitem nicht so schlimm ist, wie dessen Vater. Dieser überwacht das Treiben seines Sohnes mit Argusaugen und ist nicht begeistert, dass es Ragnar nicht gelingt, Aidens Willen zu brechen. Als Takir schließlich eingreift, um sich selbst um das Problem zu kümmern, ahnt er nicht, welche Kettenreaktion er auslöst … Eigene Meinung: Mit dem Sci-Fi Roman „[3517] Anno Domini – Wir waren Götter“ wandelt Raik Thorstad auf neuen Pfaden, nachdem es in ihren Geschichten mit Ausnahme des Fantasyromans „Zenjanischer Lotus“ doch eher realistisch zuging. Erschienen ist der fast 600 Seiten starke Schmöker im Incubus Verlag, der bereits ihre Bücher „Leben im Käfig“, „Nach der Hölle links“ und „Zenjanischer Lotus“ herausbrachte. Raik Thorstad entführt den Leser in eine ferne Zukunft, in der die Welt zum größten Teil unbewohnbar geworden ist und sich die wenigen Menschen auf Festungsanlagen auf dem Meer geflüchtet haben. Glücklicherweise verzichtet sie auf eine ausführliche Beschreibung des Landes, der Situation und der gesellschaftlichen Hintergründe, sondern flechtet alle wichtigen Informationen nach und nach ein. Als Leser lernt man erst im Laufe der Zeit die Welt kennen, in der Ragnar und Aiden leben. Interessant ist hierbei, dass sie sich an die ägyptische Kultur angelehnt hat, die Rahmenbedingungen jedoch umgekehrt zu haben scheint: statt der Wüste haben wir Meer, statt 4000 Jahre vor Christus, befinden wir uns in der Zukunft 3500 Jahre nach Christus. Einzig die Figur des Gottkönigs ist identisch, denn Takis hat einen ähnlichen Status inne, erlässt alle Gesetze und kann schalten und walten wie er will. Auch sonst hat sich die Autorin Gedanken gemacht, wie eine solche Gesellschaft aufgebaut ist, mit welchen Problemen man zu kämpfen hat und wie das Zusammenleben funktioniert. Diese Grundideen sind durchweg interessant und spannend umgesetzt. Man lernt eine fremdartige Kultur kennen, teils durch die Augen der Hauptcharaktere, teils durch Beobachtungen und Aktionen diverser Nebenfiguren. U Beginn konzentriert sich Raik Thorstad stark auf ihre Figuren, um sowohl Aiden als auch Ragnar plastisch und lebendig darzustellen. Dies gelingt ihr sehr gut, allerdings hat die erste Hälfte von „[3517] Anno Domini – Wir waren Götter“ durchaus seine Längen. Erst im zweiten Teil, wenn die Verschwörungen im Hintergrund an Konsistenz gewinnen, wird es interessanter und tiefgründiger. Der Fokus verschiebt sich allmählich von Ragnar und Aiden, die umeinander rumschleichen, ohne sich ihrer Gefühle füreinander bewusst zu werden, zu den Intrigen und geheimen Vorfällen innerhalb von Takirs Festung. Das tut dem Buch gut, denn egal wie sinnlich und erotisch Raik Thorstadts Sexszenen auch sind, mit der Zeit genügt es einfach nicht mehr, Ragnar und Aidens Bettgeschichten zu lesen. Charakterlich sind Ragnar und Aiden sehr lebendig, realistisch und gut nachvollziehbar gestaltet. Man kann sich sowohl in Ragnar hineinversetzen, der als Sohn des Herrschers ein bedeutungsloses, langweiliges Leben fristet, in dem er kaum eigene Entscheidungen treffen kann. Er ist, durch seine Erziehung bedingt, ein sehr inkonsistenter Charakter, der sich nur schwer ausdrücken kann und dessen Beweggründe man schnell missversteht. Im Gegensatz dazu ist Aiden natürlicher, offener und ehrlicher. Er ist zu stur, um klein beizugeben, was für eine explosive Mischung sorgt, wenn er auf Ragnar trifft. Die Nebenfiguren können ebenfalls überzeugen – sei es Takir, den man trotz seiner Grausamkeit verstehen kann, seine Frau Alexis, die eine sehr starke Figur ist, oder der Arzt Geno, den man ebenfalls ins Herz schließt. Raik Thorstad erschafft interessante Charaktere, die man gerne weiterbegleitet hätte. Stilistisch kann die Autorin einmal mehr überzeugen. Ihr angenehmer, wortgewandter Schreibstil zieht den Leser schnell in den Bann, die Beschreibungen der Umgebung, der Hitergründe und der Figuren sind ebenso ausgereift wie die Dialoge. Auch Actionszenen meistert sie problemfrei, so dass man leicht über die Passagen hinwegsehen kann, die ein wenig zu lang anmuten. Hin und wieder hätte der Geschichte die ein oder andere Kürzung gut getan, ebenso stören im Laufe der Zeit die Rechtschreibfehler, die sich in den Text geschlichen haben. Letztere sind nicht so gravierend, doch sie fallen gerade im letzten Drittel störend ins Gewicht. Fazit: „[3517] Anno Domini – Wir waren Götter“ ist ein gelungener, spannender Sci-Fi Roman, der mit einer interessanten Handlung und gut durchdachten, realistischen Charakteren besticht. Hin und wieder gibt es Längen, gerade im ersten Teil konzentriert sich Raik Thorstad zu sehr auf die wachsende Beziehung zwischen Ragnar und Aiden, denn selbst wenn diese wichtig ist, so ist weniger manchmal mehr. Nichtsdestotrotz kann man den Roman nur schwer aus der Hand legen, da der gute Schreibstil der Autorin wirklich zu fesseln weiß. Wer auf der Suche nach schwuler Sci-Fi ist, sollte mit „[3517] Anno Domini – Wir waren Götter“ beginnen – es lohnt sich.

