Raimon Weber Die Blutmauer

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Inhaltsangabe zu „Die Blutmauer“ von Raimon Weber

Potsdam im Dezember 1989. Seit wenigen Tagen ist die Mauer geöffnet. Die Bürger der DDR verlassen ihr Land in Scharen. Inmitten der zerfallenden Strukturen versucht Martin Keil, Hauptmann der Kriminalpolizei, eine Mordermittlung zu leiten: Am Ufer des Potsdamer Jungfernsees wurde die nackte Leiche eines hochrangigen Lokalpolitikers gefunden. Er wurde zusammengeschlagen und erdrosselt. Hilfe erhofft sich Martin Keil von der Gerichtsmedizinerin Anne Rösler, mit der er ein Verhältnis hat. Beide sind in einem staatlichen Heim aufgewachsen. Was Keil nicht weiß: Der Täter hat sich bereits sein nächstes Opfer gesucht. Und es gibt Videoaufnahmen von der Tat. Keil traut seinen Augen kaum, denn er ist sich sicher, den Mörder zu erkennen ...

Ein eher ruhiger aber dennoch guter Krimi

— brauneye29
brauneye29

spannend mit überraschenden Wendungen

— Rebecca1120
Rebecca1120

Reizvolles Setting, durchschnittlicher Plot: Ein Serienmörder in Potsdam nach dem Mauerfall.

— papercuts1
papercuts1

Interessanter Anfang des Buches - leider nicht mein Buch. Schluss gefällt mir nicht.

— VDHSu
VDHSu

Interessante Thematik, habe aber nach der Hälfte etwas das Interesse verloren, 3,5 Sterne von mir

— lenisvea
lenisvea

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  • Ein eher ruhiger aber dennoch guter Krimi

    Die Blutmauer
    brauneye29

    brauneye29

    03. January 2017 um 15:05

    Zum Inhalt: Potsdam im Dezember 1989. Seit wenigen Tagen ist die Mauer geöffnet. Die Bürger der DDR verlassen ihr Land in Scharen. Inmitten der zerfallenden Strukturen versucht Martin Keil, Hauptmann der Kriminalpolizei, eine Mordermittlung zu leiten: Am Ufer des Potsdamer Jungfernsees wurde die nackte Leiche eines hochrangigen Lokalpolitikers gefunden. Er wurde zusammengeschlagen und erdrosselt. Meine Meinung:Ein Krimi, der eher ruhig daherkommt aber trotzdem spannend ist. Das System ist noch sehr DDR geprägt, macht aber auch einen gewissen Reiz aus, speziell wenn man nicht aus dem DDR kommt und so noch ein wenig Info nebenher bekommt. Aufgrund des Covers hätte ich zwar mehr Action erwartet, aber das macht nichts, das Buch ist auf jedenfall gut.Fazit:Eher Krimi, aber nicht schlecht 

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  • Potential nicht ganz genutzt..

    Die Blutmauer
    Meiky

    Meiky

    29. December 2016 um 20:36

    Ein Thriller, der zur Zeit der Grenzöffnung der DDR spielt, klangt für mich ziemlich spannend. Leider wurde dieses Potential für mich nicht ausreichend genutzt. Die kleinen Einblicke und Ideen, die der Autor in die Geschichte eingebracht hat, haben mir sehr gut gefallen. Leider waren sie mir aber insgesamt zu oberflächlich. Als Hauptkomissar Martin Keil seine Ermittlungen zu einem Mord an einem hohen Parteimitglied aufnimmt, ahnt er noch nicht worin er verstrickt wird. Erst als weitere Morde passieren und ihm die Videokassetten mit den gefilmten Morden erreichen, weiß er, dass er gezielt ausgewählt wurde. Schnell kann er nicht mehr auseinanderhalten wem er trauen kann und wer auf der Seite der Bösen steht. Aus diesem Grund begibt er sich alleine auf die Suche nach den Gründen für die Morde und gerät mitten in ein Wespennest des Bösen.Leider haben mich aber vor allem diese Alleingänge ziemlich genervt. Ich denke einfach nicht, dass sich Polizisten ohne Waffen mitten ins Getümmel schmeißen. Es wurde zwar verdeutlicht warum er niemandem trauen kann, aber wirklich konsequent ist er dabei nicht. Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen, gerade weil ich weder den Hauptcharakter noch die Zusammenhänge realistisch fand.Insgesamt wird in der ganzen Geschichte eher an der Oberfläche gekratzt. Die Beschreibungen von Personen fielen sehr kurz und knapp aus und ich konnte mir kein richtiges Bild der handelnden Personen machen. Weder konnte ich Sympathien zu den Charakteren aufbauen, noch konnte ich wirkliches Interesse am Verlauf eines Charakters aufbauen. Lesen ließ sich das Buch zwar sehr schnell, aber die langen Kapitel finde ich trotzdem recht ungünstig. Das ganze Buch besteht nämlich lediglich aus 5 Kapitel, was auch bei so wenig Seiten einfach zu wenig sind.Leider musste ich auch für das Ende noch ein Lesezeichen abziehen. Für mich war es einfach ein bisschen zu viel des Guten! Man hätte aus der Geschichte meiner Meinung nach wirklich mehr rausholen können und vor allem die Merkmale der DDR einfach noch mehr hervorheben können. So konnte mich das Buch leider nicht von sich überzeugen..