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  • Wir waren Götter

    3517 Anno Domini: Wir waren Götter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2015 um 19:55

    Inhalt: Wir schreiben das Jahr 3517, als Aiden, ein einfacher Schiffsarbeiter, an Ragnar verschenkt wird. Er soll der Lustdiener des Herrschersohnes werden. Aiden, der bisher nur das harte Leben des niederen Volkes kennt, ist wenig begeistert – gelten die Merowinger doch als brutal und gottgleich. Aiden bekommt einen Chip eingepflanzt, der ihn länger leben lässt und Krankheiten vorbeugt bzw. heilt, aber auch zu seinem Nachteil verwendet werden kann. Ragnar, sein Herr, kann ihm nach Belieben, Lust und Schmerzen bereiten. Aiden wehrt sich gegen Ragnar, denn er weiß nicht, was real ist und was durch die Fernbedienung, die in Ragnars Besitz ist, ausgelöst wird. Damit zieht er allerdings den Zorn von Takir auf sich, der nur darauf zu warten scheint, ihn und Ragnar zu bestrafen. Ragnar wiederum freut sich sehr über Aidens Gesellschaft. Endlich ist er nicht mehr allein. Für ihn geht es nicht nur um Sex, doch das glaubt ihm Aiden nicht und entzieht sich ihm immer wieder. Ein frustrierender Kampf beginnt, der weite Kreise zieht. Während Ragnar um Aidens Zuneigung und den Respekt seines Vaters kämpft, werden hinter den Festungsmauern Intrigen gesponnen, die alles verändern werden … Meinung: Dieses Buch ist wirklich brilliant und es ist nicht verwunderlich, dass es das beste Gaybook in der Kategorie SciFi geworden ist. Raik Thorstad verbindet Erotik, eine geniale wie auch schaurige Zukunftsvision und eine dramatische Liebesgeschichte zu einem unvergesslichen Lesevergnügen. Gespickt wird das Ganze noch mit einem Hauch “Vergangenheit”, denn die Herrscherfamilie hat nicht nur ihren Namen, sondern auch ihre Wurzeln bei den Merowingern, einem spätantiken/mittelalterlichen Königsgeschlecht, das als äußerst sagenumwoben gilt – man spricht von Okkultismus und Magie. Es geht 1500 Jahre in die Zukunft. Die Welt ist nicht mehr das, was sie einmal war. Seuchen, Katastrophen und Kriege haben die Erdbevölkerung dezimiert. Die Überlebenden haben sich an die neuen Begebenheiten angepasst. Als Leser befinden wir uns in der Festungsstadt der Merowinger, eine Stadt, oberhalb der Wasseroberfläche. Das Meer ist die Hauptressource. Hier herrscht ein extremer Standesunterschied. Es gibt die einfache Bevölkerung. Deren Häuser werden von Pfeilern über Wasser gehalten und sind der Natur schutzlos ausgeliefert. Krankheit und Not stehen an der Tagesordnung. Dem gegenüber steht der Herrscherpalast – groß, luxuriös und standhaft. Takir, der regierende Herrscher, lebt mit seiner Familie in Saus und Braus. Alter und Krankheit kennt man nicht. Es ist wirklich faszinierend, wie schnell man sich in dieser doch sehr anderen Welt zurechtfindet und sich an die technischen Fortschritte, aber eben auch an die sozialen Rückschritte anpasst. Die beiden Protagonisten Ragnar und Aiden sind sehr authentisch und auch wenn ich Aidens Schicksal sehr hart finde, flog mein Herz trotzdem direkt Ragnar zu. Er ist einfach so unschuldig und fast schon zu naiv, aber wie soll es auch anders sein, wenn man selbst als Herrschersohn wie ein Sklave gehalten wird. Aber er kämpft auch für die Menschen und Dinge, die ihm am Herzen liegen. Ein kleiner Rebell schlummert unter der Oberfläche. Doch vor allem Aiden scheint nicht klar zu sein, dass sie ein gemeinsames Schicksal teilen und sie mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Das führt natürlich zu vielen Enttäuschungen, Entbehrungen und der ein oder anderen Strafe durch Takir, der sich als skrupelloser und eiskalter Herrscher entpuppt. Sich mit Göttern auf eine Stufe stellt. Ein Verhalten, das so gar nicht zu seinem zierlichen, fast schon ätherischen Äußeren passt. Es geht allerdings nicht nur um dramatische Lebensumstände, Herrscher mit Egoproblemen und Intrigen, nein, es geht auch um die große Liebe und glühende Leidenschaft. Die Sexszenen sind ausführlich, erotisch und anregend. Momente des Glücks und des Friedens zwischen Ragnar und Aiden, die viel zu selten in dieses riesige Spinnennetz aus Macht, Angst, Folter und Ränke gewoben wurden. Daher sind sie umso kostbarer. “Wenn die Sonne gestohlen wird und es keine Hoffnung auf einen Morgen gibt, dann hülle dich in einen Mantel aus Dunkelheit und mache die Nacht zu deinem Tag.”  (S. 427) Ich habe diese Geschichte mit Genuss verfolgt und musste mich öfters mal ausbremsen, damit ich nicht ein paar Seiten überspringe oder gar das Ende vorziehe, nur um zu schauen, ob alles gut wird. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Eine klare Leseempfehlung – nicht nur für SciFi – Fans. Fazit: Eine gesellschaftskritische Dystopie, die mit vielen Intrigen und Dramen aufwartet und das Lesen zu einem Hochgenuss macht. Eine Liebe zwischen zwei Männern, die auf den ersten Blick zu verschieden sind, um jemals glücklich sein zu können. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, zum Nachdenken anregt und lange Zeit in Erinnerung bleibt. Format: Kindle Edition, Dateigröße: 1965 KB, Seitenzahl der Print-Ausgabe: 584 Seiten, Verlag: Incubus Verlag; Auflage: 1 (15. November 2014), Preis: 8,99€, Hier kann man es kaufen: 3517 Anno Domini: Wir waren Götter

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  • Rezension: 3517 Anno Domini: Wir waren Götter