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  • spannend mit überraschenden Wendungen

    Die Blutmauer
    Rebecca1120

    Rebecca1120

    27. November 2016 um 16:21

    Mich hatte die Kurzbeschreibung des Buchs neugierig gemacht, da ich die Wendezeit ja selbst Meine Erwartungen in das Buch wurden nicht enttäuscht. Beim Lesen hatte ich immer wieder Begriffe gefunden, bei denen ich dann dachte: ja, typisch DDR. Schon als von der ideologisch geprägten Ausbildung die Rede war – so kam mir mein Studium in Teilen auch immer vor. Auch die Sache mit dem Meldebuch, das hatten meine Eltern auch irgendwann mal führen müssen. Aber so etwas vergisst man mit den Jahren. Das Buch hat mich wieder daran erinnert.Martin Keil als Hauptmann bei der Polizei hat keinen leichten Stand. Die DDR befindet sich in Auflösung, Recht und Ordnung soll aber aufrecht erhalten werden und ehemalige Stasi-Mitarbeiter wollen ihre Macht nicht aufgeben bzw. ihre furchtbaren Machenschaften vertuschen. Jeder misstraut jedem! Diesen rechtsleeren, schwebenden Zustand und die damit verbundenen Unsicherheiten  hat der Autor treffend und anschaulich beschrieben.Keil war mir auf alle Fälle sympathisch, trotz seiner Hilflosigkeit. Ich frage mich nur, ob die manipulativen Machenschaften der Stasi wirklich so weit gegangen sind. Oder ob der Autor hier der Dramatik wegen etwas übertrieben hat.Ich habe mich jedenfalls beim Lesen wunderbar unterhalten gefühlt und bin dabei an längst „verschüttete“ Erlebnisse erinnert worden. Von mir gibt‘s eine 100%ige Leseempfehlung und 4 Lesesterne.

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  • Morden nach dem Mauerfall

    Die Blutmauer
    papercuts1

    papercuts1

    21. November 2016 um 11:08

    DIE BLUTMAUER von Raimon Weber ist ein solider, mit brutalen Morder gespickter Krimi, dessen Reiz vor allem in seinem Setting besteht. Die zerfallende DDR als Hintergrund, sind knatternden Zweitakter und das toxische SED-Gefühl eigentlich spannender als der Fall selbst. Der kippt nach einer überraschenden Wende in ein überstürztes Ende ab, dem die Glaubwürdigkeit fehlt. Überhaupt ist das das vorherrschende Gefühl: eigentlich ein ganz guter Krimi, aber irgendetwas fehlt immer – mehr Details, mehr Gefühl, mehr Überraschungsmomente, mehr Dimension. Spannende Unterhaltung, unterm Strich aber Durchschnitt.

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  • Schluss gefällt mir nicht.

    Die Blutmauer
    VDHSu

    VDHSu

    16. November 2016 um 15:14

    Interessanter Anfang des Buches - leider nicht mein Buch. Schluss gefällt mir nicht. 

  • Die Blutmauer

    Die Blutmauer
    lenisvea

    lenisvea

    16. November 2016 um 14:09

    Thriller ePub 272 Seiten ISBN-13 9783843713931 Erschienen: 14.10.2016 Zum Buch: http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/die-blutmauer-9783843713931.html?cHash=958b9a1cc0ce97a904fae6b0d21f17d0 Potsdam im Dezember 1989. Seit wenigen Tagen ist die Mauer geöffnet. Die Bürger der DDR verlassen ihr Land in Scharen. Inmitten der zerfallenden Strukturen versucht Martin Keil, Hauptmann der Kriminalpolizei, eine Mordermittlung zu leiten: Am Ufer des Potsdamer Jungfernsees wurde die nackte Leiche eines hochrangigen Lokalpolitikers gefunden. Er wurde zusammengeschlagen und erdrosselt. Hilfe erhofft sich Martin Keil von der Gerichtsmedizinerin Anne Rösler, mit der er ein Verhältnis hat. Beide sind in einem staatlichen Heim aufgewachsen. Was Keil nicht weiß: Der Täter hat sich bereits sein nächstes Opfer gesucht. Und es gibt Videoaufnahmen von der Tat. Keil traut seinen Augen kaum, denn er ist sich sicher, den Mörder zu erkennen ... Meine Meinung: Nachdem mir letztes Jahr "Kuckucksmörder" so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf das neueste Buch von Raimon Weber. Der Schreibstil war wieder richtig schön flüssig, bin sehr schnell durch das ja eher dünne Buch durch gekommen. Die Geschichte hat auch richtig stark angefangen, so dass ich immer weiter lesen wollte. Ich muss aber sagen, so ab Hälfte des Buches habe ich ein wenig das Interesse verloren. Die Thematik fand ich aber sehr interessant, vor allem auch, dass es in der damaligen DDR spielt, ich selbst lebe nämlich seit meiner Geburt im "Westen" und war mit dieser Thematik als Kind gar nicht vertraut. Zum Zeitpunkt des Mauerfalls war ich 11/12 Jahre alt. Alles in allem hat mir das Buch wie gesagt recht gut gefallen, es hat aber nach der Hälfte stark nachgelassen, so dass ich das Buch mit 3,5 Sternen bewerten möchte. Für mich war dieses Buch auch mehr ein Kriminalroman als ein Thriller. Ich werde aber dennoch weitere Werke des Autoren lesen, da ich es dennoch sehr spannend fand und auch der Schreibstil mir gut gefallen hat.

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