    3517 Anno Domini: Wir waren Götter

    Hanny3660

    Titel: [3517]  Anno Domini - Wir waren Götter Autor: Raik Thorstad Verlag: Incubus Genre: Fantasy, Homoerotik Seiten: 584 Einband: Taschenbuch Preis: 14,95 Bestellen ? Hier Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares danke ich dem Incubus Verlag ! Buch  Die Geschichte habe ich damals auch schon auf Fanfiktion.de gesehen, aber damals konnte ich nichts mit der Geschichte anfangen... Autorin Raik Thorstad, geboren 1980 in Osnabrück, aufgewachsen im Osnabrücker Land, durch einige Unwegsamkeiten gestolpert und daran hoffentlich gereift. "Der Leidenschaft Musik verfallen, die lange Zeit Hobby und Beruf gleichermaßen war. Zeit, der zweiten Leidenschaft in meinem Leben Platz zuzugestehen: dem Schreiben. Aktuell arbeite ich mit dem Incubus Verlag und dem Cursed Side Verlag an weiteren Veröffentlichungen. Was als Hobby begann, mausert sich zum Fulltime-Job. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich auf homoerotische Romane bzw. Geschichten mit homosexuellem Hintergrund spezialisiert. Dabei durchlaufe ich verschiedene Genres angefangen in der harten Realität psychischer Erkrankungen über Historie und Fantasy bis zur Endzeit-Erotik. Was später einmal auf mich wartet, wer weiß? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt." (Kurzvita von LovelyBooks) Inhalt Klappentext:  1500 Jahre in der Zukunft: Die Erde hat sich verändert. Weite Teile sind unbewohnbar geworden, die Staatenverbände sind zusammengebrochen, die Bevölkerung ist durch Seuchen und Katastrophen dezimiert worden. Die Überlebenden haben sich zu neuen Gesellschaften zusammengeschlossen, und Demokratie und Humanismus sind längst verblasste Visionen. In dieser Zeit wird Aiden, ein Arbeiter auf den Schiffen der Festungsstadt, an den Herrschersohn Ragnar verschenkt. Gefangen zwischen Faszination für das luxuriöse Leben und Entsetzen über die Manipulationen, die man an seinem Körper vornimmt, verweigert er sich seinem Herrn. Aber Ragnar ist kein Mann, der leicht aufgibt. Wichtiger als das: Er kann es sich nicht leisten, Aidens Sympathie zu verspielen. Dafür steht er zu nah am Abgrund. Denn während die beiden um Zuneigung, Respekt, Sex und Freundschaft ringen und Ragnar versucht, sich seinem herrischen Vater Takir zu beweisen, findet hinter den Mauern der Festung ein anderer Kampf statt. Meine Meinung Ich bin schlichtweg beeindruckt, Raik hat sich in dieser Geschichte wirklich selbst übertroffen, die Kreativität,  bei den Gefühlen, das Umfeld, die Charaktere, ihr Stil selbst. Ich bin ja schon vorher ein Fan von ihren Büchern gewesen, das beste Beispiel ist "Zenjanischer Lotus". Allerdings spielt hier finde ich noch mehr Gefühl mit. An Fantasy hat es bei ihren Büchern ja nie gemangelt, doch hier hat man das Gefühl es ist die Zukunft die uns erwarten wird. Eine düstere, ohne Farben, Pflanzen und frischer Luft. Eine Welt in der  Aiden lebt und die Welt in der Ragnar alles hat, nur keine Aufgabe. Eine Welt in der die Beiden auf einander treffen und einen neuen Weg ein schlagen , der wieder Farbe in die Welt bringt, vor allem in ihre gemeinsame Welt. Beide sind Spielbälle von anderen, das muss vor allem Aiden einsehen. Denn der Prinz und Sohn ihres Gottes ist selbst ein Gefangener seines Vaters.  Aiden der zum Diener von Ragnar wird, hat nur die Chance der Unterwerfung und doch stellt er sich gegen sein Schicksal. Der Prinz will Aiden auch zu nichts zwingen und doch wird es von ihm verlangt. Sie werden zu Vertrauten, Freunden, Geliebten doch der Weg ist lang und mehr als nur beschwerlich, sie büßen und lassen jeweils was zurück. Ich habe das Gefühl die beiden schon lange zu kennen, die paar Tage die ich für das Buch gebraucht habe sind vergangen wie ein ganzes Leben. Mit Emotionen die einen erschüttern und ich habe es förmlich genossen. Als hätte ich ein zweitetes Leben gelebt. Das Kopfkino stellt sich hier ganz von alleine ein, von Ragnar hat man schon ein Bild auf dem Cover und so bleibt einem Aiden und die anderen überlassen zum erträumen. Es gab Momente da hätte ich es nicht geschafft das Buch zu Seite zulegen, aber auch welche in denen ich das Buch hätte in die Ecke schmeißen können, weil Aiden und Ragnar sich wieder stritten oder Takir etwas aus gehegt hat. Wer mir von Anfang an nicht so vorkam wie er sollte war Ragnar´s Mutter, sie war auf der einen Seite so stark und vernünftig, auf der anderen hat sie ihrem Verrückten Mann immer zugestimmt und war so schnell verschüchtert und den Tränen nahe. Das hat in meinen Augen nicht gepasst. Das es raus kam das sie der Zar der Rebellen und der Flucht nach Europa ist, war es schon keine Überraschung mehr. Doch was sie schon so von langer Hand geplant hat, hätte ich ihr nicht zugetraut.     Ich habe mich in das Buch verliebt, es ist für mich recht selten das ich am Ende eines Buches Glücklich und Traurig bin, ich freue mich das sie es geschafft haben , aber ich werde sie alle vermissen, Franco, Geno, Branka und vor allem Aiden und Ragnar. Fazit Ein Traum aus Gefühlen und Aktion in einer Endsidestory.

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